Querschuesse ist großartig. Ihnen verdanken wir diese Grafik, die dem Sachkundigen fast die ganze Wahrheit über die Eurozone sagt – und wir bitten gerade die nicht-an-Statistiken-interessierten-Leser sich die Grafik anzusehen und die paar Sätze danach zu lesen:

Was besagt diese Grafik in einfachen Worten?

1. Der Einzelhandelsumsatz ist das, was die Bürger tatsächlich kaufen, ihr echter Konsum: Nahrung, Hosen, Handy usw. Er drückt aus, was die Menschen sich wirklich leisten können.

2. Der Einzelhandelsumsatz kann, im Gegensatz zu vielen anderen Statistiken, schlechter durch die statistischen Behörden verfälscht werden.

3. In Deutschland bleiben die Konsumkäufe seit über zehn Jahren fast gleich. Es gab und gibt für die Bürger keinen „Aufschwung“.

4. Griechenland, Spanien und die anderen Pleiteländer sind nur auf das armselige Niveau von Deutschland zurückgefallen: Wir sind und waren schon immer im Zeitverlauf dort, wo Spanien und Griechenland gerade hingestürzt sind.

5. Der einzige reale Profiteur unter den dargestellten Ländern der Eurozone ist Frankreich.

Die Bürger Deutschlands wurden über die letzten 10 Jahre im Ergebnis ausgebeutet. Und nicht nur das: Über die Ausbeutung der Vergangenheit hinaus werden ihnen jetzt noch die gigantischen Lasten für den Euro-Wahnsinn auferlegt, werden sie in die Schuldsklaverei verkauft.

Wer Zahlen und Statistiken zu lesen versteht, dem kommen angesichts solcher Bilder die sprichwörtlichen Tränen. Es ist unfassbar, wie wir bereits in der Vergangenheit ausgebeutet wurden. Und noch unfassbarer ist, in welchem Maße und in welcher Qualität wir in Zukunft durch unsere eigene politische-mediale-wirtschaftliche Elite ausgebeutet und unterdrückt werden sollen.

Unfassbar.

Wir tun, was wir können: Mahnwache am BVerfG am 10. Juli, ab 8.00 Uhr. Blume und Grablicht mitbringen! Anmeldung unter:

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

 

 

Sehr geehrte höchste Richterinnen und Richter, die Wächter unserer Grundwerte,

ich fühle mich als Bürger dieses Landes in höchstem Maße von allen Politikern in ALLERHÖCHSTEM MASSE verraten, die dem ESM zugestimmt haben.

Es deprimiert mich bis ins Mark, was hier passiert. Ich kann es einfach nicht fassen, immer wieder nicht; Es ist so entsetzlich..

Die deutsche Politik geht immer weiter, und noch weiter, Fehler über Fehler, aus vorhandenen Erfahrungen des jüngsten Blindfluges nichts gelernt, bis Alles kaputt ist und Deutschland und dann der Rest von Europa am Boden liegt. Es muss jetzt Schlimmeres verhindert werden. .

Ich fühle mich betrogen, um mein sauer erarbeitetes Vermögen, ich fühle mich betrogen um meine Altersvorsorge die ebenfalls verspielt wird, ich fühle mich betrogen, morgen ein finanzieller „Sklave“ sein zu müssen, für Entscheidungen, die meine Grundwerte berühren, ich aber nicht mit entscheiden kann. Ich fühle mich betrogen, weil die unsinnigen Entscheidungen mich und Alle einer Zukunftsperspektive berauben. Ich fühle mich betrogen, weil als Schutz von Deutschland immerzu Papiertiger aufgebaut werden, die letztlich wertlos sind. Ich fühle mich betrogen über dem Souveranitätsverlust durch den ESM, über den ich als Bürger nicht gefragt wurde. Ich fühle mich betrogen, weil das Medienmonopol nicht ausreichend berichtet hat, so dass das Volk zu einem Großteil bis heute nicht Bescheid weiß, was vor sich geht. Ich fühle mich betrogen von einer Führungsriege die permanenten Zeitdruck auf die Abgeordneten ausübt und diese schon im vorigen Rettungsschirm diesen am Freitag Abend in englischer Sprache bekommen haben, damit Sie am Montag unterzeichnen. Diese Taktik geht immer weiter. Sie haben keine Zeit für die wichtigsten Fragen seit Kriegsbeginn. Ich fühle mich betrogen bei diesem Alptraum von Regierungsparteien, die unser über Generationen erarbeitetes Volksvermögen verheizen, nur um Zeit zu erkaufen, weil sie keine Antwort haben, die Lösungen bringen und offensichtlich politische Ziele einer EU-DSSR durchsetzen wollen, die ich als grundgesetzwidrig empfinde diese aber mit „Alternativlosigkeit“ durchprügeln wollen. Ich fühle mich betrogen einen ESM der ewig ist und keine künftige Regierung mehr etwas ändern kann. Diese Ewigkeit hat nur das Grundgesetz, das für mich mit Händen und Füßen getreten wird. Ich fühle mich betrogen, weil Bürger permanent Gefahr laufen in Konflikt mit dem Gesetz kommen zu können, Politiker aber straffrei alles tun dürfen, so zu nennen eine permanente Insolvenzverschleppung. Ich fühle mich betrogen, weil die Politik nie Wahrheiten gegenüber dem Bürger ausspricht, ihm aber doch hierzu „zum Wohle des deutschen Volkes“ verpflichtet ist. Ich fühle mich betrogen, wenn die Wallstreet, Goldmann Sachs Allen vor, jetzt noch auf Kosten des deutschen Volksvermögens aus der Misere herauskommt. Ich fühle mich betrogen, dass der ESM künftig nicht nur Staaten retten soll sondern auch Banken und seinen bevorzugten Gläubigerstatus verlieren soll, alles letztlich auf Kosten des deutschen Volkes. Und immer überholen sich die Vorgänge „alternativlos“ versteht sich. Ich fühle mich betrogen, durch dieses bewußt langsam herbeigeführte Sinken des Deutschlandschiffes. Ich fühle mich betrogen, weil ich habe gegen den ESM demonstriert, die Menschen auf der Straße fragten „was ist denn das?“, sie wurden schlicht nicht informiert und die Medien manipuliert. Aber es geht um Ihre Rechte, das ist eine Sauerei, entschuldigen Sie bitte diesen Ausdruck. Frau Merkel wurde in Brüssel „niedergemacht“ und die Wallstreet feiert „der Fleischtopf Deutschland ist angesägt“, nun kann geerntet werden. Ich fühle mich betrogen „als Feind“ gesehen zu werden und das Demokratierecht verletzt wird, über Vor- und Nachteile von etwas zu sprechen.

Mit welchem Recht machen Politiker so etwas, am Volk vorbei, es ist eine Unglaublichkeit, Unverschämtheit und Dreistigkeit, die Methode hat.

Aus allen Poren kommt das Gefühl: das Grundgesetz das auch den deutschen Bürger schützen soll, wird mit Händen und Füßen getreten.

Es ist ein böses böses bitterböses Spiel das hier läuft und an 1933 erinnert und auch an das Versailler Diktat. Wie sich so etwas entwickelt, was dann folgt, weiß Jeder.

Auch werde ich den Verdacht nicht los, dass Frau Merkel von DDR-Zeiten ideologisiert sein könnte, wenn man sich den ESM anschaut. Und was die Politiker da erschaffen wollen.

Schaue ich mir noch die EU-Verfassung an, dann werden die Grundrechte des Grundgesetzes erneut gebrochen. Diese Frage ist nur noch nicht aufgekommen. Für mich ist das ein teuflisches Spiel, immer Stück für Stück geht es weiter, die Errichtung eines Superstaates.

Aber ich will auch eine Lösung anbieten, die aber aus genannten Gründen politisch nicht gewollt ist, aber den Druck aus der Sache nehmen würde:

Alles läuft derzeit darauf hinaus, dass Deutschland verblutet und dann ganz Europa. Die neue Superbehörde ist letztlich eine unumkehrbare !!! Diktatur (man fragt sich was das soll und warum der Bürger nicht gefragt wird, wenn es so sein soll, für mich ist das ein Staatsstreich) und hebelt das Grundgesetz aus, es ist das Ende der Demokratie.

Was passiert dann, wenn Alle am Boden liegen (und die Börse Ihren Stoff für Ihr Feuerwerk verbraucht hat)? Dann muss die europäische Zentralbank einspringen und Geld drucken, bis die Hyperinflation kommt. Der Ablauf wird da bin ich sicher der sein: Jetzt Deflation/Rezession, dann mittelfristig Inflation und dann Hyperinflation. Es halte es auch für möglich, dass dies Kriegsgefahr bedeutet und die Völker Europas Ihre Einigkeit verlieren, die sie zuvor hatten.

Die Lösung, die aus meiner Sicht bewußt politisch nicht gewollt ist (die Amerikaner und Briten bereits vollzogen haben):

Es gibt nur eine einzige Lösung, die auch die Völker nicht gegeneinander aufhetzt. Das ist die EZB. Die EZB muss direkt die Staaten mit 3 % Zinsen und härtesten Auflagen finanzieren für eine bestimmte Zeit. Dies vermeidet auch Unfrieden der Völker untereinander. Diese Lösung ist aber politisch nicht gewollt, weil dann keine „Superbehörde“ geschaffen werden kann. Griechenland muss aus dem Euro austreten, weil es das Vertrauen in den Euro wegen seiner Manipulationen stärken wird. Der ESM darf niemals !!!!! die Banken finanzieren. Wir brauchen den ESM nicht. Die Zentralbank muss die Rolle der Staatenfinanzierung mit härtesten Regeln übernehmen, damit die Südstaaten die Strukturanpassung schaffen. Alle Staaten müssen für Ihre eigenen Banken haften und diese Kontrollieren. Diese Kontrolle darf niemals aufgegeben werden.

Ich halte es für eine permanente Taktik wenn die Regierung immerzu von „Alternativlosigkeit“ spricht. Es gibt sie die Alternativen, nur die führen nicht zu der gewollten Ideologie. Die Taktik geht mittlerweile soweit, dass das Bundesverfassungsgericht „als die Gestrigen“ bezeichnet wird, das ist eine Unverschämtheit (Herr Altbundeskanzler Schmidt zuletzt).

WIR SIND AN DEM ERNSTEN PUNKT ANGEKOMMEN AN DEM DAS GRUNDGESETZ VERTEIDIGT WERDEN MUSS, DAS WOLLTEN UNSERE GRUNDGESETZVÄTER UND WUSSTEN DAS. ES SIND IHRE WICHTIGSTEN STUNDEN JETZT !!! DIE VERTEIDIGUNG UNSERER WERTE. JETZT SIND SIE GEBRAUCHT WIE NIE !!! Ihre Entscheidung werde ich natürlich respektieren, die schwierigste Entscheidung seit Ihrem Bestehen.

Ich werde am Dienstag da sein in Karlsruhe, Beerdigungskerzen und Blumen mitnehmen, mit vielen Anderen, die die Wahrheit erkannt haben.

Es sind noch Wenige, weil die Wahrheit verschleiert wurde, aber es werden immer mehr.

Was Europa braucht ist Zeit und dann kann es zu einer politischen und demokratischen Union zusammenwachsen.

Dies wird permanent mißachtet (Zeitdruck) und wurde von Ihnen auch jüngst bemängelt.

Ich bete „Gott gebe Ihnen die Kraft die richtige Entscheidung im Namen unseres Volkes aber auch Europa zu treffen“. Ich kann nur noch beten in meiner Wehrlosigkeit. Nie konnte ich mir vorstellen, dass es soweit kommt, dass alle politischen Parteien Bürgerkrieg gegen Ihre eigenen Bürger betreiben. Die einzigen die das nicht tun, ist die Linkspartei (damals 1933 waren es die Sozialdemokraten) und die wachen Abweichler, die auch nur eingeschränkte Redezeit haben, was schon wieder eine demokratische Verletzung in meinen Augen darstellt.

Vielen Dank, dass Sie mir zugehört haben.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias A.

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Wer selbst diesen Brief versenden möchte, sendet ihn an bverfg[at]bundesverfassungsgericht.de

Er kann auch an Abgeordnete gerichtet werden.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Schmidt, Helmut, der unsägliche Uraltkanzler hat sich mal wieder geäußert, im Handelsblatt. Wir hatten zu Schmidt schon vor einiger Zeit unsere Bewertung abgeben:

„Was uns im Übrigen noch kurz zu Helmut Schmidt führt, den “Altkanzler”, der dem Pathos und der Unmoral von Merkel und Sarkozy in nichts nachsteht: Schmidt kämpfte unter Hitler auf der Seite der Diktatur. Und Schmidt stellt sich heute wieder gegen die Demokratie und die Menschen. Und Schmidt rechtfertigt sich wieder mit dem Geschwafel von “Pflicht und Verantwortung” und so weiter, anstelle das einzig Richtige zu tun, was ein Mann mit seiner Vergangenheit und dem Blut, das an seinen Händen klebt, tun kann: Zu schweigen. Und den Wert des Menschen als Menschen zu bestärken.“

Yup. Und anstelle unseren guten Rat zu befolgen und die Klappe zu halten (aber welcher geistig-politische Titan – Ironie – interessiert sich schon für die Meinung von basisdemokratischen Kleinbürgern?), stellt sich dieser Mann wieder in die vorderste Front der Kämpfer für die Aufgabe der Demokratie, des Selbstbestimmungsrechts der Menschen. Der folgende Kommentar hierzu von einem unserer Mitmacher, den wir gestern erhielen:

„60. Geburtstag der Atlantik-Brücke, am 02.07.2012. Sie feiert auch Helmut Schmidt. Auszüge aus dessen Festrede zum Euro!
 
Aus HB vom 03.07.2012: „Es ist der Euro-Kurs der Kanzlerin, den er unterstützt und es sind die Karlsruher Verfassungsrichter, denen er einen derben Rüffel für ihr andauerndes Euro-kritisches Dazwischengrätschen verpasst“. Angesichts der Schuldenkrise seien „Entschlusskraft und Opferbereitschaft dringend geboten“, sagte der Altkanzler. „Man muss sein Herz über die Hürde werfen. Das gilt ganz gewiss auch für uns Deutsche und ganz gewiss auch für das Bundesverfassungsgericht.“

Weiter: „Rückendeckung erhielt Schmidt aus der SPD. Der Altkanzler habe nicht nur in der Sache „völlig recht“, nämlich der Notwendigkeit einer verstärkten politischen europäischen Integration, statt nationalistischer Rückfälle. „Auch darf die Justiz bzw. das Bundesverfassungsgericht nicht die Ersatzrolle für die politische Verantwortung von Parlament und Regierung einnehmen“, sagte der Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, Handelsblatt Online. Stegner fügte allerdings hinzu, dass er zuversichtlich sei, dass Karlsruhe diese Rolle auch nicht einnehmen werde. „Denn ein Konflikt deutscher Verfassungsorgane ist das letzte was wir derzeit brauchen“, sagte das SPD-Bundesvorstandsmitglied. „Schließlich geht es derzeit um den Primat demokratisch legitimierter Politik über die Macht der Finanzmärkte.“
 
Kommentar K.P.E.: Wie die SPD und die, de facto, herrschende große Koalition/Bundesregierung Merkel mit dem Bürgerwillen umgeht, läßt sich ohne große politische Sachkenntnis aus den zwei vorangehenden Zitaten erkennen. Das, sogenannte, Primat der demokratisch legitimierten Politik (ESM) reduziert keineswegs die Macht der Finanzmärkte, sondern etabliert sie permanent durch ein diktatorisches Ermächtigungsgesetz, welches jegliches Mittel zum (verlogenen) Zweck manipuliert und dabei die Demokratie aushebelt! 

Dazu aus der Definition des BVerfG: Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 hat das Gericht dazu beigetragen, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Ansehen und Wirkung zu verschaffen. Das gilt vor allem für die Durchsetzung der Grundrechte.

Zur Beachtung des Grundgesetzes sind alle staatlichen Stellen verpflichtet. Kommt es dabei zum Streit, kann das Bundesverfassungsgericht angerufen werden. Seine Entscheidung ist unanfechtbar. An seine Rechtsprechung sind alle übrigen Staatsorgane gebunden.

Die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts hat auch politische Wirkung. Das wird besonders deutlich, wenn das Gericht ein Gesetz für verfassungswidrig erklärt. Das Gericht ist aber kein politisches Organ. Sein Maßstab ist allein das Grundgesetz. Fragen der politischen Zweckmäßigkeit dürfen für das Gericht keine Rolle spielen. Es bestimmt nur den verfassungsrechtlichen Rahmen des politischen Entscheidungsspielraums. Die Begrenzung staatlicher Macht ist ein Kennzeichen des Rechtsstaats.

Kommentar K.P.E.: In welcher Weise der Altkanzler Schmidt und seine Mitstreiter, sowie, die sympathisierende Bundesregierung, die Verfassung und Aufgaben des BVerfG der BRD „beugen“, ist ein Skandal! Dies so, in dieser brisanten, historischen Stunde der deutschen Nachkriegsdemokratie zu „plazieren“, unter Beifall der anwesenden Regierenden und Würdenträgern, gleicht einem Staatsstreich und muß von jedem besonnenen Demokraten scharf zurückgewiesen werden.

Die expliziete Beeinflußung des höchsten Gerichts der Republik darf nicht unbeantwortet bleiben.
Wir fordern den Volksentscheid über den ESM und das Europa, welches wir so NICHT bestellt haben!
K.P.E.“

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Unser Aktionsbündnis kann wenig bewirken, denn wir sind nur eine kleine Gruppe unerschrockener Bürger, die sich auch durch so manche Verleumdung nicht davon abbringen lassen sich für das Richtige sich einzusetzen: Das Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen. Für die simple Botschaft, dass alle Staatsmacht vom Volke ausgeht und die Bürger durch direkte Demokratie die Macht des Staates in Händen halten sollen – ganz im Sinne des wichtigen und unvollendeten § 20 Grundgesetz: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke durch Wahlen und Abstimmungen … ausgeübt.“

Dennoch, das Wenige was wir tun können, tun wir.

Am 10. Juli verhandelt das BVerfG mündlich über die Verfassungsbeschwerden gegen den Euro-Wahnsinn im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts, Amtssitz „Waldstadt“, Rintheimer Querallee 11, 76131 Karlsruhe.

Wir haben uns entschlossen, durch eine Bürger-Mahnwache im Zufahrtsbereich zum Gelände des BVerfG auf unser Anliegen: Stop ESM! Für direkte Demokratie! hinzuweisen. Wir wollen, dass jeder und jede, der oder die zu dieser Verhandlung fährt, daran erinnert wird, dass die Bürger mit dem ESM ihres Vermögens, ihrer Arbeitskraft und ihrer Zukunft enteignet und ihrer Grundrechte beraubt werden.

Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl dieser Mahnwache beschränkt: Wenn wir zu Viele sind, dann werden wir nicht in die Nähe des Geschehens dürfen. Wir laden daher auf diesem Weg unsere Leser und Mitstreiter ein, sich an unserer Mahnwache zu beteiligen! Wer teilnehmen kann und möchte, sende aber bitte eine Mail an: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Die Mahnwache wird still ablaufen. Wir bitten jene, die kommen, ein Grablicht und eine Blume mitzubringen. Wir werden das Grundgesetz, das durch den ESM, durch die fürchterlichen Beschlüsse von Bundesregierung, Bundestag und Bundestag entwertet wurde, betrauern. Betrauern mit der Würde, die dem Grundgesetz, das auf den Schrecken des 2. Weltkriegs erwachsen ist und durch die furchtbaren ESM-Beschlüsse der letzten Woche entstellt wurde, gebührt.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

PS: Um zu verstehen, weshalb Bürgerengagement Pflicht ist, lese man diesen Artikel, der direkt auch aus unserer Feder stammen könnte: Auflösungserscheinung der demokratischen Ordnung.

Zur Verabschiedung des ESM wurde fast alles schon gesagt: Die Wut über die Bundestagsabgeordneten, den Bundesrat, diese „Regierung“… Der unglaubliche Inhalt dessen, was da eigentlich beschlossen wurde.

Uns fehlen die Worte.

Sicher, es besteht noch die Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht endlich seine Aufgaben erfüllt: Die Verfassung, die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit zu schützen. Jedoch sind wir klug genug, um die Zeichen an der Wand zu sehen: 1. Entweder wird das BVerfG auch den ESM mit einem seiner berüchtigten „Ja aber“-Entscheidungen durchwinken. Oder 2. Auf Grundlage der von Herta Däubler-Gmelin (SPD) angeführten Verfassungsbeschwerde wird der Präsident des BVerfG Voßkuhle (SPD) den Bundespräsidenten Gauck (SPD) auffordern, das ESM-Gesetz nicht zu unterschreiben, sondern unter Führung des Präsidenten des Europäischen Parlaments Schulz (SPD) wird ein EU-Verfassungskonvent einberufen, dessen einziges Ziel sein wird, das Grundgesetz endgültig abzuschaffen. Man wird eine Volksabstimmung inszenieren – um das Volk sich selbst entmündigen zu lassen, denn es wird – abgesehen von ein paar macht- und finanzlosen Bürgergruppen wie der unseren – keine große Partei, keine Gewerkschaft, kein großes Medium, keine IHK, keine Wirtschaftsverband usw. geben, die gegen den Euro-Rettungswahnsinn eintreten. Ohne echte – und das heißt eine dem Thema angemessen leistungsfähige – Opposition, wird eine solche Volksabstimmung nur ein Farce. Die ganz große Koalition von CDUCSUSPDGrüneFDP im Verbund mit allen Gewerkschaften, vielen Wirtschaftsverbänden, allen Medien werden „Ihr Ding“ einfach medial durchsetzen. Das fürchterliche Stück zur Abschaffung der Demokratie wird einfach weitergehen. Und natürlich wird in unserer großartigen nicht-Demokratie die nächste Bundesregierung dann auch durch die SPD geführt werden.

In diesem Moment der Enttäuschung die richtigen Worte zu finden, ist schwer. Da uns selbst die Worte fehlen, lassen wir besser andere sprechen. Worte, die in einer einmaligen historischen Situation formuliert wurden. Worte, die tatsächlich den Lauf der Welt verändert haben. Worte, die Verzweifelten Hoffnung gegeben haben. Worte, die wie ein Leuchtfeuer für die einfache Erkenntnis stehen, dass alle Macht vom Volke ausgeht:

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit. Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volks ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket. Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstossung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen. Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen, auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unumschränkte Herrschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen.“

Ja. Diesen über 200 Jahren alten Worten, mit denen ein Volk einen Tyrannen im Gewand der rechtmäßigen Herrschaft abwarf, haben wir Nichts hinzufügen.

Unser Widerstand geht weiter. Für direkte Demokratie. Für die Menschen. Gegen die Tyrannei der Oligarchie und ihre Büttel in den Medien, im Bundestag, im Bundesrat.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Einleitung zur Sachlage

Es müsste im Interesse jedes Einzelnen liegen, dass wir in einem freiheitlichen und friedlichen Europa leben, in dem die einzelnen Parlamente ihre Macht mit ihrem Königsrecht – das Recht über die Budgehoheit (Haushalt) – auch wirklich halten. Und keine EU, die vor hat, Aufgaben der einzelnen Regierungen zu übernehmen, wodurch die Mandate, die von den Bürgern kommen, entwertet werden. Keine EU, die Macht zentralisiert und undemokratisch, sprich nicht von den Völkern, beschlossen ist.
„Schulden mit Schulden bekämpfen.“
Es müsste auch im Interesse jedes Einzelnen liegen, dass EU-Mitgliedsstaaten nicht ausgebeutet werden, um anderen Staaten auszuhelfen. Und der Staat, der Hilfe bekommt, MUSS dann Sparauflagen nachkommen, die – wie in Griechenland bereits geschehen – zu Arbeitslosigkeit, Steuererhöhungen, Rentenkürzungen, Staatsenteignung, Sparmaßnahmen am Gesundheitssystem und so weiter führen. Wenn das Bevorstehende eintritt, dann sind zu alldem dauerhaft Tür und Tor geöffnet, ohne Ausweg. Die bestehende Frage lautet dann: Wann erreicht diese Welle der Verdammnis uns in Deutschland?

Das „Gesetz zur Behebung der Not von EUropäern und EU-Staaten“ alias „Bermuda-Finanz-Dreieck“ (bestehend aus ESM [Europäischer Stabilitätsmechanismus], Fiskalvertrag, Target-2) soll augenscheinlich laut EU am 9. Juli in Kraft treten und würde diesmal wieder die Republik, nämlich UNSERE, einen freiheitlich-demokratischen und sozialen Rechtsstaat, abschaffen, oder mehr der Realität gemäß ausgedrückt: extrem zum Nachteil der deutschen Bevölkerung beeinträchtigen. „Die Leute wissen gar nicht, was da auf sie zukommt.“ (Prof. Dr. Bernd Lucke, Volkswirtschaftsprofessor; im Interview)

Nehmen Sie es in die Hand!

1. Schritt:
Informieren Sie sich! (hier gehts zu den Fakten und hier zu den Videos)

2. Schritt:
Werden Sie im Internet aktiv:

  • Abonnieren Sie den Newsletter und unterstützen Sie:

Aktionsbündnis Direkte Demokratie e.V.
Bund der Steuerzahler e.V.
Bündnis Bürgerwille
Netzwerk Volksentscheid
Zivile Koalition

  • Unterzeichnen Sie bis 13.7 die e-Petition von Georg Pietzko gegen den ESM.
  • Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Verfassungsklage vom Netzwerk Volksentscheid gegen den ESM, dessen Begleitgesetze, den Fiskalpakt und das StabMechGesetz.
  • Unterstützen Sie auch mit Ihrer Unterschrift die Verfassungsklage von Mehr Demokratie e.V. gegen den ESM.
  • Schicken Sie eine (vorgefertigte) Petition an Ihren Abgeordneten (aus Ihrem Wahlkreis; wenige Klicks) über Abgeordneten Check.
  • Schicken Sie eine Petition einem Abgeordneten, der noch keine Stellung bezogen hat (Unentschieden).

Schritt 4:
Nachbarn, Freunde und Geschäftspartner wachrütteln und informieren; bspw. indem Sie diese Seite weiterverbreiten.

Schritt 5:
Die Presse durch Leserbriefe bombadieren.

Schritt 6:
Ggfs. persönlich für den schlimmsten Fall vorsorgen (Tipps gibts unter unseren Alternativen).

Schritt 7:
Nehmen Sie an Demonstrationen teil!

(Sagen Sie uns gern bescheid, wir veröffentlichen diese dann unter Veranstaltungen)

Schritt 8:
Schicken Sie der Kanzlerin Ihr letztes Hemd. Falls Sie dann ein neues brauchen, gibts es hier passende.

Schritt 9:
Unterstützen Sie unsere Strafanzeige bzw. zeigen Sie selbst die Abgeordneten wegen Hochverrat an, die dem ESM zugestimmt haben.

„Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren“    Bertold Brecht.

Setzen wir uns friedlich, freundlich und zugleich mit aller Entschlossenheit für unsere Werte ein!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Handelsblatt berichtet gerade per Eilmeldung:

„Der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM kann möglicherweise nicht rechtzeitig zum 1. Juli in Kraft treten. Eine Sprecherin des Bundesverfassungsgerichts sagte der Agentur Reuters am Donnerstag, das Gericht werde Bundespräsident Joachim Gauck im Fall der erwarteten Verfassungsklagen bitten, das Ende Juni in Bundestag und Bundesrat zur Verabschiedung anstehende Gesetz vorerst nicht zu unterschreiben, bis der Zweite Senat es geprüft habe. Das Gericht benötige Zeit, um das umfangreiche Material zu prüfen. „Wir gehen davon aus, dass der Bundespräsident wie in der Vergangenheit auch dieser Bitte nachkommen wird und das Gericht so genügend Zeit zur Prüfung hat“, sagte die Sprecherin.

Gegen das Gesetz über den dauerhaften Euro-Rettungsschirm haben die Linkspartei sowie weitere Abgeordnete Klagen angekündigt. Es soll am 29. Juni im Bundestag verabschiedet werden.“

Update: Auf die Anfrage wie Gauck sich dem ESM gegenüber verhalten wird, erhielt eines unserer Mitglieder folgendes Antwortschreiben am 8. Juni:

Update 2: Bundespräsident Joachim Gauck wird die Gesetze zum dauerhaften Rettungsschirm ESM und zum Fiskalvertrag vorerst nicht unterzeichnen. Gauck komme damit einer Bitte des Bundesverfassungsgerichts nach, teilte ein Sprecher des Staatsoberhaupts mit. (Quelle: dapd/Handelsblatt)

Gerade haben wir erfahren, dass am kommenden Samstag den 23. Juni in MÜNCHEN auf dem Odeonsplatz ab 12 Uhr eine Demonstration „Gegen die Finanzdiktatur – Für mehr Demokratie in Europa“ stattfinden wird! Veranstalterin ist Haide Friedrich Salgado. Das Aktionsbündnis Direkte Demokratie wird auch vor Ort vertreten sein. Den Flyer dazu gibt es hier. Weitere Infos zu der Demonstration auf Facebook.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

… an die Bundestags- und Bundesratsabgeordneten Ihres Wahlkreises bzw. Bundeslandes

Warum Briefe und Emails an die Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises?

Jeder von uns kann z.B. „seine“ jeweiligen Bundestagsabgeordneten, die direkt von „seinem“ Wahlkreis (!) in den Bundestag gewählt wurden, kontaktieren. Diese Bundestagsabgeordneten haben nämlich ein großes Interesse daran, bei der nächsten Wahl wieder ein Direktmandat dieses Wahlreises zu erringen, also erneut von ihrem Wahlkreis mit Mehrheit direkt in den Bundestag gewählt zu werden.

Deshalb dürfte hier eine (gewisse) Bereitschaft vorhanden sein, sich mit den Interessen der Bürger dieses Wahlkreises auseinanderzusetzen. Das könnte auch für unser Anliegen damit eine gute Anlaufstelle sein. Die Vorgehensweise, wie Sie die Namen der Bundestagsabgeordneten aus Ihrem Wahlkreis herausfinden sowie ein Beispieltext, ist nachfolgend, weiter untern, aufgeführt.

Also schreiben Sie den Bundestagsabgeordneten Ihres Wahlkreises Ihren Unmut über den ESM und den EURO-Rettungswahnsinn. Bleiben Sie stets höflich aber bestimmt. Wenn viele diesen Weg beschreiten, kann so auf diese Bundestagsabgeordneten entsprechend Einfluss genommen werden.

Versuchen Sie Ihre Bekannten und Freunde ebenfalls dafür zu gewinnen. Je mehr wir sind, desto eher finden wir Gehör!

Wie ist die Vorgehensweise bei Briefen an Ihre Bundestagsabgeordneten?

  • Briefe und Emails an Ihre Bundestagsabgeordneten „gehen“ ganz einfach. Sie brauchen auch nicht viel Text zu verfassen. Es reicht z.B. völlig aus, Ihren Bundestagsabgeordneten mitzuteilen, dass Sie gegen die Transfer- und Schuldenunion sind und daher den ESM ablehnen. Sie können Ihre Bundestagsabgeordneten dann weiterhin auffordern, dass diese sich ihrer Verantwortung für die Bürger dieses Landes erinnern mögen und dass sie deshalb gegen den ESM stimmen sollen – mehr Text ist im Zweifel gar nicht notwendig. Wichtig ist, dass Sie auch Ihren Wohnort in Ihrem Text erwähnen, so kann der Bundestagsabgeordnete erkennen, dass Sie ein Bürger seines Wahlkreises sind!
  • Wer die Bundestagsabgeordneten für Ihren Wahlkreis sind, erfahren Sie unter dem Link www.bundestag.de; dort dann einfach links oben auf „Der Bundestag“ klicken, dann weiter auf „Abgeordnete“, jetzt Ihr PLZ eingeben und Sie sehen wer für Sie „zuständig“ ist (meist haben diese Bundestagsabgeordneten sogar eine eigene Webadresse – ist hier angegeben – und dort wiederum kann man oft auch das regionale Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten finden bzw. seine jeweilige Email und Postanschrift).
  • Im Zweifelsfall ist die Email-Adresse Ihrer Bundestagsabgeordneten aber immer nach dem folgenden, einheitlichen Muster aufgebaut:  Wenn dieser z.B. Dr. Klaus-Peter Mustermann heißt, dann lautet seine Email-Adresse wie folgt: klaus-peter.mustermann@bundestag.de Die Email-Adresse ist konsequent nach diesem einheitlichen Schema – Vorname.Nachname@bundestag.de, bei zwei Vornamen ist ein Bindestrich dazwischen – aufgebaut; akademische Titel werden nicht in der Email-Adresse geführt. Wenn Sie also seinen Namen kennen, können Sie seine Email-Adresse nach diesem Muster „zusammenstellen“.

Wie ist die Vorgehensweise bei Briefen an Ihre Bundesratsabgeordneten?

Ein Beispieltext wäre z.B. für den Bundestagsabgeordneten:

 „Sehr geehrter Herr XY,

 mein Name ist Max Mustermann und ich wohne in Musterstadt. Für den Wahlkreis Musterstadt sind Sie ja der für uns zuständige Bundestagsabgeordnete, weshalb ich mich gerne mit meinem Anliegen an Sie wenden möchte.

 In Kürze steht die Ratifizierung des ESM im Deutschen Bundestag an. Ich nehme diesen ESM als ein sehr gefährliches Ermächtigungsgesetz wahr, das die Souveränität unseres Parlaments aushöhlt und Deutschland großen Schaden zufügt. Mit diesem Gesetz beschreiten wir unwiderruflich die Europäische Schulden- und Transferunion. Wir lösen mit dem ESM kein Problem wirklich sondern erkaufen, auf Kosten unseres Landes und unserer Bürger, lediglich ein wenig Zeit. Deutschland kann nicht alle retten und den ewigen Zahlmeister spielen. Auch Deutschlands Kräfte reichen nicht ewig! Diesen ESM lehne ich daher konsequent ab.

 Bitte stimmen Sie so, wie dies die Menschen in unserem Land von Ihnen erwarten und verdienen. Stimmen Sie für unser Land und unsere Bürger und gegen den ESM.

 Ich versichere Ihnen, dass ich meine zukünftigen Wahlentscheidungen zentral auch von Ihrem Verhalten in dieser wichtigen Frage abhängig machen werde. Vielen Dank.

 Mit freundlichen Grüßen aus Musterstadt

Ihr Max Mustermann“

Ein Beispieltext wäre z.B. für den Bundesratssabgeordneten:

 „Sehr geehrter Herr XY,

als Bürger/in des von Ihnen regierten Bundeslandes fordere ich Sie hiermit eindringlich auf, den Gesetzen nicht zuzustimmen, die den ESM/Fiskalpakt legalisieren werden!

Dieser Vertrag hat tiefgreifende Konsequenzen

– für das deutsche Grundgesetz
– für die nationale Demokratie (auf Bundes- und Landesebene!)
– sowie auch für den Landeshaushalt unseres Bundeslandes

Ich erachte es nicht für ausreichend, eine so weitreichende Entscheidung von Volksvertretern fällen zu lassen, die lediglich für vier Jahre gewählt wurden – und das im Vertrauen darauf, dass sie keine wesentlichen nationalen Demokratieelemente abschaffen (davon war in Ihrem Programm nicht die Rede!). Daher halte ich es für zwingend notwendig einen Volksentscheid vorzuschalten! Da dieser auf Bundesebene jedoch nicht vorgesehen ist, fordere ich Sie auf, die Bürger Ihres Bundeslandes auf Landesebene entscheiden zu lassen und das dort ermittelte Votum in der Abstimmung des Bundesrates verbindlich zu vertreten. Jedes andere Votum ist von mit nicht autorisiert und ich werde es nicht akzeptieren!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Max Mustermann“

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Am 16. Juni fand in Karlsruhe auf dem Marktplatz unsere bisher 7. Demonstration für Bürgerrechte und Demokratie – gegen den ESM statt.

Zirka 500 Demonstranten fanden sich aus ganz Deutschland nach Karlsruhe ein.

Die Redner vom Aktionsbündnis Marcus Anton und Hansjörg Schrade, Frau Storch von der Zivilen Koalition, Wolfgang Eschenbacher für die Freien Wähler, Volker Reusing vom Netzwerk Volksentscheid, Josef Szoboszlai von der Partei der Vernunft sprachen über die Gefahren der uneingeschränkten Rettung von Banken und den Verfassungsbruch durch den ESM.

Alle Redebeiträge gibt es auf unserem Youtubekanal.

Weitere Bilder gibts auf Flickr.

Außerdem fand heute die Pressekonferenz in Berlin statt, auf der die außerparlamentarische Anfrage an Frau Angela Merkel gestellt wurde. Welt-Online veröffentlichte diese bereits. Die Teilnahme und das Interesse der Medien war recht groß. Unter Leitung von Hans-Olaf Henkel sprachen Prof. Ulrich van Suntum (Uni Münster + Bündnis Bürgerwille), Baron von Hohenau (Bund der Steuerzahler (Präsident D + EU)), Stephan Werhahn (Vorsitzender der dt. Familienunternehmen), Beatrix von Storch (Zivile Koalition) und Hubert Aiwanger (Bundesvorsitzender Freie Wähler) sowie unser Vertreter Kim Peter Erichsen, der unterstützend anwesend war.

Hier das Eröffnungsstatement von Hans-Olaf Henkel:

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

…fragt sich Alexander Kissler auf FOCUS-Online.

Nun ist es raus! Der Bundestag und der Bundesrat sollen am 29. Juni über den ESM entscheiden, damit dieser rechtzeitig am 9. Juli in Kraft treten kann. Zuvor sollen aber noch alle Partei- und Fraktionschefs auf Linie gebracht werden, wozu Angela Merkel am 21. Juni zu einem Spitzengespräch einlädt. Hier können Sie Ihrem Bundesratsabgeordneten schreiben und mitteilen was Sie von dem ESM halten.

Nicht nur, dass am 29. Juni das Volk leicht durch die Fußball Europameisterschaft abgelenkt ist, es kommt noch hinzu, dass dieser Tag der letzte vor der Sommerpause im Bundestag ist und die Beratungen erst um 17.00 Uhr beginnen sollen.

Interessant ist dabei auch, dass die Grünen zuvor auf einem kleinen Sonderparteitag in Berlin ihre Haltung „festlegen“ wollen. Dabei ließ ihre bisherige Haltung darauf schließen, dass die zusätzlichen Schulden durch die Rettungsmechanismen nicht ausreichen und zusätzliche „Wachstumsprogramme“ – natürlich auch durch Schulden – aufgenommen werden müssten. Sprich die gleichen Mittel, die in die Krise geführt haben, sollen nun aus ihr heraus helfen.

Kommen wir zurück zur Eingangsfrage: Warum regt sich so wenig Widerstand?

Ja das fragen wir uns auch!

Der ESM liegt auf dem Tisch, frühestens seit der öffentlichen Rede von Carlos A. Gebauer in Offenburg sind zahlreichen Menschen Begriffe wie: Direktorium, Gouverneursrat, 700 Milliarden, vollständige Immunität usw. bekannt. In zahlreichen Demonstrationen hat das Aktionsbündnis Direkte Demokratie e.V. auf diesen ESM aufmerksam gemacht. Auch die Zivile Koalition ermöglichte es den Menschen sich über den ESM zu informieren und mit wenigen Klicks ihren Abgeordneten eine Protestmail zukommen zu lassen. Es kamen über 1 Mio. Protestmails zusammen.

Nun steht unsere letzte Demonstration am 16. Juni auf dem Karlsruher Marktplatz vor in Kraft treten des ESM bevor. Wir konnten für den kommenden Samstag auf dem Karlsruher Marktplatz zahlreiche Redner wie Beatrix von Storch von der Zivilen Koalition, Wolfgang Eschenbach für die FREIEN WÄHLER Baden-Württemberg, Volker Reusing vom Netzwerk Volksentscheid und Josef Szoboszlai von der Partei der Vernunft gewinnen.

All deren Organisationen und Parteien haben sich öffentlich dazu bekannt den ESM abzulehnen, weshalb sie uns auch Vertreter auf die Demonstration entsenden. Diese werden ausführlichst begründen warum der ESM falsch für Deutschland und falsch für alle anderen Staaten in der Euro-Zone ist.

Wir hatten uns das Ziel gesetzt möglichst viele Vertreter aus Organisationen und  auch Parteien zu gewinnen, damit diese ihre Position auf der wohl in Europa letzten Anti-ESM-Demo kundtun können. Dazu konnten wir Herrn Michael Schlecht, Chefvolkswirt und MdB der LINKEN im Bundestag und 2 MdL Vertreter der Piraten aus NRW, Herrn Robert Stein und Dietmar Schulz, gewinnen. Beide Parteien lehnen den ESM in seiner jetzigen Form ab. Die LINKE sieht einen Verstoß gegen das Grundgesetz und die Piraten in NRW fordern sogar einen Volksentscheid über den ESM, genauso wie wir vom Aktionsbündnis.

Nun erreichten uns aber nach der Publikation der Rednerliste zuerst die Absagen von den 2 Piraten und heute die Absage von Herrn Schlecht. Der Pirat Robert Stein bezeichnete uns als „absolut antidemokratisch“ und bezieht sich dabei auf unser Stuttgarter Manifest vom 9. Juli 2011, welches wir dort auf unserer ersten Demonstration verlasen. Lesen bzw. hören Sie selbst und versuchen Sie sich ein Bild zu machen, was daran „antidemokratisch“ seien soll. Herr Schlecht beruft sich in seiner Absage ebenfalls auf das Stuttgarter Manifest und schreibt: „Darin wird im Lichte der europäischen Krise auf eine national-chauvinistische Rückbesinnung orientiert.“ und weiter „Es wir davon ausgegangen, dass Demokratie nur ‚innerhalt eines Sprach- und Kulturkreises‘ möglich sei.“

Rede und Gegenrede sind die essentiellsten Bestandteile einer demokratischen Gesellschaft. Diese müssen gewährleistet sein, damit auch Minderheiten ihre Rechte wahrnehmen können. Damit dies gewährleistet ist und nicht von einer zentralen Stelle aus über die Köpfe von knapp 500 Mio. Menschen entschieden wird, fordern wir kurzfristig abzuhaltende Bürgerentscheide über die zukünftige Rolle der Bundesrepublik in der EU. Wir fordern, dass die Bürger selbst entscheiden können und nicht über ihre Köpfe hinweg Beschlüsse wie der ESM gefasst werden.

Auch wenn die beiden Piraten und Herr Schlecht nicht alle unsere Ziele und Vorstellungen teilen, so hätten sie sich für ihre Parteien klar gegen den ESM am kommenden Samstag in Karlsruhe positionieren können. Denn wir fragen uns: haben denn diese Parteien selbst eine ähnliche Demonstration bereits auf die Beine gestellt, um ihren Worten auch Taten folgen zu lassen? Hier wäre die Möglichkeit gewesen!

Nichtsdestotrotz werfen wir noch einmal alle Kraft in die kommende Demonstration GEGEN DEN ESM! Seien Sie dabei und helfen Sie uns JETZT endlich zu zeigen, dass der ESM ein Fehler für ganz Europa ist und an Antidemokratie nicht mehr zu überbieten ist!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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