Dass wir diesen Satz bei Spiegel Online lesen dürfen, schafft Freue und man fragt sich: Dringen da jetzt doch langsam ein paar Leute durch die Medienzensur? Realisiert da jemand, dass wir eben nicht mehr in einer Demokratie oder einem freiheitlichen und sozialen Rechtsstaat im Sinne des Grundgesetzes leben?

„Es geht darum, dass man unsere Rechte verletzt, ohne dass wir Einspruch erheben können. Wir hören auf, Bürger zu sein, und werden zu Untertanen.“ (Link)

Genau. Nur: Wir sind schon Untertanen in allzu vielen Bereichen. Und in Sachen Überwachung sowieso.

Trotzdem: Der Fortschritt ist eine Schnecke. Doch auch die bewegt sich. Sogar in Hamburg. Sogar beim Spiegel.

Also schreibt ruhig weiter hier ab. Das macht uns nix, solange ihr Euch da oben in die richtige Richtung bewegt. Nur etwas mehr Tempo wäre sinnvoll.

 

 

Kommentare zu: "Spiegel Online schreibt beim ADD ab?" (1)

  1. Zunächst mal sehr schön, daß SpeibelOhneLinie bei euch abschreibt, gratuliere!
    Es ist aber juristisch definiert so: ihr seid nicht Untertanen, sondern ganz eindeutig das Personal, also Bedienstete, einer „BRD“ in Deutschland, was euer – nicht mehr meiner –
    Personalausweis ganz klar aussagt! Auch der angebliche Beamte, also der Richter, Polizist
    usw., usf. hat nur einen Dienstausweis, ist also Bediensteter, auch hat er ja seinen Personalausweis, der ihm die Eigenschaft einer juristischen Person -und nicht eines Menschen – bescheinigt! Nur die Beamteneigenschaft bekommt der „Diensttuende Angestellte“ erst durch einen Amtsausweis, der Richter zusätzlich durch die sogenannte Bestallung, also staatliche Ernennung! Wenn es aber keinen Staat gibt, so gibt es auch keine Staatshaftung – seit 1982 abgeschafft – so daß man einen „Staatsbediensteten“ oder sogenannten Beamten nur privat mittels BGB verklagen kann. Das dies so ist und nicht anders, sollte man allmählich auch bei euch zur Kenntnis nehmen, vergleicht nur mal die Klagen gegen ESM oder sonstige GG-Verstöße! Hätten wir einen Rechtsstaat, würde das Bundesgrundgesetzgericht nicht immer sein eigenens Grundgesetz für nichtig erklären, was es aber laufend tut. Daß etwas – und zwar etwas Schwerwiegendes – im Raum liegt,
    muß eigentlich jeder vernünftig denkende Mensch begreifen, wenn also dieser Beitrag
    von einem Zensor gestrichen werden sollte, muß dieser Zensierer schwerwiegende
    kognitve Mängel in seinem Denkapparat haben!

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