Der Zeitpunkt, an dem die Europäische Idee sich zum Euro-Wahnsinn gewandelt hat, lässt sich recht klar bestimmen: Es war der Mai 2010. Sicher, viele haben schon bei Einführung des Euro seine Mängel erkannt, und sicher, viele haben schon vorher die strukturelle Anti-Demokratie der Räte-EU beklagt.

Trotzdem: Der Mai 2010 war entscheidend: Die EU-Regierungschef beschlossen damals, das No-Bailout-Gesetz der EU-Verträge zu missachten und per EFSF / ESM die Haftungsunion, also den finanziellen Zentralstaat, herbeizuführen. Die EZB schob zugleich erstmals ihr gesetzliches Mandat zur Seite und ermächtigte sich selbst, per Ankauf von Staatsanleihen die Finanzen einzelner Mitgliedsstaaten „zu retten“ und damit ihren Beitrag zur Schaffung des Euro-Zentralstaates zu leisten. Natürlich wurde das Alles damals mit Lüge und Betrug öffentlich anders dargestellt: Es wäre nur temporär und legal… für Fachleute war jedoch schon damals die Tragweite der Beschlüsse völlig klar: Es waren die Beschlüsse zur Schaffung des Euro-Zentralstaats über den Willen der Bürger hinweg. Und seit damals wird Recht aktiv gebrochen, werden die nationalen Demokratien entmündigt, werden die Bürger in unvorstellbarem Ausmaß im Namen der „Euro-Rettung“ enteignet und zu Untertanen umgeformt. Seit dem Mai 2010 herrscht der alternativlose Marsch in den Euro-Zentralstaat und Alles, was dem entgegensteht wird niedergemacht: Recht, Demokratie, Moral und Anstand. Schäuble, Merkel und die gesamte deutsche etablierte Politik belügen und betrügen die Bürger seit dem Mai 2010 konsequent und vorsätzlich: Denn jeder, der die Dinge verstand, wusste, dass es seit Mai 2010 nur noch um die kompromisslose Durchsetzung des Euro-Zentralstaates geht – und da dieses Ziel niemals auf demokratischem Wege mit Zustimmung der Völker erreicht werden kann, um das Belügen und Betrügen der Menschen und um ihre politische Entmündigung. Seit Mai 2010 herrscht bundespolitisch der fast schon religiöse Euro-Wahnsinn und wurden Vernunft und Mitmenschlichkeit verloren.

Heute, im März 2013, sechs Monate vor der Bundestagswahl, ist ein guter Zeitpunkt für eine Zwischenstandsmeldung: Wo stehen wir heute im Widerstand gegen den Euro-Wahnsinn? Und wohin wird es gehen?

Die gute Nachricht ist: Der Widerstand gegen den Euro-Wahnsinn ist gewachsen und es besteht nach wie vor die Chance, die Demokratie in Deutschland und in der EU wiederherzustellen.

Die schlechte Nachricht ist: Im Sinne der tatsächlichen Entscheidungen und Beschlüsse sitzen die Euro-Wahnsinnigen nach wie vor fest im Sattel. Trotz aberwitzigster Entscheidungen und trotz eines wirtschaftlichen Niedergangs ohne Gleichen werden nach wie vor immer mehr und immer stärkere zentralstaatliche Zwangsstrukturen geschaffen.

Doch der Reihe nach. Und es ist klar, dass diese Analyse nur sehr stichwortartig bleiben kann:

1. Der ökonomische Zusammenbruch der europäischen Volkswirtschaften geht unvermindert weiter. Die realen, nicht-verfälschbaren Daten zeigen ein kaum vorstellbares Ausmaß der Zerstörung und des fortgesetzten Verfalls (Link). Diese wirtschaftliche Entwicklung ist von Menschen gemacht, sie ist die Folge des  Euro und vor allem der Entmündigung und Entdemokratisierung der Gesellschaften der Eurozone: Über die Steuerlast versklavte und politische entmündigte Bürger sind eben das: Sklaven und keine Bürger und Unternehmer, die selbstmotiviert neue Werte schaffen (Unternehmer nicht nur im wirtschaftlichen Sinne, sondern als „Menschen, die selbstmotiviert etwas auf die Beine stellen, sei es wirtschaftlich, sozial, politsch usw.).

2. Durch virtuelles „Gelddrucken“ wird medial und finanztechnisch der Eindruck einer „heilen Welt“ erzeugt. Die Zeit, die angesichts der realen Daten für diese Option verbleibt, läuft aus. Wann genau der Moment der Wahrheit kommen wird, können wir nicht beurteilen. Viel spricht dafür, gerade auch wegen der politischen Entwicklung, dass nicht mehr viel Zeit verbleibt.

3. Der öffentliche Widerstand, vor allem auch durch das ADD organisiert, ist letztlich klein geblieben. Zwar ist es uns gelungen, ein moralisches Signal zu senden und Vorarbeit für andere Organisationen zu leisten, die Schweigemauer der Medien, die innere Zersplitterung des Euro-Widerstands und andere Faktoren mehr haben aber letztlich das Aufkommen eines breiten öffentlichen Protests verhindert.

4. Die Machtergreifung der Euro-Wahnsinnigen läuft unvermindert weiter. Der ESM und mit ihm die rechtliche Möglichkeit unbegrenzt in das Vermögen der Bürger und Nationen einzugreifen ist in Kraft, das Bundesverfassungsgericht hat die Demokratie und das Grundgesetz verraten (Bundestag und Bundesregierung sowieso), die EZB druckt entgegen ihrem Mandat soviel Geld wie sie will und finanziert Staatshaushalte, und so weiter, und so weiter… 

5. Der politische Widerstand gegen den Euro-Wahnsinn war in Deutschland bis vor Kurzem völlig zersplittert, politisch in Parteien gebunden, deren Bundesführungen letztlich inkompetent sind (hier sind vor allem, aber nicht nur, die „Piraten“ angesprochen). Mit der „Alternative“ ist jetzt erstmals eine Partei entstanden, die vielleicht – zumindest auf dem liberal-konservativen Spektrum, vielleicht auch darüber hinaus – politische Wirksamkeit entfalten kann.

6. Die Entwicklung und die Situation in Griechenland sind ein fürchterliches Bild der Zukunft, das uns auch in Deutschland und den anderen Mitgliedsländern der Euro-zone erwartet, wenn die Euro-Diktatur Realität würde: Ein zerschlagenes Land mit 60% Jugendarbeitslosigkeit dessen politische Elite strukturell durch EU-Gelder korrumpiert ist, mit einer „Elite“, die gnadenlos auf dem Euro-Alter das eigene Land, die eigenen Bürger für „30 Silberlinge“ opfert.

7. Italien, Beppo Grillo und die Bewegung der 5 Sterne sind auf der anderen Seite die derzeit größte Hoffnung auf ein Ende des Euro-Wahnsinns. Dass diese Bewegung es geschafft hat, zur größten Partei des Landes zu werden, zeigt das Ausmaß des Versagens der „Euro-pseudo-Eliten“. Die Abwahl des Euro-Quisling Monti ist nur der Anfang vom Ende einer ganzen politischen Klasse. Die Leistung dieser Bewegung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden – und wir hoffen und beten für die Gesundheit und das lange Leben Beppo Grillo’s.

Was folgt nun aus dieser stichwortartigen Analyse mit Blick in die Zukunft?

1. Ein wirtschaftlicher Zusammenbruch und in der Folge Neuanfang und damit eine wirtschaftliche und politische Neustrukturierung der europäischen Zusammenarbeit sind unvermeidbar. So wie es war, wird es nicht bleiben.

2. Die Euro-Wahnsinngen versuchen den wirtschaftlichen Neuanfang hinauszuschieben und nutzen die dadurch gewonnene Zeit um  die zentralstaatlichen Strukturen zu stärken. Dabei wissen sie, dass dieser Zentralstaat nur gegen die Bürger errichtet werden kann, sie aber gleichzeitig so tun müssen, als ob es eine Zustimmung der Bürger gäbe.

Wenn der wirtschaftliche Zusammenbruch, der dem Neuanfang vorausgehen wird, kommt, dann sollen die Teile nach dem Willen der Euro-Wahnsinnigen im Sinne des Euro-Zentralstaates fallen.

3. Die demokratischen Kräfte versuchen, den tatsächlichen politischen Willen der Bürger zur Geltung zu bringen. Der gemeinsame Nenner aller echten Oppositionskräfte ist die Forderung nach direkter Demokratie, die Forderung, die Auflösung der nationalen Demokratien nicht gegen und ohne die Bürger zu vollziehen.

Wenn also der wirtschaftliche Zusammenbruch eintritt, dann sollen die Teile nach unserem Willen, nach dem Willen der aufgeklärten Bürger im Sinne einer echten, direkten Demokratie fallen. Wohlbemerkt: Dieser Alternative schließt theoretisch ein politisch vereintes Europa nicht aus, wenn dieser Weg denn die Bürger tatsächlich überzeugt, wenn sie ihn gehen wollen.

Die Alternativen, vor denen wir stehen, sind also entweder echte, direkte Demokratie oder Diktatur. Die Situation ist also im Grunde die gleiche, wie im Mai 2010, und für jeden echten Demokraten folgt aus dieser Alternative der Einsatz für direkte Demokratie.

Was folgt nun aus dieser Einschätzung praktisch? Was kann der Einzelne, die Einzelne tun? Wo und wie sollte man sich engagieren? Die Antworten auf diese Fragen werden Gegenstand eines weiteren Artikels sein.

ADD: Für direkte Demokratie. Ohne Kompromisse.

Kommentare zu: "Der Widerstand gegen den Euro-Wahnsinn: Stand und Ausblick" (17)

  1. Olly schrieb:

    Guter Artikel, nur hättet Ihr ruhig auch dazu schreiben sollen was genau im Mai 2010 geschehen, oder beschlossen, oder in Kraft getreten ist ;-)

  2. Andreas schrieb:

    Was der/die Einzelne tun kann?

    Z.B. vom Bettler zum König werden:

  3. Mike schrieb:

    Hallo Andreas,
    da hast Du völlig Recht. Diese Befürchtungen hatte ich auch schon. Doch muss es ja irgendeine Form von Regierung geben. Möglichst geprägt durch Direkte Demokratie.

  4. auweia schrieb:

    …nach der Gründungsbekanntgabe der AfD habe ich alle deutschen Zeitungen im Internet nach Kommentaren etc. abgesucht…keine winzige Notiz darüber zu finden, noch nicht mal negativ (hehe). Denke, ihr macht nicht genügend „Öffentlichkeit Arbeit“ damit die Zeitungen, wenigstens darüber berichten und die breite Masse auf die „AfD“ aufmerksam wird.

    Beste garantierte Reklame währe Peppe Grillo mal einzuladen um auch von seiner Wahltaktik zu lernen. Dann steht die Alternative gezwungener massen in allen Zeitungen und jeder wird sie dann kennen lernen. Ihm würde es bestimmt gut gefallen die Steinbrück Clown Beschimpfung gekonnt zurückzuzahlen…
    Bei dem richtigen Marketing, freie Diskussionsrunden mit ihm in ganz Deutschland, ein riesiges Plus für die Alternativen…

    Schon von den zu erwarteten Kolumnen, Diffamierungen und Angstgeschrei der sogenannten freien Presse und Bundes-Eurokraten…würde der Alternative gut tun…

    • Jawohl, „auweia“,

      beste garantierte Reklame währe Peppe Grillo mal einzuladen um auch von seiner Wahltaktik zu lernen!
      Bitte diesen sehr gut durchdachten Vorschlag auch an das „Aktionsbündnis Direkte Demokratie“ weiterleiten, denn es müßen jetzt Fakten geschaffen werden, die Lage der alles vernichtenden Euro-Währung für uns Deutschen ist viel zu ernst!

    • Liberty schrieb:

      Dann schauen Sie mal bei Google News nach der Wahlalternative 2013, die wird sowohl in der Welt, der Zeit, der FAZ als auch im Handelsblatt erwähnt. Und einer der Herren der WA war kürzlich bei Maybrit Illner.

      Etwas überraschend wie schnell diese Partei in den Fokus gerückt wird. Andere, viel länger bestehende Anti-Euro-Parteien werden bis heute verschwiegen, aber dort ist auch der Wille zum Systemwechsel (gegen das ungedeckte Papiergeld der Staats- und Bankenmafia, gegen die Macht der Parteibonzen) wesentlich ausgeprägter als bei der WA.

  5. „Nur noch der Wählersouverän in der BR-Deutschland kann bei er diesjährigen Bundestagswahl den alles vernichtenden Euro-Wahnsinn stoppen“
    Es kann nicht sein und darf niemals angehen, daß Politikerinteressen über Volksinteressen gestellt werden und somit die Demokratie ausgehebelt würde, denn das wäre der Untergang der Demokratie!

    Glücklicherweise steht die überwiegende Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung sinnvoller Weise für die Rückführung der nationalen DM-Währung und für die Abschaffung des EURO.
    Gerade aus diesem Grund muß ein jeder Euro-Skeptiker in Deutschland bei der diesjährigen Bundestagswahl im September seine Wählerstimme dem „Aktionsbündnis Direkte Demokratie“ geben um die Hoffnung der DM Wiedereinführung zu verwirklichen.

    Bei der Euro-Einführung in Deutschland, zum Januar 2002, hat die damalige Bundespolitik -Regierungskoalition und Oppositionsparteien- dem deutschen Volke das ihm für einen sozialdemokratischen Rechtsstaates selbstverständlich zustehende Volksreferendum kategorisch strikt verweigert, dem Volk wurde das Mitspracherecht über sein eigenes Schicksal mit daraus entstehenden gravierenden Nachteilen durch den Euro politisch verweigert. Also haben wir jetzt bei der Bundestagswahl die einmalige Chance, ein solches demokratiefeindliche politische Verhalten, gegen die eigene Bevölkerung, deutlich abzustrafen, mit unserer Wählerstimme für das „Aktionsbündnis Direkte Demokratie“.
    Nutzen wir daher die sich uns jetzt bietende Chance einer Euro-Abschaffung und die Rückführung der DM-Währung für unser Land be der imSeptember anstehenden Bundestagswahl!

    Bitte vergeßt alle nicht:
    Unter der nationalen DM-Währung ging es dem deutschen Volke viele Jahrzehnte lang um ein vielfaches besser, mit weitaus höherem Lebensstandart als dies seit der Euroeinführung der Fall war.
    Bleit der Euro in Deutschland, so läßt sich die daraus resultierende rassante Talfahrt nicht mehr stoppen.
    Dieser ein solcher Tatsachenverhalt läßt sich nunmal einfach nicht von der Hand weisen und auch nicht in Abrede stellen.
    Wollen wir Bundesbürger Deutschlands sowas zulaßen?

    Wer gegen die alles zerstörende Euro-Währung ist, der wählt das „Aktionsbündnis Direkte Demokratie“, denn Volksinteressen haben in einem sozialdemokratischen Rechtsstaat grundsätzlich über Politikerinteressen zu stehen und niemals umgekehrt.

    Jörg-Peter Schweizer (Stuttgart)

    • Liberty schrieb:

      Ich störe ja ungern Ihre Euphorie, aber vielleicht sollten sie zwischendurch mal das hier zur Kenntnis nehmen:

      http://www.antibuerokratieteam.net/2013/03/12/afd-die-alternative-die-keine-ist/

      Leider bestätigt sich damit was ich befürchtet hatte, dass die WA auch nur ein sozialdemokratisches Projekt ist, wo Politbonzen dem Bürger das Geld aus der Tasche ziehen, um es dann in seinem Namen zu verjubeln. Alles sozial gerecht natürlich. Wo jetzt der Unterschied sein soll, ob Brüsseler EU-Bonzen oder Berliner Parteibonzen mir mein Geld klauen, dass wissen wohl nur Sie. Die Macht der Parteibonzen jedenfalls ist durch die WA nicht gefährdet.

      Und Ihre Begeisterung für die DM in allen Ehren, aber auch die DM war ein ungedecktes Papiergeld, welches vom Monopolisten, der Zentralbank und den an sie angeschlossenen Geschäftsbanken, beliebig vermehrt werden konnte. Die Folge dieser jahrzehntelang exzessiv praktizierten Inflation war Teuerung, und somit das Bestehlen der Bürger durch die Hintertür. Und auf die Rückkehr dahin soll ich mich freuen? Im Übrigen haben auch andere „nationale Währungen“ wie der US-Dollar und das brit. Pfund heute dieselben Probleme wie der Euro, obwohl das KEINE Gemeinschaftswährungen sind. Es geht also nicht nur um den Euro.

      • Ach Liberty, aus Dir spricht nur die verletzte Eitelkeit, denn wenn ich mich richtig erinnere, bist Du mit der PdV verbandelt (wenn nicht bitte ich um Entschuldigung) und Ihr hattet es in der Hand etwas gemeinsam aufzustellen u.zw. auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

        Nicht immer muss das ganz große Rad gedreht werden und auch Programme können, sollten und müssen gelegentlich geändert werden. Nicht zuletzt spielen psychologische Momente eine nicht zu unterschätzende Rolle (Stichwort: Maslowschwe Bedürfnispyramide).

        Die AfD bringt genau zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Leuten die richtigen Argumente – die können nicht einfach totgeschwiegen werden, auch wenn die PdV sich noch so sehr ärgert, was dort sicher auch an den fehlenden Persönlichkeiten hängt.

        • auweia schrieb:

          „Die AfD bringt genau zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Leuten die richtigen Argumente“:Ingrid Barbara…aber wir mögen eigentlich alle den Euro, nur was daraus gemacht wurde ist depressiv, zusammen mit dem Gebilde in Brüssel… nach längeren Überlegen bin daran am zweifeln und empfinde das Programm des AfD als sehr mangelhaft, unter anderem keine Offenlegung der Milliarden-Zwangsabgabe (Demokratieabgabe!!!) von ARD und ZDF. Welche „neue“ Partei wirklich unsere Interessen vertreten werden ist noch die Frage…die PvD…die AfD…????…und das ist unser deutsches Dilemma…wir sind nicht „Einigkeit“ gewöhnt…man hat sie uns einfach genommen durch die willkürlichen ständigen Schuldzuschreibungen unserer Vergangenheit…

        • Liberty schrieb:

          Ach Barbara, es ist ja schön dass du versuchst mich zu analysieren, aber leider bist du auf dem Holzweg. Ich ärgere mich nur über Schein-Oppositionen, die von Kooperation reden, aber diese dann Torpedieren wenn’s so weit ist. Diesen Schuh muss sich die WA anziehen, die Zusammenarbeit durch unverschämte Forderungen unmöglich gemacht hat. Und ich ärgere mich darüber, dass die Leute wieder hinters Licht geführt werden.

          Vielleicht macht dir das ja Spaß, oder es ist dir egal, aber ich will mich weder verarschen noch ausplündern lassen, egal von welcher Partei, egal mit welchem lustigen Papier-Konfetti-Falschgeld. Und deine Ansicht, die Medien könnten irgendetwas nicht mehr verschweigen, nur weil jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen wäre, ist süß. So schön naiv. Da kennst du unsere Massen-Lügenmedien nämlich ganz schlecht. ;)

  6. Tobias schrieb:

    Ja der Mai 2010, der hatte es in sich. Ich kannte ADD noch nicht, war politisch „unbedarft“, aber ich habe wo ich es in den Nachrichten „politisch korrekt“ gehört habe, ein grosses Erlebnis gehabt in mir,… „ich habe unbewußt begriffen was das bedeutet“.. und war völlig danach völlig entsetzt, besser zutiefst beunruhigt ohne es in seinem ganzen Ausmaß greifen zu können. Ich suchte überall Menschen um darüber zu sprechen, „über die für mich gefühlt „eingerissene Brandtmauer“,… ich fand Niemanden, Tendenz „ich war ein bischen daneben“, „der Ängstliche“ usw. Auch mein Vater der damals leider schon sehr krank war und aus der DDR damals geistesgegenwärtig gerade noch mit der Familie vor dem Mauerbau geflüchtet ist (und immer viel verstand), konnte es nicht (mehr) verstehen, was ich meinte, er meinte „wird schon nicht so schlimm sein“ ich übertreibe da. Heute würde er, wenn er noch leben würde das nicht mehr sagen. Ich bin gestern in die neue Partei eingetreten, einfach um sie zu unterstützen. Freue mich auf den nächsten Artikel. Gruß an Alle.

    • Andreas schrieb:

      Danke für deine sehr persönlichen Worte.

      Ob man was verändert, wenn man sich in einer Partei engagiert? Du siehst, was aus den Grünen geworden ist …
      Gibt es nicht effektivere Wege, etwas zu ändern/sich zu engagieren? Oh ja …
      Oder noch provokanter gefragt: Werden mit „alternativen“ Parteien nicht kritische Menschen gelenkt und in ihren Kräften gebunden?

      Ein ehemaliger Ossi :)

  7. Lilly Krümpelmann schrieb:

    Hier gibts einen Artikel, der sehr brisant ist. Jetzt ist mir vollkommen klar, warum die EU als mehr Euro`s von uns haben will. Das ist höchst kriminell und nennt sich Insolventverschleppung.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/14/eu-ist-insolvent-217-milliarden-euro-offene-rechnungen/comment-page-1/#comment-108418

  8. auweia schrieb:

    Habe soeben einen brandneuen Bericht über die Pressekonferenz von AfD heute in Berlin gelesen, FOCUS online vom 19.03.03, 17:26 :
    Von wegen „Alternative für Deutschland “Anti-Euro-Partei geht mit peinlichem Auftritt baden“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-30162/alternative-fuer-deutschland-anti-euro-partei-geht-mit-peinlichem-auftritt-baden_aid_942702.html

    Eine so wichtige Pressekonferenz sollte schon bedeutend besser vorbereitet sein…bin schon enttäuscht darüber auch wenn es wohl stark übertrieben ist…Schade…werde sie trotzdem wählen…

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