Reblogged von Jenny (Link):

„Die Einheitspartei

Einheitspartei, Blockpartei, Parteienkartell usw., das sind wieder so Kampfbegriffe. Wer sie benutzt, wird sofort in eine Ecke oder am besten gleich an die Wand gestellt. Im Tagesgeschäft unterscheiden sich alle Parteien. Geht es aber „ums große Ganze“, dann sind alle etablierten (Ergänzung, ADD) Parteien gleich; es gibt keine Alternative. Man spielt uns eine Vielfalt vor – das ist keine Politik sondern Entertainment. Die Linke grenzt sich in einigen Punkten ab – aber durchaus nicht komplett. Eine Übersicht:

  • Geldpolitik
    Vor zirka 100 Jahren hat man großflächig Notenbanken erschaffen. Seither drucken diese die Währung und leihen sie über Umwege (über Geschäftsbanken) dem Staat. Das Geld ist durch nichts, außer Vertrauen, gedeckt. Die ganze Welt ist in einer Schuldenspirale und die Menschen müssen über die Steuern immer mehr Zinsen bezahlen. Jeder Geldschein ist ein Schuldschein, der Zinsen verlangt. Die Einheitspartei lehnt eine Diskussion über das Geldsystem ab. Es findet keine Debatte über mögliche Alternativen, welche auch immer diese sein mögen, statt. Das Thema Geldsystem wird in den Massenmedien nicht angesprochen. Kritiker werden als Hexen oder Hetzer verbrannt. Das jetzige globale Geldsystem steuert Geld stets dorthin, wo es schon ist. Über die Schere zwischen Arm und Reich wird zwar oft berichtet, aber man lässt nicht zu, das Geldsystem als mögliche Begründung zu liefern. Die kompelette Zinssystematik wird als gegeben hingenommen und kritiklos so angenommen. Pervers wird es in der Neuzeit. Wie Jens Weidman (Bundesbankchef) gestern im ZDF sagte, hat die Notenbank nun die Schwelle zur Fiskalpolitik übertreten. Damit regieren nun Notenbanker in einem Politikfeld, das eigentlich von gewählten Volksvertretern bearbeitet werden sollte. Diejenigen, die über den Wert unseres Geldes entscheiden, sind nicht demokratisch legitimiert. Ich prangere das an – die Einheitspartei tut das nicht.
  • Klimapolitik
    (nicht unser Thema, ADD, bei Interesse bitte hier lesen: Link)
  • Euro- und Europapolitik
    Europa ist ein wunderbaren und vielfältiger Kontinent. Die Geschichte lehrt uns, dass „Ein Reich. Ein Fürer. Ein Volk“ nicht funktioniert. Die Einheitspartei sieht das anders. Man strebt europäische Regierungen an und verlagert immer mehr Kompetenzen an die Zentralregierung in Brüssel. Die Demokratie und Mitbestimmung der Bürger vor Ort schwindet. Die EU setzt solche Dinge wie die Privatisierung von Wasser, die Vorratsdatenspeicherung und viele andere skandalöse Gesetze durch. Trotzdem will die Einheitspartei „mehr Europa“. Ok, ich will das auch, aber doch bitte nicht dieses Europa! Es wird zudem stets so getan als sei „Euro“ und „Europa“ das gleiche. Europa ging es Jahrzehntelang ohne den Euro gut. Nun haben wir den Euro und es herrscht in weiten Teilen Armut und Sparzwang. Die Menschen gehen zu Hunderttausenden auf die Straße und wählen teilweise schon radikal. Wer über den Euro von einem „Friedensprojekt“ spricht, der verweigert sich mit aller Gewalt der Realität. Heute weiß man, dass der Euro handwerkliche Fehler hat. Statt diese Fehler zu korrigieren hält man lieber an ihnen fest und versucht die Menschen daran anzupassen. Europäische Werte wie Friede und Freiheit werden auf die Währung reduziert. Unsere Gesellschaft steht und fällt mit diesen bunten Papierscheinchen, erzählt man uns. Die Einheitspartei ist sich einig darüber, dass es keine Alternative geben darf und kann. Wer Europa will, der muss den Euro so nehmen wie er jetzt ist. Insbesondere im Bereich der volkswirtschaftlichen Fakten ist sich die Einheitspartei einig, dass Deutschland vom Euro profitiert hätte. Das stimmt zwar, trifft aber nur auf die Exportwirtschaft zu. Importeure (größter Importeur ist der Verbraucher!) mussten hingegen herbe Verluste hinnehmen. Die Blockpartei spricht dann von „gestiegener Wettbewerbsfähigkeit“, in Wahrheit sind es Reallohnverluste.
  • Wachstums- und Schuldenpolitik
    Die Einheitspartei unterliegt dem Wachstums- und dem Schuldenwahn. Nimmt man den Vertrag von Maastricht ernst (Witz des Tages), dann darf ein Land jährlich 3% neue Schulden machen, wenn diese stets unter oder auf 60% des BIPs liegen. Somit werden die Schulden immer dann steigen, wenn das BIP, also die Wirtschaftsleistung, steigt. Hat ein Staat ein BIP von 100€, so kann es 60€ Schulden machen. Strengen sich die Menschen an und erwirtschaften ein BIP in Höhe von 200€, dann kann und wird sich der Staat mit 120€ verschulden. Das Problem dabei ist, dass 120€ mehr Zinsen als 60€ kosten. Damit steigt im Laufe der Zeit die Zinsbelastung ins unermessliche. Mehr BIP heißt immer mehr Schulden und mehr Schulden erzwingen mehr BIP. Dieser Wachstumszwang endet in einer Schuldenspirale. Einen Ausweg habe und kenne ich nicht, aber es wird ja auch keiner diskutiert. Die Einheitspartei ist sich einig, dass dieses System so in Ordnung ist. Alternativen oder Auswege werden nicht zugelassen. Was auch immer die Lösung ist, weiß ich auch nicht. Aber ich hätte gerne eine öffentliche Diskussion. Das Meinungs- und Parteienkartell fügt sich dem System und die Claqeure ersticken jede Debatte um Alternativen bereits im Keim.

In diesen 4 Bereichen, womöglich auch bei anderen Themen, grenzen sich die großen Parteien kaum voneinander ab. Es gibt keine Alternativen – auch nicht in den Medien. Man lenkt uns mit Tagespolitik ab und baut künstliche Kontroversen, damit die Menschen denken, eine Wahl zu haben. Wer bei den oben genannten Themen eine abweichende Position vertritt, wird sofort abgeschaltet und diffarmiert. Aus diesem Grund nennt man das herrschende Parteien- und Meinungskartell auch Einheitspartei oder Blockpartei. Und es funktioniert: Weit über 90% der Wähler würden die Einheitspartei wählen und werden es wahrscheinlich auch tun. Die Abteilungen der Einheitspartei leisten in vielen Bereichen gute Arbeit. Warum soll ich sie wählen, wenn ich dann die oben genannten Zwangsthemen mitwählen muss? Wir brauchen endlich auch mal Medien, die sich trauen, eine ergebnisoffene Diskussion über Alternativen zu erlauben. Bei den 4 genannten Themen geht es „ums Ganze“; alles andere ist nur Ablenkung und Tagespolitik (nicht unbeding unwichtig!).“

ADD: Wir wollen Alternativen!

Kommentare zu: "Zur Bundestagswahl: Positionen der Einheitspartei CDUSPDGRÜNECSUFDP(Linke)" (11)

  1. haha schrieb:

    Wer weiß wie die „Alternative für Deutschland“ über das ungedeckte FIAT Monwey Geldschöpfungssystem der Banken denkt bzw. sich äußert?

    Das ist dei existentiele Frage?

    Oder soll diese gigantische Lüge und der Bertrug unter den Teppich gekehrt werden?

  2. Lutz Gregor Walencia schrieb:

    So muss es richtig heien.

  3. Zu den Systemparteien, d.h. dem ‚politischen Arm‘ des 2%Wachstumszwang-Regime der KAPITALSTOCK Maximierer (= 2%Kapitalismus) gibt es n u r eine übermächtige gesamtsystemische/evolutionsprozess-logische Alternative : die Träger des Übergangs in die folgende Weltkultur-Ordnung des KREATIVEN Akzelrationspfades. Sie existiert heute in der 1. evolutions- und goethe-politischen Partei der welt, DIE KREATIVEN.

    Wenn Ihr den Sturz des 2%Kaitalismus einschl des politischen Arms, anstrebt, dann sucht bei http://www.die-kreativen-partei de. Z.Zt. versuche ich, im Vorfeld der BTAGwahl einen ‚Goethe-Politik-Wende‘ anzustoßen. Auf meiner Fecebook-Seite ist näheres gepostet.

    Wir haben die Durchsetzungsmacht unserer Erkenntnisse schon bewiesen und die Vorgänge auf unserer Webseite unter /Erfolgsgeschichte.php vorgestellt.

    • murksel schrieb:

      Also dass nun ausgerechnet Angela Merkel unter Umständen diesen System-Schwenk einleiten wird mag glauben wer will. Ich nicht. Für mich ist einfach nicht vorstellbar, dass sie plötzlich nicht mehr die Konzerne und Finanzoligarchen bedient.
      Es sei denn, und das wäre wirklich fatal, es geht eigentlich darum die NWO einzuführen. Da würde sie mich Sicherheit den Vorreiter geben.
      Bei der NWO ist ja auch eine Weltwährung geplant und da soll wohl zunächst auch dieser Kreativ-Lohn, das steuerfinanzierte Grundeinkommen eingeführt werden zur Schaffung von Akzeptanz. Aber es wird auch gemunkelt dass dieses Einkommen so hoch sein soll, dass es zum sterben zu viel und zum leben zu wenig sein wird.

      • Der logisch-zwingende Grund für Angela Merkels System-Schwenk ist zweifach:
        1. ohne System-Schwenk in die nächste Evolutionsstufe des Industriesystems muß sie früher oder später scheitern – undzwar dramatisch. Das weiß sie und jeder Systemdenker.
        2. mit dem Epochenwechsel-Wissen ausgestattet, das wir ihr schon 2005 zugestellt haben, kann sie sicher sein, dass alles gut geht, d.h. sie ist unbesiegbar.

        Übrigens, alle Spitzen des 2%Moloch sind genau über die hier dargestellt, vorrevolutionäre Lage informiert – von IGM- bis BDI- und SPD- usf.-Vorständen. Nur die GRÜNEN haben offensichtlich keine Ahnung.

        Sie, Angela Merkel, muß aber verhindern, dass sie als die Initiatorin des Exodus aus dem 2%Kapitalismus dasteht, sondern nur als diejenige, die sich danach an die Spitze des Übergangsprojekts stellt. Dann könne die anderen Regierungen, z.B. im G20-Kreis, sich nicht ihr verweigern, wenn sie die globale Relttung organisiert.

        Michael Gorbatschow durfte auch nicht die A>ufhebung des Schießbefehls an der ungarischen Grenze befehlen, usf. Er wäre sofort gestürzt worden.

        • murksel schrieb:

          Dass die Spitzen des 2%-Molochs informiert sein sollen und dann auch noch hinnehmen, dass ihnen ihre Privilegien und ihr Vermögen abhanden kommen werden, ist wirklich zu unglaublich!
          Eher geht es tatsächlich um die Einführung der NWO mit allen ihren negativen Folgen für die Normalbürger.

  4. Tilli schrieb:

    Schön und gut!
    Aber ich finde die Ansammlung von Rechtschreibfehlern sehr erschreckend!

    Beispiel
    …………anzustoßen. Auf meiner Fecebook-Seite ist näheres gepostet.

    Mensch! Das heisst FACEBOOK!
    Ihr solltet mal jemanden gegenlesen lassen, bevor ihr es hier verbreitet!
    Unmöglich sowas! Das ist Hilfsschulniveau! Mist!

    • Ein gewisser ‚Beckmesser‘ aus Richard wagners ‚Die Meistersinger von Nürnberg‘ tat sich wie Sie hervor, weil er das Neue nicht würdigen wollte – oder konnte.

    • Danke für den Hinweis zu einigen Rechtschreibfehlern. Wenn diese für alle Menschen das einzige Problem des Texten sind, dann sind wir denke ich ein großes Stück weiter als heute. Solche „Fehler“ kommen zustande, weil niemand korrektur liest. Ich bin ja keine Nachrichtenagentur sondern alleine :-)

  5. Aber Herr Kalupner, bei Ihnen sind also Fehler das Neue, und dies sei zu würdigen ?

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