Die Ermahnung des ADD zur Gemeinsamkeit um zur Bundestagswahl 2013 eine echte, aussichtsreiche Wahlmöglichkeit zu schaffen, hat viele Reaktionen ausgelöst – auch wenn die Kernfrage noch keine Antwort gefunden hat.

Um einen Eindruck der Rückmeldungen zu geben, veröffentlichen wir hier zwei Schreiben, die bei uns eingangen sind (anonymisiert). Beide zeigen das tiefe Bedürfnis nach einer Änderung der Verhältnisse und dass jede der bekannten Parteien allein dafür nicht optimal aufgestellt ist. Beide Schreiben kommen von Personen, die aus der Bürgerschaft kommend seit langem gegen die Verhältnisse friedlich und im Sinne echter Demokratie angehen und nicht nur für sich, sondern für Gruppen sprechen. Sie sind Vertreter exakt jener Bürgergruppen, die zur Bundestagswahl mobilisert werden müssen – und die selbst Wähler mobilisieren können.

Es sind diese Menschen, die den Unterschied ausmachen, ob man bei 1,2% oder 5,x% landet

 
 

„für die „ Aufforderung und Ermahnung zur Gemeinsamkeit im Sinne der Sache“ durch Ihren offenen Brief möchte ich mich sehr bedanken. Zeigt es doch, dass Sie berechtigterweise eine große Sorge ausdrücken.

Ob Ihnen meine Gedanken dazu nun helfen oder nicht, jedenfalls wollte ich sie Ihnen einfach mal mitteilen.

Die formalen Schwierigkeiten scheinen nicht klein zu sein und ich habe bereits vor Weihnachten gegenüber anderen die Besorgnis geäußert, dass die Sache in diesem Dickicht stecken bleiben könnte und der Eindruck herrscht auch jetzt vor. Es sei denn, es passiert ein Wunder und dem gelten meine Überlegungen.

Seit dem Karlsruher Urteil ist die Lage zweifellos verändert, denn die Troika in Brüssel wird sich nicht von ein paar Wahlstimmen in Deutschland beeindrucken lassen. Ich denke, dass der Widerstand nur gegen den ESM in den angeführten 3 Punkten zu wenig ist. Man bräuchte, wie Sie richtig bemerken, eine wirkliche Vision, eine Vision, die mehr ist als ein Widerstand und die einem breiten Spektrum von links bis rechts eine Motivation zum Handeln gibt.

Tatsächlich geht es um die Abwendung einer Diktatur, nicht nur in Europa, sondern im ganzen Westen, denn die Finanzelite versucht, mit allen Mitteln ihre Position zu verteidigen und, nicht anders als in der Vergangenheit wird sie auch diesmal bereit sein, über Leichen zu gehen. Dass Brüssel eine Politik gegen die Bevölkerung macht, ist längst vielen klar, auch vielen, die nicht oder noch nicht protestieren. Eine wirkliche Vision dürfte also kein geringeres Ziel haben, als der Finanzelite eben diese Fähigkeit zur Diktatur zu nehmen und wieder das Prinzip zu etablieren: eine Regierung der Menschen, durch die Menschen und für die Menschen— und nicht gegen sie.

Die Einführung des wirklichen Trennbankensystems, so wie es das Glass-Steagall-Gesetz 1933 war, würde, genauso wie damals, die Strategie der Finanzmafia brechen. Franklin D. Roosevelt verhinderte damit zumindest, dass der Faschismus nach Amerika kam.

Die internationale Debatte darum ist längst im Gang und die wirkliche Frage ist eigentlich nur: gelingt es, das richtige Trennbanken-Gesetz durchzusetzen oder werden die faulen Kompromisse  sich durchsetzen, die alles noch verschlimmern.

Die Offenheit auf der Straße ist nach der Razzia bei der Deutschen Bank übrigens sehr groß.

Im Anhang finden Sie eine bemerkenswerte Rede von Richard Fisher, der das Versagen der faulen Kompromisse wie z.B. das Frank-Dodd-Gesetz beschreibt und am Ende zeigt, wie einfach dagegen, aber auch wirkungsvoll, die richtige Version wäre. Alle Vorschläge in Deutschland sind bisher faule Eier, wie der von Steinbrück und Schäuble sowieso!

Der Kampf um das richtige Trennbankengesetz wäre es wert, auch wenn es ein Wunder braucht.

Mir geht es wahrhaftig nicht um die xxx (anonymisiert, ADD), auch wenn dieses Thema nun schon lange von uns strapaziert wird. Wenn eine Wahlalternative damit mehr als 5 % bekommen könnte, wäre es vielleicht ein entscheidender Beitrag für die Zukunft Europas.

 Herzlichen Gruß …“

Und als zweites Beispiel:

„vielen Dank für diesen offenen Brief. Diese Worte waren und sind richtig – daran gibt es nichts zu deuteln!

Wenn den betroffenen Organisationen unter jeweiliger Führung nicht klar werden sollte, daß die Demokratie noch hauchdünn von einer faschistoiden Struktur entfernt liegt, an welcher die anderen Kräfte mit erhöhtem Tempo zur Zielerreichung arbeiten und – wenn diesen Organsiationen nicht endlich kar wird, daß nur eine gemeinsame Arbeit , ein Miteinander, ein „WIR“ die Antwort in der kommenden Bundestagswahl sein kann, dann tragen diese Organsiationen unter der jeweiligen Leitung eine erhöhte Verantwortung für ein Scheitern der Demokratie! Warum? –  Ihr, und jetzt spreche ich die FW, die WA und die PdV direkt an – Ihr habt erkannt, was die Zeichen der Zeit bedeuten. Ihr könnt euch nicht in der Unwissenheit der Masse suhlen, die bestenfalls resigniert hat und beschlossen hat nicht mehr zu wählen – weil keine Partei noch die Interessen einer breiten Bevölkerung vertritt und weil demnach keine Partei des politischen Establishments noch wählbar ist. 40% Nichtwähler sind ein solides Potential, welches zu einem guten Teil für eine „gute Sache“ zu gewinnen gälte…..

Und so schließe ich mich der Forderung von Bernhard Seitz ohne Vorbehalte an: findet zusammen, erarbeitet ein einfaches, verständliches Wahlprogramm aus den gemeinsamen Kernpunkten eurer jeweiligen Programme. Ergänzt euch anstatt zu wetteifern, werdet Team statt Kontrahenten, findet die Gemeinsamkeiten und legt die Differenzen beiseite – das „WIR“ sollte voranstehen, nicht das EGO dominieren. Gibt es ein schöneres Wort als „WIR“, gerade auch im politischen Kontext?

Ich sage meine Hilfe gerne zu und bringe alleine 100-200 Wählerstimmen für eine „WIR“-Organisation, eine „WIR“-Partei, eine „WIR“-Bewegung mit – versprochen! Denn wie sagte Bernhard Seitz so richtig:

„Dies bedeutet, dass aus den Freien Wählern heraus der Vorschlag zu einer echten Partnerschaft kommen muss. Dies bedeutet implizit die Aufgabe des Führungsanspruchs. Dies bedeutet ein Gründungsereignis, in dem die Freien Wähler, die Wahlalternative und vielleicht die pdv und andere Gruppen in etwas Neuem aufgehen.“

Und genau dies könnte zum Erfolg führen – nicht jede Organisation für sich wird dies leisten können, sondern nur die Bündelung der Interessen. Und wenn Ihr das verstanden habt, so werden euch alle demokratischen Klein-Organisationen, Wählervereinigungen, Bündnisse, Netzwerke, Interessengemeinschaften als Speerspitze anerkennen und es wird tatsächlich die Möglichkeit eines Überraschungserfolges an der BW 2013 geben können – ansonsten werdet ihr alle im Sumpf der folgenden Wahl untergehen. Das werdet Ihr vielleicht nicht gerne hören – doch sollten wir uns mit Realitäten und nicht mit Wunschdenken beschäftigen.

Das WIR-Konzept besteht in seiner äusseren Form, könnte von Euch übernommen und modelliert werden – es bestehen keine Rechtsansprüche darauf, ausser, daß es ausschliesslich zu demokratiebezogenen Zwecken genutzt werden soll- und dieses gemeinsame Interesse ist ja deutlich erkennbar in jeder der Euren Organsiationen.

Lieber xxx, ich bitte dich, diese Mail an die Herren zur Unterstützung deiner Aufforderung weiterzuleiten. Sollte politische Integrität ein Kerngedanke der jeweiligen Orga-Leiter sein, so müssen sie sich mit deiner Aufforderung und meinem Anschluß befassen.

Es grüßt herzlichst…“

Es bleibt nichts hinzuzufügen. ADD.

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Kommentare zu: "Gemeinsam Gewinnen: Zwei Kommentare." (6)

  1. Die Wahlinitiative, Herr Henkel, ist nichts weiter als die fünfte Kollone der CDU/CSU!!
    Bitte streichen Sie mich aus dem Verteiler der ADD. Mit solchen falschen Fünfzigern will ich nichts weiter zutun haben.
    Heider Heydrich

  2. manni schrieb:

    es ist schon lustig, da schreibt man:Man bräuchte, wie Sie richtig bemerken, eine wirkliche Vision, eine Vision, die mehr ist als ein Widerstand und die einem breiten Spektrum von links bis rechts eine Motivation zum Handeln gibt. Und jetzt kommt die ‚Vision‘: Die Einführung des wirklichen Trennbankensystems, so wie es das Glass-Steagall-Gesetz 1933 war …..
    Damit wollen Sie Wahlen gewinnen, was kaum einer versteht … wirklich?
    Wo ist die Vision? Wo bleibt der Bürgerwille? Igittegitt, bitte keine Volksentscheide, dann bin ich doch nicht mehr der Souverän!! Oder?
    @Heider Heydrich: ist mit Feindschaften leben Ihre Welt???

  3. Nichts wäre schöner als wenn sich deutsche Demokraten zu einem wirksamen Bündnis gegen die drohende Finanzdiktatur stellen würde. Nur sehe ich da nicht die geringste Chance für FW, die WA und die PdV, ob zusammen oder alleine. Denn nichts hebt sie bislang vom finanztechnischen Einheitsbrei der etablierten Parteien ab. „Et hät noch emme jot jejange…“, der Glaube daran dass man das Finanzsystem mit so ein paar gut gemeinten aber letztlich völlig wirkungslosen Lappalien wie Trennbankensystem, oder ein kleines bischen Kapitalbesteuerung los werden könnte. Noch abstruser, aber weit verbreitet geglaubt wird die Mär, mit einem ordentlichen Wachstumsschub könne man den Kahn wieder dicht und in die Fahrrinne bugsieren. Unfug, den gerade auch Wachstum erhöht den Schuldenstand weiter, es liegt daran das nun mal in unserem Geldsystem ein völlige IDENTITÄT von Schulden und Vermögen vorliegt. Man muss es so klar sagen: Ein volkswirtschaftlich bedeutender Schuldenabbau ist einzig und allein durch einen gleichhohen Vermögensabbau zu bewerkstelligen. Alles andere ist sinnlos.

    Auch ist es klar, dass es eine Finanzkrise im Sinne des Wortes überhaupt nicht geben kann, Finanzen sind nichts anderes als bunte Zettelchen mit Zahlen darauf. Und heutzutage noch nicht einmal mehr das, es sind lediglich ein paar Einträge auf den Magnetplatten der Banken. Eine „Finanzkrise“ ist immer und einzig eine VERTEILUNGSKRISE. Denn Geld verteilt nichts anderes als wie staatlich garantierten Anspruch auf aktuelles BIP, also auf das was die Bevölkerung, allen voran der Mittelstand, schafft und erarbeitet. Und dieser ist auch der einzige der den Wohlstand schafft, der einzige der dafür bezahlt (98,5% aller Steuern und Abgaben), und nicht die Finanzwirtschaft. Auch wird der Wert deren Vermögen alleine durch das kontinuierliche Schaffen dieser Mittelschicht erhalten. Würden die alleine alle Deutschen aus Protest drei Monate streiken, das komplette Kartenhaus der Finanzvermögen würde sogar weltweit zusammen krachen.

    Das Problem der extrem zunehmenden Ungleichverteilung ist System immanent und führt mit Regelmäßigkeit zu Bürger- und Weltkriegen und das schon seit dem dreißig-jährigen Krieg jedes Jahrhundert mindestens einmal. Erst dann wenn alles in Trümmern liegt, kommt man genau dahin, was man auch gleich schon davor hätte erledigen können und ohne Millionen von Toten: Die unparitätische(!) Währungsreform. Ohne dies ist so ein System grudsätzlichnicht mehr heilbar. Zieht man die sowieso ständig wiederkehrenden Währungsreformen vor (oder zahlen sie noch mit Thalern, Reichs- oder Rentenmmark?), dann spart man sich den Krieg.

    Man muss dieses Thema ganz offen und deutlich ansprechen, ja fordern: Reboot now! Yes we can. Wir wollen die Währungsreform, eine Schulden-, Vermögens und Verteilungsreform. Klar damit schafft man sich nicht auf Anhieb Freunde, aber 5% bis 10% reichen völlig der Vernunft zu einem ersten hörbaren Wort zu verhelfen. Und man zwingt die politischen Vertreter der Finanzlobbyisten Klartext zu reden und zu offenbaren was ihnen wirklich am Herzen liegt: Demokratie oder ein Europa der Renditensklaven. Ein Europa, in dem die Kinder und Enkelkinder der Schaffenden, also diejenigen die nie und nimmer die Schulden gemacht haben noch damit die exakt entsprechenden wahnwitzigen Vermögen einiger weniger angehäuft haben, für diese Schulden bis in absehbare Ewigkeit mit ihrer Arbeitsleistung und ihrem ganzen Lebensglück bezahlen sollen.

    Reboot Now! Heribert Genreith, Hennef.

    http://tandemvipera.blogspot.de/2011/07/die-bedeutung-des-kapitalkoeffizienten.html

  4. Kritische Kommenare werden hier gelöscht.

    Dieses Schicksal wird auch das Aktionsbündnis mit Sicherheit erleiden.

    Peanut-Initiativen wie ADD gibt es wie Sand am Meer. Sie sind nicht nötig, um aus dem Crashpfad des 2%Kapitalismus herauszukommen..

  5. „…doch sollten wir uns mit Realitäten und nicht mit Wunschdenken beschäftigen.“:

    Die – wahre – Realität, die WIRKLICHE – FEINstoffliche – Wirklichkeit hinter der GROBstofflich-materiellen Äußerlichkeit, wird nur leider von der großen Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft nicht wahrgenommen. Die Ursache ist die „Kollektive Neurose“ – in der Soziologie ein bekannter Begriff – der zivilisierten Gesellschaft. Nur leider ist die große Mehrheit derer, die davon wissen, ebenfalls davon befallen und beeinträchtigt und damit unfähig, die wahre Tiefe und Tragweite dieser schweren Störung zu erkennen. Denn sie leben – krankheitsbedingt – nicht im ERKENNENDEN, FEINstofflichen, Bewußtsein, dem „Höheren / wahren Selbst“, sondern sind fixiert auf das „Niedere Selbst“ / „Ego“, das GROBstoffliche Bewußtsein, dem typischen Kindheits-Bewußtsein, über das man eigentlich bis zur Pubertät hinauswachsen und ins wahre Erwachsenen-Bewußtsein „aufsteigen“ soll(te).

    Davon ist die zivilisierte Gesellschaft seit Jahrtausenden entfremdet – seit Beginn des zivilisatorischen Prozesses. Und alte Schriften berichten davon, wie z.B. die Bibel, die in ihren symbolträchtigen Geschichten verschiedene Aspekte und Stufen der Entwicklung aufzeigt. Eindrücklich / eindringlich beschrieben wird die kollektive Störung / Erkrankung bei Moses im „Tanz um das Goldene Kalb“ – wobei das „Kalb“ Symbol ist für die „Unreife“. Und in der Tat handelt es sich bei der Krankheit – damals wie heute – im Wesentlichen um Kollektive pathologische Unreife, eine „Entwicklungs- / Reifungsstörung“, und zwar hauptsächlich eben eine Störung der BEWUSSTSEINS-Entwicklung.

    Wer – wie die hier gemeinten Befallenen / Kranken – den Aufstieg zur höheren – FEINstofflichen – Bewußtseins-Ebene nicht vollzieht, kann die FEINstoffliche Ebene / Dimension des Seins allgemein und vor allem SEINES Seins nicht wahrnehmen und kann dort auch keinen EINFLUSS nehmen, kann dort nicht HERRSCHEN – was aber unverzichtbar ist. Denn wer im feinstofflichen Bewußtsein nicht herrscht, kann auch nicht aus der dort liegenden unerschöpflichen Quelle der FEINstofflichen Energie schöpfen, der universellen Energie, auch universelle / kosmische Liebe oder LEBENS-Energie genannt.

    Ohne Verbindung mit dieser Quelle und ohne ein mit ihrer Hilfe gereinigtes (Unter-)Bewußtsein hat der Mensch keine Grundlage für regelhaft stabile ganzheitliche Gesundheit – einschließlich grundlegender seelischer Gesundheit.

    Und weil die große Mehrheit der Menschen mit dieser Quelle der Lebens-Energie nicht regelhaft verbunden sind, gibt es in der zivilisierten Gesellschaft so viel „Streß“ und Mangel an Liebe und KRANKHEIT.

    Die Gesundheitsminister der EU haben schon vor fast 15 Jahren veröffentlicht:
    – ca. 5 % der Bevölkerungen sind „krank“,
    – ca. 20% der Bevölkerungen sind „gesund“
    und
    ca. 75% der Bevölkerungen sind „NICHT gesund“ (!)

    Ich selbst habe als Vorstand / Sprecher einer Patienten-Interessenvertretung („von Betroffenen für Betroffene“) im Bereich von Menschen mit psychischen Störungen / Erkrankungen seit 1995 an unzähligen Kongressen und anderen öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen (Fortbildungen, Planungsgruppen, Qualitätszirkel, usw.) teilgenommen und sozusagen „an der Quelle“ von hochkarätigen Fachleuten und „Verantwortlichen“ des Gesundheitswesens und der Politik die – gestiegenen – Zahlen / Dunkelziffern vernommen, die dort vermittelt wurden.
    Als Redakteur der Zeitschrift unseres Verbandes habe ich darüberhinaus auch etliche andere Quellen zur Verfügung gehabt, um mir einen Eindruck von der Lage / Entwicklung machen zu können.

    Überdies war es seit 1992 mein persönliches Anliegen, die tieferen Ursachen von psychischen Erkrankungen / die Möglichkeit(en) der grundlegenden Heilung ausfindig zu machen, nachdem meine beiden Brüder bereits Opfer geworden waren und ich einem ähnlichen Schicksal möglichst entgehen wollte.
    Seit damals weiß ich von der „Kollektiven Neurose“, der „Krankheit der Gesellschaft“ – die auch unter etlichen weiteren Namen in der Literatur benannt / beschrieben wurde – und die ich selbst (die) „Kollektive Zivilisations-Neurose“ genannt habe.

    JEDER Mensch sollte wissen, was es damit auf sich hat, sollte sich selbst prüfen und den Mut aufbringen, sich selbst in seiner tieferen Wahrheit zu erkennen – um erforderlichenfalls seine Heilung betreiben zu können und damit auch zur Heilung des Kollektivs beizutragen.
    OHNE Heilung des Kollektivs / der Gesellschaft wird sie in der Tat untergehen – was schon seit langer Zeit immer wieder prognostiziert wird (siehe z.B. Oswald Spengler: „Der Untergang des Abendlandes“).
    Letzte Konsequenz bei Nichtheilung der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ ist das Aussterben – infolge der Abtrennung von der „Lebens-Energie“.

    Und nicht zu vergessen: Die Kollektive Neurose ist auch die Ursache der in Abständen von einigen Jahrzehnten immer wieder ausbrechenden „Kollektiven PSYCHOSE“, wie man auch die Zeit 1933-1945 genannt hat…

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