Jenny’s Blog ist umgezogen. Die Seite ist ab jetzt unter http://pinksliberal.wordpress.com/ zu erreichen. Und wie gewohnt legt Jenny wieder genau den Finger in die Wunde der Euro-Faschisten: Armut für die Massen, Fressen für die 0,01%…

„Inflation trifft Geringverdiener (Link)

Die offizielle Inflationsrate liegt aktuell bei 1,9%. Wie das Statistische Bundesamt amDienstag mitteilte, haben sich vor allem Lebensmittel um zirka 5,7% heftig verteuert. Damit sind Geringverdiener und Menschen mit niedrigem Einkommen besonders von der Geldentwertung betroffen.

Zwischen 1900 und 1960 haben die Deutschen zirka 60% ihrer Konsumausgaben für Lebensmittel ausgegeben. Dann kam der Wohlstand und die Konsumlust. Neben Lebensmitteln gaben die Menschen seither ihr Geld auch für Elektronik, Mobilität, Urlaub und vieles mehr aus. Im Schnitt geben wir heute zirka 14% der Konsumausgaben für Nahrungsmittel aus. Die Zahl ist trügerisch, denn nicht alle Bürgerinnen und Bürger haben so hohe Konsumausgaben, dass nur noch 14% auf Lebensmittel entfallen. Bei Geringverdienern und Menschen mit niedrigem Einkommen dürfte das Verhältnis wie bei der Mehrheit der Deutschen zwischen 1900 und 1960 liegen; die Hälfte der Konsumausgaben geht für Lebensmittel drauf. Der ALG2-Regelsatz sieht knapp 36% für Nahrung und Getränke vor. Die Inflation bei Nahrungsmitteln in Höhe von 5,7% kommt daher einer Hartz4-Kürzung in Höhe von 2% gleich.

Auch die Stromrechnung wurde spürbar teurer. Inflation ist ein Phänomen, welches zwar die Geldbeutel füllt, aber den Einkaufswagen leert. Kaufkraftverlust trifft nicht alle Menschen gleich. Die aktuell vorhandene Inflation ist sehr heterogen. Sie trifft vor allem Geringverdiener und Menschen mit niedrigem Einkommen während Sie wohlhabendere Mitbürger verschont. Was hier geschieht ist monetäre Umverteilung über die Ladentheke. Eigentlich müssten die Betroffenen tausendfach auf die Straße um gegen die etablierte Geldpolitik zu demonstrieren. Das tolle an Inflation ist ja, dass man sie nicht schätzen muss. Inflation ist keine Theorie und auch keine Meinung. Inflation ist einfach da und man spürt sie; manchmal kann sie sogar wehtun. Diese Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen, denn die EZB hat das geldpolitische Ziel, zirka 2% Inflation zu halten. Es ist traurig, dass es die Schwachen trifft und nicht die Starken. Die vom Parteienkartell beworbene Euro-Geldpolitik ist daher sozial ungerecht. Leider wollen am 22.09. weit über 85% dieses Parteienkartell wählen. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht.“

Wir wünschen der neuen Webseite viel Erfolg!

Und jeder der gegen diesen Wahnsinn ist: Auf zur Demo!

Flyer_Demo_Stg_4

Kommentare zu: "Armut für die Massen, Fressen für die 0,01%" (3)

  1. Norbert Tegge schrieb:

    Dieses Thema ist uralt, aber immer noch aktuell. Ich will jetzt nicht über den „Warenkorb“ philosophieren.

    Lebensmittel teurer (obwohl industriealisiert, mangelnde Qualität), Strom, Heizöl, Gas, Pellets ( an Gas und Heiztarif angepasst, dass für ein Abfallprodukt), Benzin.
    Textilien als Ramschware (Giftig, billig produziert) mit Kurzlebensdauer.

    Gefühlte 15-20 Prozent Inflation. Jeder, der durch seine Hände arbeit nicht leben kann, sollte ab sofort dem Arbeitsplatz fernbleiben.

    Jeder Unternehmer ( egal ob Landwirt, Händler, Arzt, Handwerker) der von seinem Gewinn (ohne staatl. Zwangssubventionen) nicht leben kann…

    Hier im ländlichen Raum werden gerade Schulen geschlossen, Einheitsgemeinden gegründet. Dies bedeutet für Kinder und Eltern höhere Kosten. Für Bürgerinnen und Bürger hohe Fahrleistung, da die Wege immer länger werden.

    Gehört eigentlich auch zur Inflation!?

    Wer dieses System unterstützt, begeht Volksverrat. Gerade als Wähler.

    Ich habe ca. 30 Jahre im Einzelhandel gearbeitet. Ich weiss wie dass mit dem Warenkorb läuft.

    LG

  2. „Leider wollen am 22.09. weit über 85% dieses Parteienkartell wählen. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht.“
    Seit 12 Jahren denken wir darüber nach! Die Schlussfolgerung, die noch keiner widerlegen konnte: Wir bekommen keine besseren Politiker (Parteien), wenn wir nicht zu besseren Wählern werden!
    Insbesondere, die linke politische Denke will die ungeliebte Wahrheit verweigern. Mit den Wählern (Bürgern), wie es sie heute gibt, kommt kein Paradigmenwechsel zustande!
    Die Entscheidungsmasse der Wähler ist das Spiegelbild der Einheitspartei und der Politiker!
    Wir haben eine klare Gaus’sche Verteilungskurve, die die Abwärtsspirale treibt. Das Prinzip:
    Jedem die gleiche Stimme, ist, heute, der Antrieb zur Aushebelung der Demokratie geworden. Eine, de facto, unangemessene Subvention des sozialpolitisch Desinteressierten und ein Schlag ins Gesicht, die Aushebelung, des sozialpolitisch Engagierten.
    Die sozialpolitische Mittelmäßigkeit der Masse ist der Tod der Demokratie! Der Gesellschaft.
    Was müssen wir, selbstkritisch, daraus lernen!? Wir brauchen Qualität in der Politik und diese muss von dem Wähler ausgehen! Der Paradigmenwechsel wäre nur möglich, wenn wir uns dieser Erkenntnis stellten.
    Um dies richtig zu verstehen, muss man zwischen den Zeilen lesen lernen. Armut und Mittelmäßigkeit des Sozialengagements und in der Bildung ist keine Krankheit, sondern ein Zustand, den wir verändern wollen. Dazu muss die Gesellschaft neu anfangen zu denken und zu handeln. Es ist überdeutlich, woher die Dominanz über die Gesellschaft und deren Anspruch zur Qualität seinen Ursprung nimmt, beziehungsweise, manipuliert wird.
    Erstens das FIAT Geldssystem, zweitens das FIAT Geldsystem und sein Konsumwahnsinn und drittens das FIAT Geldsystem und seine Schuldgeldsklaverei. Viertens, der Hegemonieverrat und -anspruch (Missbrauch der Vertretungsmacht) der Politiker (Parteiendiktatur) und seiner Bürokratievasallen, die wieder vom Schuldgeldsystem getrieben sind. Und fünftens, Bildung, Bildung, Persönlichkeitsbildung und politische Bildung, sprich, Direkte Mitbestimmung, d.h. derer, die das Geld verdienen, auch bestimmen müssen, wo es ausgegeben wird! Selbstverwaltung hoch drei, transparent und überparteilich, ohne den Druck des irrsinnigen Schuldgeldsystems, ohne den Irrsinn des megalomanischen Kriegsgerassel, ohne den Irrsinn der atomaren Erpressung, ohne den Irrsinn der Zerstörung der natürlichen Ressourcen unserer Erde, ohne den Wahnsinn der pharmazeutischen und ernährungstechnischen Massenvergiftung, ohne den Eurowahnsinn.
    Könnt ihr nicht, wollt ihr nicht!?
    Dann, gute Nacht, liebe Brüder und Schwestern. Big Brother, das System, steht bereit alles zu erledigen. Immer zu Eurem Besten, natürlich! Bye-bye, frei!

  3. Victor Zander schrieb:

    Wenn Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln und Zwiebeln um 44% teurer wurden und Butter um 31%, dann ist absehbar, wann auch andere Lebensmittelpreise nachziehen. Von div. Gemüse ist das ja schon bekannt.
    Die Inflationsrate mit 1,9% anzugeben, ist objektiv bösartig und verlogen. Da muß der Warenkorb aber ganz brutal auf Luxusgüter und Elektronik, die alle paar Jahre benötigt wird, verschoben worden sein. Aber der EURO ist ja stabil und alternativlos, wie Frau Merkel verkündet…

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