Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Vortrag und Diskussion: Die Euro-Rettungspolitik als Mittel zur Entmündigung Europas

Am Donnerstag, den 22. November, werden wir in Stuttgart einen ganz besonderen Vortrags- und Diskussionsabend veranstalten. Er ist besonders, weil er das Thema der „Entmündigung“, der Entdemokratisierung Europas aus ungewöhnlicher Perspektive betrachtet: Aus der Perspektive eines Anthroposophen.

Herbert Ludwig ist ein großer Kenner der EU-, Euro- und ESM-Materie und unter anderem Autor des Buches: „EU oder Europa: Die Entscheidungsfrage der europäischen Entwicklung zur freien Individualität“. Zugleich ist er seit vielen Jahren in der anthroposophischen Bewegung aktiv. Die Anthroposophie – um es vereinfacht zu sagen – betont die geistige, die übersinnliche Dimension des Menschen, bejaht dabei aber das Rationale und der Wirklichkeit Zugewandte.

Wir erwarten eine besonders spannende und neue Einblicke eröffnende Auseinandersetzung mit dem Thema „Entmündigung durch die Euro-Politik“ aus werteorientierter und geistiger Perspektive

„ESM und Euro-Rettungspolitik als Mittel zur Entmündigung Europas“
– eine Betrachtung aus anthroposophischer Perspektive –

mit
Herbert Ludwig

Donnerstag, 22.11. ab 19.30 h

im Rudolf Steiner Haus
„Fichtesaal“
Zur Uhlandshöhe 10
70188 Stuttgart

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Spenden zur Deckung der Unkosten wird gebeten. Um die Veranstaltung planen zu können, bitten wir um Zusendung einer kurzen Mail mit Angabe der teilnehmenden Personen an:

Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de

Wir weisen zugleich schon vorab auf einen weiteren, besonders spannenden Vortrags- und Diskussionsabend am Samstag, den 1. Dezember im Stuttgarter Literaturhaus hin:

„EU-Gesetze ohne Legitimation – Erleben wir einen Staatsstreich?“
– ein S21-Befürworter und -Gegner diskutieren –

Wer sich für diesen Veranstaltung anmelden möchte, sende bitte ebenfalls eine Mail an die oben genannte Adresse.

 

Das Schweigen der Medien…

Feigenblätter, das leisten sich unsere Medien. Feigenblätter, damit die Lüge und Manipulation der Medien nicht ganz so offenbar vor dem Publikum liegt… Ein solches Feigenblatt ist die Kolumne von Hans-Olaf Henkel im Handelsblatt, der sich heute das Schweigen der Medien vornimmt. Man könnte auch sagen: Ihre Verlogenheit, ihr Scheitern an ihrem Auftrag, ihre Unmoral, ihr Versagen…

Wichtig ist uns der Artikel deshalb, da er den Finger in die Wunde legt: Es geht bei der Euro-Rettung nicht nur ums Geld. Es geht vor allem darum, dass wir in einer gleichgeschalteten, diktatorischen Gesellschaft leben, auf die das Wort „Demokratie“ nicht mehr zutrifft. In der Politik so wenig wie in den Medien

Ein paar Zitate aus der letzten Kolumne von Hans-Olaf Henkel:

„Trotzdem wundern sich ausländische Journalisten darüber, dass ihre berufsmäßig kritischen Kollegen in Deutschland dem Einheitseuro in unverbrüchlicher Treue ergeben zu sein scheinen.“

„Akribisch schnüffeln deutsche Journalisten den Privatreisen eines Ex-Bundespräsidenten und dem Privatleben seiner Frau hinterher. … Beim Megathema „Euro“ dagegen ruht still der See,…“

„Natürlich kommt der Tag, an dem auch die deutschen Chefredakteure zugeben werden, dass der Euro-Kaiser nackt ist. Nach bekannter Manier werden sie es dann „immer schon gewusst haben“…“

Genau. Denn Fett schwimmt immer oben. Und schnürt Allem, was darunter liegt, die Luft zum Atmen ab.

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.  

 

 

Geld ohne Zins und Inflation – Lust auf neues Geld?

Update: Von qualifizierter Seite wurden wir darauf hingewiesen, dass es bei Frei- oder Regionalgeldern ganz entscheidend ist, ob diese nach dem Beispiel der EZB zentralistisch (also ohne Wettbewerb) oder pluralistisch (jeder bestimmt im Grunde selbst, in welchem Geld Verträge gemacht werden) organisiert sind. Bei ersterem besteht die Gefahr, dass man nur den Diktator wechselt, aber nicht die Diktatur. Wir sind sicher, die Frage wird auf der Veranstaltung diskutiert werden. Für das ADD gilt auf jeden Fall: Welche Form auch immer die Bürger in freier, unmittelbarer Entscheidung ihrem Geldsystem geben, ist die demokratisch legitimierte Form.

Hier ein Hinweis auf ein interessante Veranstaltung in Karlsruhe (keine Veranstaltung des ADD):

Geld ohne Zins und Inflation – Lust auf neues Geld?

Prof. Dr. Margrit Kennedy und Christian Gelleri in Karlsruhe

Am Sonntag, 28. Oktober 2012, findet von 15:30 bis 17:30 Uhr das erste Treffen einer sich zu findenden Gruppe im Restaurant Korfu in Karlsruhe – Waldstadt statt, die sich mit dem deutschen und europäischen Finanzsystem beschäftigt und die weltweite Auswirkungen des derzeitigen Finanzwesens zu durchdringen versucht. Ziel dieser Gruppe ist zunächst ein Kurzbericht vom Treffen „Lust auf neues Geld“ am 9. Juni in Leipzig, das gegenseitige Kennenlernen und das Vernetzen.

Es moderieren: Heiderose Manthey und Fabian Huck.

Ab 18.00 Uhr finden an diesem Tag die Vorträge mit Prof. Dr. Margrit Kennedy, Regionalgeldexpertin, und Christian Gelleri, Vorstand des Chiemgauers, in der Freien Waldorfschule statt. Es wird auch Tassilo Kienle, der Begründer der Ohne-Zins-Bewegung oZB Stuttgart auf dem Podium dabei sein.

Weitere Infos siehe Anhang oder unter www.carlo-regional.de/includes/media/carlo-faltblatt-281012.pdf

Es moderiert: Verena Zwölfer / Stuckmann, Vorsitzende des CARLO Regiogeldes

Zur Neugründung eines Stammtisches und für unser erstes Treffen gibt es folgende Agenda:

1. Kurze Vorstellungsrunde

2. „Schuldenkrise“ tatsächliche Ursachen und Lösungswege

3. Kurzbericht vom Treffen „Lust auf neues Geld“ am 9. Juni in Leipzig

4. Vorschläge und Diskussion über zukünftige Zusammenarbeit in BW

5. Was kann jeder einzelne tun?

6. Fragen und Antworten

7. Vernetzung

Adressen:

Restaurant Korfu, Insterburger Str. 16, 76139 Karlsruhe – Waldstadt

Freie Waldorfschule Karlsruhe, Neisser Str. 2, 76139 Karlsruhe

Wegen der Platzreservierung im Restaurant Korfu bitte melden bei Florian Huck, 0721 – 14 50 80 27, fabian_huck@web.de.

Infos zur Veranstaltung mit Margrit Kennedy, Christian Gelleri u.a.: Verena Zwölfer / Stuckmann, 0721 –  9152326, carlo-regional.de

Statusbericht Strafanzeige: Generalbundesanwalt erklärt sich für nicht zuständig

Viele der eingereichten Strafanzeigen wurden von den Staatsanwaltschaften nach Karlsruhe zum Generalbundesanwalt weiter geleitet. Wir und auch Jo Thum sind davon ausgegangen, dass die Generalbundesanwaltschaft die Anzeigen bearbeitet – und wahrscheinlich niederschlägt. Das wäre die Voraussetzung gewesen, um auf anderer Ebene (Verfassungsgericht) weitere juristische Schritte zu gehen.

Bemerkenswerter Weise hat der Generalbundesanwalt sich für nicht zuständig erklärt. Er sieht sich daher nicht in der Lage, „etwas zu veranlassen“…

Es ergibt sich damit die seltsame Situation, dass eine Strafanzeige keinen Staatsanwalt findet, der darüber entscheidet, sie zu verfolgen oder nicht. Und um die Wahrheit zu sagen: Wir sind angesichts dieser Situation etwas hilflos. Eine Strafanzeige, die trotz medialen Schweigens von mehr als 2.000 Bürgern unterstützt wird, findet keinen Staatsanwalt, der sie auch nur behandelt. Und es geht wohlbemerkt um Hochverrat, nicht Falschparken oder Ladendiebstahl (die würden wahrscheinlich schneller und strenger verfolgt).

Jo Thum hat uns dazu folgendes geschrieben (gekürzt):

„Liebe Mitzeichner und Unterstützer der Strafanzeige „gegen die Mitglieder der Bundesregierung, Mitglieder des Bundestages und des Bundesrates der Bundesrepublik Deutschland welche dem ESM-Vertrag zugestimmt haben wegen Hochverrates und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens“,

der Generalbundesanwalt schreibt, dass die Strafanzeige nicht in seine Zuständigkeit fällt. Er muss sich an Recht und Gesetz halten. Wir Bürger können nur ungläubig staunen. Ich selbst habe erst einmal fassungslos den Kopf geschüttelt und konnte nicht glauben was ich lese. Das muss erst verstanden werden: 

§ 146 GVG (Weisungsgebundenheit)

Die Beamten der Staatsanwaltschaft haben den dienstlichen Anweisungen ihres Vorgesetzten nachzukommen.

§ 147 GVG (Aufsicht und Leitung)

Das Recht der Aufsicht und Leitung steht zu:

  1. dem Bundesminister der Justiz hinsichtlich des Generalbundesanwalts und der Bundesanwälte;
  2. der Landesjustizverwaltung hinsichtlich aller staatsanwaltschaftlichen Beamten des betreffenden Landes;
  3. dem ersten Beamten der Staatsanwaltschaft bei den Oberlandesgerichten und den Landgerichten hinsichtlich aller Beamten der Staatsanwaltschaft ihres Bezirks.

 § 148 GVG (Bundesanwaltschaft)

Der Generalbundesanwalt und die Bundesanwälte sind Beamte.

 § 149 GVG (Berufung der Bundesanwälte)

Der Generalbundesanwalt und die Bundesanwälte werden auf Vorschlag des Bundesministers der Justiz, der der Zustimmung des Bundesrates bedarf, vom Bundespräsidenten ernannt.

Heißt dies doch Nichts anderes, als daß die gestellten Strafanzeige(n) sich genau gegen die Weisungsgeber richtet und von diesen selbstredend nach Recht und Gesetzt abgeschlagen werden kann.

Vermutlich ist eben dies geschehen; erfahren werden wir es wahrscheinlich nie.

Dies erzeugt ein Gefühl von Ohnmacht und jeder Willkür ausgeliefert zu sein. Widerspruch einzelner und kleiner Gruppen bringt vermeintlich wenig. Demokratie, das Recht auf Rede und Gegenrede wird verweigert, wir finden keine Plattform um unsere Argumente vorzutragen und zu vertreten. Sogar der Vorwurf des Hochverrates wird nicht ermittelt. 

Aber es gilt weiterzumachen. WEG mit dem ESM. WEG mit der EU Diktatur. Wir sind nicht allein mit unserer Meinung. Unser Protest und Aktionen sollen helfen Mitbürger aufzuklären und Ihnen die Möglichkeit zu geben sich zu informieren. 

Protest alleine wird nicht gefürchtet, solange es nicht Hunderttausende verstanden haben und auf die Straße gehen. Und selbst dann kann es ein Kampf  gegen Windmühlen sein, es werden die Ziele der Mächtigen einfach neu verpackt.

Aber vielleicht nur die persönliche Not treibt dann die Menschen auf die Straße. Wer nichts mehr zu verlieren hat protestiert mit Nachdruck und droht den Mächtigen mit Gewalt. Dies macht den Mächtigen Angst. Doch dies kann niemand wollen. Denn auch Angst vor Machtverlust macht den Mächtigen Angst. Existenzangst entsteht bei den Parlamentariern dieser Einheitspartei CDUFDPSPDGrüneLinke wenn ihre Listenplätze bei Wahlen schwinden. Dann wird wieder auf das Volk gehört.

Es gibt Alternativen für die Bundestagswahl 2013. Diese Parteien brauchen Ihre Unterstützung.

Nur die Bürger selbst können das Ende der Bundesrepublik Deutschland als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat beschließen. Informieren Sie sich, welche Parteien dafür eintreten und unterstützen sie diese!

Mit freundlichen Grüßen

Johann Thum“

Sollten sich neue Entwicklungen ergeben, werden wir selbstredend darüber informieren.

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.  

 

 

 

 

 

 

 

GEAB: Die Welt geht unter, aber Euroland blüht…

Die französische GEAB hat ihren neusten Bericht zur Lage der Welt veröffentlicht. Für jene, die GEAG nicht kennen: GEAB ist ein Thinkthank der primär französischen EUliten, mit durchaus guten, sehr guten Analysen, doch zugleich gnadenlos pro EU.

GEAB nun schreibt in neusten Bericht folgendes:

Inzwischen etabliert sich auch die Europäische Union, bzw. um präziser zu sein, Euroland als dritter großer (und vielleicht für die Zukunft bedeutendster, da strukturierender) Pfeiler der neuen Weltordnung. Wie wir vorhergesehen hatten, kommen die einzigen guten Nachrichten im Herbst 2012 aus Euroland. Natürlich werden sie auf kurze Sicht von den wirtschaftlichen und für die Staaten finanziellen Folgen der umfassenden weltweiten Krise (Arbeitslosigkeit, Rezession, Sparpolitik usw.) aus den Tagesnachrichten verdrängt. Aber auf mittel – oder langfristige Sicht hat Euroland endlich einen Weg eingeschlagen, der in die Zukunft führen kann, nachdem es über Monate zu politischer Ohnmacht verdammt war. Es verfügt nunmehr über machtvolle Instrumente und der europäische politische Wille, gemeinsam die Krise zu überwinden, hat sich endlich herausgebildet, (da jeder Mitgliedstaat inzwischen die Auswirkungen der Krise empfindlich spürt). …

bis Ende Dezember 2012 stolpert sich Euroland, wie es so seine Art zu funktionieren ist, aus der „Eurokrise“ und steht vor der dreifachen Herausforderung, seine Wirtschaft trotz der weltweiten Krise wieder in Schwung zu bringen, seine Institutionen neu zu ordnen und dabei die unbedingt notwendige Demokratisierung voranzutreiben, und die langfristigen Beziehungen zu Großbritannien auf eine neue Grundlage zu stellen (also im Prinzip eine EU 26 plus 1).“

Es wäre nun einfach zu sagen, dass GEAB einfach einen „an der Waffel“ hat. Leider ist dem nicht so. Zunächst müssen wir feststellen, dass die Analyse von GEAB soweit richtig ist: Mit dem ESM, der Bereitschaft der EZB unbeschränkt Geld zu drucken und der Bereitschaft der Euro-Staaten dieses mandatswidrige Verhalten der EZB zu dulden, verfügt die Eurozone in der Tat über diktatorische, das heißt unbeschränkte selbstreferenzielle Machtinstrumente.

Weiter zeigt sich, dass der Widerstand gegen den Euro-Wahnsinn selbst in Griechenland und Spanien letztlich zu keinen Veränderungen der Politik oder der Herrschaftsstrukturen führt. Zugleich setzt die deutsche Politik den gnadenlosen Weg zum Euro-Zentralstaat fort (Link).  

Interessant ist die Perspektive für die nächste Zukunft, die von der GEAB aufgezeigt wird. An erster Stelle dieser Perspektive steht „die Euro-Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen„. Dadurch soll dann das Umfeld bereitet werden, um 2. seine „Institutionen neu zu ordnen“ und 3. die „Demokratisierung voranzutreiben“.

An dieser Stelle nun zeigt sich sehr deutlich der ideologische Charakter der GEAB-Einschätzung. Die Aussage „seine Institutionen neu zu ordnen“ ist analytisch und als Beschreibung falsch, denn diese Aussage ist viel zu generell, sie lässt zum Beispiel auch einen Ab- oder Rückbau der Euro-Strukturen zu. Tatsächlich geht es nur um verstärkte Zentralisierung. Die Aussage „seine Institutionen neu zu ordnen“ ist ein Euphemismus – ein „Glimpfwort, eine Beschönigung, ein Hehlwort, ein Hüllwort oder eine Verbrämung (Wikipedia).

Der zweite Euphemismus ist die Aussage „die Euro-Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen“. Die Analysten des GEAB sind viel zu intelligent, um nicht zu wissen, dass auch diese Aussage viel zu generell ist, dass sie positive Assoziationen weckt, die mit der absehbaren Realität nichts zu tun haben werden. Tatsächlich wird die EZB via ESM und Banken einfach nur wahnsinnig viel Geld drucken und dadurch das nominale BIP aufblähen und gerade in den Krisenländern eine kurze Scheinblüte herbeizaubern. Die Ökonomen des GEAB wissen genauso gut wie jeder andere gute Ökonom, dass damit auf Dauer wirtschaftlich gar nichts verbessert wird, im Gegenteil: Das Gelddrucken durch die EZB führt zu einer weiteren Fehlallokation der Ressourcen, wird die Verschuldung weiter erhöhen und letztlich die noch halbwegs starken Volkswirtschaften der Eurozone zusätzlich belasten und abwürgen (denn irgend jemand wird für die neuen Schulden und für das neu gedruckte Geld „bezahlen“ müssen – und das werden jene sein, die überhaupt noch etwas „haben“).

Was GEAB unterschlägt ist der wahre Grund, weshalb vermutlich eine wirtschaftliche Erholung herbeigezaubert werden muss: Mit dem ESM wurden die Demokratien Europas entmündigt. Nun muss die Euro-Junta zeigen, dass zumindest für ein paar Monate „Alles besser wird.“ (und zufällig fällt in diesen Zeitraum dann auch noch die deutsche Bundestagswahl, also in jenem Land, an dem zur Zeit in der EU alles hängt). Also wird die EZB den Auftrag bekommen, mit einem entsprechenden Milliarden oder vielleicht sogar Billionenbetrag einen „Aufschwung“ zu erzeugen.

Dies gesagt wird schließlich der dritte, wichtigste und schlimmste Euphemismus im GEAB-Bericht verständlich: „Demokratisierung“. Dieser Begriff ist so passend, wie die Aussage „Krieg ist Frieden“, denn es geht nicht um Demokratisierung, sondern um die Schaffung einer Diktatur – und die GEAB ist wiederum schlau genug, um das auch zu wissen: In der kulturellen Diversität und Vielsprachigkeit Europas kann eine zentralstaatliche Steuerung nur bei massiver Einschränkung der bürgerlichen Mitgestaltbarkeit, also als Diktatur funktionieren. Oder wie es der Eichmann der Euro-Junta sagte: Der Kommissar muss alleine entscheiden können!

Demokratie braucht eine Öffentlichkeit, in der sich eine gemeinsame Meinung im Diskurs herausbilden kann. Letztlich kann nur eine starke öffentliche Meinung die Politik kontrollieren. Da es in der Eurozone keine gemeinsame Öffentlichkeit gibt, sind, unabhängig von den Rechten und Befugnissen der Chimäre „EU-Parlament“, Selbstbedienung, Korruption, Klientelismus – also schlicht schlechter, gegen die Gemeinschaft der Bürger gerichteter Politik Tür und Tor geöffnet.  

„Demokratisierung“ im Sinne der GEAB bedeutet die Abschaffung der Demokratie in den Nationalstaaten, die Stärkung der Exekutive auf Euro-Ebene und dazu im besten Fall ein paar praktisch bedeutungslose demokratische Feigenblätter.

Und zuletzt und vor allem: Demokratisierung setzt voraus, dass überhaupt auch nur eine einzige Entscheidung wirklich demokratisch gefällt wird. Es gab in der Bundesrepublik noch nie eine Volksabstimmung über die EU oder den Euro. Folglich steht Alles, was an Euro- oder EU-Strukturen besteht, außerhalb echter demokratischer Legitimation.  Diese Legitimation kann jedoch zunächst nur im bestehenden staatlichen Kontext geschaffen werden – bevor der Euro-Zentralstaat herbeigeputscht wurde. Und dabei bedenke man: Selbst der Lissabon-Vertrag wurde in Frankreich und den Niederlanden vom Volk abgelehnt! Um wieviel mehr würde dann das abgelehnt, was heute auf die Menschen von einer moralfreien Politkaste zugetrieben wird?

GEAB ist letztlich ein verachtenswerter Haufen gewissenloser Intelligenzler, in der übelsten Tradition jener, die ihr Gewissen für Geld verkaufen: Ein Unternehmen, das seine Intelligenz nicht für Aufklärung, für sachliche und wahrhaftige Analysen nutzt, für Demokratie und die Stärkung der Selbstbestimmung der Menschen; sondern sich moralfrei an die Macht anschmiegt, sich ihr zu Füßen wirft. 

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Die Machtergreifung der Euro-Wahnsinnigen geht weiter…

Leser dieser Seite wissen, dass der ESM nur ein Schritt auf dem Weg zu einem antidemokratischen Euro-Zentralstaat war. In den letzten Tagen wurde nun immer stärker deutlich, was die nächsten Schritte hin zur Euro-Diktatur sind:

Zunächst hat Nigel Farage Angela Merkel mit den Aussagen zitiert:

„Wenn Griechenland den Euro verlässt, werden andere Staaten folgen. Das wäre das Ende unseres europäischen Traumes.“

„Es ist uns völlig egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit die 60-Prozent-Marke erreicht. Es ist uns völlig egal, ob 25 Prozent der Privatunternehmen zusammenbrechen. Es ist offen gesagt sogar egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt erhalten.“

Unabhängig davon, dass damit klar ist, dass Griechenland niemals den Euro wird verlassen dürfen, solange dieser überhaupt noch besteht, ist dies unseres Wissens vor allem der erste öffentliche Beweis dafür, dass Merkel um jeden Preis den Euro retten und die Euro-Diktatur einführen will und wird. Wer für eine Ideologie einen wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch wie in Griechenland schulterzuckend hinnimmt, der ist bereit, im Namen seiner Ideologie auch jedes andere Unrecht, jede andere Schandtat zu begehen. Die Aussagen sind weiter ein Beweis dafür, dass Merkel mindestens seit dem Mai 2010 die Bürger systematisch belügt und entsprechend der Salamitaktik bewusst und zielgerichtet Scheibchen für Scheibchen in die Euro-Diktatur führt.

Zugleich wird heute bekannt, dass Schäuble, den wir nur noch als den Eichmann der Euro-Diktatur bezeichnen können, den EU-Währungskommissar auch offiziell über die Parlamente stellen will. Zitat aus tagesschau.de:

Wenn es in Zukunft Probleme mit der Haushaltspolitik eines Staates gibt, soll der Währungskommissar schneller und härter intervenieren können als bisher. Budgetplanung problematisch? Zurück ans nationale Parlament damit, Nachsitzen und Wiedervorlage! Defizit nicht im Griff? Okay, dann wird die Lücke eben mit den Subventionszahlungen verrechnet, die das Land erhält. Über solche Fragen soll der Währungskommissar übrigens allein entscheiden dürfen.“

Selbst die Systemlinge von der Tagesschau waren offenbar erschrocken darüber, was Schäuble ihnen da gesagt hat, dass nämlich der EU-Währungskommissar über den gewählten Parlamenten stehen soll und wird.

Nun gut. Wir sind in keinster Weise überrascht. Überrascht werden können nur jene Menschen, die noch nicht verstehen, dass es wirklich und effektiv um die Errichtung einer Euro-Zentralregierung um jeden Preis geht – und dass diese Zentralregierung notwendig nur als Diktatur funktionieren kann. Eben so wie es Schäuble sagt: Der Kommissar muss allein entscheiden können. Ohne Parlamente. Ohne Volk. Ohne Bürger.

Das nennen wir Diktatur.

Und das ist es, was in Unkenntnis der wahren Ziele die überwiegende Zahl der Wähler – zum Glück aber nicht (!) die Mehrheit der Wahlberechtigten, der Bürger – mit ihrer Stimme scheinbar legitimieren. Real ist dieser Wahnsinn aber natürlich ebenso wenig demokratisch legitimiert, wie die Verbrechen der Nazis durch die Wahlergebnisse aus dem Jahr 1933. 

Nur die Bürger selbst und gemeinsam können Entscheidungen von dieser Tragweite treffen, können das Ende der Bundesrepublik Deutschland als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat beschließen und sich dem Euro-Zentralstaat unterwerfen.

So einfach ist das.

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Bild der Demo von oben mit ADD…

Bild vom ADD auf der Kundgebung am 12.10.12 in Stuttgart (schwarz umrandet, Original von Zerohedge):

Nur zur Vollständigkeit. Ohne weiteren Kommentar.

In der Mitte war übrigens ein weiteres großes anti-ESM-Plakat…

Die angebliche Beliebtheit von A. Merkel – Video der Rede vom 12.10.12

Vorweg: Das ADD ist weder für noch gegen Turner als OB-Kandidat für Stuttgart, weder für noch gegen S21. Dies gesagt, haben aber auch wir am 12.10.2012 in Stuttgart unsere große, über Alles geliebte Führerin, Frau Dr. Dr. h.c. Angela Merkel wegen des durch sie betriebenen ESM- und Euro-Putsches, wegen des laufenden Versuchs, aus Europa ein einziges großes Gulag zu machen, gebührend begrüsst. „Lügenpack“ riefen die S21-Demonstranten wegen des Bahnhofs. „Lügenpack“ riefen wir wegen des Betrugs an den Bürgern, ihrer Enteignung und Entmündigung durch die Euro-Putschisten.

Die Rede unserer großen, geliebten Führerin ist inhaltlich übrigens ein klassisches Lehrstück in der Manipulation der Menschen: Wenn man in der Sache nur noch Versagen über Versagen vorzuweisen hat, Lüge über Lüge, was macht man dann? Man flüchtet in die Werte, argumentiert über die Dinge, gegen die kein Mensch was hat (Fortschritt, Innovation, den Kontinent Europa) und tut so, als ob damit die eigene Position in der Sache begründet wäre.

Nun gut, wir und die anderen Anwesenden wussten die richtige Antwort zu geben… Leider standen wir mit unseren Plakaten am anderen Ende der Menschenmenge, so dass wir nicht ins Bild kommen.

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Friedensnobelpreis: Die Nomenklatura läuft Amok

Was ist nur aus dem Nobelpreiskomitee geworden? Nachdem sich dieses Komitee schon die Blöße gegeben hat, mit Barak Obama einem Befürworter des Einsatzes militärischer Mittel den Friedensnobelpreis zu geben, ist jetzt die EU dran. Man hat dieser Räterepublik, dieser inhärent demokratiefeindlichen Struktur einen Friedensnobelpreis gegeben.

Diese Entscheidung ist so offensichtlich absurd, dass man darüber schon gar nicht großartig sprechen will: Eine juristische Person, eine Staats-Ideologie wird auf eine Ebene gestellt mit Personen wie Albert Schweitzer, Mahatma Ghandi oder Schwester Theresa. Man zeichnet nicht mehr den individuellen Einsatz, den individuellen Charakter aus, sondern eine Institution.

Und um das Problem damit durch eine Analogie auszudrücken: Jesus Christus könnte man gut und gerne den Friedensnobelpreis geben – aber niemals der Katholischen, Evangelischen oder gar der Scientology Kirche. Warum? Weil Institutionen notwendig ziemlich böse Dinge tun – und zwar je mehr um so länger sie existieren. Die Katholische Kirche kann ein Lied davon singen, die Staaten mit ihren jeweils eigenen, äußerst finsteren Episoden ebenso. Und auch die EU hat schon ihre finsteren Kapitel: Insbesondere schon jetzt mehr Menschen in die Verarmung gestürzt zu haben als jemals seit dem 2. Weltkrieg.

Warum also gibt man einer staatsähnlichen, notwendig anti-demokratischen, einer nach zentralstaatlicher Macht strebenden Einrichtung und indirekt der ganzen EU- und totalen Euro-Ideologie den Friedensnobelpreis?

Verständlich wird die Entscheidung des Nobelpreiskomitees erst als eine politische EntscheidungDie Nomenklatura will mit aller Macht die Menschen zum Glauben an die EU, an den totalen Euro zwingen. Über die reihenweisen Auftritte abgehalfterter Politiker von Kohl bis Schmidt, aberwitzige Initiativen wie „ich will Europa“, die Drohung mit Gewalt und jetzt noch den Friedensnobelpreis: Die Nomenklatura spielt alle Register der Manipulation. Zwang, Überredung, „Vorbilder“ usw. usw. Alle Mittel kennen im Ergebnis nur eine einzige Botschaft, dienen nur einem einzigen Zweck:

Du, Bürger, sollst an die EU glauben! Du, Bürger, sollst keine eigene Meinung entwickeln! Du, Bürger, darfst nicht auf die Fakten schauen! Du sollst glauben! Glauben! GLAUBEN!

Wir fragen uns: Wie verzweifelt muss die abgehobene, antidemokratische Nomenklatura sein, um solch aberwitzige Schritte zu gehen? Kommt als nächstes der Friedensnobelpreis für den IWF oder die Nato? Schießen als nächstes die Panzer auf die Demonstranten in Spanien und Griechenland (und bekommen die Befehlshaber dann auch den Friedensnobelpreis, weil sie ja die „heilige EU“ retten?)?

Den Bürgern rufen wir zu: Lasst Euch nicht irre machen. Schaut auf die Fakten. Schaut auf die Realität. Lest den ESM-Vertrag. Macht euch deutlich, wie real die Demokratie und das Selbstbestimmungsrecht der Menschen systematisch durch EU-Verträge und Verordnungen zerstört werden. Und zwar real und lebenswirklich vom Geld über die rückläufigen Realeinkommen,  die Wasserversorgung, die steigende Arbeitslosigkeit, die 22-stellige Kontonummer bis zum baldigen Verbot, auf Weihnachtsmärkten selbstgemachte Marmelade zu verkaufen. Die Europäische Gemeinschaft war einmal eine gute Idee. Die EU ist aber zu einem Werk des Bösen verkommen. Sie verdient keinen Nobelpreis. Sie verdient eine grundlegende Reform – hin zu einer Gemeinschaft von auf direkter Demokratie basierenden Staaten. Und wenn schon überhaupt, dann verdient diese Idee einen Friedennobelpreis.

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Merkel kommt – Wir auch!

Unsere große, unsere geliebte Führerin Frau Dr. Dr. h.c. Angela Merkel kommt nach Stuttgart…

Wie gut, dass wir schon da sind.

Und weil wir schon da sind, bleiben wir auch da. Auf dem Marktplatz. In Stuttgart. Am 12.10., ab ca. 14.00 h. In Form einer stillen Mahnwache.

Wichtig: Unsere Themen sind die Euro-Diktatur und die Forderung nach direkte Demokratie. Wir sind weder für den einen noch den anderen Kandidaten um das Amt des Stuttgarter Oberbürgermeisters. Wir sind nur gegen Merkel und ihre verheerende Politik.

Wer kommen will, melde sich bitte unter Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de, damit wir wissen, wie viele wir sein werden. 

 

 

 

 

 

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