Es sind nur noch 19 Wochen bis zur Bundestagswahl. 19 Wochen. Das ist nicht viel Zeit.

Und es stellt sich die Frage: Wen soll man wählen? Welches ist die Partei der direkten Demokratie? Welches ist die Partei, die kompromisslos gegen den Euro-Wahnsinn steht? Oder soll man besser überhaupt nicht wählen gehen oder einen ungültigen Wahlzettel abgeben, um so seinen Protest zum Ausdruck zu bringen?

Gehen wir vom Einfachen aus, davon, wen man auf keinen Fall wählen kann: Die SPD- und die Grünen-Fraktion der großen Blockpartei. Diese Parteien sind selbst innerhalb der großen Blockpartei die Speerspitze des Euro-Wahnsinns: Haftungsunion, politische Union, Bankenunion, ESM… ganz egal: Für die Fraktionen der SPD und der Grünen ist für den Moloch Europa noch jeder Wert der Demokratie nur gutes Fressen. Und dass die immer stärker verarmenden Deutschen und anderen Völker Europas für den ganzen Wahnsinn und die Pfründe der Politiker und Banker zu bezahlen haben sowieso. Es ist ein unaufhebbarer Widerspruch, echter Demokrat und zugleich Wähler einer dieser Fraktionen der Blockpartei zu sein.

Die FDP-Fraktion der Blockpartei ist ein notorischer Haufen von Lügnern. Keine Partei hat im Verlauf ihrer Existenz die Bürger so konsequent belogen und betrogen wie die FDP (Genscher 1990: Mit der FDP wird es für die Deutsche Einheit keine Steuererhöhungen geben! Hahahaha…). Die Aufrechten Euro-Widerständler des Liberalen Aufbruchs wurden inzwischen mundtot gemacht, von ihren Ämtern und Mandaten entfernt bzw. werden nicht mehr aufgestellt. Einzig Herrn Schäffler lässt man noch übrig, aus dem einfachen Grund, weil sonst die FPD noch einmal ein, zwei Prozent der Stimmen verlieren würde. Dass diese FDP Schäffler nicht ausschließt, ist nur ein weiteres Zeichen einer komplett moralfreien, skrupellosen und durch und durch verlogenen Partei. FDP: Unwählbar.

Die CDU-Fraktion der Blockpartei ist da schon ernster zu nehmen. Das politische Chamäleon Merkel lässt immer wieder Zweifel am Euro auftauchen, deutet an, dass sie eigentlich gegen den Euro-Wahnsinn wäre, aktuell durch das Gerücht, Merkel wolle den Nord-Euro. Der Merkel-Intimus Weidmann als Präsident der Bundesbank spielt da zur Zeit so manche schöne Wahlvorlage zum Stimmenfang. Doch die Wahrheit ist, dass Merkel nur die Wahl gewinnen will. Merkel und die CDU haben von Anfang an die Bürger am schlimmsten von allen Fraktionen der Blockpartei belogen und betrogen: Griechenland wollte man nicht retten – und hat es 2010 dann doch gerettet. Den EFSF sollte es nicht geben – und gab es dann doch. Der EFSF sollte nach 3 Jahren aufgelöst werden – er wird für immer und ewig bestehen. Der ESM sollte den EFSF ablösen – beide bestehen parallel… usw. usf. Von allen Fraktionen der Blockpartei ist die CDU unter Merkel und Schäuble die bösartigste, gewissenloseste, verbrecherischste. SPD und Grüne sind wenigstens halbwegs ehrlich: Sie wollen die totale EU. Die FDP kann kein denkender oder fühlender Mensch noch ernstnehmen. Doch die CDU… Die CDU ist wie der Metzger, der dem Vieh ein Stück Zucker unter die Nase hält, damit es schön still hält, während ihm die Kehle durchgeschnitten wird. Die verbrecherische Entrechtung, Enteignung und Entmündigung der Menschen, der Bruch des Grundgesetzes auf dem Altar „EU“… Niemand trägt hierfür mehr Verantwortung als die CDU und die Personen Merkel und Schäuble. Wer also CDU wählt, wählt die Diktatur.

Kommen wir zur „Linken“. Zur Linken ist zu sagen, dass wenige öffentlich die Ursachen des Euro-Wahnsinns im Sinne der Finanzkrise besser benennen als Gysi, Lafontaine und Wagenknecht. Doch leider endet das Positive damit auch schon. Denn am Ende ist die Linke doch nur eine besonders gewissenlose Fraktion der großen Blockpartei: Sie benennt die richtigen Gründe – und führt die Menschen dann doch nur zum Metzger, auf das Gleis der EU-Diktatur. Die Linke verhöhnt im Grunde die „Links“ eingestellten Menschen, denn sie stellt das Geld und die Großmachtphantasie der EU über die Menschen, über die Freiheit, über die Chance auf ein menschenwürdiges Leben. Denn wer für die Diktatur ist, ist notwendig gegen die Menschen und für die neue Klassengesellschaft des 21. Jahrhunderts, in der Banker und Politiker die neue Aristokratie des 21. Jahrhunderts sind.

Es bleibt also der Schluss: Keine der im Bundestag vertretenen Parteien ist für einen Demokraten wählbar.

Wie sieht es mit den Parteien aus, die nicht im Bundestag vertreten sind?

Die Piraten kann man inzwischen getrost völlig vergessen. Wofür sie stehen, weis‘ man nicht so genau, aber ganz sicher stehen sie nicht gegen den Euro-Wahnsinn, im Gegenteil. Auch den Piraten kann die Abschaffung der Demokratie auf dem Altar EU gar nicht schnell genug gehen. Im Grunde sind die Piraten schon zu einer Fraktion der Blockpartei geworden und das wenige Systemverändernde, für das sie noch stehen, würde spätestens in der ersten Koalitionsverhandlung vom Tisch gefegt.

Die große Hoffnung für viele, die gegen den Euro sind, ist zur Zeit die AfD. Ihre Programmatik lässt sich sehen. Man will DIESEN Euro nicht mehr und man liest auch was von direkter Demokratie. Doch kann man dieser Partei das wirklich glauben? Soziologisch ist die AfD prägend konservativ, erhaltend und eher auf Kompromiss als auf Revolution ausgerichtet. Dass diese Parteileitung sich für direkte Demokratie verstreitet – und nur so wird dieses Ziel durchzusetzen sein – ist kaum vorstellbar. Ein Ministeramt und ein wenig Euro-Austrittskosmetik – und die führenden Köpfe dieser Partei werden die Revolution auf morgen vertagen. Und ohnehin stellt sich die Frage: Welche Wahlchancen bleiben der AfD, wenn die CDU im Wahlkampf plötzlich das hohe Lied des Nord-Euro anstimmt (auch wenn ein denkender Mensch das der CDU keine Sekunde lang glauben wird)?

Die Freien Wähler, die zeitweise als große Hoffnung galten, haben sich inzwischen selbst zerlegt. In Sachen Euro ist die Parteileitung um Aiwanger inzwischen schlichtweg unglaubwürdig.

Der Partei der Vernunft kann man immerhin abkaufen, dass sie relativ kompromisslos für direkte Demokratie und gegen den Euro eintritt. Doch das Problem dieser Partei ist ein libertärer Rigorismus, durch den sie an sich selbst und vor allem an der Wirklichkeit scheitert. Um es mal so zu sagen: Auch der Kommunismus war eine großartige Theorie. Nur in der Praxis funktioniert das Leben eben anders. Theorien, und das gilt auch für Hayek und die österreichische Schule, gibt es wie Sand am Meer. „Grau ist alle Theorie und Bunt des Lebens Frische“ oder so ähnlich hat das Goethe mal auf den Punkt gebracht. In gewisser Weise ist die pdv der Gegenpol zur AfD: Was der Einen an Anpassungsfähigkeit und Geschmeidigkeit fehlt, hat die Andere im Übermaß.

Tja.

Es gibt noch viele andere kleine Parteien die gegen den Euro und manche, die für direkte Demokratie sind. Leider können sie hier nicht alle betrachtet werden.

Wen soll man also wählen?

Auf keinen Fall die große Blockpartei vonCSUSPDbisGRÜNELinke, soviel steht fest.

Und ansonsten? Nun, diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Sicher ist nur: Eine ganz überzeugende Wahl gibt es nicht.

Und wahrscheinlich wird daher wieder einmal die Partei der Nichtwähler die stärkste und zugleich machtloseste aller Parteien.

ADD: Die Macht in Bürgerhand!

Kommentare zu: "Noch 19 Wochen bis zur Wahl: Wen soll man wählen?" (18)

  1. fguetzlaff schrieb:

    Ihre Überlegungen / Empfehlungen zur kommenden Bundestagswahl sind ja recht interessant und hilfreich für den kritischen und denkenden potentiellen Wähler. Gerne hätte ich aber von Ihnen eine Empfehlung gelesen, welche Auswirkungen eine Vielzahl an ungültigen Stimmen haben wird? Wie soll sich das Wahlvolk in Sachen Ungültigkeit der Wahl verhalten? Eine nachvollziehbare Empfehlung dazu könnte vielleicht sehr hilfreich sein, den Blockparteien die Zähne zu zeigen und nicht als zahnloser Tiger von denen verlacht zu werden.

  2. Heidrun Büsers schrieb:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihre Kernfrage beantworte ich schlicht so:

    Wählen kann man nur die DNV = Deutsche Nationalversammlung =

    http://www.deutsche-nationalversammlung.de/cms/index.php?cat=Tagespolitik &page=%20Angriffsblock%20

    Und:

    „Gehen Sie, wie mittlerweile fast 229000 Menschen vor Ihnen auch, auf diese Seite, die wir als DNV initiiert haben, um republikweit das deutsche Volk mitzunehmen:

    In diesem Sinne entscheiden Sie sich für das Richtige, nämlich gegen Ihre weitere politische Entmündigung und Bevormundung, für ein freies eigenes Land als Nationalstaat, dem die EU/WU nichts mehr vorschreiben kann, wie bei der Wasserprivatisierung, dem Saatgut und der Geldpolitik…“

    Leider kümmern Sie sich nicht um Antworten.

    Daher erfahren Sie auch nicht, was die Menschen denken, denen Sie Ihre Informationen zusenden.

    Das macht dann auch keinen Sinn!

    MfG

    Heidrun Büsers

    • Und wahrscheinlich wird daher wieder einmal die Partei der Nichtwähler die stärkste und zugleich machtloseste aller Parteien.
      Man kann sich über die Überparteilichkeit und Sachlichkeit des ADD nicht beklagen. Hier und bei allen anderen Blogs. Trotzdem bringt sie es nicht fertig das naheliegendste zu aktivieren. Den Nichtwählern eine Entscheidungsplattform im Internet zu ermöglichen. Eine außerparlamentarische Opposition. Die Direkte Mitbestimmung und Selbstverwaltung! Demokratie wollen wir es nicht mehr nennen, denn diese ist tot! Ein solcher evolutiver Neuanfang muss kommen. Dies hat mit der Verfassung, mit DNV, mit dem GG zu tun und stellt eindeutig das Recht der Eigentümer und Bürger der Deutschland AG dar.
      Es wäre ein absurder, hirnrissiger Eklat, wenn man einem Bevollmächtigten, dem man nicht mehr vertraut, dessen Amt nicht aufkündigt und sich selber, direkt, um die Sache kümmert!
      Da wir keine Sklaven sein wollen, noch wir den Politikern und Parteien, die uns hintergehen, leiblich gehören, MUSS der Bürger seine Willensbildung in einer Entscheidungsplattform kollektiv organisieren, da Einzelinitiativen im System zwecklos sind. Machen wir es einfach!

  3. FreieStimme schrieb:

    Zum Artikel: Brillant

    Merkel zu Schröder, „irgendwann hängen wir nebeneinander“:
    Quelle: Welt

    Bilderberger goes London
    Money coming home. Vom 6. – 9. Juni 2013 werden die Bilderberger in „the City“ tagen. Wir errinnern uns, 1955 wurde in Deutschland bei der Bilderberger Konferenz, der Euro beschlossen. Mal sehen welche Überraschung 2013 den Menschen bringen wird.

  4. klaud D. schrieb:

    ich werde über alles Wahlzettel ein riesen Kreuz machen. – Dann habe ich an der Wahl teilgenommen aber ohne zu Wählen!

    Egal wer da vorne stehen wird, es wird eine Marionette der Bankster sein.

    Auch diese WAhl wird ungültigt da grundgesetzwidrig da ohne gültigem Bundeswahlgesetz (BWG)!

  5. Knut schrieb:

    Ich vermisse in Ihrer Aufzählung die DNV (Deutsche Nationalversammlung). Sie ist m.E. die einzige, die das Problem ursächlich angeht. Wir brauchen eine verfassungsgebende Nationalversammlung und unsere Souveränität zurück. Ansonsten bleibt Deutschland bis zu seiner endgültigen Auflösung der Willkür der alliierten Siegermächte ausgeliefert. Und eine echte, ehrliche, aufrichtige, dem Volk dienende Politik wird nie betrieben. Unsere Politiker bleiben die Statthalter fremder Mächte. Daran würde auch eine AfD nichts ändern.

  6. Norbert Tegge schrieb:

    Den Wahlschein bewust ungültig machen? Was würde wohl geschehen? Es würden letztenendes weniger Parlamentarier in Berlin sitzen. Viele haben Frust, Angst, Vertrauen verloren. Sie werden einfach nicht zur Wahl gehen. Wenn tatsächlich eine Partei für die Demokratie, die direkte Demokratie eintritt….. Nein, auch nicht. Was bedeutet direkte Demokratie? Die Bundesländer werden verkleinert. Städte entscheiden über Dörfer. Ist das direkte Demokratie? Das die Interessen der Dörfer hinten an stehen, ist wohl logisch. Austritt aus dem Zentralisierungssystem (Diktatur), dass wäre was. 20 Mio. Menschen (ALG II Bezieher, Schwerkranke, Leih-Zeitarbeiter, Niedriglöhner, Kleinunternehmer) wieder Hoffnung geben, Talente fördern, Selbstbewustsein stärken.

    Nein, eine Partei wird das nicht ändern. Sondern w i r müssen uns ändern. Hebt am ersten euer komplettes Bargeld ab (am liebsten Deutsche Bank, Targo ect., die aus den USA).

    Werdet wieder Schlachter, Metzger, ohne EU Schlachter Mandat. Vereinigt euch, durch Versprechen. Ich kaufe bei dir, du bei mir. Lasst die Drogen aus dem Kopf. Unsere Droge sollte die Freude am Leben sein. Wir müssen nicht kämpfen, sondern nur ändern und verändern.

    Wer ist dazu bereit?

    • Eine nachaltige, transparente Demokratie, die wir gewiss nicht haben, im Moment, funktioniert nur von unten nach oben, d.h. ausgehend von der Kommune.
      Wählen und bestimmen müssen die, die auch direkt davon betroffen sind!
      Es gibt einige Denkanstöße dazu:
      http://www.d-perspektive.de :
      Wolfson Economics Preis 2012, Beitrag H.-W. Graf.pdf
      http://www.wissensmanufaktur.net :
      Der Plan B von Andreas Popp
      http://www.globalvoter.org :
      Die qualitative Demokratie von Kim Erichsen
      Richtig siehst Du, dass das Schuldgeldsystem (FIAT Money) immer gleichzeitig weg muss.

  7. FreieStimme schrieb:

    Gehen wir mal davon aus in Deutschland gäbe es demokratische Voraussetzungen, unter denen Parteien arbeiten könnten. Wie müsste eure Partei aussehen, für was müsste sie eintreten?

    Für mich müssten Parteien/Politiker u.a. mutig sein und die Wahrheit sagen, hier ein Beispiel:


    • Das geht nur in einer Qualitativen Demokratie. Wir bekommen keine besseren Politiker, wenn wir nicht zu besseren Wählern werden. Die Demokratie, jedem eine Stimme, ist Augenwischerei! Dieser Systemfehler wird nicht betrachtet und als ungeliebte Wahrheit unterdrückt! Nicht darüber zu diskutieren, über die Gaus’sche Verteilungskurve und die Grundursache der Fehlerhaftigkeit des Systems, nämlich die politisch und im Sozialverhalten unqualifizierte Wählermasse, bringt uns gerade zu dem Zusammenbruch und die Abwärtsspirale, die wir so heftig bemängeln. Ohne Selbstkritik kommen wir nicht weiter. Ohne Qualität und Überparteilichkeit, auch nicht! Der Betrug an uns selbst, führt uns geradezu in die Diktatur!

  8. Neben den im Bundestag vertretenen Parteien gibt es zahlreiche regionale und Kleinparteien , deren politischer Einfluss auf Bundesebene durch die Fünf-Prozent-Hürde in der Regel auf außerparlamentarische Aktivitäten beschränkt ist. Für regional starke Parteien besteht die Möglichkeit, über Direktmandate in den Bundestag einzuziehen. Bei mindestens drei Direktmandaten ist die Partei von der Fünf-Prozent-Hürde ausgenommen. Seit Einführung dieser Regelung gelang dies jedoch nur der Deutschen Partei , die 1957 über sechs Direktmandate bei 3,4 % der Zweitstimmen 17 Mandate erreichte, sowie der PDS , die 1994 mit vier Direktmandaten die Sperrklausel übersprang und bei 4,4 % Zweitstimmen 30 Mandate bekam, 2002 jedoch nur zwei Direktmandate erreichte und entsprechend nur mit zwei Sitzen im Bundestag vertreten war.

    • klaud D. schrieb:

      „Noch 19 Wochen bis zur (grundgesetzwidrigen-)Wahl“

      oder wann wird der Entscheidung des BVerfG vom 25. Juli 2012 in den verbundenden Beschwerdeverfahren zu – 2 BvF 3/11 — 2 BvR 2670/11 — 2 BvE 9/11 – gefolgt und ein grundgesetzkonformes verabschiedet? – Fragt sich nur, wer will dafür – rechtmäßig – Sorge tragen?

      Sollte die „Wahl“ auf der Grundlage des vom BVerfG für grundgesetzwidrig erklärten Bundeswahlgesetz erfolgen, dürfe auch der nächste „Bundestag“ grundgesetzwidrig sein. – Ich werde mich einen neuen BVerfG-Beschwerde anschliessen bzw. selbst eine verfassen!!

      Soviel dazu.
      Euer Klaus

  9. r. Spitz schrieb:

    Die Partei der Nichtwähler würde die größte Fraktion im BT stellen. Leider kann diese Organisation bei den Wahlen keine Kandidaten stellen und ist deshalb chancenlos. Warum aber alle Kommentatoren in den Medien und auch hier bei der ADD gegen die etablierten Parteien hetzen und dabei „Die Linken“ mit den Kapitalo-Claqueuren auf eine Stufe stellen, erschließt sich mir nicht. Gysi, Lafontaine und Wagenknecht, vielleicht die beste ökonomische Fachfrau im Politikgeschäft, zeigen sehr wohl wo in D der Schuh drückt und was notwendig ist, dies in D, in der EU und bei den Banken, zu verändern. Nach all den schief gegangenen Experimenten mit den bürgerlichen Parteien, bleibt eigentlich nur ein überzeugendes Argument für eine grundlegende Wende in Deutschland: „Die Linken“ wählen. Deutschland ist schon einmal aus Ruinen auferstanden, allerdings im Miniformat: vom Rhein bis an die Oder. Wagen wir endlich mal wieder eine Erneuerung unserer Politik und unseres Staates. Es bleibt nur noch wenig Zeit zum Sinneswandel.

  10. Für mich ist noch unklar wem ich wählen soll. Wenn man noch so aus den Medien verfolgt was die „Köpfe“ in dem Bundestag alles anstellen, dann tun mir all die einfachen Bürger und Steuerzahler leid. Nennt mir bitte eine Partei die gegen die Steuerverschwendung und für das Wohl der Menschen hier in Deutschland kämpft!

    ….wahrscheinlich keiner….

    • brd2go schrieb:

      In dieser >>>Nichtregierungsorganisation BRD<<< ist die beste Wahl, eine Wahl ohne Wähler.

      Denn es ändern sich nur die "narürlichen Personen", die Zielsetzungen dieser NGO (als juristische Person) wird egal mit welcher Besetzung die gleiche bleiben.

      Zeig mir bitte eine Patei, die Art. 146 GG durchsetzt – und ich werde sie (evtl.) wählen.

  11. Alexander schrieb:

    Wer wirklich etwas bewegen will, sollte unbedingt die Alternative für Deutschland wählen.

  12. Michael Jackson schrieb:

    Die Piraten wollen immerhin ein Bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Das hat keine andere Partei in ihrem Wahlprogramm. Und bevor jetzt darüber gestritten wird, wie es realisiert werden soll, sollte jedem klar sein, dass dieses Ziel absolut wichtig ist, denn nur so werden alle Menschen vernünftig abgesichert sein, und nicht mehr für Arbeiten, hinter denen sie selbst nicht stehen, unter Druck gesetzt. Fakt ist, die Versorgung ist problemlos möglich, nur sollte man den Kapitalismus endlich überwinden. Dann braucht man auch nur noch ehrenamtlich zu arbeiten. Die Libertären wollen frei sein, frei von sozialen Verantwortungen, also asozial. So wie in den USA, die Armen leben neben Wolkenkratzern von Oberreichen. Ist das noch in Ordnung im 21. Jahrhundert? Sicher nicht!

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