Unser Beitrag zur Transparenz:

Der ESM-Vertragstext, auf Deutsch, Stand 23. Januar 2012 (inoffizielle Arbeitsübersetzung).

Hier ein Link zu einer kurzen inhaltlichen Analyse aus dem Dezember (ob sich da inhaltlich etwas verändert hat, wissen wir noch nicht): Sulik.

Hier ein Link zur hervorragenden politischen Einordnung des Geschehens durch Peter Boehringer.

Was zu tun ist, wissen wir ja: Demonstration gegen den EURO-Rettungswahnsinn! Und für Direkte Demokratie! Am Samstag, den 31.3.2012, ab 11.55 h, in Karlsruhe, auf dem Marktplatz!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Merkel führte ein Pressegespräch mit fünf Journalisten aus fünf europäischen Ländern. Es ging um Europa und das Große Ganze. Alle saßen am gleichen Tisch, alle hörten das Gleiche. Jedoch: Wie unterschiedlich ist die Berichterstattung! Man könnte meinen, zumindest der Journalist des Guardian und der Süddeutschen Zeitung hätten an ganz unterschiedlichen Treffen teilgenommen. Während sich die Süddeutsche in Verschleierung übt, benennt der Guardian die Dinge beim Namen.

Hier die Gegenüberstellung einiger Aussagen:

Tenor / Generalaussage

Titel Guardian: „Angela Merkel casts doubt on saving Greece from financial meltdown“

Titel SD: „Merkel will Europas Wirtschaft ankurbeln“

1. Satz Guardian: “Angela Merkel has cast doubt for the first time on Europe’s chances of saving Greece from financial meltdown and sovereign default, conceding that Europe’s first ever multibillion bailout coupled with savage austerity was not working after two years of crisis that has brought the single currency to the brink of unravelling.”

1. Satz SD: „Europa soll sich nach dem Willen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr um Arbeitsplätze und die Konjunktur kümmern.“

Kognitive Dissonanz:

SD – Positiv! Alles wird Gut! Allen wird es besser gehen!

Guardian: Griechenland wird wohl absaufen!

Zur Rolle des Europäischen Gerichtshofs (einer Institution, die in sich eine Schande ist, da jeder Bundesbürger nur das Gewicht von 1/156 jedes Luxemburger hat)

Guardian: “…European court of justice (ECJ) be empowered to police the public spending and budget policies of the 17 countries in the euro.”

SD: „Mehr gemeinschaftliche Haftung sei erst möglich, wenn Europa stärker integriert sei, etwa wenn der Europäische Gerichtshof die nationalen Haushalte kontrolliere.“

Kognitive Dissonanz:

SD: Vielleicht kommt es eventuell dazu, dass der ECJ die nationalen Haushalte kontrolliert.

Guardian: Der ECJ soll die öffentlichen Haushalte und die Prozeduren, wie diese zustande kommen (!), überwachen, kontrollieren und wenn nötig befehlend eingreifen (das bedeutet: „to police“)

Am wichtigsten aber: Die politische Union, die gleich den Vereinigten Staaten von Europa ist

Guardian: “She also called for the eventual creation of a European political union, with many more national powers ceded to a central government, a strengthened bicameral European parliament, and the ECJ assuming the role of Europe’s supreme court.”

SD: “Den Begriff „Vereinigten Staaten von Europa“ lehnte Merkel erneut ab. Vielmehr strebe sie eine politische Union an, in der sich die Staaten Schritt für Schritt in allen Bereichen der Politik annäherten, sagte die Kanzlerin. Im Laufe dieses Prozesses würde die Kommission mehr Kompetenzen erhalten und wie eine Regierung funktionieren, während der Rat der Regierungschefs als eine Art zweite Kammer funktionierte – „in einiger Zukunft nach vielen Zwischenschritten“.“

Kognitive Dissonanz:

SD: Merkel will keine Vereinigten Staaten von Europa, nur vielleicht eine „politische Union“, die ja etwas anderes ist.

Guardian: Die politische Union sind die Vereinigten Staaten von Europa, mit der die Souveränität der Eigenstaaten endet.

Die Süddeutsche Zeitung führt die Bürger unseres Erachtens vorsätzlich in die Irre. Es ging im Interview offensichtlich um den Kern der Dinge: Ob Deutschland nämlich noch ein souveräner Staat bleiben soll oder in der EU aufgehen soll. Die Antwort, die Merkel gab, lässt sich klar nachvollziehen: Sie will die politische Union der EU – und damit notwendig das Ende der deutschen Souveränität. Man kann für oder gegen diese Aussage sein, was aber verlogen und unerträglich ist, ist eine Zeitung, die die Bürger bewusst in die Irre führt: „Merkel will Europas Wirtschaft ankurbeln“?

Für uns ist das so, als ob die Nazis öffentlich bekannt geben, dass sie die Judenvernichtung wollen. Und die Süddeutsche Zeitung titelt dann: Nazis wollen die Wirtschaft ankurbeln.

Umso mehr lautet unsere Folgerung: Nein zum EURO-Rettungswahnsinn! Nein zum ESM-Ermächtigungsgesetz! Ja zur Direkten Demokratie!

Demonstration in Karlsruhe, Marktplatz, am Samstag, den 31. März 2012, ab 11.55 h!

* belogen in dem Sinne, dass unseres Erachtens bewusst und vorsätzlich der wesentliche Kern verschleiert und in eine andere Richtung gelenkt wird.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Kurze Info für alle Leser:

Die nächste Demonstration für Direkte Demokratie und gegen den EURO-Rettungswahnsinn wird symbolträchtig in

Karlsruhe

der Stadt des Bundesverfassungsgerichts

stattfinden.

An einem Samstag Ende März um „fünf vor zwölf“.

Ob das von uns geplante Datum klappt, müssen wir erst noch mit der Stadt Karlsruhe abklären. Dann geben wir genauen Ort und Zeit umgehend bekannt!

Auf geht’s: Protest JETZT!

Macht schon jetzt Werbung für diese Demo! Voraussichtlich werden wir genau in der Zeit demonstrieren, in der die Klagen auf einstweilige Anordnungen gegen den dann vom Bundestag beschlossenen ESM-Vertrag beim BVerfG liegen. Das wird die letzte Chance sein, die Demokratie und den Rechtsstaat in Deutschland zu erhalten!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Im Großen und Allgemeinen kann man vieles, wenn nicht fast Alles rechtfertigen, denn es geht ja eben um das „Große und Ganze“.

Die totale Verwerflichkeit des gesamten EU-Gebäudes zeigt sich viel anschaulicher im Konkreten, im Detail. In der strukturellen Korruption, in der Beugung des Rechts, im diktatorischen Erlassen von Beschlüssen… oder zum Beispiel hier: Im Fälschen von Zahlen (Dank an radio-utopie).

Vorweg sei zugestanden, dass es sich nur um Vorwürfe und einen Untersuchungsbericht handelt, keine Verurteilung. Zugleich ist für uns vollkommen klar – völlig unabhängig davon, welche Urteile eine ihrerseits korrupte und von der Macht abhängige Justiz trifft -, dass die Vorwürfe zutreffend sind. Zu gut passen sie ins Bild. Zu unwahrscheinlich ist es, dass ein paar einfache Beamte die gewaltigen persönlichen Nachteile auf sich nehmen würden, wenn die Realität den Vorwürfen nicht entspräche.

In der Sache geht es darum: Unter Anleitung von ex-Ministerpräsident Papandreou wurden die Defizitzahlen für Griechenland für das Jahr 2009 nach OBEN gefälscht (von ca. 12-13% auf 15,4%). Zweck der Übung: Schwarzmalen der Situation. Erhöhung der Zahlungsbereitschaft der Geberländer. Und vor allem: Wenn das Loch tiefer gezeichnet wird, als es ist, um so leichter kann in der Folge eine positive Entwicklung „nachgewiesen“ werden.

Bemerkenswert ist nun insbesondere, dass die griechischen Beamten die EU bzw. deren Beamten der „Mittäterschaft“ beschuldigen. Wir halten diese Mittäterschaft für glaubwürdig, denn die EU selbst ebenso wie die Deutsche Bundesregierung teilten das Interesse der griechischen Regierung: Den Euro um jeden Preis zu erhalten. Den Bürgern in den Zahlerstaaten „Alternativlosigkeit“ vorzugaukeln. Die Voraussetzungen für das Schreiben einer „Erfolgsstory“ zu verbessern.

Zuletzt wollen wir auf folgendes Hinweisen: Dass mit Griechenland die Eurokrise just im Mai 2010 aufgebrochen ist, halten wir für keinen Zufall. Der Mai 2010, einige Monate nach der Bundestagswahl in Deutschland und ein Jahr nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich, war der optimale Zeitpunkt, um die Eurokrise „zu starten“. Genau im Mai 2010 begann das Zeitfenster, das sich im Sommer 2012 mit den Wahlen in Frankreich wieder schließt, um die EU in eine Haftungsunion, in einen diktatorischen Zentralstaat umzuwandeln.

Und nun erinnere man sich an die Rolle der Statistik und von Eurostat im Frühjahr 2010, die angeblich von allem nichts wussten… Und wie im ersten Halbjahr 2010 plötzlich die Rede von Betrug und falschen Zahlen war…

Obwohl doch alle von vorneherein wussten, dass Griechenland lügt.

„Wir wussten, dass Griechenland betrog, es war klar, sobald sie sich angeschlossen hatten, dass etwas falsch war.“ EU-Kommissar Karel De Gucht, 5. Mai 2010.

Und so bleibt es wieder dabei, dass die Bürger selbst ihre Belange in ihre Hände nehmen müssen: Protest JETZT!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Querschüsse verdanken wir diese exzellente Darstellung der langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung Portugals: Desasterzone 2.0.

Wenn es je einen Beweis für den Wahnsinn des Euro gab, hier wird er erbracht. Die Datenreihen zeigen in aberwitziger Eindeutigkeit, wie ein Land untergeht. Hier nur zwei Zitate:

„Auch die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Portugal für den Monat November und Dezember 2011 belegen die ausweglose Situation in dem die Staaten der Südperipherie der Eurozone sich bewegen.“

und

„Angesichts solcher dokumentierter Daten eines wirtschaftlichen Niederganges, bleibt es ein Rätsel, wie die negative Dynamik der bisherigen Strategie zur Behebung der Schuldenkrise in der Eurozone ignoriert werden kann? An vermeintlich hier selektiv ausgewählten Daten kann es nicht liegen, denn umfangreicher ist die wirtschaftliche Entwicklung kaum darstellbar! Auch grundsätzlich scheint eine Währungsunion mit stark unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeiten der einzelnen Mitgliedstaaten, wie in der Eurozone, in die Richtung zu tendieren, dass sich die wirtschaftlichen Ungleichgewichte stetig ausbauen und sich Divergenz statt Konvergenz als Ergebnis des Korsetts der Währung präsentiert.“

Die Portugiesen selbst hatten in der Breite übrigens nichts vom Euro – auch das zeigen die Daten. Die Bevölkerungen der „Zahlerländer“ in der europäischen Union übrigens auch nicht, würden wir unsererseits anfügen, wenn man sich z.B. die Reallohnentwicklung in Deutschland anschaut. Und weiter: Auch Deutschland wird letztlich den Weg Griechenlands und Portugals gehen, denn Deutschland wird die fortggesetzten Lasten des „Euro-Rettungswahnsinns“ nicht tragen können.

Der Euro ist ein Projekt zur Entdemokratisierung und Verarmung der Portugiesen, Deutschen, Griechen usw., denn um eine ökonomische aberwitzige Struktur zu erhalten, wird vermittels des ESM die Demokratie faktisch abgeschafft. Angesichts der Faktenlage fragen wir uns nur noch: Was treibt unsere „Eliten“ zu diesem Aberwitz? Welche Motive könnten Menschen antreiben, die Realität völlig zu ignorieren, das Wohl der Menschen zu vernichten und die Demokratie als solches abzuschaffen? Wir wissen und verstehen es nicht.

Was wir aber zu tun haben, ist uns um so klarer: Öffentlich Protest erheben! Für Direkte Demokratie! Gegen den EURO-Wahnsinn!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Anknüpfend an diese großartige Interpretation als Animation von Edvard Munchs „Der Schrei (der Natur)“, hier einige Gedanken zur Aktualität des Werks.
Edward Munch Norwegischer Maler und Grafiker, geboren 1863, gestorben 1944, gilt als Bahnbrecher für den Expressionismus in Malerei der Moderne. An sein berühmtestes Werk angelehnt ist folgendes Zitat:

I was walking along a path with two friends – the sun was setting – suddenly the sky turned blood red – I paused, feeling exhausted, and leaned on the fence – there was blood and tongues of fire above the blue-black fjord and the city – my friends walked on, and I stood there trembling with anxiety – and I sensed an infinite scream passing through nature.

Da man sich bei Kunst ebenso wie bei jeglicher Gesellschaftswissenschaft, nie  anmaßen sollte die Wahrheit besitzen, ist alles weitere affektiver Apfelsaftschorle.

Die Botschaft die jeder Begtrachter sofort intuitiv aufnehmen wird: Hier läuft was schief!
Das Bild drückt keine „Danke, Deutschland-glückseeligkeits-Propaganda“ aus. Nein, es kommt um einiges seriöser daher, als Männer in schwarzen Anzügen, die von Aufschwung und Vollbeschäftigung faseln, während die eine Hälfe vom Volk Flaschen sammelt und die andere Hamsterrad rennt. Das Bild transportiert seine Proposition zwar ebenso subtil wie die Männer in schwarzen Anzügen, aber man merkt, dass dieser „Schrei“ nicht von ungefähr kommt. Das ist keine Prüfungsangst und keine Spinnenphobie. Das ist auch nicht der Schiss eines 8-Jährigen auf dem 10-Meterbrett.
Dieser Schrei, tritt sehr nahe an einen heran und berührt einen sehr persönlich. Der ist echt.
Die Stimmung aus dem Bild kommt wahrscheinlich dem nahe, was Realisten denken, wenn Sie Nachrichten ohne rosa-Brille lesen und vergessen haben ihren Idealismus-und-Optimismus-Gang einzulegen.
Das ist eine Melange aus Stress, Ohnmacht, Resignation, Trauer und Wut.
Das Destillat einer Gesamtsituation die nichtmehr tragbar ist.
Das ist die Befreiung dessen, was man in den Gesichtern Ablesen kann, von denen, die nur ertragen, weil die Fernsehbedienung näher und einfacher zu erreichen ist als eine echte Alternative. Solange man umzappen kann, ist der Mensch nicht zukunftsorientiert. Solange die Rente auf dem Konto, das Brot im Korb und das Bier im Schrank ist, spielt man mit Nachrichten aus einer Horrorshow (die man bei uns ulkiger weise Tageschau genannt hat) Tetris. Wenn man schlecht spielt,  wird die Mauer Stein um Stein höher. Je höher die Mauer, desto schlechter spielt man, weil man weniger Zeit hat, die Steine zu sortieren.
Eine Fahrt auf Treibsand gegen die Wand.
Eine exponential-Funktion.
Oder „Der Weg in die Knechtschaft“ von Friedrich August von Hayek.
Diese Entwicklung lässt sich durch das so genannte  „Ölflecktheorem“ nachvollziehen. Oder einfach an der Geschichte der BRD. Die Verschuldung, die Macht, die Zentralisation und damit die ganze Farce der Menschheit treibt sich eigenenhändig immer weiter ins Verderben. Jeder Lösungsversuch spitzt die Lage immer weiter zu. Irgendwann ist dann ein Punkt erreicht (Game over) an dem sich schlagartig alles ändert.

Unsere Emotionale Intelligenz und unser kollektives Bewusstsein (ohne all zu schwülstig in Pathos und Esotherik enden zu wollen), bescheren uns weitaus mehr Kompetenzen als jede Marktanalyse, jeder Thinktank und vorallem mehr als die benötigten 40 Millionen Volkswirte, die die EU bräuchte um die Wirtschaft für 300 Millionen Bürger zu berechnen. Unser Unterbewusstsein, vergisst nicht so schnell, wie sich Guttenberg das wünscht. Und irgendwann muss unser Weltbild mal an die frische Luft. Dann wenn es nicht mehr geht.
Und dann wird sich zeigen, wer sich auf völkerrechts Ebene strafbar gemacht hat.
Dann wird vor allem aber offenbar, dass „Die Gesamtheit (…) der Bürger in freier und öffentlicher Entscheidung regelmäßig bessere Entscheidungen treffen [wird], als Parlamente, Verwaltungen oder sonstige Interessensverbände“ es jemals könnten! (Stuttgarter Manifest) Und spätestens dann wird auch klar wohin die Reise geht.

Die Dynamik in Munchs Bild, rührt von der starken Flucht auf dem Steg, den energischen Bewegungen in der Umwelt und dem blutroten Horizont. Im Zentrum – der Mensch umschlungen vom brausenden Strom der Zeiten. Die geradlinige Agenda der Despoten, die Turbulenzen der Geschichte und der Himmel ganz im Sinne einer gesellschaftlichen Revolution.
Man kann bei diesem Bild alle kognitiven Funktionen ausschöpfen. Man riecht und schmeckt den Geist der Veränderung geradezu.

Die meisten Menschen, fühlen sich bereits ummantelt von dieser Realität.  Manche treten in die innere Emigration. Manche unterstützen das System (Martin Schulz). Manche unterstützen es ohne es zu wissen. Die meisten ahnen es nicht, auf was wir uns zu bewegen.  Bis jetzt erhebet sich nur eine Minderheit gegen die Macht und für einen echten Wandel zu einer freien und selbstbestimmten Gesellschaft.
Abschließend seien darum, in positiven und mutmachendem Sinne aufgefasst, die Worte einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, Benjamin Franklin dargelegt. Denn auch wir haben uns nun gegründet um individuell und bunt, für unsere gemeinsamen Ziele und Werte zu kämpfen: Für Direkte Demokratie – Gegen den Euro-Rettungswahnsinn.

Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

Gewidmet Thorsten Puttentat, zum nachdenken und für sein Bauchgefühl :)

Am Samstag, den 18.2.2012, organisiert das „Compact-Magazin“ unter dem Motto

„Bürger gegen Euro-Wahn – Volksentscheid Jetzt!“

das „Parlament der Euro-Gegner“ (Link).

Gerne kommen wir dem Wunsch des Veranstalters nach und weisen hier auf diese Veranstaltung hin. Vertreter des Aktionsbündnis Direkte Demokratie werden ebenfalls an der Konferenz teilnehmen und unsere Position erläutern, die sich, wie immer, ebenso klar wie kurz auf den Punkt bringen lässt:

Ja zur Direkten Demokratie! Nein zum EURO-Rettungswahnsinn!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Das Kernstück der aufziehenden EURO-Diktatur ist der ESM-Vertrag. Der undemokratische Wahnsinn dieses Vertrags wurde durch viele, auch durch uns, beschrieben. Erster Protest hat sich im Verlauf des Jahres 2011 gegen diesen Vertrag erhoben.

Nach den bekannten Planungen wird der alles entscheidende ESM-Vertrag im März / April durch den Bundestag getrieben werden. Wie immer, so wird auch dieses Mal ein beschleunigtes Abstimmungsverfahren angewendet werden. Wie immer, so wird auch dieses Mal der Termin der Abstimmung bis zuletzt geheim gehalten. Wie immer, so wird auch dieses Mal die letzte Fassung des Vertragstextes bis zuletzt nicht öffentlich bekannt sein. Die Voraussetzungen, um Protest zu erheben, sind also wie immer schlecht.

Und trotzdem: Unsere Aufgabe als Aktionsbündnis ist es, im Rahmen unserer Möglichkeiten den öffentlichen Protest zu ermöglichen.

Wann wir demonstrieren werden, wissen wir: Ende März / Anfang April.

Wo wir demonstrieren sollen, darüber sind wir unsicher. Deshalb wollen wir unsere Leser befragen. Zur Wahl stehen:

Karlsruhe, die Stadt des Bundesverfassungsgerichts.

Frankfurt, die Stadt der EZB.

Stuttgart, die Stadt in der das ADD am stärksten verwurzelt ist.

Berlin ist für uns aus vielen Gründen keine Option, obwohl manches für die Hauptstadt spricht.

Karlsruhe halten wir deshalb für attraktiv, da der Bundestag – wie schon in aller Vergangenheit – dem Verrat an der Demokratie ohne zögern zustimmen wird. Wir glauben kein bisschen an das Bundesverfassungsgericht. Aber wir glauben noch ein wenig an den Geist, der das Grundgesetz prägt. Und obwohl es absurd ist, daran zu glauben, so könnten wir mit unserem Protest in Karlsruhe vielleicht einen wichtigen Beitrag leisten, um das Klima des Widerstands im BVerfG zu stärken. Und vielleicht, vielleicht wird dies dem BVerfG helfen, den Mut zu finden, den Wahnsinn zu stoppen.

Frankfurt hingegen liegt zentral und ist die Stadt des Euro.

Für Stuttgart spricht, dass unsere erfolgreichsten Demonstrationen in dieser Stadt stattfanden.

Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion! Argumentieren Sie, wo wir den Protest zentral organisieren sollen!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Letzten Samstag haben wir unser Klausurtreffen in Stuttgart abgehalten. Folgendes sind die wichtigsten Ergebnisse:

1. Wir wollen weiter öffentlich Protest erheben: Für die direkte Demokratie! Gegen den Euro-Rettungswahnsinn!

2. Wir wollen diesen Protest als unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Gruppe formulieren!

3. Wir werden wieder Vortrags- und Informationsabende und -veranstaltungen organisieren!

4. Wir wollen wieder DEMONSTRIEREN! Voraussichtlich im April, voraussichtlich in Karlsruhe und / oder Stuttgart und / oder Frankfurt!

5. Wir wollen unsere Ziele programmatisch noch besser ausarbeiten!

Um diese Ziele besser verfolgen zu können, haben wir beschlossen, einen Verein zu gründen, in dem jede(r) Interessierte Mitglied werden kann. Wir wollen weiterhin so arbeiten, dass jede(r), jederzeit zu Aktionen und Gruppen hinzustoßen und mitarbeiten kann – mit oder ohne Mitgliedschaft im Verein. Gleichwohl haben wir gelernt, dass wir im Hintergrund eine Organisationsstruktur brauchen, die für uns als Gruppe Rechte und Pflichte tragen kann.

Dieser Verein heißt „Aktionsbündnis Direkte Demokratie“. Er wird in das Vereinsregister eingetragen (e.V.) und er soll „gemeinnützig“ sein, so dass Spendern und Mitglieder auch in den Genuss einer Steuerrückerstattung kommen.

Um Aktivisten außerhalb Stuttgarts aufnehmen zu können, haben wir strukturell die Voraussetzungen geschaffen, dass Vertreter aus diesen Regionen in das Leitungsgremium des Vereins aufgenommen werden können und sollen. Da wir gleichzeitig an die persönliche und unmittelbare Zusammenarbeit glauben, wollen und werden wir aber versuchen, unsere konkrete Arbeit regional zu organisieren.

Wir laden alle Interessierten ein, sich weiter an der Vorbereitung oder Durchführung von Aktionen zu beteiligen.

Unser nächstes Treffen findet statt am:

Montag, 23.1.2012, in Stuttgart, ab 18.00 h.

Zwecks der Raumplanung bitten wir neue Interessenten sich anzumelden unter:

aktion-direkte-demokratie@email.de

Wir kommen nicht umhin, den fortschreitenden Verfall der Eurozone mit einer gewissen Befriedigung zu beobachten: Nach noch unbestätigten Meldungen wird Frankreich von Standard & Poors auf AA+ heruntergestuft, Italien auf BBB+ und noch einige andere Euroländer mehr.

Das Fiasko, das der Euro spätestens im Mai 2010 mit Beginn des Euro-Rettungswahnsinns geworden ist, wird immer mehr offenbar: Die Finanzmärkte in Europa trocknen aus. Die Wirtschaft geht erst in die Rezession, dann in den Kollaps. Die durch Dummheit und Unfähigkeit aufgezogene Abwärtsspirale entlädt sich. Und Deutschland ist KEINE Insel der Seeligen, denn auch Deutschland steht offiziell auf der Beobachtungsliste für ein Downgrade durch die Ratingagenturen. Und auch Deutschland wird sein Downgrade bekommen. Und dann noch eines. Und noch eines. Und noch eines. Bis schließlich Deutschland auch dort angekommen ist, wo Griechenland heute steht: Beim Staatsbankrott. Und man gebe die Schuld nicht den Ratingagenturen. Diese zeigen nur endlich mit unendlicher Verzögerung die durch die politischen und gesellschaftlichen „Eliten“ zu vertretene Wirklichkeit.

Wenn wir eine verantwortungsvolle und mutige Regierung gehabt hätten, so wäre diese Entwicklung im Mai 2010 noch aufzuhalten gewesen. Heute jedoch, nachdem Bundesbank, Bundesregierung und Bundestag große Teile des Volksvermögens für den Euro-Wahnsinn verzockt haben, ist dieses nicht mehr möglich. Die Bürger haben bereits unglaublich große Teile ihres Vermögens verloren. Sie wissen es nur noch nicht. Sie wurden und sie werden belogen – damit man den Betrug noch wirklich bis zum Letzten treiben kann.

Es wird nun spannend, die nächsten Wochen zu beobachten. Werden nun die Eurobonds, die grundgesetzwidrig sind und faktisch alles noch schlimmer machen, aber wenigestens ein paar Monate die Märkte noch beruhigen mögen, doch noch kommen? Oder wird Dracula (vulgo: die EZB) massiv Geld drucken und dadurch die Bürger weiter enteignen? Oder kommen die Dinge endlich, endlich an dem Punkt an, an dem sie seit langem stehen: Dem Eingeständnis, dass der Versuch der Eurorettung der größte finanzielle und politsche Wahnsinn in Europa seit dem 2. Weltkrieg war? Dem Eingeständnis, dass die EU und der ESM als Diktatur ebenso moralisch falsch wie ökonomisch schädlich sind?

Merkel, Schäuble, Voßkuhle & Co haben die Fallhöhe, aus der WIR Bürger stürzen werden, gewaltig erhöht. Erinnern wir uns daran, wenn der Tag der Abrechnung gekommen ist.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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