Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Der alte, immer schon dagewesene Zweck des Euro-Rettungswahnsinns

Der folgende Artikel gibt einen aktuellen Überblick über den Stand des ESM und wie er zur Errichtung der Euro-Diktatur genutzt wird. Wir halten ihn als Zustandbeschreibung soweit für zutreffend. Wichtig ist zugleich: Was mit dem ESM implementiert wird, ist unseres Erachtens (der Autor, Herr Elbers, vertritt eine andere Meinung!) von langer Hand geplant. Die Teile der letzten Jahre greifen unseres Erachtens viel zu perfekt ineinander, als dass es anders sein könnte. Es handelt sich unserer Einschätzung nach um einen geplanten, gewollten und eiskalt ausgführten Staatsputsch.

Herr Elbers geht hingegen davon aus, dass die Machthaber erst seit kurzer Zeit versuchen, mit dem ESM eine Diktatur zu errichten. Wichtig ist, dass wir (ADD) in der Einschätzung der Wirkung, der Zukunft, mit Herrn Elbers einig sind. Doch lesen Sie seine Beschreibung selbst. Reblogged von MMNews:

„Der neue, heimliche Zweck des ESM

von Matthias Elbers

Man braucht kein Hitzkopf zu sein, um im Handeln der Bundesregierung Züge eines kalten Staatsstreichs zu erkennen. Ebenso ist klar, dass der Gang in die Transferunion gegen die Interessenlage der breiten Bevölkerungsmehrheit verstößt.  

Mittlerweile hat auch die Bundesregierung verstanden, dass Zinsstützungsmaßnahmen keine Lösung oder auch nur eine nachhaltige Linderung der Eurokrise herbeiführen können. …

Dennoch will insbesondere das Bundesfinanzministerium unter Wolfgang Schäuble nicht vom ESM lassen. Gegenüber der Öffentlichkeit, gegenüber den Bundestagsabgeordneten und auch  gegenüber dem Bundesverfassungsgericht stellt Schäuble den ESM nach wie vor als bloßes Zinsstützungsinstrument dar. Stets führt er dabei die „Nervosität der Märkte“ ins Feld, die es mit dem ESM zu beruhigen gelte. Andernfalls drohe eine  „Katastrophe“. Die schrillen Töne Schäubles sind verräterisch. Wäre die „Nervosität der Märkte“ tatsächlich eine existente Bedrohung, um die sich Schäuble sorgen machen müsste, würde er diese Gefahr nicht durch sein andauerndes Katastrophengerede an die Wand malen. Tatsächlich glaubt Schäuble nicht an das Märchen von der „Nervosität der Märkte“. Er benutzte diese Drohkulisse nur, um den ESM-Vertrag durch den Bundestag zu peitschen und versucht nun, das Bundesverfassungsgericht auf dieselbe Weise unter Druck zu setzen.

Wieso aber halten die Bundesregierung und insbesondere der Bundesfinanzminister so verbissen am ESM fest? Die Antwort lautet: Die Bundesregierung hat mit dem ESM jetzt etwas anderes vor als ehedem.  Diese Absicht der Bundesregierung wird einem allerdings erst klar, wenn man um den Charakter der Eurokrise als Zahlungsbilanzkrise weiß. Dann wird  nämlich  deutlich, dass es grundsätzlich zwei unterschiedliche Wege gibt, mit der Krise umzugehen: Der erste und bessere Weg für die Bürger aller Euroländer wäre das Ausscheiden der Krisenstaaten aus der Währungsunion, verbunden mit der Wiedereinführung nationaler Währungen in diesen Ländern und einer geordneten Umschuldung. Durch die Abwertung  nationaler Währungen könnten die dortigen Volkswirtschaften wieder Luft holen. Zugleich fände dadurch endlich die Praxis ein Ende, immer noch mehr gutes Geld in längst insolvente Volkswirtschaften hineinzuschütten.

Dieser Weg kommt für das Euro-Establishment allerdings nicht in Frage. Es wäre das Eingeständnis des eigenen Scheiterns. Die Teilabwicklung der Währungsunion würde für viele Politiker, Beamte und Medienleuten das Karriere-Aus bedeuten. Für diese Akteure kommt deshalb nur der zweite, viel teurere Weg in Frage: der Gang in die Schulden- und Transferunion. Und genau hier soll der ESM nach dem Willen der Bundesregierung ansetzen. Um die Währungsunion in ihrer jetzigen Form zusammenzuhalten, sind nämlich Transferzahlungen riesigen Ausmaßes notwendig um die bestehenden Leistungsbilanzungleichgewichte auszutarieren. Nur so ließe sich künftig auch vermeiden, dass  die verschiedenen Volkswirtschaften des viel zu heterogenen Währungsraumes  wieder auseinanderdriften. In Deutschland, den Niederlanden, Finnland und Österreich müsste dafür nach derzeitigem Stand jährlich ein dreistelliger Milliardenbetrag abgeschöpft und mit der Gießkanne über Südeuropa ausgegossen werden. Der Effekt: In der Euro-Peripherie würde ein riesengroßer europäischer Mezzogiorno mit mafiösen Strukturen und einer von Subventionen abhängigen Zombiewirtschaft geschaffen. Die Volkswirtschaften der Kernstaaten würden dagegen  ausbluten und langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt einbüßen.

Von solchen Perspektiven lässt sich Berlin jedoch nicht schrecken. Mit dem ESM verfolgt die Bundesregierung  nichts Geringeres, als ein europäisches Wirtschaftsdirektorium zu etablieren, das die entsprechenden Transfers organisiert. Der ESM-Vertrag gibt das her. Seine Artikel waren von vorneherein so flexibel  und dehnbar formuliert, dass die Exekutiven damit beinahe alles veranstalten können. Der ESM-Gouverneursrat soll nach dem Willen der Bundesregierung nun offenbar der Kristallisationskern einer  europäische Wirtschaftsregierung sein, die künftig in zentralplanwirtschaftlicher Manier erhebliche Teile des Bruttoinlandsprodukts der Kernstaaten abschöpfen, umverteilen und die europäische Währungsunion so „stabil“ halten soll.

Der Preis für diese „Stabilität“ wäre für die Bürger Deutschlands, Finnlands, der Niederlande und Österreichs allerdings hoch – nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch unter politischen und verfassungsrechtlichen Aspekten. Eine Transferunion, verwaltet von einer ESM-Wirtschaftsregierung, würde zunächst und vor allem die Aushöhlung des parlamentarischen Budgetrechts bedeuten und damit unsere Demokratie entkernen. Darüber hinaus wären zentrale Eckpfeiler unserer Verfassungsordnung wie das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen oder die Tarifautonomie bald nur noch Makulatur. Aus dem fiskalischen Zentralismus würde unweigerlich ein politischer Zentralismus erwachsen, der auch das im Lissabon-Vertrag verankerte Subsidiaritätsprinzip bald ad absurdum führen würde.

Man braucht kein Hitzkopf zu sein, um im Handeln der Bundesregierung Züge eines kalten Staatsstreichs zu erkennen. Ebenso ist klar, dass der Gang in die Transferunion gegen die Interessenlage der breiten Bevölkerungsmehrheit verstößt.  Für die politisch Handelnden steht deshalb fest, dass dieses Manöver nur gelingen kann, wenn es durch die Hintertür geschieht. Aus diesem Grund zündet insbesondere  das Bundesfinanzministerium in Sachen ESM eine Nebelkerze nach der anderen. Mittlerweile schrickt Bundesfinanzminister Schäuble nicht einmal mehr davor zurück,  Wissenschaftler, die eine abweichende Sichtweise vortragen, öffentlich einzuschüchtern. Sein parlamentarischer Staatssekretär Steffen Kampeter posaunt derweil via FAZ in die Welt hinaus, das ESM-Haftungsrisiko für Deutschland sei nicht wie von den ESM-Klägern behauptet unlimitiert, sondern auf 190 Milliarden Euro begrenzt – und nimmt damit in Kauf,  von derselben Zeitung der systematischen Täuschung der Öffentlichkeit überführt zu werden.“ (Hervorhebungen ADD)

Und wer es jetzt immer noch nicht begriffen hat: Wir, die Bürgerinnen und Bürger müssen auf die Straße. Man beraubt uns unserer Bürgerrechte, unserer Rechtssicherheit, unserer sozialen Sicherung, unserer Renten, unseres Vermögens. Und deshalb muss es heißen: Jeder Demokrat auf die Straße!

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Auseinanderbrechen der Eurozone unausweichlich

Sagen nicht wir, sondern der finnische Außenminister.

Da der entsprechende Welt-Artikel offenbar nicht mehr im Netz verfügbar ist bzw. umgeschrieben wurde, hier ein Screenshot aus dem Gelben Forum, in dem sich auch der Link zum Orginalartikel findet:

 

Tja. Es ist eigentlich nur die offensichtliche Wahrheit. Und die Wahrheit wird sich durchsetzen.

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BVerfG erlaubt Militäreinsatz im Innern

Update: Von radio-utopie (LESEN!) stammt der zentrale, angsteinflößende Satz aus dem Minderheitenvotum des Verfassungsrichters Reinhard Gaier: „Gleichwohl hat das Plenum aber zugunsten eines geringen, praktisch kaum realisierbaren Gewinns an Sicherheit die Zulässigkeit des Einsatzes der Streitkräfte im Inneren mit Hilfe derart unbestimmter Rechtsbegriffe erweitert, dass militärische Einsätze zu innenpolitischen Zwecken nicht ausgeschlossen werden können.“

Ein Verfassungsrichter bestätigt damit, was wir unten beschreiben.

Schon wieder ergreift einen spontane Übelkeit. Vor ein paar Tagen die Nachricht über die neuen Bundeswehrbataillione für den Einsatz im Innern (Link). Heute die Nachricht, dass das BVerfG den Einsatz der Bundeswehr im Innern erlaubt (Link).

Natürlich hat man für einen solchen Fall strenge Auflagen formuliert, aber diese verdecken nur das Entscheidende: Das JA vor dem Aber, dass ein NEIN-Beschluss des BVerfG aus dem Jahr 2006 in ein JA umgeformt wurde.

Entscheidend am Urteil des BVerfG ist, dass jetzt im Ernstfall die Kommandokette hält: Der einfache Kommandeur, der einfache Soldat wird nicht länger mit Hinweis auf das Grundgesetz den Einsatz von militärischer Gewalt gegen Mitbürger verweigern können. Wenn der Befehl kommt, wird auch geschossen werden müssen. Das ist ab heute die Rechtslage. Das war bis gestern nicht die Rechtslage.

Die theoretisch wohlklingenden Auflagen des BVerfG werden im Ernstfall irrelevant sein. Im Ernstfall wird niemand ein Jahr oder auch nur einen Monat auf ein Urteil des BVerfG warten können: Nicht die Bürger und auch nicht die Soldaten und Kommandeure im Einsatz. Wenn sich dann überhaupt noch jemand zu klagen traut. Und die Toten, Schwerverletzten und Gefangenen werden auch keine Verfassungsbeschwerde erheben. Entscheidend ist im Ernstfall nur noch, ob die Regierung den Befehl gibt oder nicht. Und die Regierung wird praktisch durch eine Person vertreten, das ist der Bundeskanzler oder auch der Verteidigungsminister.

Die praktische relevante Frage war und ist:

Kann die Regierung die Panzer gegen das eigene Volk losschicken?

Das Verfassungsgericht hat diese Frage heute mit Ja beantwortet.

Und alles was danach kommt ist juristische Spitzfindigkeit.

Die Welt ist heute dunkler geworden. Und es war der 2. Senat des BVerfG, der dafür die Verantwortung trägt, wieder Herr Voßkuhle, unter dessen Anleitung das Nein-Urteil des 1. Senats in ein Ja umgewandelt wurde. Die Übelkeit wird zum Erbrechen, wenn wir an den ESM und an das denken, was danach kommen wird…

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Wie man Tyrannei besiegt…

Via Zerohedge lasen wir den Beitrag von Brandon Smith: How to defeat Tyranny. Wir möchten hier die aus unserer Sicht wichtigsten Passagen wiedergeben. Der Text ist an manchen Stellen vielleicht zu hart, aber er drückt im Kern eine zentrale Wahrheit aus: Dass der wichtigste Kampf gegen die Diktatur in uns stattfindet und dass wir ihn in uns gewinnen oder verlieren.

 

Tyrannei, wahre Tyrannei, wächst auf unserer selektiven Wahrnehmung und auf unserer Fähigkeit unser Bewusstsein und unser Sehen so zu verbiegen, so dass wir es vermeiden, das zu wahrzunehmen, was wirklich da ist. Am Ende hängt der Sieg über die Tyrannei weniger an Gewehren, Bomben, Massenprotesten und zivilem Ungehorsam; stattdessen benötigt er die Akzeptanz der dunklen Seite der Welt, und den festen Willen ehrenwerter Menschen diese zu konfrontieren. Das heißt, die Niederlage der Tyrannei beginnt und endet in unserem Denken.“

Tyranny, true tyranny, thrives on our selective awareness, and our ability to bend our minds and our vision to avoid seeing that which is really there.  In the end, victory over tyranny is less about guns, bombs, mass dissent, and civil fury; it instead requires an acceptance of the dark side of the world, and the unwavering will of honorable men ready to face it.  That is to say, the defeat of tyranny begins and ends in the mind.

„Was wir brauchen ist ein Fundament, ein Set „persönlicher Regeln der Auseinandersetzung“, im Kampf mit einem tyrannischen Establishment. Dieser „Code“ sollte vor allem einen Weg aufzeigen, mental und spirituell die eigenen Schwächen und Vorurteile anzugehen. Diktatoren und Oligarchen sind nicht unsere größte Sorge. Sondern es ist unser innerer Zustand.“

What we need is a foundation, a set of “personal rules for combat” when engaging a tyrannical establishment.  This “code” should above all else provide a way of mentally and spiritually confronting one’s own weaknesses and presumptions.  Dictators and oligarchs are not our primary concern.  Our inner state is.

Regel 1: Hör auf darauf zu warten, dass Andere die Schlacht für dich kämpfen

Regel 2: Glaube an Etwas, das größer ist als Du selbst – Lass kindischen Zynismus hinter dir

Regel 3: Konfrontiere Deine Ängste oder sie werden gegen Dich benutzt

 Regel 4: Verstehe die Natur der Tyrannen

Regel 5: Lass Nihilisten und Bedenkenträger am Wegesrand liegen

Regel 6: Finde die Liebe für die Menschheit wieder

Regel 7: Bleib anpassungsfähig gegenüber den Umständen der Umgebung

Regel 8: Bleib bei deinen Prinzipien oder Du wirst scheitern

Der wirkliche Kampf ist in uns…. Tyrannei ist nichts weiter als die Gelegenheit für das Beste in uns zum Vorschein zu kommen.“

Und wer das verstanden hat, kommt zur Demo:

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Zitate der Hoffnung

Wir wollen eine bessere Zukunft. Eine Zukunft der Selbstbestimmung. Der Gerechtigkeit und des Friedens. Die Quelle unserer Aktion ist Idealismus: Der einfachen Hoffnung, dass eine bessere Welt möglich und machbar ist. Und deshalb seien hier heute einfach zwei Zitate zum Lebenselexier der Hoffnung wiedergegeben:

„Hoffnung bedeutet: Das Beste in der Zukunft erwarten und daran arbeiten, es zu erreichen.“
Willibald Ruch

„Mit der Hoffnungslosigkeit beginnt der wahre Optimismus.“
Jean-Paul Sartre

Man kann am Euro-Wahnsinn und all den Blüten, die er treibt, verzweifeln. Doch danach beginnt der wahre, der geläuterte Optimismus: Der Optimismus, dass am Ende das Gute das Böse besiegen wird. Im Ringen zwischen Selbstbestimmung und Diktatur wird die Selbstbestimmung gewinnen. Ganz sicher. Ganz naiv. Ganz einfach. Und daran und dafür arbeiten wir.

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Wir sind Pro-Europäer!

Gesunden Menschenverstand hat jede(r). Und trotzdem ist er in der ganzen aberwitzigen Euro- / EU- / Weltuntergangsdiskussion selten. Manchmal aber sagt jemand einfach nur das, was eigentlich offensichtlich ist: Dass Europa wirklich von seiner Vielfältigkeit lebt. Dass ESM und  Euro-Wahnsinn im Ergebnis der Versuch sind, den kreativen, innovativen, vielfältigen und zauberhaften Urwald Europa zu roden, plattzumachen, in eine blitzblanksaubere Sklavenplantage zum Nutzen der neuen Euroherrschafter(innen) zu machen…

Wer die Einheit in der Vielfalt Europa’s erhalten will, ist ein echter Pro-Europäer. Wer die Vielfalt Europas durch gleichmacherische Herrschaftsmechanismen zerstören will, ist der echte Anti-Europäer, der Gegner-der-Europäer…

Doch lest einfach selbst, was Jenny’s Blog zu dem Thema zu sagen hat und die Vieles von dem ausdrückt, was wir in der Sache auch denken und für richtig halten:

„Es kann nur Pro-Europa geben

Ich werde oft in die Ecke der Europagegner gedrängt. Dabei bin ich zu tiefst europäisch und liebe diesen Kontinent. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie man gegen Europa sein kann. Kein anderer Kontinent auf dieser Erde glänzt mit einer derartigen Vielfältigkeit und Schönheit wie unserer.

Im Süden ist das Mittelmeer mit seiner einzigartigen Kultur, seiner Flora und seinem leckeren Essen. Im Westen das schöne Frankreich, wo die Götter wohnen und in früheren Zeiten die Wiege von Kunst und Wissenschaft zu Hause war. Im Zentrum liegen die Länder der Deutschen, ein Flickenteppich unterschiedlicher Mentalitäten und Kulturen. Im Norden erhebt sich die Schönheit Skandinaviens und im Osten endet Europa in den endlosen Weiten atemberaubender Landschaften. Seien es die Alpen, faszinierende Seelandschaften oder malerische Städte und Metropolen: Europa hat vieles zu bieten! Es gibt keinen Grund gegen Europa zu sein. Der abendländische Kontinent ist nicht nur die Heimat vieler unterschiedlicher Menschen, die sich gegenseitig respektieren. Europa beheimatet auch eine ungeheure Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Kein anderer Kontinent der Erde bietet so viele verschiedene klimatische Bedingungen auf so engem Raum. Auch deshalb ist Europa etwas besonderes. Geographisch gesehen ist Europa ein Subkontinent der Eurasischen Platte. Dennoch wird Europa als eigenständiger Kontinent gesehen, denn die Sprachen und Kulturen grenzen sich nach Osten hin Stück für Stück ab. Bereits im 5. Jahrhundert vor Christus beschrieb der griechische Schriftsteller und Geograph Herodot diesen imaginären Unterschied von Europa zu Asien. Der Name „Europa“ kommt aus dem Griechischen und heißt ungefähr „Frau mit der weiten Sicht“. Diese Frau hat der griechischen Mythologie zur Folge in Stierform den Götterkönig Zeus auf eine Insel entführt und dort verführt. Das mythologische Bild von Verführung ist in Europa immer noch aktuell. Mehrere (Ver)führer haben in der Vergangenheit den Kontinent in Angst und Schrecken versetzt. Doch die Europäer haben sich immer wieder aufgerafft und zu ihren Wurzeln gefunden.

Europäer haben es in der Geschichte bis auf wenige schlimme Ausnahmen geschafft, in Friede miteinander zu leben ohne ihre Individualität und natürliche Kultur zu verlieren. Europa ist schön! Alles andere ist nur dreckige Politik. „Pro-Europa“ heißt für mich, Europa als Kontinent zu akzeptieren. „Pro-Europa“ heißt auch, die Menschen in ihrer Vielfältigkeit zu respektieren. Grenzen und Mauern sind hierbei nur hinderlich. Seien es echte Grenzen oder auch künstliche Brandmauern aus virtuellem Geld. Diese Hindernisse stehen der Idee Europa im Weg. Das Erfolgsrezept Europas war nie die Gleichschaltung von Mensch, Wirtschaft, Politik, Geld und Medien. Es war vielmehr der Individualismus und die Freiheit der Menschen, die uns dahin gebracht hat, wo wir heute stehen. Die Stärke der Menschen liegt in ihrem dezentralen Wirkungskreis. Verantwortung und Kompetenz ist dort am besten zu Hause, wo auch die Betroffenen wohnen. Dezentrale Demokratie, in besonderer Weise auch Basisdemokratie genannt, stärkt die Menschen vor Ort und gibt ihnen weggenommene und zentralisierte Macht zurück. Die Machtstrukturen in Europa sollten so unterschiedlich wie die Menschen sein. Jede Region ist anders, jede Kommune ist anders und jeder einzelne Mensch ist anders. Das System sollte sich den Bürgern anpassen und nicht anders herum. Pro-Europa zu sein bedeutet für mich, den Lebensraum Europa so zu akzeptieren wie er geschaffen ist. Deshalb demonstriere ich am 08.09 in Karlsruhe! Für Europa, für Freiheit und für Direkte Demokratie. Europa ist keine Ideologie sondern ein Kontinent. Die einzige Ideologie an die ich glaube, bin ich selbst. Nur Sklaven und Soldaten sind gleich. Wer oder was wollen Europäer sein? Lasst sie uns doch einfach mal fragen!“ (Hervorhebungen ADD, reblogged mit Erlaubnis der Autorin)

Yup, lasst sie uns doch einfach mal fragen, zum Beispiel durch einen Bürgerentscheid über den Euro-Wahnsinn…

Statusbericht Strafanzeige: Namen der Mitzeichner an den Generalbundesanwalt übergeben

Nach wie vor haben wir und Herr Johann Thum, der die Strafanzeige gegen die Regierenden gestellt hat, keine belastbaren Informationen über den Bearbeitungsstand oder die zuständige Staatsanwaltschaft. Wir wissen trotz mehrmaliger Nachfragen nicht, welche Dienststelle für die Strafanzeige zuständig ist.

Allerdings gehen wir davon aus, dass die Anzeige von Herrn Thum, so wie viele andere auch, an den Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe weitergeleitet wurde.

Wir haben uns daher entscheiden, den Generalbundesanwalt über die Unterstützer der Strafanzeige in Kenntnis zu setzen. Wir wollen, dass bekannt ist, dass hier nicht nur ein einzelner Bürger Strafanzeige erhebt, sondern dass dieser Bürger für Viele spricht. Wie angekündigt wurden nur die Namen, nicht aber die Anschriften der Unterstützer übermittelt. Den Stand der Dinge gibt die folgende Pressemitteilung wieder:

Pressemitteilung

1.894 Bürger unterstützen Strafanzeige gegen Mitglieder der Bundesregierung und des Bundestags

Unter http://www.aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de und eurodemostuttgart.wordpress.com berichtet das Aktionsbündnis Direkte Demokratie seit 8. Juli 2012 über die Strafanzeige eines Bundesbürgers gegen die Mitglieder der Bundesregierung sowie gegen diejenigen Mitglieder des Bundestags und des Bundesrates, die dem ESM-Vertrag zugestimmt haben. Ihnen werden Hochverrat sowie Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens gemäß §81 – §83 StGB zur Last gelegt.

Nach gegenwärtigem Stand haben sich der Strafanzeige mehr 1.894 Bürger als Unterstützer angeschlossen. 1.894 Bürger sprechen damit der Regierung in der schärfsten möglichen Form das Misstrauen aus. 

Die Namensliste der Unterstützer wird in diesen Tagen an den Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe weitergeleitet. Zudem hat bis jetzt eine nicht genau bekannte Anzahl von Bürgern – es wird von mehr als 100 gesprochen – jeweils individuell Strafanzeige gegen denselben Personenkreis mit derselben oder ähnlicher Begründung eingereicht. Die Verfahren werden nach Kenntnisstand des ADD beim Generalbundesanwalt gesammelt.

In der rechtlichen Begründung der Strafanzeige wird festgestellt, dass mit der Zustimmung zum ESM die auf dem Grundgesetz beruhende verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland ausgehebelt wird. Ein Vorgang, der einem Staatsstreich gleichkommt. Wie bekannt, überträgt der ESM-Vertrag zentrale Bestandteile der gesetzgeberischen Gewalt an eine demokratisch nicht legitimierte und von jeder demokratischen Kontrolle freigestellte Einrichtung: Den ESM bzw. den ESM-Gouverneursrat.

Nach der Überzeugung der anzeigenden Bürger – die vom ADD geteilt wird – wird damit der demokratische und rechtsstaatliche Charakter der Bundesrepublik aufgehoben. Die Bundesrepublik und ihre Bürger werden im Ergebnis einer neo-feudalen Behörde unterstellt, die exekutive, legislative und judikative Macht erhalten soll.

Ob der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe Strafverfahren einleitet und ob es zu Gerichtsverfahren kommen wird, ist derzeit nicht mit Sicherheit zu sagen.“

Diese Pressemeldung ging an alle bekannten großen Zeitungen und sonstigen Medien. Wir sind gespannt, ob über diese wichtige Nachricht, dass fast 2.000 Menschen aus eigenem Antrieb der eigenen Regierung Hochverrat vorwerfen, berichtet wird. Wir fragen uns: Wie viele Menschen würden so handeln, wenn diese Aktion noch bekannter wäre? Wie viele Menschen würden so handeln, wenn in den Medien nachhaltig die Wahrheit über den Euro-Rettungswahnsinn berichtet würde? 80 Mio.? Nein so viele wahrscheinlich nicht. Aber mindestens 99% davon, denken wir schon. 

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

 

Stopp-ESM Kundgebung vor dem Bundestag

Am kommenden Samstag den 18.8. ab 14.00 h findet eine Kundgebung auf der Wiese vor dem Bundestag gegen den ESM statt. Veranstalter ist Christian Rippel. Herr Rippel hat uns gegenüber ausdrücklich erklärt, dass er keiner Partei oder sonstigen politischen Organisation angehört, dass keine Partei Mitorganisator ist und er als Bürger einfach Protest organisieren will. Hier nachfolgend der Protestaufruf aus Facebook:

Noch ist es nicht zu spät, die Verfassungsmäßigkeit des Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) wird derzeit noch vom Bundesverfassungsgericht geprüft. Aber auch so müssen wir unseren Regierungsmitgliedern und Abgeordneten deutlich zeigen, dass wir den ESM nicht einfach widerstandslos hinnehmen werden.

Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass der ESM der erste große Schritt zu einem großzügigen Abbau unserer Souveränitäts- und Freiheitsrechte ist, da er einen enormen Demokratieabbau mit sich bringt und noch größeren Spielraum für kommenden lässt.

So werden nur zum Beispiel die Verteilung von riesigen Finanzsummen von mehr als 700 Milliarden Euro in die Hände eines kleinen Gremiums, dem Gouverneursrat, gelegt, welche durch eigenen Beschluss von diesem ins Unüberschaubare erhöht werden können. Es wird enorm in das Haushaltsrecht der Parlamente eingegriffen und viele weitere großflächige Kompetenzen auf die ESM-Bank und ihre Gouverneure übertragen, die vorher Aufgabe der Parlamente waren und somit dem Einfluss und der Wahl des Volkes unterlagen.Dabei wird nicht ein Cent bei den angeblich unterstützten Ländern ankommen, da diese sofort zur Zinsentilgung wieder an die Gläubiger, also Banken und andere Finanzinstitute fließen werden, die vor allem aus Frankreich und Deutschland kommen. Der ESM ist also in Wirklichkeit nur eine Bankenrettung.Mit dem Inkrafttreten des ESM wird ein großer Schritt in einen europäischen Zentralstaat gemacht. Wir Bürger werden somit über immer und immer weniger Sachen selbst entscheiden können, geschweige denn wird es uns möglich sein das Vorgehen der Politik in immer undurchschaubareren Gremien und Institutionen transparent nachzuvollziehen.

Lasst uns deshalb für ein freies und ein demokratischen Europa und für souveräne Menschen innerhalb diesem auf die Straße gehen, bevor es zu spät ist.

18.08.2012 – 15 Uhr – Wiese vor dem Bundestag (Platz der Republik 1 Berlin)

Wir freuen uns über das Engagement von Herrn Rippel und verbreiten seinen Aufruf hier gerne. Bitte beachten Sie zugleich, dass es keine Kundgebung des ADD ist.

Am 8.9. findet dann die nächste Demonstration gegen den ESM für direkte Demokratie auf dem Karlsruher Marktplatz statt.

Werbematerial für die Demo in Karlsruhe am 8.9. ist da!

 Unser offizieller Banner und Flyer für die Demo in Karlsruhe am Samstag, den 8.9. ist da! Das Banner unten und die pdfs stellen wir hier jeder und jedem zur Nutzung bereit.

Demoflyer Stopp ESM Karlsruhe: Als pdf zum Download.

Auf besonderen Wunsch: Demoflyer als pdf auf einer Seite zum Download.

Es ist ausdrücklich erlaubt, den Flyer selbstständig nachzudrucken und zu verteilen. Nicht erlaubt ist, den Flyer inhaltlich oder gestalterisch ohne Zustimmung des ADD zu verändern. Weiter klären wir derzeit mit den uns freundschaftlich verbundenen Organisationen, ob wir deren Logos auch noch auf den Flyer bringen dürfen /sollen.

Die nachfolgenden Bilder des Flyers als jpgs stehen ebenfalls zur Nutzung bereit:

Verbreitet die Nachricht! Auf nach Karlsruhe! Helfen wir dem Bundesverfassungsgericht die Demokratie zu erhalten!

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Soldaten gegen das aufsässige Volk?

Die Meldung ging schon verschiedentlich durch die unabhängigen Medien. Wir denken, sie ist einen gesonderten Beitrag wert, denn wir sehen sie im Zusammenhang mit der aufziehenden Euro-Diktatur. Wie wir schon einmal schrieben, dürfte der nächste Schritt der Machtergreifung der Euro-Putschisten nach dem ESM der Griff nach der militärischen Macht sein (siehe: Was kommt nach dem ESM? Der nächste Schritt zur Euro-Diktatur).  Und wir sehen die Meldung als Bestätigung unserer Vermutung: Das Militär wird organisatorisch, personell und psychologisch in Form gebracht, um gegen die eigenen Bürger eingesetzt werden zu können.

Man beachte dabei, dass wir hier nicht über Kleinigkeiten sprechen. Die Bundeswehr unterliegt massiven Sparauflagen. Die Bundeswehr hat eigentlich mit ihren diversen Auslandseinsätzen genug zu tun. Trotzdem werden mit großem Aufwand Kampfverbände zur Aufstandsbekämpfung aufgestellt. Das kostet viel Geld. Das kostet viel organisatorischen und politischen Willen. Da schafft man, wie man so schön sagt, „Strukturen für immer“. Angesichts von Sparzwängen und internationalen Aufgaben macht man so etwas nur, wenn man wirklich muss bzw. will.

Und man lasse sich weiter nicht vom Umfang des Aufbaus täuschen: Mit 2.700 Mann ist die Struktur geschaffen, die innerhalb kürzester Zeit auf 10.000 oder 50.000 Mann aufgebaut werden kann.

Und wie gesagt: Es geht explizit um den Einsatz im Innern, explizit auch gegen „Aufständische“ und bei „zivilem Ungehorsam“.

Welcher Gegner könnte einen solch massiven Gewaltaufbau verlangen? Es kann unseres Erachtens nur um den Einsatz gegen die Bürger gehen.

Doch zitieren wir aus der heutigen TAZ:

„Die Sicherheitsbehörden können in prekären Situationen künftig auf militärische Unterstützung zurückgreifen, wenn polizeiliche Mittel nicht ausreichend erscheinen.“

„An den anderen Orten werden die meisten Kompanien erst 2013 in Dienst gestellt.“

„Die RSUKr-Einheiten werden insgesamt aus 2.700 Mann in 27 Kompanien bestehen, die den in den sechzehn Bundesländern vorhandenen Landeskommandos der Streitkräfte unterstellt sind.“

„Möglich ist jedoch der Einsatz der RSUKr-Einheiten …  bei der „Bekämpfung organisierter und militärischer bewaffneter Aufständischer“ oder „widerstrebender“ Bevölkerungsteile.“

„Nach einer Generalklausel der Europäischen Union könnte der Amtshilfe-Einsatz auch beim politischen Generalstreik gegen Versorgungseinrichtungen, gewaltsamen Massenprotesten, sozialen Unruhen sowie Aktionen des zivilen Ungehorsam durch Streiks und/oder Straßenblockaden im Transport- und Energie- oder Gesundheitswesen möglich sein.“

Wenn wir das lesen, wird uns körperlich schlecht. Uns ergreift eine mit Händen zu greifende Übelkeit. Und zugleich sind wir bestärkt darin, unseren Weg des Einsatzes für echte Demokratie, gegen die Euro-Diktatur weiter zu gehen. Noch können wir demonstrieren. Noch können wir das Grundgesetz und die freiheitliche demokratische Grundordnung dieses Landes retten. Es liegt an uns, den Bürgern und Bürgerinnen dieses Landes.

Auf zur Demo!

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