Radikalisierung

Wer sich über die Jahre gegen den Euro-Wahnsinn engagiert, kann inzwischen auf einige Erfolge zurück blicken. Die Kritik am Euro und am totalen EU-Zentralisierungswahnsinn war noch vor einigen Jahren eine völlige Randerscheinung. Aus Sicht der Normalbevölkerung – mit Unterstützung der bezahlten Medien – eine Sache für Rechthaber und Spinner. Heute sehen wir hingegen eine bunte, vielfältige Kultur des Widerstands aus der Mitte, aus dem rechten und linken und sogar an sich a-politischen Lager.

Das ist der Erfolg.

Die dunkle Seite der Entwicklung ist, dass trotz aller Proteste –  trotz aller ökonomischer, sozialer und politischer Abscheulichkeit, – die Euro-Wahnsinnigen immer weiter machen. Trotz Not und Leid in immer mehr Ländern und nicht zuletzt auch bei uns in Deutschland: Nichts scheint die Euro-Faschisten aufhalten zu können: Bankenunion, Enteignung und Transferunion stehen heute schon auf der Agenda – gleichgültig, wie viele Millionen Menschen noch ihre Bürgerrechte, ihr Vermögen und ihre Zukunft verlieren.

Hinzu kommt noch der NSA- / BND-Skandal, der tatsächlich nicht weniger ist, als die Aufhebung der moralischen Grundlagen dieses Staates: Immanuel Kant und mit ihm die Väter und Mütter des Grundgesetzes würden sich im Grab umdrehen, wenn sie wüssten, was heute in ihrem Namen alles verbrochen wird.

Die große Enttäuschung für viele, die sich engagieren, liegt darin, dass der Widerstand bisher real nichts aufgehalten oder verändert hat: Die Karawane des bezahlten medialen und politischen Mainstreams zieht immer weiter…

Manche nun können damit nicht länger umgehen. Gerade jene, die sich mit hoher Emotionalität um das Thema „Widerstand“ gekümmert haben, stehen unter der Gefahr in die Radikalität abzutrifften. Radikalität bedeutet dabei sowohl die Bereitschaft zu körperlicher Gewalt als auch die Hinwendung zu geächteten und gewaltnahen Parteien wie der NPD oder der MLPD.  Und hierin liegt eine große Gefahr. Eine Gefahr sowohl für die einzelnen Menschen, die in die Radikalität abgleiten, als auch für das humanistische und moralische Anliegen des Euro-Widerstands.

Die Radikalisierung des Widerstands öffnet breite Angriffsflächen für die bezahlte Welt der Medien und Politik.

Und wichtiger noch: Durch Radikalisierung verliert der Widerstand seine moralische Überlegenheit.

Unser Widerstand gegen den Euro-Wahnsinn muss, wenn er erfolgreich sein will, immer und jederzeit von einer echten Hinwendung zum Menschen getragen werden. Jedem Menschen. Auf der grundlegenden menschlichen Ebene sogar zu solchen (in unserer Beurteilung) Verbrechern wie Merkel, Schäuble und Steinbrück. Auch ihre Würde und ihre Rechte als Individuen sind zu respektieren. Unbedingt. Jederzeit.

Wir, der Widerstand, haben das natürliche Recht und die Mit-Menschlichkeit auf unserer Seite. Dieser Umstand ist unsere stärkste Waffe gegen die Euro-Faschisten. Und diesen Umstand müssen wir aufrecht und zugleich optimal nutzen.

Trotz aller Enttäuschungen dürfen wir nicht in die Radikalität abgleiten. Gleiten wir in die Radikalität ab, so schädigen wir unser Ziel einer neuen, besseren Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die auf direkter Demokratie basiert. Unser Weg ist der harte, der schwierige Weg. Wir brauchen Geduld, Ausdauer und Entschlossenheit. Wir müssen im Angesicht immer neuer Enttäuschungen immer wieder den Mut und die Kraft finden, in Frieden und mit Empathie weiter zu machen.

Wenn wir an diesem Weg festhalten, dann wird unser Widerstand zum Erfolg führen. Das natürliche Recht und die Mitmenschlichkeit stehen auf unserer Seite. Wir, der Widerstand, müssen uns nicht radikalisieren. Es sind die Bösen, die Falschen, die EU-Wahnsinnigen, die sich immer weiter radikalisieren müssen, um ihr Lügengebäude aufrecht zu erhalten. Antworten wir auf die Radikalisierung der EU-Wahnsinnigen nicht mit unserer Radikalisierung! Sondern halten wir an unserem Weg echter Mit-Menschlichkeit fest – und damit eben jenes Geistes, der das Grundgesetze prägt.

Auf zur Demo! 

Flyer_Demo_Stg_4

Kommentare zu: "Radikalisierung" (8)

  1. Johannes Schwefel schrieb:

    Dem kann ich nur zustimmen. Meine politische Vergangenheit, hat mich leider auch zur NPD geführt. Ich glaubte an einen demokratischen Patriotismus, den man in dieser Partei vielleicht hätte aufbauen können. Leider schlug dies fehl. Das ist jetzt schon über 25 Jahre her. Aber auch die MLPD ist nicht viel besser. Zu meinem Erstaunen nahm sie ehemalige Mitglieder der NPD auf. Vom braunen zum roten Sozialismus.
    Heute lebe ich ein Leben in der Demokratie. Meine damaligen Erfahrungen helfen meinen Kindern, nicht wie ich die gleichen Fehler zu machen.

  2. Alles ist, wie immer, relativ. Wie radikal ist es von seinen Volksvertretern belogen und betrogen zu werden. Wie radikal ist es, für dumm verkauft zu werden. Wie radikal ist es ausspioniert zu werden, seinen verfassungsrechtlich garantierten Grundrechten entsagen zu müssen!?
    § 20 Absatz 4, beschreibt das Recht zum Widerstandes. Wäre es jetzt radikal dies demokratisch umzusetzen!? Wäre es radikal gewesen gegen den National-Sozialismus vorgegangen zu sein. Heute werden wir, kollektiv, dafür beschuldigt nichts getan zu haben!

    Schönwetterdiktaturen kennen wir jedenfalls nicht und jeder politische Wahnsinn ist in sich radikal. D.h., liebe Alle, lieber radikal schlau, als radikal radikal sein!?
    Radikal schlau sein, heißt, aber, den Gegner und dazugehörige Macht richtig einzuschätzen, ihn auszuspielen und mit seinen Waffen zu schlagen. Die Direkte Macht/Mitbestimmung geht nur übers Internet. Diese Plattform muss eingerichtet werden, radikal intelligent.

  3. Pera schrieb:

    gut gebrüllt Löwe und radikal auf den Punkt gebracht. Ich bin radikal aus dem Häuschen!

  4. Sollte sich eine Demokratie nicht dadurch auszeichnen, dass Parteien des gesamten politischen Spektrums zur Wahl stehen, von links bis rechts? Nicht jeder NPD-Wähler oder jedes NPD-Mitglied muss radikal sein, genau wie die Partei an sich nicht radikal sein muss. Im Falle der NPD ist es sowieso Wurscht, weil sie sich überwiegend aus V-Leuten und Spitzelgefolge zusammensetzt, von daher ist es sinnfrei, die zu wählen. Und ich bin mir sicher dass sich unter den grünen wesentlich mehr radikale und v.a. gewaltbereite Anhängerschaft befindet als unter der NPD.

    Nichtsdestotrotz wird in Deutschland das rechte Spektrum einfach ausgeblendet, man macht einen auf Demokratisch, verbietet aber einem Teil der Leute einfach den Mund. Wie soll man aber bitte eine Änderung der Dinge herbeiführen, wenn man nicht einmal abseits der ausgetretenen Pfade wählt, und immer nur die, die die jetzige Situation zu verantworten haben?

    Die Änderung der Dinge wird übrigens automatisch erfolgen. Schaut man nach Italien, Griechenland, Ungarn, wird man feststellen, dass die nationalistische Strömung zunimmt. Der nächste Hitler muss ja nicht unbedingt in Deutschland kommen… Und die, die an der Macht sind, werden schon dafür Sorge tragen, dass uns der gesamte Laden um die Ohren fliegt. Damit ist dann der Weg für den nächsten starken Mann geebnet – aus welchem Land auch immer er kommen wird.

    • Gabriele schrieb:

      Es gibt keine Fehler im System – das SYSTEM IST DER FEHLER! Alle Parteien sind unwählbar! Jede Partei die zur Wahl zugelassen wurde gehört zum System und wird niemals eine Veränderung herbeiführen.

  5. ist richtig was ihr schreibt.doch es fällt schwer, wenn man die immer weiter fortsschreitenden machenschaften der euro wahnsinnigen und euroverbrecher verfolgt,keine gewaltgedanken gegen die banditen in brüssel und im eigenen land,zu haben.

  6. manni schrieb:

    Tja, alles schön geredet – aber: tausendmal eine Lüge ist auch eine Wahrheit, da wird der Widerstand einfach am Schweinehaken aufgehängt. Wie sich die Geschichte wiederholt.
    Betrachtet die ‚Blaupause‘ USA 1913-1916, 1939 ff. die Masse glaubt doch dass Feind Hörner trägt
    Der Widerstand wird medial niedergemacht, schaut doch, wem die ‚freie‘ Presse gehört

  7. Capt.Jacob schrieb:

    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!
    Und wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet, der wird für jene pflügen, die das nicht getan haben!

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