Liebe AntiFa BW…

Das ADD ist ja bekanntlich offen für jeden und jede, der / die die Ziele „Nein zum Euro-Rettungswahnsinn und Ja zur direkten Demokratie“ mitträgt. Das ADD ist weiter ein eingetragener Verein, in dem jede(r) Mitglied werden kann. Unser Vereinsvorstand besteht aus einer bunten Mischung verschiedener Personen und unser Finanzvorstand trägt mit Stolz den urdeutschen Namen Mayed…

Was wir ebenso witzig wie amüsant wie traurig finden, ist das krampfhafte Bemühen bestimmter organisierter Protestgruppen uns „madig“ zu machen. Und um es gleich zu sagen: Wir finden die Qualität der Überwachung fast schon Verfassungsschutz-verdächtig inklusive Spitzeleinsatz auf unserer Demo am 8.9. Aber lassen wir das. Denn eigentlich wollen wir Euch folgendes sagen:

Liebe AntiFa BW,

wir sind ja nun sicher, dass ihr hier fleißig mitlest. Deshalb sagen wir Euch auf diesem Wege, mangels Alternativen, folgendes: Die aufziehende Euro-Diktatur ist unser Problem. Von uns allen. Von Euch genauso wie von jedem anderen Bürger. Der Satz „Es muss dafür eine fortschrittliche Analyse und Position zur EU als undemokratischer und bürokratischer Machtapparat, an dessen Grenzen täglich Menschen sterben, gefunden werden, die sich sowohl von linksliberaler Europa-Romantik als auch von der reaktionär-nationalistischen Anti-EU-Polemik abhebt.“ könnte exakt so auch von uns kommen, denn es geht uns um die Menschen und ihr Recht auf politische und soziale Selbstverwirklichung.

Wenn wir aber eine ähnliche Problemwahrnehmung haben und beide ähnlich für die Befreiung und Ermächtigung der Menschen eintreten, weshalb haut ihr dann so sinnlos und ohne Argumente auf uns drauf, anstatt im Sinne der Sache zusammenzuarbeiten? Sicher, wir sind weder Kommunisten noch Sozialisten, sondern eher so bürgerliche Mitte, aber das sollte doch kein Hinterungsgrund sein? Ist es jedenfalls für uns nicht. Und angesichts einer drohenden Diktatur ist eine breite Bürgerbewegung, die alle Oppositionsgruppen einschließt, das einzig Sinnvolle!

Wir laden Euch ein! Kommt doch einfach mal zu einem unserer nächsten Treffen und lasst uns miteinander reden. Dank eurer hervorragenden Aufklärung wisst ihr ja sicher wann und wo. Und wenn nicht: Wir sagen es jedem, der vorbeikommen will, gerne:

Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

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Kommentare zu: "Liebe AntiFa BW…" (13)

  1. Old Boy Jochem schrieb:

    Guten Morgen liebe Mitstreiter,

    Ihr, die Leute vom “ AktionsbündniGuten Morgen liebe Mitstreiter,

    Ihr, die Leute vom “ Aktionsbündnis Direkte Demokratie “ passt genau in meine Gedankenwelt. Denn bei Ihnen werden
    die Probleme beim Namen genannt . Bei den heutigen Regierungsleuten wird mit vielen Worten doch gar nichts gesagt. Von denen werden wir nur noch vera……
    Sicher es gibt nun mal Motzgruppen die nur kritisieren, selber aber nichts auf die Reihe bringen. Die sagen grundsätzlich: “ Wir sind erst mal dafür daß wir dagegen sind.” Die machen das nur um Unfrieden zu stiften.
    Aber Sie, Sie machen das genau richtig. Sie laden diese Gruppen ein um mit uns zusammen zu arbeiten.
    Machen Sie weiter so, ich werde Sie immer wieder mit meinen Komentaren unterstützen.
    Da ich Rentner bin und leider nicht gesund bin, kann ich mich an friedlichen Demonstrationen nicht mehr beteiligen.
    Sonst würde ich mich daran auch beteiligen.

    Mit freundlich Gruß
    Old Boy Jochem

  2. Gerd Hamm schrieb:

    Vieleicht ist den AntiFa BW ein Feindbild der Tatsächlichen Bedrohung der DEMOKRATIE in Form der Merkelschen CDU nicht ausreichend !
    Und die AntiFa BW gefällt sich in der Egozentrierten Selbstsüchtigen Rolle so gut,das sie das eigentliche Ziel : nämlich die Ablösung (oder das Zurückdrängen) von Merkel und der Finanz Diktatur aus den Augen verloren hat !

  3. Wer Sätze formuliert wie
    “Es muss dafür eine fortschrittliche Analyse und Position zur EU als undemokratischer und bürokratischer Machtapparat, an dessen Grenzen täglich Menschen sterben, gefunden werden, die sich sowohl von linksliberaler Europa-Romantik als auch von der reaktionär-nationalistischen Anti-EU-Polemik abhebt”
    offenbart sich als Unterstützer der Kapitalinteressen.

    Denn während derartige Luftpumpen noch dabei sind, Seite um Seite ihrer „fortschrittlichen Analysen“ zu schreiben, ziehen uns Kapital und Krisenländer im kollusiven Zusammenwirken seelenruhig das Hemd aus. Und offenbar ist genau das auch Sinn und Zweck der Übung. Wäre es anders, würden diese Post-Kominternisten nicht denjenigen in den Arm fallen, die aktiv gegen die Finanz-Marodeure ankämpfen.
    Solche Schwätzer sind keine potentiellen Verbündeten: Sie sind als pseudo-progressive 5. Kolonne der Finanzhaie Wölfe im Schafspelz!

    Leute dieses Schlages haben schon zu Hitlers Zeiten verhindert, dass sich die Demokraten zum Kampf gegen den Faschismus vereinigen. Heute leisten sie denselben Hilfsdienst für die Finanzmärkte.

  4. „Befreiung und Ermächtigung der Menschen“ wird nicht primär bewirkt durch Widerstand im Äußeren, sondern durch Überwindung des Widerstandes im Inneren bei jedem Einzelnen.
    Das Problem der zivilisierten Gesellschaft ist – wie ich das seit 20 Jahren nenne – die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ – die ihren Ursprung am Beginn von „Zivilisation“ hat. Diese Störung besteht wesentlich darin, dass die Menschen nicht mehr wahrhaft erwachsen werden; nicht mehr zu ihrer höheren (Bewußt-)Seins-Ebene / -Dimension aufsteigen, was regelhaft eigentlich in der Pubertät geschehen sollte.
    Der Mensch soll sich bei diesem Aufstieg mit den auf dieser Ebene geltenden universellen Gesetzen in Einklang bringen / identifizieren und mit der dort verfügbaren KRAFT verbinden, die ihm konstruktive Macht und innere Freiheit gibt.
    DAS ist wahre SELBST-Ermächtigung und -Befreiung.

    Von der „Kollektiven Zivilisations-Neurose“ sind ca. 99,9 oder 99,99% der Menschen der zivilisierten Gesellschaft befallen und beeinträchtigt. Diese Störung / Krankheit begründet / bildet die „Normalität“ (in) der zivilisierten Gesellschaft.

    Zu dieser – kranken, gestörten – „Normalität“ gehört neben der kollektiven Entwicklungs- / Reifungsstörung die kollektive Angst-Störung; meist als „latente Angst“ (siehe: Rainer Taéni). Aber auch eine gewisse Intensität von Depression / depressiver Verstimmung ist mehrheits-normal, ebenso wie (meist nicht diagnostizierte, nicht behandelte) Ansätze diverser anderer psychiatrisch katalogisierter Störungen.

    Einher mit dieser kollektiven Störung geht ein tendenziell sich verschlechterndes Niveau von FEINstofflicher Lebens-Energie in der zivilisierten Gesellschaft, weil in den Individuen die Quelle der Versorgung mit dieser Energie nicht aktiviert ist – was mit dem oben genannten „Aufstieg“ geschehen soll, um den Menschen unabhängig zu machen von der Zufuhr dieser Energie (durch Aufmerksamkeit, „Zuwendung“, „Liebe“ und Liebe) durch andere.

    Im Verlauf des zivilisatorischen Prozesses (Elias) war die letzte Hochkultur, die – lt. Oswald Spengler – in der ganzen Reihe von Hochkulturen untergegangen ist: ROM.

    ROM hat vermutlich aus politischen Erwägungen – um die „Barbaren“ hier im Norden zu bändigen – auch das Mittel der „Spirituellen Kastration“ eingesetzt, um uns „zahm“ zu machen, indem Rom uns unsere gesunde Spiritualität ausgetrieben hat mit dem Aufzwingen des Christentums, welches von den Römern selbst sehr wahrscheinlich schon falsch verstanden worden ist – uns aber auf jeden Fall FALSCH vermittelt wurde.

    Jedenfalls hat die christliche „Erlösungslehre“ bei uns Germanen und Nachbarvölkern NICHT zu „Erlösung“ geführt, sondern zu geistig-seelischer Versklavung. Man hat uns von dem göttlichen Aspekt in uns abgetrennt und uns zu Arbeitsrobotern gemacht.

    HEILUNG ist möglich!
    Auch unabhängig vom Kollektiv, in jedem Einzelfall – wenn der Einzelne das WILL.
    Das geht ohne Medikamente, ohne ärztliche Eingriffe – „einfach“ durch Erkenntnis und Entscheidung, sich zu seiner höheren geistig-seelischen Dimension, zum GANZEN, WAHREN, Menschen zu entwickeln.
    Ab der Pubertät geht das in jedem Lebensalter.
    Viel Erfolg!

  5. Werner schrieb:

    Ich hoffe nur ihr ladet die „Anti-Sozialisten“ genau so ein wie die linksradikalen und autonomen Gruppen der Antifa .
    Oder seid ihr etwa nicht mehr neutral ?

    mfg. Werner

  6. Das mich keiner falsch versteht aber in meinen Augen ist die ANTIFA das gleiche bei Grün/Rot was bei Adolf H. die SA war.Dirk Stegemann und seine Truppe ist nichts anderes.

  7. Liebes Aktionsbündnis,

    Eure Offenheit „für jeden und jede, der die die Ziele „Nein zum Euro-Rettungswahnsinn und Ja zur direkten Demokratie“ mitträgt“ in Ehren. Ich denke jedoch, das ADD sollte sich von Anfang an gegenüber offen oder eher versteckt rechten Gruppen abgrenzen, die derzeit verstärkt versuchen, die Kritik gegen die „Eurorettung“ für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Sollten diese Strömungen in der Anti-ESM-usw.-Bewegung an Einfluß gewinnen, könnte das ganz schnell nach hinten los gehen.
    Was soll z.B. der Hinweis auf einen angeblich „urdeutschen Namen“? Was in aller Welt hat das zur Sache beizutragen?

    Gruß, Elke Fein

  8. Ich finde es ehrenwert, dass der ADD aktive Neutralität beweist. Menschen von allen demokratischen Lagern zum Dialog einzuladen ist eine gute Sache, und guter Stil.

    Ich fürchte nur, etliche der sogenannten „AntiFa“ sind weder demokratisch noch an Dialog interessiert; aus ihrer linksextremen Perspektive erscheint natürlich die Mitte relativ gesehen „rechts“. Wenn man für Enteignung und Kommunismus ist, dann ist eine liberale, demokratische Sicht von denen aus gesehen „rechts“. Dass das nichts mit Rechtsradikalen zu tun hat, ist uns klar. Die Linke hat aber leider seit Jahren den Begriff des „Rechtsradikalen“ immer weiter ausgedehnt. Das ist ihre Strategie, das muss man wissen. Während umgekehrt der Begriff des Linksradikalen immer weiter verengt wurde. Diese Strategie hat durchaus weithin die Presse übernommen.

    Mein Rat: man sollte sich nie in Rechtfertigungsdebatten verstricken lassen, und niemals versuchen zu betonen was man nicht ist und wofür man nicht steht. Diese Debatten richten sich „ad Spectatores“: fängt man mit Rechtfertgen und Verneinen an, steht man schon in der Defensive. Statt dessen betonen WOFÜR man steht, und dann die Kritik an den Kritiker zurückweisen, dass ER beweisen solle welches Argument von einem „rechts“ sein soll usw.

    Klarstellen, dass wir für souveräne Nationalstaaten als selbstbestimmende, autonome Regionen sind, als demokratische, transparente Einheiten die historisch und sprachlich gewachsen sind, anstelle von imperialen Superstaaten a la EU. Rückfragen, ob SIE, die sog. „Antifa“ für ein EU Imperium oder aber für freie, demokratische Nationen sind? Wie sieht denn IHR Gegenmodell aus? Nie den Ball bei uns lassen. Wortwahl beachten. Debatten kann man gewinnen, durch Begriffsänderung bzw. Zusätze. Linke wie Rechte haben bestimmte Reizwörter, die man jeweils vermeidet, und statt dessen ihrer Vorstellungswelt kompatiblere Begriffe verwendet. Oft verschließen sich leider Menschen jeder Logik, wenn sie wie ein Pawlowscher Hund auf Begriffe positiv oder negativ reagieren. Klingt etwas kalt, so funktionieren aber gerade Menschen die bestimmten Lagern zugehören. ;)

    EU – imperialistischer Zentralstaat
    Nation – demokratische, autonome Regionen
    usw.

  9. @Elika:
    „Sich nicht verteidigen“ ist richtig. Die anderen fragen, wofür sie stehen, ist, sorry, definitiv zu zahm, zu „bürgerlich“ gedacht.

    Angriff ist die beste Verteidigung. Deshalb: Die Antifa „denunzieren“ (i. S. des 68er-Begriffs, der nichts mit dem deutschen „denunzieren“ zu tun hat, sondern wohl vom englischen „denounce'“ abgeleitet ist, also „anprangern, bloßstellen“ usw. heißt).
    Eben so, wie ich das in meinem früheren Kommentar getan habe.

    Für unsere Beurteilung sollte es absolut uninteressant sein, was die Antifas zu wollen vorgeben. Entscheidend ist allein, was sie mit ihren Aktivitäten (der Tendenz nach) bewirken. Und insoweit sind diese Figuren OBJEKTIV die 5. Kolonne der Kapitalinteressen. Das müsste man denen (wenn man verbal von ihnen angegangen wird, selber suchen sollte man die Diskussion nicht) ins Gesicht schleudern.
    Und mit der „broken record“-Technik immer wieder dasselbe sagen, und sich nicht in Diskussionen über die angeblich „faschistische“ eigene Position verwickeln lassen.

    Es gibt in diesem Kampf nur zwei Seiten: Für das Volk oder für das Kapital.
    Das Volk sind wir; wer gegen uns ist, ist ein objektiver Freund und Förderer der Kapitalinteressen.

  10. Die „Antifa“ ist ein krimineller und zum Teil auch nur potentiell krimineller, extremistischer „Verein“, der nur mit Schaum vor dem Mund Haßparolen skandiert, in dessen Anwesenheit man nur einigermaßen sicher ist, wenn ein großes Polzeiaufgebot dabeisteht!
    Zwei Vorschreiber haben recht, wir haben uns gegen solche ideologisch verbrämten mit keinem Wort zu verteidigen, nicht nur etwas „bürgerlich Aussehende“ leiden unter ihnen, aber vor allem auch die arme Polizei, die, von den politischen Führern angehalten, sich nicht einmal richtig zur Wehr gegen diese Unholde setzen darf! Von Internetblogs bekannt, sind solche „Antifa“-Hetzer meist nur der beleidigenden Ausdrucksweise fähig, verbunden mit Drohungen gegen Andersdenkende. Ich glaube, es ist vertane Zeit, sich mit solchen Leuten auf völlig fruchtlose Diskussionen einzulassen.

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