„Das Leben ist ein täglicher Kampf gegen die eigene Dummheit.“

Gilt für uns Alle. Antidemokraten, Euro-Wahnsinnige, direkte Demokraten, Euro-Gegner usw.

Einfach mal so. Zum Nachdenken. Als sozusagen Aufruf zur Bescheidenheit, aber das mag nun auch schon wieder „eigene Dummheit“ sein…

 

File:MakingAFace.jpg

Bild: Wikimedia

ADD: Ab und zu mal Hirn einschalten, schadet nix.

PS: Spruch gefunden hier: Link.

 

Großartiges Gesamtbild des Marsches in die Euro-Diktatur. Reblog von Jens Blecker, IK News, Link zum Orginaltext mit vielen weiteren Links und Anmerkungen:

„Wahl 2014 – Präsident der Vereinigten Staaten von Europa?

Der neue Vorstoß aus Frankreich klingt fast rebellisch, ein Hauch von Widerstand scheint von Frau Merkel zu kommen. Wer ein wenig in der Geschichte kramt, findet jedoch Erstaunliches. Es ist das selbe Horn, in das geblasen wird, nur einige Eckpunkte brauchen noch eine Einigung. Kernpunkt ist die Schaffung eines eigenen Haushalts für die EU. Bisher kann die EU keine eigenen Steuern erheben oder eigene Anleihen herausgeben, eine Notwendigkeit für einen sozialistischen Superstaat. The show must go on.
Wäre all das doch nur eine Verschwörungstheorie, es wäre zu schön. Leider ist es bittere Realität und die politische Elite engagiert sich als Steigbügelhalter für finstere Interessen. Die Thematik an sich ist nicht neu, schon Schäuble, Merkel oder Trichet haben mit aller Kraft versucht, die Vereinigten Staaten von Europa in die Hirne der Menschen zu brennen.

Manchmal wird nicht ganz klar, welche Rolle Frankreich eigentlich spielt. Lassen Sie sich gesagt sein, es ist eine wesentliche. Fast jeder kennt die Zitate – beispielsweise von Verheugen – wo gesagt wird, dass der Euro der Preis für die Wiedervereinigung war. Richtige Belege jedoch scheinen zu fehlen. Eine Titelstory des Spiegel aus 1998 lieferte diese eigentlich, im Jahr 2010 wurde noch einmal nachgelegt. Dort heißt es:

Historischer Deal: Mitterrand forderte Euro als Gegenleistung für die Einheit

Die Wiedervereinigung hatte ihren Preis. Aus bisher geheim gehaltenen Protokollen geht nach SPIEGEL-Informationen hervor: Erst die Bereitschaft der Kohl-Bundesregierung, ihren Widerstand gegen die Einführung des Euro aufzugeben, ebnete den Weg zur Einheit.

Genau aus diesen Gründen wurden die Deutschen damals auch nicht gefragt, niemals hätte man diese Währung aufgegeben. Deutschland spielt in Europa die zentralste Rolle und nur um unser Land herum lässt sich der sozialistische Superblock stricken. An dieser Stelle möchte ich F.D. Roosevelt zitieren:

„In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, dann kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war.”

Greifen wir zunächst die aktuellen Schlagzeilen auf, bevor wir wieder in der Geschichte graben. Der Focus schreibt:

Mit vergemeinschafteten Schulden aus der Rezession: Hollande fordert gemeinsame Wirtschaftsregierung der Euro-Zone
Francois Hollande hat eine gemeinsame Wirtschaftsregierung für die Euro-Zone gefordert, die ihr eigenes Budget hat. Die Gruppe der Euro-Länder solle auch eigene Anleihen ausgeben können, sagte Hollande in Paris.

Eigentlich sollte mittlerweile auch der Zurückgebliebenste merken, dass wir uns in einem Selbstzerstörungsprozess befinden. Warum also bekommen das die Regierungen mit all den teuren Beratern von Eliteuniversitäten nicht auf die Reihe und erkennen den Abgrund nicht? Unvermögen kann getrost ausgeschlossen werden, es ist einfach ein perfider Plan. Wie oft Merkel bereits von ihrer “Krönung” geträumt hat, bleibt ihr Geheimnis, aber gegen die Vereinigten Staaten von Europa hat die als “Reformkommunistin” bezeichnete Kanzlerin nichts einzuwenden. Der Widerstand richtet sich nur gegen die Vorgehensweise, da es nur im Gesamtverband “Europa” geht und nicht – wie Hollande fordert – mit der Euro-Zone. Was die Euro-Bonds angeht, ist eigentlich der Vollzug bereits geschehen. Die ESM-Anleihe ist nichts anderes.

Nun noch einen kleinen Schwenk durch die Vergangenheit. Zum Beispiel in der Welt wurde vor etwa einem Jahr getitelt:

Europa-Geheimplan: “Der europäische Superstaat durch die Hintertür”
Konkret geht es dabei um eine Fiskalunion, eine Bankenunion, eine politische Union und die Festschreibung von Strukturreformen, wie mehrere Beteiligte der “Welt am Sonntag” bestätigten. Dies geht dem CSU-Finanzexperten Hans Michelbach zu weit. Die Überlegungen für eine politische und fiskalische Union “gehen gegen die wesentlichen Interessen Deutschlands”.

Merkel stimmt Reformplänen zu

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekannte sich dagegen zu den Reformplänen. Merkel forderte eine echte politische Union und warb damit, diese bringe auch stärkere Zugriffsrechte mit sich, um Schuldenländer zur Haushaltskonsolidierung zwingen zu können.

Merkel stimmt den Reformplänen zu, dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Unserer Ansicht nach interessiert Merkel das Wohlergehen der deutschen Bevölkerung einen feuchten Kehricht. Die Bevölkerung wird an die Finanzkartelle verramscht und gut.

Wenn wir nun die Uhr noch etwas weiter zurückdrehen – auf 2010 – können wir den gleichen Wortlaut aus dem Spiegel entnehmen, jedoch in dem Fall von einem der böswilligsten Politiker, der mir bekannt sind, Wolfgang Schäuble:

Finanzkrise: Schäuble fordert Wirtschaftsregierung für Europa
“Wir brauchen bessere Instrumente, um den Stabilitätspakt durchzusetzen. Und wir brauchen mehr Koordinierung im Sinne einer Wirtschaftsregierung”, sagte Schäuble der “Zeit”. Auf die Frage, ob es ein bundesstaatliches Europa geben solle, antwortete Schäuble mit “Ja”. Allerdings werde dies kein Bundesstaat der gleichen Art sein, “wie es derzeit die Bundesrepublik Deutschland ist”.

Zu guter Letzt holen wir noch einmal Trichet und Sakozy aus der Tasche, auch dort klingt die Gebetsmühle gleich:

Euro-Krise: Trichet fordert europäische Wirtschaftsregierung
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy pusht den Plan schon länger, jetzt fordert auch EZB-Chef Jean-Claude Trichet eine europäische Wirtschaftsregierung. Angesichts der Eurokrise müsse die Haushaltspolitik der einzelnen Euro-Staaten einer weit schärfere Kontrolle unterzogen werden, sagte Trichet der französischen Tageszeitung “Le Monde”.[5]

Fazit: Der Plan, einen sozialistischen Superstaat nach dem Vorbild der ehemaligen Sowjetunion zu bauen, ist nicht neu. Ohne Deutschland ist er jedoch nicht umsetzbar und daher wird in der Bevölkerung sukzessive an der Schraube gedreht und die Erkenntnis langsam einsickern gelassen, es sei alternativlos. Schäuble wird 2011 in der New York Times zitiert: “We can only achieve a political union if we have a crisis,” Mr. Schäuble said. (“Wir können die politische Union nur dann erreichen, wenn wir eine Krise haben.”) Das spricht doch schon für sich. All die scheinbaren Fehler sind gezielte Angriffe auf die Souveränität und Freiheit der Staaten in Europa. Wenn im nächsten Jahr die Europawahlen sind, dürfen wir vielleicht schon Frau Merkel als Präsidentin krönen.

Carpe diem“

Großartig, Jens Blecker. Genau so ist es. Doch auch unser Protest geht weiter. Am 11. und 12. Juni. In Karlsruhe.

Man schaue auf die Karte und frage sich:

1. Welche Länder wachsen?

2. Welche Länder sind nicht Teil der Euro-Todes-Zone?

Und dann vergesse man so Idioten, wie den „Chef der fünf Wirtschaftsweisen“, der zweifellos weniger Hirn im Kopf hat jeder Anthropode (Link).

Quelle: Zerohedge.

ADD: Wachstum braucht Selbstbestimmung!

Update: Wie zur Bestätigung unseres Artikels heute im Handelsblatt „Riskante Planspiele der EZB sorgen für Empörung“ (Link). Die „Empörung“ ist natürlich nur Show und nicht ernst gemeint.

 

Will man die Bankenkrise in ihrem Kern verstehen, dann ist dieser Satz sehr wichtig: Geld verschwindet nicht, es gehört nur jemand anderem.

Dieser Satz gilt zwar im modernen Zentralbankensystem nicht mehr ganz – denn die Zentralbanken können Geld im Prinzip genau so gut entstehen wie verschwinden lassen – doch lassen wir das hier einmal außen vor. Lassen wir den Satz erst einmal so stehen: Geld verschwindet nicht, es gehört nur jemand anderem.

Und lassen wir auch die politische Dimension der Eurokrise, den Versuch die EU-Diktatur zu errichten, hier jetzt außen vor. Konzentrieren wir uns auf die finanzielle Dimension der Eurokrise.

Die finanzielle Dimension der Eurokrise sind riesige Defizite, riesige Verluste. Diese Verluste konzentrieren sich bei den Banken. Was haben diese Banken getan? Nun, sie haben Kredite vergeben, für Häuser, Autos, Investitionen, usw. Die Schuldner können nun diese Kredite nicht mehr bedienen: Konsumkredite können wegen Arbeitslosigkeit nicht mehr bezahlt werden. Hauskredite ebenso und aufgrund des wirtschaftlichen Zusammenbruchs besteht auch kaum mehr Nachfrage nach Häusern, so dass auch eine Zwangsversteigerung aus Sicht der Bank keine Lösung ist. Unternehmen, die Investitionskredite aufgenommen haben, gehen Pleite und können ebenfalls ihre Kredite nicht mehr bezahlen.

Dieses passiert nun nicht nur einzelnen Personen, sondern Millionen von Menschen, zehntausenden von Unternehmen.

Die Folge ist: Viele Kredite der Banken sind nichts mehr wert. Sie müssen abgeschrieben werden. Die Rede ist von einem Abschreibungsbedarf von 1.000 bis 2.000 Mrd. Euro  oder noch mehr in der ganzen EU, das sind 3 bis 6 komplette Bundeshaushalte. Netto. Einfach mal so. Nur damit einige Bankenbilanzen wieder „sauber“ sind.

Die deutsche und EU-Politik will nun im Ergebnis, dass via ESM und EZB oder über andere Wege (Stichwort Bail-ins) dieser Betrag sozialisiert, also auf alle Bürger umgelegt wird. Die EZB diskutiert aktuell einen möglichen Weg: Den „Ankauf“ wertloser „Wertpapiere“ der Pleitebanken. Der Kauf erfolgt dabei zum Nominalwert, so dass im Ergebnis die Pleitebank Verluste vermeidet.

Die Verluste sind aber natürlich trotzdem da. Merke: Geld verschwindet nicht.

Der Ankauf wertloser Immobilienkredite durch die EZB bedeutet, die Verluste von den Banken auf die Bürger zu übertragen. Es ist die klassische Variante des Diebstahls an den Unschuldigen zugunsten der Profite der Schuldigen: Wohlstandstransfer von den Produktiven zu den Bösen.

Die Sozialisierung der Verluste ist aber nur die eine Seite der Medaille.

Die andere Seite ist die Privatisierung der Gewinne. Denn auch hier gilt: Geld verschwindet nicht.

Und das Schlimme ist: Die Profiteure kann man kaum mehr fassen. Denn der Profit wurde in den „Boom-Jahren“ verteilt. Der Kredit, den die Bank zur Finanzierung eines Hauses vergeben hat, ist der Kaufpreis und damit das Einkommen jener Personen, die das Haus verkauft haben. Sicher, zum Teil stand hinter dem Kaufpreis auch echte Arbeitsleistung zum Beispiel für den Hausbau. Doch die Preisentwicklung in Irland, Spanien und anderen Ländern war zu einem großen Teil spekulativ: Die Marktpreise hatten nichts mehr mit den wahren Baukosten zu tun. Häuser wurden gekauft und verkauft – und im Prozess machten alle Beteiligten, inklusive der Banken, riesige Profite.

Merke: Geld verschwindet nicht. Es gehört nur jemanden anderen. Diese Anderen sind jene Personen, die am Immobilienboom verdient haben. Der Makler, die Bank, der Eigentümer, die ein Reihenhaus in Dublin für 500.000 Euro verkauft haben. Diese 500.000 Euro gehören nun ihnen. Der letzte Käufer ist inzwischen aber pleite, die Bank, die den Kredit vergab, faktisch ebenso und die Verluste? Ja die Verluste werden sozialisiert. Über die ganze Eurozone.

Was also am Ende geschieht, ist: Die deutschen Bürger werden gezwungen, den in der Vergangenheit liegenden Gewinn und Einkommen vor allem der Immobilienspekulanten in der Peripherie zu bezahlen.

Geld verschwindet nicht. Es gehört nur jemand Anderem. Im größten Raubzug der Geschichte.

Und damit das gleich noch klargestellt ist: Verantwortlich für diesen Raub an den Bürgern ist nicht das Ausland. Verantwortlich ist der deutsche Staat und die große Blockpartei vonCSUbisGrüne, denn diese haben gegen und ohne die Bürger den Euro und die EU-Verträge beschlossen und sich damit ein Amt angemaßt, das ihnen nicht zukommt.

Und weil sie selbst persönlich davon profitieren – aber das ist eine andere Geschichte (Link).

Merke: Geld macht frei. Den der es hat. Und irgendjemandem gehört es immer.

ADD: Für direkte Demokratie. Ohne Kompromisse.

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Bild: Jacek Wesołowski, Wikimedia

Zerohedge zitiert Bill Gross, den Chef des angeblich weltgrößten Anlageverwalters PIMCO, mit der folgenden Twitter-Zeile:

„Gross: AP, IRS? Ask not what you can do for your country, ask what your country can do TO you.“

Unsere Übersetzung lautet:

ADD: ESM, EFSF? Frag nicht, was Du für Dein Land tun kannst, frag, was Dein Land DIR antun kann.

Und wer die Antwort auf diese Frage kennt, der wird aufstehen… und sich für eine bessere Welt, für ein besseres Europa, für ein besseres Deutschland einsetzen.

Z.B. Am 11. und 12. Juni auf der ADD-Mahnwache… (nähere Infos in Kürze).

 

 

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Bild: Sklaven bei der Arbeit, Wikimedia

Und es bewegt sich doch etwas!

Aus der „Wirtschaftswoche“ (Link):

Regierung sollte Volksentscheide erleichtern

Der Wirtschaftsweise Lars Feld hat mehr direkte Demokratie in Deutschland gefordert. „Die Politik sollte Volksabstimmungen vor allem auf Bundesebene spürbar erleichtern und dazu das Grundgesetz ändern“, sagte Feld der WirtschaftsWoche.“

Die Umsetzung ist natürlich völliger Schwachsinn: „Konkret schlägt der Freiburger Ökonom vor, dass die für eine Initiative notwendige Unterschriftenzahl auf maximal fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung begrenzt wird.“ Dieses Quote ist so hoch, dass dadurch faktisch das Gegenteil von direkter Demokratie erreicht würde.

Aber die Bedeutung der Äußerung von Feld liegt woandes:

1. Feld hält die Einführung der direkten Demokratie für möglich – was völlig richtig ist, aber bisher von der großen Blockpartei durch Lüge als unwahr behauptet wurde.

2. Eine durchaus wichtige Person des „Establishments“ spricht sich öffentlich für direkte Demokratie aus.

Daher in Summe: Ein wichtiger Schritt voran!

Und die Erde dreht sich doch. Und der direkten Demokratie gehört die Zukunft. Mögen die Steinzeitmerkels und Steinzeitbarrosos und Steinzeitsteinbrücks sagen, was sie immer wollen.

ADD: Für direkte Demokratie. Ohne Kompromisse.

PS zum Vormerken: Am 11. und 12. Juni werden wir wieder auf die Straße gehen. Weitere Infos in Kürze.

„Nennen Sie mir einen einzigen Bereich, in dem in den letzten 29 Jahren etwas durch die Politik der fünf Parteien besser geworden ist.“

Oder:

„Fragen Sie mal einen Hartz IV-Empfänger ob ihm Schwarz-Gelb oder Rot-Grün lieber ist? Da sagt der: Wollen Sie mir Sch… in verschiedenen Geschmackrichtungen andrehen?“

Oder:

„Wie viele Jahrhundertreformen der Rentenversicherung haben Sie schon erlebt?“

Eine Kritik an der großen Alternativlosigkeit aus eher linker Perspektive:

Volker Pispers – Zum Ausgang der Bundestagswahl 2013

File:Bundestag.jpg

Bild: Wikemedia

Kurze Vorbemerkung: Strukturelle Korruption ist, wenn „legal“ Zahlungen an Personen fließen, um systematisch deren Anpassungsfähigkeit und Gefügigkeit sicherzustellen. Strukturelle Korruption hat keine konkrete, spezifisch von einer bestimmten Person erwartete Gegenleistung. Strukturelle Korruption schafft Verhältnisse, in denen die Masse der Zahlungsempfänger sich zum Schaden der Gesellschaft entsprechend der Erwartungen der Korruptionszahler verhält, zugleich individueller Widerstand kurzzeitig möglich ist – dann aber auf Dauer zum Verlust der Position und damit der Korruptionszahlung führt.

Die „Legalität“ der Zahlung ändert nichts am unmoralischen und damit verachtungswürdigen korrumpierenden Sachverhalt.

Dies vorausgesagt, weisen wir auf die folgende Information hin: 

Unseren 612 Abgeordneten des Bundestages stehen monatlich je bis über 25.000 Euro zur Verfügung. Die darin enthaltenen Diätenzahlungen von 8.159 Euro müssen versteuert werden, die übrigen Zahlungen wie 4.123 Euro Aufwandsentschädigung sind dagegen steuerfrei.

Bei der Aufwandsentschädigung wird keinerlei Kostengegenrechnung verlangt, sondern sie wird pauschal überwiesen.

15.798 Euro pro Monat stehen für Abgeordneten-Personal zur Verfügung. Weitere 12.000 Euro p.a. als Büromittelpauschale plus Räume und Hardware.

25.000 Euro jeden Monat. 300.000 Euro im Jahr. Das entspricht 600.000 DM. In vier Jahren 2,4 Mio. DM. Nun, wir weisen einfach darauf hin, dass schon so mancher Bauamtsleiter für sehr, sehr viel weniger Geld Aufträge unter der Hand vergeben hat. Und für einen Institutionenökonomen ist klar, dass bei SO massiven finanziellen Anreizen für den Erhalt eines ausbeuterischen Systems zulasten der Bürger und zugunsten der Banker und Politiker, der Bundestag eben das nicht ist: Eine Volksvertretung.

Es ist diese strukturelle Korruption, die nahezu alle Bürger schädigende Beschlüsse wie den ESM oder demnächst die Bankenunion möglich machen.

Das Amt des Bundestagesabgeordneten sollte allein der Sache verpflichtet sein. Eigentlich sollte so ein Amt überhaupt nicht entlohnt werden – und wenn, dann nur im Rahmen dessen, was die betreffende Person an nachweisbaren Einkommenseinbußen hat. Man sollte keine finanziellen Vorteile daraus ziehen, die Bürger repräsentieren zu dürfen.

Das hört sich utopisch an, wäre aber tatsächlich in der Sache das Richtig. Sollen doch die geldgeilen Karrieristen in die Banken gehen. Da gehören sie hin. Aber eben nicht in den Bundestag. Wer für die Gemeinschaft sprechen will, der sollte sich weder die Taschen mit Geld stopfen wollen noch lassen.

ADD: Die Macht in Bürgerhand!

Mit empirischen Daten lässt sich nicht streiten. Sie sind so, wie sie sind. Eine repräsentative, EU-weite Befragung des Pew-Institute ergab nun (Link):

Deutschland gilt in 5 von 8 aufgezählten EU-Nationen als die „arroganteste“.

– Deutschland gilt in 6 von 8 EU-Nationen als die am wenigsten „mitfühlende“.

Während witziger Weise in völliger fehlhafter Selbsteinschätzung (Pro-pa-gan-da, CDU, Merkel, Schäuble), die Deutschen selbst sich als „am wenigsten arrogant“ und „am meisten mitfühlend“ einschätzen?! Also das genaue Gegenteil der fast einhelligen Meinung des Auslands.

Immerhin, auch das Ausland hält den deutschen Michel für „verlässlich“ und „vertrauenswürdig“, wobei sich angesichts der anderen Ergebnisse die Frage stellt, ob das dann bedeutet, dass das Ausland volles Vertrauen in die Arroganz und Selbstsucht Deutschlands hat.

Die Frage ist jedenfalls: Ist das das Friedensprojekt Europa? Ganz sicher nicht. Der Weg von Merkel, Schäuble & Co. ist der Weg zu einer neuen Stigmatisierung der Deutschen. Es ist der Weg zu Untergang, Verzweiflung und am Ende Kampf. Und diesen Weg wollen wir nicht gehen!

Genauso wichtig ist, dass inzwischen nur noch eine Minderheit der Menschen in der EU eine positive Meinung über die EU haben! Nur noch 45% sehen die EU als „wünschenswert“.

Und nur 28% glauben, dass die (angebebliche) ökonomische Integration durch die EU die eigene Wirtschaft gestärkt hat. Nur 28%!

Man kann wieder nur den Spruch wiederholen: Das Volk mag fast Alles falsch verstehen – aber es fühlt am Ende doch das Meiste richtig.

Auch und gerade in Sachen Euro- und EU-Diktatur: Man soll diesen ganzen EU-Mist einfach auflösen. Zur Hölle mit der Herrschaft der Eurokraten, der Banker und Großkapitalisten (welch ein altertümliches Wort – und dennoch genau treffend?!)

EU und Euro sind ein Projekt, das Not und Verderben über die Menschen bringt. Und deshalb müssen sie enden bzw. wieder auf sinnvolle Beine gestellt werden.

ADD: Die Macht in Bürgerhand!

Dies ist für uns wohl ein Novum: Spiegel Online hat doch tatsächlich etwas Sinnvolles berichtet (Link). Nichts Wirtschaftliches oder Politisches oder wirklich Wichtiges. Sondern einfach nur ein faszinierendes Video.

Und doch hat dieses Lied, dieses Video einen tieferen inneren Bezug zur heutigen wirtschaftlichen und sozialen Situation: Das Gefühl des Unwirklichen, des Abgehobenen. Das Gefühl einer fremden Mechanik auf unbekanntem Kurs ausgeliefert zu sein – und nichts selbst tun zu können: Der Mensch eingeschlossen in die Systeme des Euro-Wahnsinns. Die völlige Entmündigung: „Nimm Deine Tabletten und setz Deinen Helm auf“. Das ist Major Tom. Das sind wir. Doch wer ist „Ground Control“?

David Bowie – Space Oddity (Link)
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Ground Control to Major Tom
Ground Control to Major Tom
Take your protein pills and put your helmet on

Ground Control to Major Tom
Commencing countdown, engines on
Check ignition and may God’s love be with you

Spoken:
Ten, Nine, Eight, Seven, Six, Five, Four, Three, Two, One, Lift-off

This is Ground Control to Major Tom
You’ve really made the grade
And the papers want to know whose shirts you wear
Now it’s time to leave the capsule if you dare

“This is Major Tom to Ground Control
I’m stepping through the door
And I’m floating in a most peculiar way
And the stars look very different today

For here
am I sitting in my tin can
Far above the world
Planet Earth is blue
And there’s nothing I can do

Though I’m past one hundred thousand miles
I’m feeling very still
And I think my spaceship knows which way to go
Tell my wife I love her very much (she knows!)
Ground Control to Major Tom
Your circuit’s dead, there’s something wrong
Can you hear me, Major Tom?
Can you hear me, Major Tom?
Can you hear me, Major Tom?
Can you hear….

“ am I floating round my tin can
Far above the Moon
Planet Earth is blue
And there’s nothing I can do.?

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