„Bürger demonstrieren gegen aufziehende Euro-Diktatur“
Stuttgart, 18. September 2011. Über 500 Demonstranten haben am Samstag bei strahlendem Sonnenschein in Stuttgart ein Ende des Euro-Rettungswahnsinn gefordert. Die Organisatoren sehen darin einen großen Erfolg und planen weitere Aktionen, um die Bevölkerung über die furchtbaren Folgen der so genannten „Euro-Rettung“ zu informieren: Zerstörung von Eigentum und Vermögen, drastische Erhöhung von Steuern und Abgaben, Abbau von Sozialleistungen und Renten und vor allem die Aufhebung der Demokratie und des Rechtsstaates als solchen. Die zentrale Forderung ist die Umgestaltung Deutschlands im Sinne der Direkten Demokratie.
Die Reaktionen der Passanten und Neugierigen waren ebenso eindeutig wie positiv: Überraschung, denn nie zuvor hatten sie auf den Straßen Stuttgarts öffentlich den Ruf vernommen „Nein zum Euro-Rettungswahnsinn“. Positiv, denn intuitiv teilten sie die Sorge um den Euro, um ihr Vermögen und um ihre Bürgerrechte.
Der lautstarke Zug der über 500 Demonstranten durch die Stuttgarter Innenstadt war der Höhepunkt der Kundgebung „Für Direkte Demokratie! Gegen den Euro-Rettungswahnsinn!“ am Samstag auf dem Kleinen Schloßplatz in Stuttgart. „Wir wollen diese Euro-Rettungen nicht“ war der zentrale Satz der Veranstaltung, „denn sie haben uns in eine Situation geführt, in der die Bürgerrechte faktisch aufgehoben werden, das Privatvermögen der Menschen vernichtet und die heutigen und zukünftigen Arbeitnehmer durch das Auftürmen gewaltiger Schuldenlasten durch EZB, Deutsche Bundesbank, Bundesregierung und Bundestag in eine moderne Form der Schuldsklaverei verkauft werden. Dem widersetzen wir uns und stellen den katastrophalen Fehlentscheidungen unsere positive Vision der Direkten Demokratie entgegen. Wären Staat und Politik gezwungen, ihre Entscheidungen der direkten und unmittelbaren Wahl durch den Bürger zu überlassen, so wären wir niemals in die völlig verfahrene Situation geraten, in der wir heute stecken. Da der Bundestag als Legislative und das Bundesverfassungsgericht als Judikative sich der Notstandsgesetzgebung der Bundesregierung letztlich unterwerfen, ist es heute an den Bürgern, eine andere, eine bessere Führung und Organisation des Landes einzufordern.“
Die Rednerliste der Veranstaltung umfasste einfache Bürger (Bernhard Seitz, Peter Boehringer, Wolfgang Köstner) und führende Mitglieder der Partei der Vernunft (Volker Schäfer) und der Freien Union (Anette Schumacher). Verlesen wurde unter anderem das Grußwort des bekannten Euroskeptikers und Klägers vor dem Bundesverfassungsgericht Prof. Wilhelm Hankel sowie des Unternehmers und Mitglieds der Grünen Hansjörg Schrade, der sich explizit in Sachen „Euro“ gegen die Haltung der eigenen Partei stellt. Allen Redebeiträgen gemeinsam war das tiefe Entsetzen über das, was im Zuge der „Euro-Rettung“ aus Deutschland bereits geworden ist bzw. noch werden soll.
Seinem Ziel, der Schaffung einer breiten Bewegung für direkte Demokratie und gegen den Euro-Rettungswahnsinn, ist das Aktionsbündnis nach eigenem Bekunden mit der Demonstration vom Samstag einen großen Schritt näher gekommen. „Wir vereinen jetzt Linke und Rechte, Reiche und Arme, Intellektuelle und Handwerker… Menschen, mit unterschiedlichsten Hintergründen, für die das Selbstbestimmungsrecht der Menschen im Vordergrund steht und nicht die Rettung irgendwelcher Staats-„ oder Parteiideologien. Damit haben wir jetzt die Basis für den breiten Bürgerprotest geschaffen. Wenn nun noch 100% der Bürger verstünden, was hier durch EZB, Regierung und Bundestag beschlossen wurde und wird, dann wären 99% der Menschen auf der Straße und der Weg in eine bessere Gesellschaft könnte diesen durch niemanden verwehrt werden.“ Um sich diesem Ziel zu nähern, plant das Aktionsbündnis in naher Zukunft weitere Kundgebungen in Stuttgart und dem Beispiel Hamburgs folgend zunehmend auch in anderen Städten.
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Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.


















