Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Ist Zypern auch in Deutschland möglich? Klare Antwort: Ja.

Durch den deutschen Medienwald rauscht die Meinung, ein Zugriff auf Bankguthaben wie in Zypern wäre in Deutschland nicht möglich. Selbst ein sonst von uns hoch geschätzter Peter Gauweiler lässt sich zu so einem Blödsinn herab (Link).

Was ist real in Zypern vorgefallen bzw. was ist dort geplant?

1. Bis jetzt ist gar nichts passiert, außer dass die Banken für einige Tage geschlossen sind.

2. Das Parlament der Republik Zypern soll auf Vorschlag der Regierung eine Sondersteuer auf Bankguthaben im Eilverfahren beschließen.

3. Eine solche Sondersteuer ist im Grunde nichts anderes als eine Steuer auf Benzin oder Alkohol. Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass ein Staat grundsätzlich berechtigt ist, auch das Vermögen seiner Bürger zu besteuern.

Es nun unstrittig, dass auch die Deutsche Regierung die Banken zeitweilig schließen lassen kann.

Wenn nun Peter Gauweiler darüber hinaus von „Vertrauensschutz“ schwafelt, und dass daher so etwas wie in Zypern in Deutschland nicht möglich wäre, dann hat er einfach unrecht. Denn ebenso wie eine Vermögenssteuer oder Immobilienabgabe zulässig sind, ist eine Vermögenssteuer auf Bankguthaben zulässig. Und während der Schließung der Banken kann der Bundestag im Eilverfahren eine solche Steuer verabschieden.  

Die Banken-Einlagensicherung oder sonstige Versicherungen greifen selbstredend in so einem Fall nicht, denn es handelt sich de jure einfach um eine weitere Steuer, wie es schon so viele gibt. Dass diese Steuer begründet und inhaltlich bestimmten Kriterien genügen muss, ist selbstredend und würde am Ergebnis rein gar nichts ändern.

Der Hinweis auf die Dauer eines Gesetzgebungsverfahrens ist im Übrigen ebenfalls Unsinn, da gerade im Zuge der Euro-Rettung gezeigt wurde, dass auch in Deutschland wichtige Gesetze, sogar grundgesetzwidrige Gesetze, in wenigen Tagen beschlossen werden.

Der einzige Unterschied zwischen Zypern und Deutschland ist – wenn es überhaupt einen gibt -, dass in Deutschland das Verfahren vielleicht ein, zwei Tage länger dauert.

Also, liebe Mainstreammedien und Systementschuldiger, haltet einfach die Klappe. Und, Peter Gauweiler, erzählen Sie nicht so einen Mist. Es gibt Menschen, die Ihnen vertrauen und mit ihren Aussagen schaffen Sie die Voraussetzungen, um diese Menschen zu schädigen. Leiten Sie diese Menschen nicht in die Irre.

ADD: Wahrheit macht Spaß!

Wolfgang Schäuble: Der Wutmacher

Diese Staatspropaganda wird aus unseren Rentenversicherungsbeiträgen finanziert. Mehr ist dazu eigentlich schon gar nicht mehr zu sagen, außer:

Auch wenn man eine Lüge oft genug wiederholt, dann bleibt sie trotzdem eine Lüge.

 

130319 Propaganda_Final_2

 

Zypern: Irgendwie seltsam…

Der Angriff auf Zypern durch die Euro-Diktatur bewegt heute Medien und Gesellschaft. Auch das ADD beteiligt sich mit der Mitteilung „An die Bürger der Republik Zypern: Gegen die Unterjochung im Namen des Euro“ an der Debatte .

Was uns aber heute, Montag, Stand 14.39 h seltsam vorkommt, ist die sehr verhaltene Reaktion der Finanzmärkte (Quelle: Finanzen.net):

DAX: -1,0%

E-Stoxx 50: -1,6%

Dow Jones: -0,6%

Gold: +1,0%

Euro / USD: -1,13%

Diese Zahlen bringen keine Dramatik oder wesentliche Veränderung der Situation zum Ausdruck. Diese Zahlen sind unspektakulär: Ein wenig Krise, aber nicht zuviel. Etwas Sorge, aber doch alles unter Kontrolle. Das ganze Zahlenbild wirkt auf eine diffuse Art wie  „gewollt“: Soviel Krise wie nötig, so wenig Krise wie möglich.

Weiter wird durch einen Bericht des Tagesanzeiger deutlich, dass diese ganze Aktion Vorlauf hatte und eine ganze Reihe wichtiger Institutionen involviert waren:

„Bemerkenswert dabei ist, dass auf den nächtlichen Beschluss der Politiker eine Umstellung der Bancomaten in Zypern bereits am Morgen stattgefunden hat. Wer in Nikosia am Samstagmorgen einen grösseren Eurobetrag vom Konto abheben wollte, lief ins Leere. Nur noch ein paar Hundert Euro konnten bezogen werden.

«Es ist klar, eine solche Umstellung des Zahlungssystems lässt sich nicht von einer Stunde auf die andere bewerkstelligen», sagt Ammann. Sprich: Die Banken waren auf den Fall vorbereitet, dass den Kunden keine grösseren Beträge mehr ausbezahlt werden. Sie konnten quasi den roten Knopf drücken. Orchestriert wurde die Zypern-Aktion von der Europäischen Zentralbank. Über sie laufen die ganzen internationalen Zahlungssysteme.

Nur eine Handvoll Unterhändler sowie die Minister wussten wohl davon, dass eine solche Lösung überhaupt in Erwägung gezogen wurde.“

Man muss demnach davon ausgehen, dass der Diebstahl am Vermögen der Bürger nicht einfach so, sondern ein durchdachter, geplanter Zug war. Und vor diesem Hintergrund ist eigentlich unvorstellbar, dass die Euro-Wahnsinnigen ein solches Maß an Dummheit zeigen – ein Maß an Dummheit, das sie auch in der Vergangenheit nicht gezeigt haben (Verlogenheit, Skrupellosigkeit, Hochmut usw. ja, aber nicht Dummheit).

Je mehr wir über diese ganze Aktion nachdenken, desto weniger koscher kommt sie uns vor. Dieser direkte Eingriff in das Vermögen von Bürgern ist so ungeheuerlich und zugleich so stümperhaft ausgeführt, dass die Teile fast nicht zusammen zu bringen sind. Sind die Euro-Wahnsinnigen wirklich schon so in Panik?

Oder: Wird hier durch die Euro-Diktatur etwas inszeniert? Wird hier eine Krise „gemacht“, um bestimmte Ziel zu verfolgen?

Will die Euro-Diktatur kontrolliert Empörung und Panik schaffen? Sollen Medien und Bürger in eine bestimmte Richtung getrieben werden? Kommt als nächstes die Rücknahme der Skandalbeschlüsse von Freitag? Sollen wir alle „weichgeklopft“ werden, um dann die große totale Euro-Fiskal-Währungs-Wirtschafts-Zentralstaatsunion herbeizuführen? Will man uns „Demokratie“ vorspielen?

Fragen über Fragen.

Antworten gibt es keine.

Vertrauen ist jedenfalls fehl am Platze.

An die Bürger der Republik Zypern: Für echte Demokratie – Gegen die Unterjochung im Namen des Euro

Update: Link zu dieser Erklärung in Englisch.

Das ADD veröffentlicht heute diese Erklärung mit Blick auf die Ereignisse in Zypern:

130319 Zypern

Download der Erklärung als pdf (Link).

Menschen, die ihre Unterstützung dieser Erklärung zum Ausdruck bringen wollen, senden bitte eine Mail mit Name und Anschrift an: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

Wortlaut der Erklärung:

„An die Bürger der Republik Zypern: Für echte Demokratie – Gegen die Unterjochung im Namen des Euro

 Bundesrepublik, im März 2013

 Liebe Menschen auf Zypern, liebe Mitmenschen in Europa,

wir, das Aktionsbündnis Direkte Demokratie, haben mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, was in der Nacht vom 15. auf den 16.03.2013 seitens der EU-Finanzminister in Brüssel beschlossen wurde. Wir sind seit mehreren Jahren gegen die sogenannte Euro-Rettung aktiv und versuchen, in Deutschland ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wer  – und auf wessen Kosten – da eigentlich gerettet wird.

Die Einführung des ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) und des Fiskalpakts war für die meisten Menschen in Europa noch zu abstrakt; die Wenigsten haben verstanden, dass damit die Souveränität der einzelnen Staaten in der Euro-Zone  – zugunsten einer EU-Diktatur durch einen nicht demokratisch legitimierten Gouverneursrat – aufgegeben wurde.

Die Stufe der Eskalation, die jetzt durch den Beschluss der EU-Finanzminister in Zusammenarbeit mit dem IWF, erreicht wurde, ist für uns ein weiterer Beweis, dass unsere Regierungen in Europa den Boden der Demokratie verlassen haben. Wir hoffen, dass die Menschen in Europa dieses Signal verstehen und sich jetzt endlich zur Wehr setzen und ihren Regierungen mit demokratischen Mitteln aber auch mit Massendemonstrationen und einem Bank-Run die Rote Karte zeigen.

Wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit den Bürgern und Bürgerinnen Zyperns, die jetzt diese menschenverachtende Politik in ihrer ganzen Härte zu spüren bekommen.

Wir alle in Europa haben zu lange stillgehalten; wir haben zugesehen, wie Griechenland in den Ruin getrieben, wie Irland, Portugal und Spanien durch ein aberwitziges Währungs- und Wirtschaftsregime erst in den Ausgabenexzess, dann seit 2010 in einen bizarren pseudo-Sparsamkeitsexzess und in die wirtschaftliche Sackgasse gedrängt wurden. Wir haben sehenden Auges zugelassen, wie sich Massenarbeitslosigkeit und – vor allem – Jugendarbeitslosigkeit und damit Perspektivlosigkeit in diesen Ländern verbreiten konnte. Aber auch bei uns, in Deutschland – trotz aller gegenteiliger Propaganda – stagnieren die Reallöhne und fallen die real verfügbaren freien Einkommen der abhängig Beschäftigten. Auch bei uns ist der Arbeitsmarkt so gestaltet, dass jungen Menschen (und vielen anderen) zu wenig vom Lohn übrig bleibt und sie keine Familien gründen können, weil sie in Zeitarbeit oder anderen unfairen Arbeitsverhältnissen zu Dumpinglöhnen arbeiten und von dem geringen Verdienst immer noch hohe Steuern, Abgaben und Zinsen finanzieren müssen.

Zypern ist das Fanal einer gescheiterten Politik unter der wir alle, bis auf wenige Profiteure in den Banken, der Politik und einzelner Großkonzerne, leiden: Arbeitnehmer und Arbeitgeber, In- und Ausländer, Kinder, Frauen und Männer.

Wir, das Aktionsbündnis Direkte Demokratie, distanzieren uns von der menschenverachtenden und zerstörerischen Politik der Bundesregierung, der EZB und der EU-Institutionen. Wir alle in Europa sind aufgefordert, gemeinsam  an einem Europa der Menschen für die Menschen zu arbeiten. Wir müssen das Ausbluten ganzer Volkswirtschaften stoppen und auf Basis gelebter, echter, direkter Demokratie ein System installieren, in dem alle Menschen in Frieden und Respekt voreinander ein lebenswertes Leben leben können. Gemeinsam können wir das erreichen – lasst es uns tun. Bringen wir uns ein.

ADD: Für direkte Demokratie, Frieden und Wohlstand.“

Alternative und ADD werden angegriffen

Die konservative „Welt“ beehrt die Alternative für Deutschland und das ADD mit ihrer Aufmerksamkeit – genauer: Das ADD wird benutzt, um die Alternative niederzumachen. Zitat:

„Die pauschale Beschuldigung der „Altparteien“ (gut, dass es wenigstens nicht „Systemparteien“ heißt, denn vom „System“ reden heute auch schon einige) steht in scharfem Kontrast zum Respekt für bürgerliche Toleranz. Solche Haltung legt sehr nahe, dass die neue Partei glaubt, Deutschland nun vor allen Altpolitikern retten zu müssen.

Was das heißen kann, zeigt eine Gruppe namens „Aktionsbündnis Direkte Demokratie“ (ADD), die von der neuen Partei ausdrücklich als „befreundete Organisation“ bezeichnet wird. Solche Freunde muss man haben!

Diese Gruppe nahm die Rettung Deutschlands in die Hand. Einer ihrer Köpfe klagte kurzerhand gegen alle, die im Kabinett, Bundestag und Bundesrat für den Euro-Schutzschirm gestimmt hatten – alle, ohne Ausnahme.

Der Vorwurf lautete: „Hochverrat“. Das war nicht Respekt vor dem geltenden Recht. Das war Ausdruck einer inneren Bereitschaft zur totalitären Hexenjagd.

Nur ein Signal

Die Aktionsbündnis-Kläger würden das empört zurückweisen. Sie sind honorige Menschen. Es sei ihnen nur um ein Signal gegangen. Man setzt mit Begriffen wie Hochverrat aber keine Signale. Man zeigt eine innere Maßlosigkeit.

Deshalb ist von ihnen zum Schicksal der Klage ja auch dies zu lesen: „Mit viel Elan und Freude haben wir die Strafanzeige … wegen Hochverrates und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens unterstützt. Leider ist das Verhältnis zum Klageerheber inzwischen beidseitig stark abgekühlt. Wer daran schuld ist oder nicht, soll hier nicht weiter diskutiert werden – es würde auch nichts bringen außer gegenseitigen Schuldvorwürfen. Fakt ist jedenfalls, dass eine organisatorische Unterstützung der Strafanzeige seitens des ADD einfach keinen Sinn mehr ergibt und wir diese daher einstellen.“

Einfach keinen Sinn mehr: So leichtfertig geht man mit Worten wie „Hochverrat“ nicht um. Zuerst werden mir nichts, dir nichts alle Euro-Schutzschirm-Befürworter mit dem schwersten, am meisten ehrenrührigen Vorwurf überzogen, den es in der Politik gibt. Dann streiten die Kläger miteinander, sind unfähig sich zu einigen und stellen daraufhin das Wohl des doch eben noch anscheinend höchst gefährdeten deutschen Staates hintan.

Sie steigen aus der Klage so schnell aus, wie sie in sie hineingegangen sind. Wenn Merkel sich in Brüsseler Nachtsitzungen so leichtfertig treiben ließe, wäre Deutschland längst am Ende.

Besinnungslosigkeit bürgerlicher Radikalisierung

Mal eben „Hochverrat“ zu rufen und sich dann wegen des Zerwürfnisses einiger Personen doch lieber anderem zuzuwenden, mal eben verächtlich von den „verkrusteten Altparteien“ zu reden und dann zu behaupten, man sei als Einziger in Deutschland kein politischer Geisterfahrer: Es gibt auch den Einstieg in eine Besinnungslosigkeit bürgerlicher Radikalisierung, und der wird hier sichtbar.

Wer die Euro-Schutzschirm-Befürworter des Hochverrats bezichtigt, hat politisch nicht mehr alle Tassen im Schrank, und wer solche Gruppierungen als seine Freunde bezeichnet, hat es zu Recht schwer, als eine Alternative ernst genommen zu werden.“

Aber Holla! Da greift ja einer in die Tasten. Einer der, wohlbemerkt, im Gegensatz zu uns bezahlt wird für das, was er schreibt. Von uns wird keiner bezahlt. Wir engagieren uns als Bürger.

Und zum Standard guter Journalisten gehört, dass man dem Angegriffenen wenigstens die Möglichkeit zur Verteidigung, zur Äußerung gibt – die wir natürlich nicht hatten.

Hätten wir die Gelegenheit gehabt, hätten wir folgendes gesagt:

– Ja, Bundesregierung, Bundesrat, Bundestag und Bundesverfassungsgericht haben in Amtsanmaßung und völliger Pflichtvergessenheit strafwürdig die Verfassung der Bundesrepublik wesentlich aufgehoben und anti-demokratischen Euro-Strukturen unterstellt. Es besteht ohne jeden Zweifel der Anfangsverdacht des Hochverrats.

– Und Ja, darüber wäre ein öffentliche Debatte außerordentlich wünschenswert gewesen: Dass der Deutsche Staat, bzw. jene, in deren Fängen er gelandet ist, sich ermächtigt sieht, sich selbst per EU / Eurozone die Verfassung neu zu schreiben. Und das geht eben nicht. Der Staat agiert unter der Verfassung – die Verfassung selbst wird von den Bürgern beschlossen. Alles andere ist antidemokratisch, moralisch abgrundtief verachtenswert und schlicht böse.

– Und zuletzt: Ja, wir sind Menschen, einfache Bürger, die in ihrer Not und Hilflosigkeit, angesichts der faktischen Blockpartei im Bundestag uns in Notwehr jener legalen Mittel bedienen, die es noch gibt – und dazu gehört das Stellen einer Strafanzeige und dabei genau wissen, wie aussichtslos diese Formen des Widerstands sind.

– Und ja, wir sind Menschen, die vielfach voll im Beruf stehen und die dem Druck nicht immer so standhalten, wie das bezahlte Medien- und Politprofis können – und deshalb haben wir als ADD die Unterstützung für die Strafanzeige eingestellt – wohlbemerkt: Nicht (!) die inhaltliche Unterstützung für das Anliegen und die Richtigkeit dessen, worum es geht (der Schreiber der Welt stellt das unrichtig dar).

Die eigentliche Frage ist doch: Wie verzweifelt, wie politisch alleingelassen, müssen sich Menschen und Bürger fühlen, die noch vor einigen Jahren treue Blockpartei-Wähler waren, dass sie so einen Weg beschreiten?

Der Hochmut liegt eben nicht bei uns. Auf unserer Seite steht die Verzweiflung und die Einsamkeit. Auf unserer Seite steht der Mangel an Geld, der Mangel an Ressourcen. Unsere Meinung taucht nicht im Bundestag auf, nicht in der „Welt“ und auch nicht in der Tagesschau.

Ja, und oft genug denken wir an die Geschwister Scholl und an Leute wie Georg Elser und wie allein diese sich fühlten. Und den Irrsinn und den Verrat des damaligen „Establishments“ an diesen. Und ja, oft genug fragen wir uns, ob wir nicht aufhören sollten mit unserem Widerstand im Angesichts einer wahnwitzigen Euro-Diktatur mit unendlich viel Geld und unzähligen willfährigen Helfern.

Dann aber wissen wir: Dieses System wird zusammenbrechen. Es ist ebenso widersinnig, zerstörerisch, wie unmoralisch. Was wir, als ADD, machen oder nicht, ändert daran wenig. Der Fehler liegt im System und der ganzen Moral, die hinter diesem System steht, denn sie hat die Liebe zur Demokratie, die Liebe zum Recht, die Liebe zum Menschen vergessen. Alles was wir versuchen ist, die Fallhöhe zu reduzieren.

Wir versuchen ein wenig für den Frieden zu werben, bevor der ganze Kontinent in Schutt und Asche liegt.

Und eben dieses war auch der Zweck der Strafanzeige: Ein Symbol zu setzen. So wie andere sinnlos Flugblätter von einem Hochschulbalkon geworfen haben.

Und zuletzt: Wir hoffen, dass die Alternative Erfolg hat – oder eine andere wahrhaft demokratische Partei. Es braucht, und da liegt der Schreiber von der Welt völlig richtig, wahrlich nicht viel, um sowohl moralisch als auch ökonomisch besser zu sein, als die versammelten Fraktionen der Blockpartei.

ADD: Für direkte Demokratie. Ohne Kompromisse.

PS: Liebe Welt, falls wir zuviel zitiert haben und Euer Copyright verletzen, dann schickt uns bitte keine Rechnung oder Unterlassungsanzeige, sondern einfach eine kurze Mail, dann nehmen wir den Text raus. So arbeiten wir nämlich – von Mensch zu Mensch und einfach normal korrekt.

 

Zypern: Der nächste Schritt zur vollumfänglichen Diktatur

Wir haben es schon vor Jahren geschrieben: Die Machtergreifung der Euro-Diktatur wird Schritt um Schritt, Land um Land erfolgen: „Wenn man die Euro-Diktatur errichten will, dann wird man sie Schritt um Schritt errichten. Sie wird nicht von heute auf morgen kommen und vor allem nicht in allen Ländern gleichzeitig. Man wird ein Land nach dem anderen kassieren.“ (Link)

Manche Schritte sind dabei größer, manche kleiner. Der Schritt zum ESM war zum Beispiel ein zentraler, sehr großer.

Gestern nun wurde wieder ein wichtiger Schritt zur Euro-Diktatur gegangen, in Zypern. Dabei geht es nur in zweiter Reihe um den materiellen Schaden, der unbeteiligten und unschuldigen Bürgern zugefügt wird und wurde, die bestohlen werden. Wichtiger als diese unmittelbar materielle Seite ist die symbolische Seite: Wie diese Entscheidung zustande kam und was sie symbolisiert.

Denn was sie symbolisiert ist dies: Die totale Unterwerfung eines Landes unter die Euro-Junta. Es ist die Symbolik von Macht und Gewalt, die Symbolik von Über- und Unterordnung, die Symbolik von Herr und Gefolge. Und die Polit-Profis in allen Ländern dieser Welt werden diese Nachricht zu verstehen wissen.

Wie kommen wir zu dieser Einschätzung?

Es ist schlicht die Art und Weise wie der Beschluss gefasst und welche Rollen von den Euro-Diktatoren und dem zypriotischen Parlament gespielt wurden bzw. gespielt werden.

Nach ZeroHedge / Bloomberg wurde dem zypriotischen Präsidenten am Freitagabend, den 15.3.2013, angeblich (ob es wirklich so war?) die Pistole auf die Brust gesetzt: Akzeptiere die Bedingungen und Zypern und die zypriotischen Banken werden gerettet, erfülle sie nicht, und am Montag wird den Banken von der EZB der Geldhahn zugedreht und die Banken und das Land geht pleite.

Entscheidend ist nun, welche Rolle die Bürger und ihre politische Vertretung, das Parlament, spielten.

Nämlich keine.

Das Parlament sollte (so wie der Bundestag im Mai 2010 den EFSF) per Notfallbeschluss noch am Wochenende die Regelungen bestätigen. Dass nun das Parlament erst am Montag den entsprechenden Beschluss fassen wird, ändert daran wenig, denn Zeit für eine öffentliche, offene Diskussion wird auch so nicht bleiben.

Man stelle sich das vor: Ein massiver Eingriff in das Eigentum der Bürger – ohne vorherige öffentliche Diskussion, ohne vorherige Diskussion im Parlament. Sondern nur als Bestätigung des Junta-Beschlusses. Jede(r), der dumm genug war, Bargeld auf Bankkonten zu haben, ist 7 bzw. 10% ärmer. Einfach so. Denn in einer öffentlichen Diskussion wäre womöglich offenbar geworden, dass das Drama, das sich in Zypern abspielt – auch und gerade mit Blick auf das ganze „Russen- und Schwarzgeldthema“ ohne den Euro gar nicht möglich gewesen wäre. Nur wegen dem Euro war Zypern überhaupt ein Ziel für das ganze Schwarz-, Waffen- und Drogengeld. Ohne den Euro hätte es diese Krise in dieser Form gar nicht gegeben.

Deshalb darf es keine öffentliche Diskussion geben, deshalb dürfen die Bürger sich keine Meinung bilden, deshalb soll sich keine öffentliche Meinung bilden.

Die symbolische Bedeutung des ganzen Prozesses kann kaum hoch genug angesetzt werden:

– Der Euro und die Euro-Diktatur sind die eigentlich Ursachen der Krise.

– Die Verursacher der Krise nutzen nun genau die durch sie hervorgerufene Krise um Zypern als demokratische Nation ganz öffentlich und für jeden sichtbar zu entmündigen.

Welche Rolle oder nicht-Rolle dabei der zypriotische Präsident, die zypriotischen Banken inklusive Notenbank, gespielt haben, soll uns hier nicht weiter interessieren, denn ob diese strukturell längst korrumpiert sind oder noch die Interessen ihrer Bürger vertreten, kann von außen kaum beurteilt werden. Gut möglich, dass die Junta vor Ort nur Theater für die eigenen Bürger spielt und in Wirklichkeit längst wusste, was kommt (und sich selbst und die „guten Freunde“ entsprechend finanziell positioniert haben).

Wir fassen zusammen:

Ein Volk, das keine Schuld am Euro hat, wird gedemütigt, bestohlen und vor allem wird ihm seine Entmündigung ganz offen vor Augen geführt.

So wird psychologisch Herrschaft installiert. Kein Zypriot wird nach dieser Sache die eigene Regierung noch ernst nehmen. Sie werden wissen: Regiert werden wir von der Euro-Junta. Deren Wort ist Gesetz.

Und diese Nachricht wird sicher auch in den anderen Außenstellen der Euro-Diktatur (Rom, Berlin usw.) verstanden werden.

Deshalb: Jagen wir sie einfach zum Teufel! Die Euro-Junta genauso wie ihre Stellvertreter in den nationalen Außenstellen.

ADD: Nein zur Euro-Diktatur! Bürger an die Macht!

Reblog: Mitten in Europa: Sparguthaben eingefroren

Diktaturen kennzeichnen sich durch fehlende Gewaltenteilung, durch politische Entmündigung und Enteignung.

Alle diese Merkmale treffen auf die EU/ Eurozone zu. Es ist ein Wahnsinn.

Inzwischen läuft die Enteignung sogar völlig offen.

Wer es immer noch nicht versteht: JETZT IST DIE ZEIT FÜR WIDERSTAND!

Direkt von Jenny:

„Mitten in Europa: Sparguthaben eingefroren

Das ist schon ein beängstigendes Gefühl, wenn am Wochenende beschlossen wird, dass alle Sparguthaben eingefroren werden und vor Öffnung der Banken am Montag eine Zwangsabgabe abgebucht wird. Genau das passiert an diesem Wochenende: In Zypern.Bei Einlagen unter 100.000 Euro wird eine Abgabe von 6,75 Prozent fällig, bei höheren Summen sind es 9,9 Prozent.

Das soll geschätzte 5,8 Milliarden Euro einbringen, kündigte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem nach der Einigung der Finanzminister auf das Hilfspaket am in Brüssel an. Es gibt nach aktuellen Informationen keine Mindestsumme. Das heißt, selbst von jedem Kinder-„Knax-Sparbuch“ wird die Zwangsabgabe abgebucht. „Bevor die Banken wieder öffnen, wird die Abgabe abgezogen. Der Rest des Geldes ist frei verfügbar“, sagte Asmussen dummdreist in Brüssel.Solch drastische Mittel sind selbst für die EU neu. Man macht eine direkte Enteignung und gibt den Sparerinnen und Sparern nicht die Chance ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Da wird einfach übers Wochenende beschlossen, dass von jedem Guthaben 6,75% abgezogen wird. Diese Maßnahme ist natürlich extrem ungerecht, denn wer wenig Geld hat, der legt es tendenziell in Bankguthaben an. Wer mehr Geld hat, der legt es international gestreut, auch in Aktien, Gold, Beteiligungen etc… an. Von der zypriotischen Zwangsenteignung sind aber nur Bankguthaben betroffen. Einen Schuldenschnitt soll es übrigens nicht geben. Damit sind zum ersten mal in der Geschichte der Eurotettung die Bankkunden (Privatpersonen!) die direkten Finanziers dieses Wahnsinns.

Man muss sich so langsam fragen, ob es sicher ist, sein Geld auf ein Konto zu legen. Die EU beschließt einfach mal so übers Wochenende, dasss alles eingefroren wird und am Montag früh am Morgen mit einer Zwangsabgabe belegt ist. Es ist unfassbar. Es sind nicht nur die „reichen Russen“, die bluten. Es sind im Verhältnis zum Gesamtvermögen vor allem die Kleinsparer und alle, die ein bisschen was auf der hohen Kante haben. Wer 8 Millionen besitzt und 0,1 Millionen davon auf einem zypriotischen Konto, den schmerzt die Abgabe nicht so sehr, wie ein Kleinsparer, der auf seinem 5.000€-Sparbuch die 6,75% bezahlen und dafür mit den eigenen Händen arbeiten muss. Diese Maßnahme, eigentlich undenkbar, schafft kein Vertrauen in die EU. Es ist ein Beweiß für die hilflose Alternativlosigkeit, Dreistigkeit und bedingungslose Radikalität dieser Organisation.“

 

 

Gänsehaut

Nicht gleich kritisieren. Einfach Lesen, dann Anhören, dann Nachdenken. Und vielleicht Gänsehaupt / Erpelkostüm spüren. Ansonsten einfach weiter surfen…

Under Pressure: Songtext (Deutsch)

Grosser Druck macht sich in meiner Seele breit,
so auch in deiner, niemand fragte danach.
Unter einem Druck, der ein Haus herunterbrennen kann,
eine Familie in zwei spalten,
Menschen auf die Straße bringt.

Das ist der Nachteil des Wissens,
worum es in dieser Welt geht.
Man sieht gute Freunde schreien,
„hole mich hier heraus!“
Bete, dass der morgige Tag besser wird.
Druck auf Menschen, Menschen auf der Straße.

Das ist der Nachteil des Wissens,
worum es in dieser Welt geht.
Man sieht gute Freunde schreien,
„hole mich hier heraus!“
Bete, dass der morgige Tag besser wird.
Druck auf Menschen, Menschen auf der Straße.

Man wendet sich ab, wie ein Blinder,
saß auf einem Zaun, aber es funktionierte nicht,
ging in Liebe auf, aber sie schlitzte auf und zerris.
Warum nur, warum?
Liebe
Der Wahnsinn lacht, unter Druck brechen wir zusammen.
Warum geben wir uns nicht eine zweite Chance?
Warum können wir der Liebe nicht eine zweite Chance geben?
Warum können wir sie ihr nicht geben?
Weil Liebe so ein altmodisches Wort ist und
die Liebe es wagt, zu kommen zu
denn Menschen am Rand der Nacht,
und die Liebe es wagt zu ändern, wie wir
von uns selbst denken.
Das ist unsere letzte Chance.
Das ist unser letzter Tanz.
Das sind wir
unter Druck
unter Druck
Druck

Under Presssure: Songtext (Englisch)

Pressure pushing down on me
Pressing down on you no man ask for
Under pressure – that burns a building down
Splits a family in two
Puts people on streets
It’s the terror of knowing
What this world is about
Watching some good friends
Screaming let me out
Pray tomorrow – gets me higher
Pressure on people – people on streets
It’s the terror of knowing
What this world is about
Watching some good friends
Screaming let me out
Pray tomorrow – gets me higher
Pressure on people – people on streets
Turned away from it all like a blind man
Sat on a fence but it don’t work
Keep coming up with love but it’s so slashed and torn
Why – why – why
Love
Insanity laughs under pressure we’re cracking
Can’t we give ourselves one more chance
Why can’t we give love that one more chance
Why can’t we give love
Cause love’s such an old fashioned word
and love dares you to care for
The people on the edge of the night
And love dares you to change our way of
Caring about ourselves
This is our last dance
This is our last dance
This is ourselves
Under pressure
Under pressure
Pressure

ADD: Druck machen statt sich Unterdrücken lassen!

Lieber Pferde in der Lasagne, als Esel in der Regierung.

Als Nachtrag zum letzten Artikel „Einheitspartei„. 

Polemik? Ja, klar.

Aber witzig und richtig.

Gefunden bei Gaby im Gelben Forum.

Spruch des Tages:

Lieber Pferde in der Lasagne, als Esel in der Regierung.

ADD: Für leckere Lasagne!

 

Zur Bundestagswahl: Positionen der Einheitspartei CDUSPDGRÜNECSUFDP(Linke)

Reblogged von Jenny (Link):

„Die Einheitspartei

Einheitspartei, Blockpartei, Parteienkartell usw., das sind wieder so Kampfbegriffe. Wer sie benutzt, wird sofort in eine Ecke oder am besten gleich an die Wand gestellt. Im Tagesgeschäft unterscheiden sich alle Parteien. Geht es aber „ums große Ganze“, dann sind alle etablierten (Ergänzung, ADD) Parteien gleich; es gibt keine Alternative. Man spielt uns eine Vielfalt vor – das ist keine Politik sondern Entertainment. Die Linke grenzt sich in einigen Punkten ab – aber durchaus nicht komplett. Eine Übersicht:

  • Geldpolitik
    Vor zirka 100 Jahren hat man großflächig Notenbanken erschaffen. Seither drucken diese die Währung und leihen sie über Umwege (über Geschäftsbanken) dem Staat. Das Geld ist durch nichts, außer Vertrauen, gedeckt. Die ganze Welt ist in einer Schuldenspirale und die Menschen müssen über die Steuern immer mehr Zinsen bezahlen. Jeder Geldschein ist ein Schuldschein, der Zinsen verlangt. Die Einheitspartei lehnt eine Diskussion über das Geldsystem ab. Es findet keine Debatte über mögliche Alternativen, welche auch immer diese sein mögen, statt. Das Thema Geldsystem wird in den Massenmedien nicht angesprochen. Kritiker werden als Hexen oder Hetzer verbrannt. Das jetzige globale Geldsystem steuert Geld stets dorthin, wo es schon ist. Über die Schere zwischen Arm und Reich wird zwar oft berichtet, aber man lässt nicht zu, das Geldsystem als mögliche Begründung zu liefern. Die kompelette Zinssystematik wird als gegeben hingenommen und kritiklos so angenommen. Pervers wird es in der Neuzeit. Wie Jens Weidman (Bundesbankchef) gestern im ZDF sagte, hat die Notenbank nun die Schwelle zur Fiskalpolitik übertreten. Damit regieren nun Notenbanker in einem Politikfeld, das eigentlich von gewählten Volksvertretern bearbeitet werden sollte. Diejenigen, die über den Wert unseres Geldes entscheiden, sind nicht demokratisch legitimiert. Ich prangere das an – die Einheitspartei tut das nicht.
  • Klimapolitik
    (nicht unser Thema, ADD, bei Interesse bitte hier lesen: Link)
  • Euro- und Europapolitik
    Europa ist ein wunderbaren und vielfältiger Kontinent. Die Geschichte lehrt uns, dass „Ein Reich. Ein Fürer. Ein Volk“ nicht funktioniert. Die Einheitspartei sieht das anders. Man strebt europäische Regierungen an und verlagert immer mehr Kompetenzen an die Zentralregierung in Brüssel. Die Demokratie und Mitbestimmung der Bürger vor Ort schwindet. Die EU setzt solche Dinge wie die Privatisierung von Wasser, die Vorratsdatenspeicherung und viele andere skandalöse Gesetze durch. Trotzdem will die Einheitspartei „mehr Europa“. Ok, ich will das auch, aber doch bitte nicht dieses Europa! Es wird zudem stets so getan als sei „Euro“ und „Europa“ das gleiche. Europa ging es Jahrzehntelang ohne den Euro gut. Nun haben wir den Euro und es herrscht in weiten Teilen Armut und Sparzwang. Die Menschen gehen zu Hunderttausenden auf die Straße und wählen teilweise schon radikal. Wer über den Euro von einem „Friedensprojekt“ spricht, der verweigert sich mit aller Gewalt der Realität. Heute weiß man, dass der Euro handwerkliche Fehler hat. Statt diese Fehler zu korrigieren hält man lieber an ihnen fest und versucht die Menschen daran anzupassen. Europäische Werte wie Friede und Freiheit werden auf die Währung reduziert. Unsere Gesellschaft steht und fällt mit diesen bunten Papierscheinchen, erzählt man uns. Die Einheitspartei ist sich einig darüber, dass es keine Alternative geben darf und kann. Wer Europa will, der muss den Euro so nehmen wie er jetzt ist. Insbesondere im Bereich der volkswirtschaftlichen Fakten ist sich die Einheitspartei einig, dass Deutschland vom Euro profitiert hätte. Das stimmt zwar, trifft aber nur auf die Exportwirtschaft zu. Importeure (größter Importeur ist der Verbraucher!) mussten hingegen herbe Verluste hinnehmen. Die Blockpartei spricht dann von „gestiegener Wettbewerbsfähigkeit“, in Wahrheit sind es Reallohnverluste.
  • Wachstums- und Schuldenpolitik
    Die Einheitspartei unterliegt dem Wachstums- und dem Schuldenwahn. Nimmt man den Vertrag von Maastricht ernst (Witz des Tages), dann darf ein Land jährlich 3% neue Schulden machen, wenn diese stets unter oder auf 60% des BIPs liegen. Somit werden die Schulden immer dann steigen, wenn das BIP, also die Wirtschaftsleistung, steigt. Hat ein Staat ein BIP von 100€, so kann es 60€ Schulden machen. Strengen sich die Menschen an und erwirtschaften ein BIP in Höhe von 200€, dann kann und wird sich der Staat mit 120€ verschulden. Das Problem dabei ist, dass 120€ mehr Zinsen als 60€ kosten. Damit steigt im Laufe der Zeit die Zinsbelastung ins unermessliche. Mehr BIP heißt immer mehr Schulden und mehr Schulden erzwingen mehr BIP. Dieser Wachstumszwang endet in einer Schuldenspirale. Einen Ausweg habe und kenne ich nicht, aber es wird ja auch keiner diskutiert. Die Einheitspartei ist sich einig, dass dieses System so in Ordnung ist. Alternativen oder Auswege werden nicht zugelassen. Was auch immer die Lösung ist, weiß ich auch nicht. Aber ich hätte gerne eine öffentliche Diskussion. Das Meinungs- und Parteienkartell fügt sich dem System und die Claqeure ersticken jede Debatte um Alternativen bereits im Keim.

In diesen 4 Bereichen, womöglich auch bei anderen Themen, grenzen sich die großen Parteien kaum voneinander ab. Es gibt keine Alternativen – auch nicht in den Medien. Man lenkt uns mit Tagespolitik ab und baut künstliche Kontroversen, damit die Menschen denken, eine Wahl zu haben. Wer bei den oben genannten Themen eine abweichende Position vertritt, wird sofort abgeschaltet und diffarmiert. Aus diesem Grund nennt man das herrschende Parteien- und Meinungskartell auch Einheitspartei oder Blockpartei. Und es funktioniert: Weit über 90% der Wähler würden die Einheitspartei wählen und werden es wahrscheinlich auch tun. Die Abteilungen der Einheitspartei leisten in vielen Bereichen gute Arbeit. Warum soll ich sie wählen, wenn ich dann die oben genannten Zwangsthemen mitwählen muss? Wir brauchen endlich auch mal Medien, die sich trauen, eine ergebnisoffene Diskussion über Alternativen zu erlauben. Bei den 4 genannten Themen geht es „ums Ganze“; alles andere ist nur Ablenkung und Tagespolitik (nicht unbeding unwichtig!).“

ADD: Wir wollen Alternativen!

Schlagwörter-Wolke

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten