Bundestagspräsident ruft zum Kampf für Europa auf
Kaum war unser Artikel „Straftatbestand ‚Anti-Europäisch'“ (Link) erschienen, lesen wir diese Überschrift unter Spiegel-Online:
„Lammert ruft zum Kampf für Europa auf“
Über dem Artikel steht ein Bild, auf dem die drei höchsten Repräsentanten der BRD stehen: Merkel, Lammert, Gauck. Und sogar ein Erzbischof lässt sich im Text vor den Karren der Euro-Junta spannen… Die Päpste Pius lassen grüßen, fällt uns da nur ein. Vielleicht schreibt Bischof Marx ja auch irgendwelche Geheimpapiere, damit er hinterher dann sagen kann: „Ich war ja eigentlich gegen die Diktatur und das Unrecht! Aber damals im Jahr 2012, ja damals, da musste man halt mit den Wölfen heulen.“
Durchaus witzig finden wir das Zitat von Lammert: „Europa ist mehr als eine Verwaltung, mehr als die viel gescholtene Bürokratie, mehr als Richtlinien und mehr als Verträge. Und sie ist auch mehr als der Euro.“
Tja, Herr Lammert, alles Reale dieses Euro- und EU-Monstrums ist ein komplettes, totales Versagen. Eine selbstbezogene, korrupte Verwaltung. Eine Bürokratie, die über Glühbirnen und sonstige Regulierungen sich selbst und die Konzerne bedient und die Bürger und ihre Kultur zerstört. Richtlinien, die durch Räteregierungen gefasst und keine demokratische Legitimation haben. Verträge, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen und jederzeit gebrochen werden. Da bleibt dann in der Tat nur noch der Glaube an die Idee „EU, EU, EU über Alles“, denn in der Realität ist, so wie einst im Sozialismus, eh alles nur Schei… benkleister.
Gut. Wir wollen zugestehen, dass Lammert selbst offenbar nicht das Wort „Kampf“ benutzt hat. Aber die Spiegel-Journalisten werden den Geist der Rede schon richtig verstanden haben. Und wer jetzt die Ziele und Methoden von Monti, Lammert und der ganzen versammelten Nomenklatura immer noch nicht versteht, dem können wir leider auch nicht mehr helfen.
Auf zum Widerstand!
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