Kein Rap für Intellektuelle. Kein lalelu für zarte Herzen. Nein. Harter Rock. Passend zum Tag der Arbeit: Akkorde wie Hammerschläge, eine Stimme wie Raufasertapete, ein Text wie ein 80tonner mit Tempo 150. Wir wissen nicht, ob der vom ADD geprägte Begriff des „Euro-Wahnsinns“ irgendwie auf verschlungenen Wegen eine Rolle bei der Namensgebung dieses Songs gespielt hat, aber auf jeden Fall ist das mal ein ganz anderer Befreiungssong:

Merkel-Wahn (Der Song) – Auf Link klicken, dann auf die kleine, hellgrüne Starttaste klicken.

Von: Xylophilon

Textauszug:

„Heil Angie, heil Angie, heil Angie,
Kaiserin für das €uro-Reich!

Was immer du versuchst,
Was immer du nicht tust,
Wir lieben dich dafür!

Kriege, die wir führen,
Schulden, die wir spüren,
Wir loben dich dafür!

Sparen tust du prima,
Verdirbst das Euro-Klima,
Wir feiern dich dafür!

Keiner traut sich an dich ran,
Alle sind im Merkel-Wahn,
Wir wählen dich, wir wählen dich,
Wir wählen dich – ja, wir wählen dich!

…“

Vollständiger Text hier: Link.

Der definitive Film über den Euro-Wahnsinn:

Jens Blecker, Gründer der unabhängigen Nachrichtenagentur Net News Express, hat den ersten Trailer zu seiner Dokumentation “EUPOLY – Ein europäischer Alptraum” ins Internet gestellt. Veröffentlicht wird die Filmdokumentation demnach Ende Mai (vorab auf DVD).

EUPOLY – Ein europäischer Alptraum” beleuchtet die Entwicklung im Einflussbereich des Finanz- und Währungssystems “Euro” nach dessen sukzessiver Einführung ab 1999 international und innerhalb der betroffenen Staaten, sowie die Nutznießer der Entwicklung in den weltweit vernetzten “systemischen” Banken. Der Dokumentarfilm beinhaltet u.a. Interviews mit dem ehemaligen Parlamentspräsidenten der Slowakischen Republik, Richard Sulik, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie B.D.I., Hans-Olaf Henkel, dem Börsenexperten Dirk Müller, dem Journalisten Günther Lachmann, den Autoren von “Der größte Raubzug der Geschichte”, Marc Friedrich und Matthias Weik, dem Börsenexperten Marc Faber, dem Milliardär Jim Rogers, sowie dem Gründer der Medienstation Radio Utopie, Daniel Neun.

Das muss man anschauen! ADD

Der Übervater der Linken, Oskar Lafontaine, hat heute in einem Interview eine Abwicklung des Euro und die Rückkehr zum System semi-variabler Wechselkurse gefordert (Link):

„Der frühere Vorsitzende der Linken und ehemalige Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine hat sich für eine Wiedereinführung des früheren Europäischen Währungssystems ausgesprochen, „das Auf- und Abwertungen nach gegenseitigen Absprachen ermöglicht.“ Lafontaine sagte der „Saarbrücker Zeitung“, neben dem Euro müssten dazu wieder nationale Währungen eingeführt werden. „Ich selbst habe als überzeugter Europäer den Euro lange Jahre befürwortet. Denn ich ging davon aus, dass es gelingen würde, die Wirtschaftspolitik der Mitgliedsländer zu koordinieren, vor allem die Lohnpolitik. Das ist leider nicht eingetreten“, sagte Lafontaine.“

Ist diese Aussage nur Wahlkampfpropaganda? Vermutlich. Offenbar versucht die „Linke“ den eher Linken Occupy-Protest politisch an sich zu binden: Politisch „links“-eingestellte Euro-Gegner sollen wissen, wen sie wählen sollen.

Und es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass bald auch auf der anderen Seite des politischen Spektrums, aus der CSU / CDU ähnliche Töne kommen, um die „konservativen“ Euro-Gegner anzusprechen.

Es ist anzunehmen, dass es sich hierbei nur um Wahlkampflügen handelt bzw. handeln wird. Vor jeder der letzten Bundestagswahlen seit 1990 haben die etablierten Parteien die Bürger nach Strich und Faden belogen.

Trotzdem ist es bemerkenswert, dass ein so gewiefter Politiker wie Lafontaine nun auf die „anti-Euro“-Karte setzt. Jenseits aller Parteienstrategie ist dies in sich selbst ein sehr positives Zeichen für einen gesellschaftlichen Wandel. Es wird nun darauf ankommen, ob dieser gesellschaftliche Wandel nur wieder zum Gleichen im neuen Gewand führt, egal unter welchem neuen oder alten Namen. Oder ob dieser Wandel zu einer echten Reformation des Staates und seiner politischen Verfasstheit im Sinne echter Demokratie führt.

Letzteres wäre großartig!

ADD: Für echten Wandel!

 

Depression in Spanien

Griechenland war der Vorläufer für Spanien, Spanien der Vorläufer für Italien, Italien der Vorläufer für Frankreich und Frankreich wird der Vorläufer für Deutschland sein.

Querschüsse hat heute die wichtigsten Daten zu Spanien aktualisiert. Das Bild ist wie erwartet fürchterlich. Die den echten Verbrauch anzeigenden Einzelhandelsumsätze sind bei deutlich größerer Bevölkerung auf das Niveau von 1997 gesunken. Das reale Arbeitnehmereinkommen ist im letzten Jahr um -11,2% gesunken. Die Grafiken dazu sehen wie folgt aus:

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Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Spanien auf 57,2% gestiegen. Ein Wert, der keiner Kommentierung mehr bedarf (Quelle):

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Es ist beängstigend, dass diese einst stolze Land weiter dem Euro-Wahnsinn unterwirft. Eine Nomenklatura, die die eigene Jugend opfert. 57% Jugendarbeitslosigkeit. Das heißt, kein Jugendlicher, der nicht privilegiert ist, findet noch eine Arbeit: Moloch frißt seine Kinder.  

Es ist ungeheuer wichtig zu verstehen, dass die Entwicklung in Spanien im Euro und der fehlgeleiteten EU-Ideologie begründet ist. Und dass wir alle, gerade wir Deutschen, in der Verantwortung stehen, diesem Land wieder eine Zukunft zu geben – und endlich das Zwangsregime des Euro aufzulösen. Spanien scheint schon zu schwach, zu ausgeliefert, zu sehr am Boden zerstört, um sich noch wehren zu können.

Und  indem wir Spanien befreien, befreien wir uns vor allem selbst, denn Spanien ist unser Morgen hier in Deutschland. Es gibt unter dem Euro keine glückliche Zukunft.

 

 

 

Nachfolgend die persönliche Stellungnahme eines ADD-Mitglieds zur politischen Situation. Aus ihr spricht eine Ratlosigkeit, die viele empfinden. Hier das Schreiben, ohne Wertung, ohne Kommentar. Einfach als Anstoß zum eigenen Denken. Wichtig zum Verständnis ist, dass die Schreiberin auch tiefen Einblick in andere Protestbewegungen hat und sie, wenn sie von Bürgerinitiativen spricht, (noch) nicht das ADD meint. Die Schreiberin gibt nicht die Meinung des ADD wieder, es ist eine persönliche Stellungnahme.

„Nachdem ich vor etwa einem Jahr die zehn Strategien der Manipulation, eine Satire nach Sylvain Timsit, gelesen habe (Link) und sich auf dem politischen Parkett derart viel ereignet (hat), bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

–        Parteien haben Interesse an der Macht, und sonst an nichts. Sie werden stets das tun, was sie an der Macht hält  – egal wie das Volk, der eigentliche Souverän, das sieht. Sie haben ihre Auftraggeber, die ihre ureigensten Interessen an der NWO haben. Es geht also nicht um das Wohl der Menschen und Völker, sondern nur um Herrschaft. Demokratien sind dabei hinderlich und werden deshalb mithilfe der Parteien ausgehebelt und zerstört – ESM und Fiskalpakt sind hierbei Mittel zum Zweck.

–        So lange Parteien  nicht an der Macht sind, umschmeicheln sie das Volk: Sie unterbreiten Bürgerinitiativen (BI) Angebote, sie auch finanziell zu unterstützen; dadurch  verursachen sie Abhängigkeiten und Verstrickungen – bis hin zur Beißhemmung und Lähmung. Parteien spielen immer das gleiche Spiel – und die BI spielen mit!

–        Wir sind so konditioniert, dass auch eine Bürgerbewegung hauptsächlich  darüber nachdenkt, wie sie ihre Aktionen etc. finanziert. Alles hängt von Geld ab, weil unsere Konditionierung nicht zulässt, dass Widerstand bzw. Protest auch einfach – und damit kostengünstig – organisiert werden kann. Die Asambleas der Occupy-Bewegung lehren, dass es anders geht. Wir müssen also anfangen, die alten – ausgelatschten – Pfade unserer Synapsen zu verlassen und neue  bilden. Damit schaffen wir die Unabhängigkeit von Parteien, Verbänden etc. 

–        Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Gelder, über die z. B. die Linken verfügen, von denjenigen stammen, die die Diktatur des Kapitals anstreben. Irgendwelche Kanäle sind da garantiert vorhanden. Den Strippenziehern ist egal, welche Partei ihre Befehle ausführt  – Hauptsache sie tut es. Das beste und zugleich lebendigste Beispiel für die Anpassung an das System sind in unserem Land die GRÜNEN. Das Ankommen in der Mitte der Gesellschaft ist das Einreihen in die Befehlskette. Und das dauerte gerade mal 30 Jahre. Selbst die einstmals Friedensbewegten befürworten heute Krieg und genehmigen Rüstungsgeschäfte im ganz großen Stil. Mord, Totschlag und auch Völkermord werden mit Argumenten begründet, die einem das Grausen lehren, sofern man sich noch Empathie erhalten konnte.

–        Das Argument, in eine Partei einzutreten, um dort von innen zu wirken, ist schlicht Augenwischerei. Um in einer Partei, einem Verband, einem Verein, einer Firma in eine einflussreiche und machtvolle Position zu kommen und die Geschicke dort zu lenken, braucht Mensch einen Großteil Skrupellosigkeit. Mensch muss in der Lage sein, sein Gewissen und jegliche Empathie abzuschalten und korrumpierbar werden. Sonst wird das nichts (das kann jeder nachvollziehen, der in einer größeren Firma arbeitet oder sich in einem größeren Verein – auch kirchliche Organisationen – engagiert, um für andere Positives zu bewirken). Du wirst nichts, wenn Du nicht bereit bist, die Menschlichkeit über Bord zu werfen.

Die Basis von Parteien und Verbänden meint es vermutlich gut, aber sie rennt gegen Windmühlen, weil die Spielregeln von anderen, die das Spiel aus dem Effeff beherrschen, gesetzt wurden. Die Basis darf auf Marktplätzen im Wahlkampf mitspielen. Um sie bei Laune zu halten, werden sie bei irgendwelchen Versammlungen besonders geehrt und manchen reicht die bloße Erwähnung des Namens und sie platzen vor Stolz. Es ist die exakte Einhaltung gewisser Spielregeln, die Veränderungen verhindert.

Bis Mensch dann soweit ist, dass er was zu sagen hat, hat ihn die „Macht“ bereits vollkommen benebelt und vereinnahmt. Unmerklich, subtil und schleichend. Das ist psychologische Manipulation  – und die meisten Menschen glauben immer noch, dass sie nicht manipulierbar sind. Wer diese Spielregeln beherrscht, kann mit Beharrlichkeit alles beherrschen.

Fazit:

Wir lassen mit uns spielen. Die Spielfelder sind abgesteckt, die Regeln gesetzt. Spielen wir zu wild, kommt die Angstkeule wie z. B. Rausfallen aus der sogenannten Mitte; spielen wir neben dem Spielfeld, kommt die Nazikeule etc. Wenn all das nicht reicht, uns in Schach zu halten, kommen Sanktionen, die bis zur Existenzbedrohung und weit darüber hinausgehen. So läuft das Spiel.

 Meiner Ansicht nach müssen wir verschiedene Tatsachen einfach anerkennen: 

  1. Es ist ein uns aufgezwungenes Spiel.
  2. Unsere Spielzüge sind gesteuert, die Spielfelder sind klar gesteckt.
  3. Die Spielregeln stehen fest.
  4. Das Spiel ist überwacht, der Ausgang vorbestimmt.
  5. Die Mittel, um das Spiel zu steuern, sind Parteien, Verbände, Vereine, prominente Repräsentanten, Presse, Medien, Werbung.
  6. Weitere psychologische Spielmacher sind das Schüren von Angst und Panik, Spaltung und Trennung, Schaffung von Vorurteilen (aktuell zu sehen bei Griechenland, Zypern, Spanien, Portugal), Ausspielen einzelner Gruppe gegeneinander (das geht jahrzehntelang schon so).

Folge der Spur des Geldes.

Zur Idee einer neuen Partei:

  1. Kein Wahlprogramm bis zur BTW möglich, zu viele Strömungen (von rechts bis links ist alles vertreten; kein einheitlicher Nenner zu Wirtschaft, Recht und alle anderen Themen. Nur ESM alleine reicht nicht)
  2. Zeit zu knapp
  3. Alphatiere aus Parteien werden sich an die Spitze setzen und sind bereits korrumpiert; was soll sich also ändern?
  4. ESM ist kein Thema, das von der Bevölkerung  verstanden wird. Völlig verklausulierte Sprache unserer sogenannten Eliten, die das Konstrukt auch nicht klar darstellen wollen. Zudem ist die Mehrheit durch den alltäglichen Existenzkampf abgelenkt. Mit ESM ist kein Wahlerfolg zu erzielen.

Wen also wählen?

Keinesfalls wähle ich eine der Parteien, denn ich will nicht länger an  Riesenbetrug, Mord, Völkermord, Menschenhandel und Versklavung mitschuldig sein. Auch „das kleinere Übel“ werde ich nicht mehr wählen, denn das ging schief. Vielleicht finde ich sie ja noch – die ultimative Lösung.

 Sybille Kleinicke, April 2013″

 

Man kommt einfach an der AfD derzeit nicht vorbei. Wir wollen ja, aber es klappt einfach nicht.

Heute erhielten wir den beiliegenden „Stuttgarter Appell“ mit der Bitte um Weiterleitung / Veröffentlichung. Es geht uns, um das gleich klarzustellen, als ADD eigentlich nichts an, mit welchen Methoden sich die eine oder andere Clique die Macht über diese Partei sichert, obwohl wir das durchaus interessant finden, wie so etwas „gemacht wird“ (willkürlicher Ausschluss von Bewerbern von der Kandidatur um den Landesvorstand, Nutzung von Wahlzetteln von bereits nicht mehr anwesenden Mitgliedern, Terminierung des ersten Landesparteitages auf einen Werktag, Nutzung von Vitamin B um einen Schatzmeister gerade noch rechtzeitig zum Mitglied und damit wählbar zu machen, während 100te andere nicht abstimmen durften usw. usf.) Und gerade als ADD haben wir über das Thema AfD in den letzten Wochen definitiv genug geschrieben.

Trotzdem: Wenn eine kleine Gruppe wackerer Bürger den aussichtslosen Kampf gegen die Übernahme der AfD Baden-Württemberg durch FDP, CDU und das Stuttgarter Establishments aufnimmt, dann finden wir das aller Ehre wert. Die Forderungen erscheinen zwar eher harmlos, aber auch das ist nicht unser Thema. Und da diese Gruppe offenbar keinen Zugriff auf den Mailverteiler der Partei hat, hier unser kleiner Beitrag zu innerparteilicher Transparenz und Basisdemokratie.

Dieser „Stuttgarter Appell“ richtet sich ausschließlich an Mitglieder der AfD.Stuttgarter Appell 280413-page-001 Stuttgarter Appell 280413-page-002

Stuttgarter Appell 280413-page-003

ADD: Möge die Basisdemokratie gewinnen!

Vollkommen inhaltslos und deshalb vermutlich demnächst der offizielle Wahlkampfsong der Blockpartei SPDCDUbisGrüne…

 

Hätte, Hätte, Fahrradkette…

 

 

 

Bereits am 13. April veröffentlichten die DWN eine recht umfassende Analyse zur möglichen Beziehung zwischen Merkel und der AfD. Dieser Artikel verdient mehr Aufmerksamkeit, da er damals ein wenig im Medienlärm unterging.

Die zentralen Passagen des Artikels „Plan B: Wie Angela Merkel den Ausstieg aus dem Euro plant“ sind (Link zum ganzen Artikel):

„Für Merkel ist das fast unerheblich: Sie kann allen in Europa nun eine neue Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte vom Politiker, der leider, leider gezwungen ist, auf sein Volk zu hören. Sie kann überall – von Brüssel bis Rom – sagen: „Ich würde ja im Euro bleiben, ganz klar. Aber die Deutschen wollen raus – und es wäre für Europa schlecht, wenn Deutschland gespalten ist.“

Weiter:

„Die „Alternative für Deutschland“ kann also für Merkel das berühmte Feigenblatt sein, mit dem am Ende der schwarze Peter bei den anderen landet. Merkel kann sich aus dem Euro verabschieden, mit dicken Krokodilstränen, weil sie sagen kann: Die Mehrheiten in Deutschland haben sich verschoben.

Mit der „Alternative für Deutschland“ hat Merkel auch innenpolitisch die angenehmste Form der Euro-Gegner, die sie sich wünschen kann. Wirklich gefährlich wäre für sie eine massive linke Anti-Euro-Bewegung. Eine Gruppe, wie man sie kurz bei Occupy Wall Street gesehen hat. Oder wie sie Attac einmal war.

Wirklich gefährlich wäre für Merkel eine Fundamental-Opposition, die nicht nur den Euro, sondern den internationalen Finanz-Kapitalismus in Frage stellt. Eine Gruppe, die den Euro nicht über makroökonomische Expertise, sondern über massiven Protest auf der Straße hinwegfegen will.

Wirklich gefährlich wäre für Merkel, wenn die Deutschen massenweise auf die Straße gingen.

Solange sich die Euro-Unzufriedenen gesittet im Berliner Hotel Interconti treffen, wo die AfD am Sonntag offiziell gegründet wird, solange kann Merkel die Euro-Gegner in ihren Plan integrieren.

Die Protagonisten und die Kandidaten der AfD sind, wie man aus den Bewerbungen auf der Website der Partei sehen kann, bis ins Mark (Knochen-Mark) bürgerlich. Sie sind freiheitsliebend, wollen weniger Staat, mehr Eigeninitiative, keine Verschuldung, mehr Leistung.“

Weiter:

„Ob und in welchem Ausmaß die Gründung der AfD von der CDU mitbetrieben wurde, ist schwer zu sagen. Tatsache ist, dass es enge Verflechtungen mit CDU-nahen Lobby-Gruppen gibt. Dazu gehört unter anderem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, der viele Repräsentanten der AfD zugerechnet werden können. Auch Vertreter der CDU-Mittelstands-Vereinigung sympathisieren mit der AfD. Denn anders als die internationalen Konzerne ist der deutsche Mittelstand traditionell euro-skeptisch.

Auch hier gibt es inhaltliche Überschneidungen mit der Kern-Zielgruppe der Union. Vor allem die CDU-nahen Zeitungen wie die Welt oder die FAZ berichten ausführlich und auffallend freundlich über die AfD.“

„Das große Medien-Echo, das die AfD ausgelöst hat, ist für Angela Merkel ein Geschenk des Himmels: Es spült ihr, der Alternativlosen, erstmals die Möglichkeit eines echten Plans B vor die Füße.

Merkel soll bereits in der ersten Phase der Euro-Krise mehrfach mit einem Euro-Austritt geliebäugelt haben. Damals ging das nicht, weil das alte Europa noch zu fest zusammengefügt war. Im Zug der gescheiterten Euro-Rettungen ist Merkel jedoch immer klarer geworden, dass sie den Euro nicht retten kann.“

Und zuletzt:

Hat Angela Merkel die „Alternative für Deutschland“ vielleicht gar selbst ins Rollen gebracht?

Wohl kaum.

Aber wenn Merkel in ihrer politischen Karriere etwas bewiesen hat, dann ist es die Tatsache, dass sie andere für ihre Zwecke instrumentalisieren kann, weil sie selbst wendig genug ist. Sie hat keine starren Prinzipien. Sie hat kein Privatleben neben der Politik. Merkel hat nichts, wofür sie kämpfen würde bis zum Umfallen.

Außer ihrem Schreibtisch im Kanzleramt.“

In der Tat eine sehr, sehr lesenswerte Analyse, die im Kern im übrigen mit unserer Einschätzung bemerkenswert übereinstimmt: Der AfD geht es um den Euro – sonst eigentlich um nichts, insbesondere nicht darum, die Entmündigung der Bürger umzukehren und mit Entschlossenheit eine neue Machtbalance für die Bürger im Sinne direkter Demokratie herbeizuführen.

Wer also gegen den Euro ist, der wird bei der AfD fündig. Wer eine rechte, marktliberale Alternative zur CDU / FDP sucht, wird ebenfalls bei der AfD fündig.

Wer aber diese Gesellschaft reformieren will, wer tatsächlich eine Alternative zum System will, der muss anderswo schauen. Noch einmal die Kernsätze aus dem DWN-Artikel:

„Mit der „Alternative für Deutschland“ hat Merkel auch innenpolitisch die angenehmste Form der Euro-Gegner, die sie sich wünschen kann. Wirklich gefährlich wäre für sie eine massive linke Anti-Euro-Bewegung. Eine Gruppe, wie man sie kurz bei Occupy Wall Street gesehen hat. Oder wie sie Attac einmal war. Wirklich gefährlich wäre für Merkel eine Fundamental-Opposition, die nicht nur den Euro, sondern den internationalen Finanz-Kapitalismus in Frage stellt. Eine Gruppe, die den Euro nicht über makroökonomische Expertise, sondern über massiven Protest auf der Straße hinwegfegen will. Wirklich gefährlich wäre für Merkel, wenn die Deutschen massenweise auf die Straße gingen.“

Wir, das ADD, sind zwar nichts links, sondern vereinen tatsächlich Menschen von Links bis Rechts, aber irgendwie bringt das auch unseren Ansatz zum Ausdruck. Denn der Euro-Wahnsinn ist nur das äußere Zeichen der eigentlichen Krankheit. Die Krankheit ist die Entmündigung und Entrechtung der Menschen. Und genau dagegen kämpfen wir. Und zwar öffentlich. Eben auf der Straße. Leider nur eben (noch) nicht massenweise.

ADD: Für ein bessere, für eine demokratische Bundesrepublik!

Und wer mitmachen will, Mail an: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Hammerhart. Hat Frank Schäffler die rote Pille geschluckt?

Der fast gesammte Rest des Bundestags: Zombies. Wie gewohnt. Bizarr, dieses komische „Parlament“, besser Versammlung der großen Einheitsblockparteiwasserträger.

Und man fragt sich nur noch: Wann fliegt Schäffler aus der FDP raus?

Gut ist: Es wurde gesagt. Die Wahrheit oder zumindest wichtige Teile davon.

Das Volk versteht das Meiste falsch – und fühlt doch fast immer richtig. In diesem Sinne hier als Reblog ein Beitrag von Daniel Neun, radio-utopie.de (Link):

„Deutschland: 59 Prozent haben kein Vertrauen mehr in die “Europäische Union”

Der Staatenbund verliert als “Institution” bei den Staatsbürgern von Großbritannien, Spanien, Italien, Polen, Frankreich und Deutschland massiv an Vertrauen.

In exklusiv mit den Zeitungen “Guardian” (Großbritannien), “El Pais” (Spanien), “La Stampa” (Italien), “Gazeta Wyborcza” (Polen), “Le Monde” (Abbaugebiet der Societe Generale) und die “Süddeutsche” (Home of the Tomanian deflationary Superfans) geteilten Statistiken von “Eurobarometer”, wohl ebenso wohlwollend wie vergeblich aufbereitet vom “European Council on Foreign Relations”, kommen die Oberschichtsklugen des Kontinents zu nach unten hin bahnbrechenden Erkenntnissen. Der die Demokratien und Gesellschaften Europas plündernde und versauende Saftladen “Europäische Union” verliert bei den materiell und immateriell Ausgeraubten und Betrogenen an “Vertrauen”. Oh my God. Wie konnte das alles nur passieren? Nein – wie konnte der Pöbel nur begreifen was passiert?

Der Prozentanteil der Staatsbürger des jeweiligen Landes, die dazu “tendieren der E.U. nicht zu vertrauen, als einer Institution”, ist in Großbritannien, Polen, Spanien, Italien und Frankreich erheblich gestiegen. Das kümmert unter Imperialisten traditionell keine Sau. Verheerend für diese ist lediglich, dass er auch in deren über entsprechende Gilden in Parteien, Presse und Akademikern ferngelenktem Lieblingsspielzeug anstieg, nämlich in der Republik Deutschland.

Das Ergebnis der Umfragen bzw Statistiken von Eurobarometer: Anteil der Bürgerinnen und Bürger des jeweiligen Staates, die dazu “tendieren der E.U. nicht zu vertrauen, als einer Institution” in Prozent, dazu im Vergleich die entsprechenden Statistiken aus Umfragen in 2007, also vor Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages und Beginn der “Euro-Krise”:

Großbritannien
Mai 2007: 49 %
November 2012: 69 %

Polen
Mai 2007: 18 %
November 2012: 42 %

Spanien
Mai 2007: 23 %
November 2012: 72 %

Italien
Mai 2007: 28 %
November 2012: 53 %

Frankreich
Mai 2007: 41 %
November 2012: 56 %

Deutschland
Mai 2007: 36 %
November 2012: 59 %“

ADD: Denn die Bürger sind schlauer!

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