Der Angriff auf Zypern durch die Euro-Diktatur bewegt heute Medien und Gesellschaft. Auch das ADD beteiligt sich mit der Mitteilung „An die Bürger der Republik Zypern: Gegen die Unterjochung im Namen des Euro“ an der Debatte .

Was uns aber heute, Montag, Stand 14.39 h seltsam vorkommt, ist die sehr verhaltene Reaktion der Finanzmärkte (Quelle: Finanzen.net):

DAX: -1,0%

E-Stoxx 50: -1,6%

Dow Jones: -0,6%

Gold: +1,0%

Euro / USD: -1,13%

Diese Zahlen bringen keine Dramatik oder wesentliche Veränderung der Situation zum Ausdruck. Diese Zahlen sind unspektakulär: Ein wenig Krise, aber nicht zuviel. Etwas Sorge, aber doch alles unter Kontrolle. Das ganze Zahlenbild wirkt auf eine diffuse Art wie  „gewollt“: Soviel Krise wie nötig, so wenig Krise wie möglich.

Weiter wird durch einen Bericht des Tagesanzeiger deutlich, dass diese ganze Aktion Vorlauf hatte und eine ganze Reihe wichtiger Institutionen involviert waren:

„Bemerkenswert dabei ist, dass auf den nächtlichen Beschluss der Politiker eine Umstellung der Bancomaten in Zypern bereits am Morgen stattgefunden hat. Wer in Nikosia am Samstagmorgen einen grösseren Eurobetrag vom Konto abheben wollte, lief ins Leere. Nur noch ein paar Hundert Euro konnten bezogen werden.

«Es ist klar, eine solche Umstellung des Zahlungssystems lässt sich nicht von einer Stunde auf die andere bewerkstelligen», sagt Ammann. Sprich: Die Banken waren auf den Fall vorbereitet, dass den Kunden keine grösseren Beträge mehr ausbezahlt werden. Sie konnten quasi den roten Knopf drücken. Orchestriert wurde die Zypern-Aktion von der Europäischen Zentralbank. Über sie laufen die ganzen internationalen Zahlungssysteme.

Nur eine Handvoll Unterhändler sowie die Minister wussten wohl davon, dass eine solche Lösung überhaupt in Erwägung gezogen wurde.“

Man muss demnach davon ausgehen, dass der Diebstahl am Vermögen der Bürger nicht einfach so, sondern ein durchdachter, geplanter Zug war. Und vor diesem Hintergrund ist eigentlich unvorstellbar, dass die Euro-Wahnsinnigen ein solches Maß an Dummheit zeigen – ein Maß an Dummheit, das sie auch in der Vergangenheit nicht gezeigt haben (Verlogenheit, Skrupellosigkeit, Hochmut usw. ja, aber nicht Dummheit).

Je mehr wir über diese ganze Aktion nachdenken, desto weniger koscher kommt sie uns vor. Dieser direkte Eingriff in das Vermögen von Bürgern ist so ungeheuerlich und zugleich so stümperhaft ausgeführt, dass die Teile fast nicht zusammen zu bringen sind. Sind die Euro-Wahnsinnigen wirklich schon so in Panik?

Oder: Wird hier durch die Euro-Diktatur etwas inszeniert? Wird hier eine Krise „gemacht“, um bestimmte Ziel zu verfolgen?

Will die Euro-Diktatur kontrolliert Empörung und Panik schaffen? Sollen Medien und Bürger in eine bestimmte Richtung getrieben werden? Kommt als nächstes die Rücknahme der Skandalbeschlüsse von Freitag? Sollen wir alle „weichgeklopft“ werden, um dann die große totale Euro-Fiskal-Währungs-Wirtschafts-Zentralstaatsunion herbeizuführen? Will man uns „Demokratie“ vorspielen?

Fragen über Fragen.

Antworten gibt es keine.

Vertrauen ist jedenfalls fehl am Platze.

Kommentare zu: "Zypern: Irgendwie seltsam…" (5)

  1. Helmut Poenicke schrieb:

    Man muß sich das vorstellen: Leute, die gezwungen sind, ihr Geld einer Bank zur Verwaltung anzuvertrauen, da ihnen niemand ihr Gehalt bar auszhahlt und sie ihre Sromrechnung wohl auch nicht bar zahlen können, werden enteignet. Und das gilt für tagesfällige Sichteinlagen (Girokonten), an denen weder der Staat noch die Banken Eigentumsrechte haben – obwohl sie in den Bilanzen der Banken auf der Vermögensseite „erscheinen“. Nochmal der Ablauf:

    1. de facto Zwang zur Guthabenverwaltung durch die Bank
    2. Der aus Brüssel kommende Enteignungsbefehl (Entschuldigung; natürlich der auf demokratischem Wege in nächtelangen, nervenaufreibenden Beratungen zustande gekommene Beschluß) wird über den lästigen Umweg nationaler (furchtbares Wort) Parlamente von Staates wegen den Banken zugestellt
    3. Die Enteignung wird vollzogen.

    Russische Wirtschftskriminelle werden die notwendigen Informationen rechtzeitig erhalten und „ihr“ Vermögen in Sicherheit gebracht haben.

    Das ist die Generalprobe, um per Kriegserklärung gegen die Völker der Nationalstaaten den Euro wider alle ökonomischen Gesetze und wider die Vernunft zu retten und den europäischen Universalstaatskraken endlich zu installieren. Oder noch nicht die Generalprobe: Größere Euro-Länder werden folgen. Vielleicht ist der deutsche Bankzwangsverwaltete zuletzt dran. Aber dran ist er.

    Apropos dran: IMMER DRAN DENKEN, DAß IN DEUTSCHLAND SCHON MAL GALT: SO SCHLIMM WIRD‘ S SCHON NICHT WERDEN.

    • murksel schrieb:

      Guter Artikel und guter Kommentar!
      Ich denke auch dass hier etwas inszeniert wird.
      Über das Ziel kann man bisher wohl nur spekulieren. Aber innerhalb dieses Finanzoligarchen-Faschismus würde es mich auch nicht wundern, wenn dies Versuchsballon-Nr. 1 ist. Und es letztendlich darum geht den Finanzoligarchen, Bankeignern und Politikern jederzeit Zugriff auf unsere Konten zu erlauben. Sklaverei pur also!!! Wenn man nicht spurt wird das Konto gelöscht.

  2. Lutz Gregor Walencia schrieb:

    wisst ihr … ihr seit 8 jahre zu spt und zu wenige.

  3. „Vertrauen ist jedenfalls fehl am Platze“:
    Das galt in der – kranken, entfremdeten, neurotischen – zivilisierten Gesellschaft schon immer. Wer es dennoch tat, erlebte in aller Regel eine negative Erfahrung.

    *

    „…ein Maß an Dummheit, das sie auch in der Vergangenheit nicht gezeigt haben (Verlogenheit, Skrupellosigkeit, Hochmut usw. ja, aber nicht Dummheit).“:

    Korrektur: Die „Krankheit der Gesellschaft“, „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“ und wie man diese Krankheit noch nennt oder früher genannt hat, IST – pathologische – DUMMHEIT.
    Das wird schon in der Moses-Legende deutlich, in der Darstellung vom „Tanz um das Goldene KALB“.
    Die typischerweise in den alten Geschichten vorhandene SYMBOL-Ebene will uns etwas über den BEWUSSTSEINS-Zustand der Menschen sagen, die in diesen Geschichten die Darsteller sind, die URSACHE ihres Tuns wird damit beleuchtet. Und die Symbolik von „KALB“ ist ganz eindeutig: Ein Kalb ist ein UNREIFES Wesen. Hier geht es also um den Hinweis auf die pathologische UNREIFE. Und genau das ist auch die „Kollektive Neurose“ aus heutiger Sicht. Auch Erich Fromm hat das so genannt: „Die Erwachsenen der modernen Gesellschaft sind nicht (wirklich) erwachsen“. Es fehlt ihnen die geistig-seelische / spirituelle Reife. Und dieser schwere Mangel führt in den Untergang jeder befallenen Kultur und letztlich zum Aussterben der befallenen Menschen. Das kann kein Medikament und keine wissenschaftlich-technische Hilfe verhindern. Denn es ist ein Mangel an FEINstofflicher Bewußtseins-Energie, und die kann in der GROBstofflich-materiellen Welt nicht künstlich erzeugt werden. Wir müssen sie direkt über unser höheres Bewußtsein aus dem Kosmos beziehen. Und wer nicht in seinem höheren Bewußtsein lebt, verhungert energetisch – wird auf die eine oder andere Art krank. Psychisch oder körperlich. Depression oder Krebs.

    Grundlegende Heilung ist – vor allem unabhängig vom Kollektiv – in jedem Einzelfall möglich. Jederzeit. Durch (Mut zur) Erkenntnis, zur Wahrheit.

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