Der folgende Artikel befasst sich mit einem ganz zentralen Mittel sowohl der Unterdrückung als auch der Selbstverwirklichung: Der Sprache. Wenn Menschen sich nicht verstehen, können sie keine Meinung bilden. Ohne gemeinsame Meinung gibt es aber nur eine Menge von Einzelmeinungen, die nicht zu einem starken sozialen Wollen reifen können. Und ohne gemeinsames soziales Wollen, das im Ringen um den richtigen Weg im öffentlichen Diskurs aufeinanderprallt, kann es keine echte Demokratie geben. Fachsprache und Expertentümelei verhindern eine gemeinsame Sprache… Doch lest selbst den Beitrag von Sybille Kleinicke (Wiedergabe mit Erlaubnis der Autorin):

„Die Einfachheit des Menschseins oder die Überwindung der Alternativlosigkeit

Die Zeiten stehen auf Sturm. Nicht nur die Sonne stürmt, auch in den Menschen stürmt es. Die Zweifel an den Worten unserer „gewählten FührerInnen“ an der viel beschworenen Alternativlosigkeit steigen und doch trauen wir uns nicht, diese Zweifel laut auszusprechen. Wir sind nicht in der Lage, unseren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und mit einfachen Worten zu beschreiben, was wir bezweifeln.

Wir leben in einer Welt der Abkürzungen, der Anglizismen und der Kompliziertheit der gesprochenen aber vor allem der geschriebenen Sätze. Einfache Sachverhalte werden derart kompliziert formuliert, so dass Otto-Normal-Mensch nicht mehr versteht. Je komplizierter ein Text, je unverständlicher das Gesagte, desto ehrfürchtiger sind wir. Ehrfürchtig vor den „Experten“, den Politikern, den Wirtschaftsweisen, den Wissenschaftlern, den Ärzten, den Juristen. Diese Ehrfurcht ist völlig fehl am Platze, nicht zu rechtfertigen. Ehrfurcht führt zu Einschüchterung, fördert den Mangel an Selbstbewusstsein in den Menschen und zur Abgabe der Verantwortung an diese Personen und das ist die Absicht, wir sollen nicht verstehen, den ansonsten könnten wir auf die Idee kommen, dass die „gewählten FührerInnen“ es nicht gut mit uns meinen. Das könnte zu Konsequenzen führen, die für die Machtelite, die hinter den Marionetten in Berlin und Brüssel, in Washington, in Peking, in Moskau und überall auf der Welt stehen. Vor allem aber hätte es erst einmal Konsequenzen für uns, für jeden Einzelnen, für jede Einzelne von uns. Denn wir wären gezwungen, die Verantwortung zu übernehmen. Die Verantwortung für unser Denken, für unser Tun zu übernehmen bedeutet, sich dessen bewusst zu werden, welche Auswirkungen dies hat.

Fangen wir an, unsere gewählten VertreterInnen damit zu nerven, dass sie endlich so sprechen, dass sie auch etwas aussagen und zwar in klaren einfachen verständlichen Sätzen. Kleinkinder und Babys haben das Recht, Unverständliches zu murmeln, erwachsene Menschen können sich klar und deutlich artikulieren und das müssen wir einfordern. Die Sachverhalte in Wirtschaft und Politik sind nicht so kompliziert, wie uns immer erklärt wird. Es ist doch auf ganz einfache Sätze runter zu brechen, was in der Welt geschieht. Selbst Journalisten verstehen nicht was da gesagt oder geschrieben wird, aber sie befeuern die Einschüchterungsstrategie weiter. Verfolgt man so Sendungen wie „Presseclub“ oder „Internationaler Frühschoppen“, in denen Journalisten sich zu den verschiedensten Themenbereichen aufklärerisch geben, so fällt immer mehr auf, dass sie unverständlich sind. Ganz interessant wird es dann, wenn in diesen Sendungen im „Nachgefragt-Teil“ das „gemeine Volk“ Fragen stellen darf. Selbst viele Frager drücken sich kompliziert aus, obwohl die Frage eigentlich ganz einfach mit ein paar Worten gestellt werden kann. So sehr sind die Leute eingeschüchtert vor der „geballten Macht an Wissen“, dass sie sich nicht mehr normal ausdrücken, so wie sie es unter ihresgleichen tun würden. Verfolgen Sie Stammtischgespräche, Gespräche unter Freunden, Bekannten und Menschen, die sich auf der Straße treffen und reden. Sie können diesen Gesprächen folgen, weil die Leute ganz normal reden. Sobald jedoch ein vermeintlich höher gestellter Mensch in die Runde kommt, stockt das Gespräch und die Leute fangen an, sich unklar und kompliziert auszudrücken, um ihr vermeintlich nicht vorhandenes Wissen zu verstecken. Selbst Meinungen werden so verklausuliert zum Ausdruck gebracht, dass man nicht mehr weiß, was dieser Mensch eigentlich sagen will. Mangelndes Selbstbewusstsein ist der Grund dafür, denn ich bin ja kein Banker, ich bin kein Versicherungskaufmann, ich bin ja kein Jurist.

Natürlich bist Du das nicht, aber Du hast ein Recht auf Meinungsbildung und wenn Du das Gefühl hast, irgendetwas läuft schief in dieser Gesellschaft, auf unserem Planeten, dann drücke es so aus: „Es läuft etwas schief“. Sag wie Du Dich fühlst und nicht was Du meinst, fühlen zu sollen oder zu dürfen. Handle danach und zieh die Konsequenzen aus diesen Gefühlen. Frag nach, wenn Du etwas nicht verstehst, wenn Du das Gefühl hast, Du sollst etwas nicht verstehen, dann drück es genauso aus, „Ich habe das Gefühl, dass ich gar nicht verstehen soll, was Sie sagen (vor haben, planen, tun)“. Es ist Dein Recht zu verstehen, es ist Dein Recht zu entscheiden, was Du tun oder lassen sollst. Es ist Dein Recht, zu wissen, was auch in Deinem Namen anderen angetan werden soll. Es ist Deine Pflicht.  Oder sollen uns nachfolgende Generationen fragen müssen, was hast Du damals getan?“

Prima. Genau so. Es ist Dein Recht. Es ist Deine Pflicht. Und deshalb:

Auf zur Demo in Karlsruhe,

am 8.9., ab 11.30, Marktplatz

„Stopp ESM = Ja zum Grundgesetz = Ja zur direkten Demokratie!“

Info & Kontakt: Kontakt@aktionsbuendnis-direkte-demokratie.de.

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Kommentare zu: "Die Einfachheit des Menschseins oder die Überwindung der Alternativlosigkeit" (10)

  1. Flynth schrieb:

    Was soll uns dieser Text vermitteln? Die Abkehr von artikulierter, ja eloquenter Sprache und hin zum – pardon – Randbereich sprachlicher Niederungen? Hart4-Sprech um die üblichen Ressentiments zu bedienen?
    Es sind in aller Regel extreme Parteien und so genannte Meinungsführer, die auf komplizierte Sachverhalte – und nichts anderes ist die Eurokrise – einfache Antworten liefern, die selbst vom Individuum ohne entsprechendes intellektuelles Rüstzeug verstanden werden. Das vermittelt Führungsstärke und Durchblick, ja auch Nähe zum Bürger.
    Doch es gibt keine einfachen Antworten auf diese Fragen. Hochkomplizierte und differenzierte Sachverhalte lassen sich nicht auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herunterbrechen, so lange man dazu bereit ist, essentielle Informationen entweder zu verfälschen oder unvollständig wiederzugeben.

    Die Diskussion um den ESM ist geprägt von solchen – vielleicht beabsichtigt, vielleicht versehentlich – eingestreuten Auslassungen. Man emotionalisiert die Diskussion, entzieht ihr die Sachlichkeit und beraubt ihr so der Seriosität, welche doch so wichtig wäre, um gesittet miteinander zu debattieren.

    Ja es gibt eine Kluft zwischen Bürger und Politik. Doch während die Politik eine Bringschuld innehat ihre Entscheidungen dem Wahlvolk näher zu bringen und zu erläutern, so erkennt auch Joachim Gauck die Holschuld der Bürger:

    „Es gibt in der Demokratie nicht nur eine Bringschuld der Politik, sondern auch eine Holschuld der Bürger. Wenn Wähler in einer Konsumentenhaltung verharren, anstatt sich für die objektiven Probleme der Allgemeinheit zu interessieren und sich mit den Vorschlägen und Maßnahmen der Politik wirklich auseinanderzusetzen, gerät die Demokratie auf Dauer in Gefahr“

    • Geschenkt. Die Holschuld der Bürger könnte ganz einfach dadurch entfacht werden, wenn er sich selbst für die Auswahl seiner Informationen entscheiden könnte.

      Da der Staat entschieden aber hat, den Bürger mit der GEZ-Zwangsgebühr faktisch zu entmündigen, indem die Öffentlich-Rechtlichen mehr oder weniger die Staatsräson senden und damit auf Manipulation und Propaganda statt faire Berichterstattung setzen, darf sich auch ein Herr Gauck nicht wundern.

      Soll er sich dafür einsetzen, dass die GEZ-Zwangsgebühr abgeschafft wird und der Bürger seine Mündigkeit leben kann.
      Aber das will er im Grunde gar nicht. Denn dumm lässt sich gut regieren. Das war schon immer so.

      • Flynth schrieb:

        Und wenn die GEZ entfällt, dann wird nach dem nächsten Objekt des Protests gesucht, der den „mündigen“ Bürger von der freien und wirklich wahren Information fernhält, nicht wahr?

        Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Wo beginnt faire Berichterstattung, wenn sie die ÖR nicht liefern können. Ist ein Blog im Internet vertrauenswürdiger, berichtet er objektiver und sachlicher? Kennen wir die Motivation des Verfassers, hält er sich an journalistische Qualitätsmerkmale? Wenn das Übel allein in den GEZ-Gebühren zu finden ist, dann müsste das Angebot der Privatsender doch häufiger frequentiert und dem Bürger vertrauensvoller erscheinen, oder nicht?
        Umfragen belegen das Gegenteil.

    • Einfachheit ist kein Widerspruch zu artikulierter, eloquenter Sprache. Im Gegenteil: Nur die einfache Sprache ist wahrhaft eloquent und artikuliert.

      Und weiter: Die Eurokrise ist im Grund eben NICHT kompliziert: Der Euro ist ein Währungsregime, das Überschuldung und Verschwendung von Kapital notwendig zur Folge hat. Der Versuch es mit immer mehr Schulden zu retten, ist zum Scheitern verurteilt. Stabilisierbar in wirtschaftlicher Hinsicht ist der Euro für einige Jahre nur durch eine Diktatur, durch den Ausschluss der Menschen von der Macht, durch Entwendung ihres Vermögens. Genau das wird mit dem ESM realisiert.

      Was, bitteschön, ist daran kompliziert?

      • Flynth schrieb:

        Es wird so getan als ob Verschuldung ein Alleinstellungsmerkmal des EURO wäre. Doch während früher einfach die Notenpressen angeworfen wurden um durch Inflation die Schulden aufzufressen – und nebenbei die Ersparnisse tausendfacher Haushalte verbrannt wurden, ist dies im Euro nicht mehr so einfach.
        Ich lese samt und sonder stets nur „einfache“ Erklärungen zur Situation, aber wenn es darum geht Lösungen zu skizzieren, wird der Protest mit einem Mal sehr sehr leise. Ich vermisse es, nach dem obligatorischen Nachtreten auf die politische Führung mit Alternativen aufzuwarten. Merkmal konstruktiver Kritik ist eben nicht nur die Beanstandung des Status Quo sondern im zweiten Atemzug auch Erklärungen für den Ausweg aufzuzeigen.
        Der ESM ist weniger ein Monster, als notwendiges Instrument um für die Zukunft gegen maßloses Prassen vorgehen zu können.

        • WarumNicht? schrieb:

          Also ich kann es nur einfach noch einmal wiederholen und es in einfacehn Worten schreiben.

          Es gibt defakto weder eine EUROPA-Krise, weil es absolut egal ist, welche Staaten sich politsch und wirtschaftlich enger verbinden wollen und ob da nun ein Staat ein- oder austritt spielt ÜBERHAUPT keinerlei Rolle-selbst wenn Deutschland austreten würde, wäre das ja nicht das Ende von EUROPA. Es würde auf der Landkarte ein komisches Loch machen und auch wirtschaftlich EUROPA schwächen ohne Frage, aber es wäre nicht zwingend das Aus.

          Es gibt auch keine EURO-Krise, da es völlig egal ist mit welchem *Wertmittel* ich morgen meine Brötchen beim Bäcker kaufe und wie das genannt wird und auch hier ist es wieder völlig egal, ob da ein Staat mehr oder weniger damit bezahlt!

          Es ist Sch… egal ob Griechenland nun in der EU ist oder nicht…..
          es ist Sch… egal ob Griechenland nun den EURO hat oder den Athener…
          das Beides spielt keine Rolle und hat mit der *Krise* absolut nichts zu tun!

          Es gilt weder EUROPA als Länderzusammenschluß noch das gemeinsame *Wertmittel* namens EURO zu *retten*!! Das ist hanebücherne Augenwischerei und Volksverdummung.

          Es geht *nur* darum ein gescheitertes Weltfinanzsystem, bei uns verniedlichend *Märkte* genannt, zu *retten*, dem es nicht mehr gelingt frisches (Spiel)Geld in sein eigenes Schneeballsystem zu holen und so nun die alllerletzten (Volks)Reserven mobilisiert werden sollen – die geschätzen 3-5 Billionen Euro die alleine die deutschen Sparen unter dem Kopfkissen haben sollen – angeblich und das entsprechende der anderen Mitgliedsstaaten – das jeweilige komplette *Volksvermögen*!

          Es gab ja bereits jahrelange umverteilung von unten nach oben über *Hartz-IV* und oft gewerkschaftlichen *Bildungsträgern* und Riester-Renten-Anbietern Uund provater Krankenversicherung usw. usf. das reicht denen aber noch nicht nun wollen sie auch noch den letzten Rest herauspressen.

          Es ist den *Märkten* in den letzten Jahrzenten seit der Einführung der *Volksaktie* nicht gelungen diese Finanzreserven zu mobilisieren und das soll nun über die Diktatur des ESM erfolgen mit der europaweiten Einführung von *Hartz IV*. Das wurde bereits mehrfach von Schäuble und Merkel angekündigt bzw. von zB Griechenland und anderen von Schäuble/Merkel eingefordert!!

          Ich schrieb schon vor Wochen, warum das alles ausgerechnet an dem armen, kleinen Land Griechenland festgemacht werden soll, weil das Land so bedeutungslos für Euroa/Euro ist, dass alleine die Behauptung die Griechen sind nun an allem Schuld so hahnebüchen ist, dass die Politiker die dies behaupten mit meterlangen Nasen im Erdboden versinken müssten aus Scham ihrer eigenen Lügen.

          Es sind bewusst die EINFACHEN und anschaulichen Worte die dem *Volk* erklären und aufzeigen wollen was da eigentlich in dem ESM-Vertrag steht und was eigentlich gerade passiert und nicht in dem NEUSPRECH der Politiker.

          Was ist die Alternative?!

          Nun es ist ja schon so, dass in Deutschland, einem der angeblich reichsten Wirtschaftsländer der Welt, zigtausende Menschen und eben auch viele Rentner zu den, meist privaten, Tafeln gehen müssen und das deren tatsächliche Zahl ja bewusst aus den Medien rausgehalten wird. Es ist geplant dieses, der Sache nach, absolut asoziale und menschenverachtenede System auf ganz Europa auszuweiten und es ist dann die Frage, wie lange sich die Menschen das gefallen lassen oder ob sie (wie wohl erhofft) einfach restlos resignieren und sich in ihr Schicksal ergeben. Denn das die bismarkschen Sozialsysteme bereits spätestens seit der AGENDA 2010 gen NULL gefahren werden und statt dessen auf *private Vorsorge* gesetzt wird ist doch jedem offensichtlich, doch jegliche jetzige private *Vorsorge* dient nur der Wertschöpfung und in keinstem Fall der tatsächlichen Alterssicherung!! Also ist es auch reine Zeitschinderei das jemand erst 30-50 Jahre in eine sog. *Riester-Rente* monatlich vom Munde abgespartes Geld einzahlt um erst dann festzustellen, dass er nichts mehr davon zurückerhält und ebenso zur Tafel gehen muss.

          Dieses System wird sich vieleicht noch etwas halten können, es kann noch dieses Jahr zerfallen oder erst 2100.. !?!? Sicher ist nur, dass es zerfallen wird, da es noch niemals lange funktioniert hat – es kann nicht funktionieren.

          Also was ist die Alternative?!?!

          Es gäbe die Möglichkeit diesen ganzen Unfug der seit der Wiedervereinignung / Dr. Helmut Kohl (Bildenberger) gemacht wurde schrittweise wieder zurück zu schrauben bis auf ein funktionstüchtiges *Modell*. All das zu erklären würde hier nun den Rahmen sprengen zB warum die Globalisierung größtenteils kontraproduktiv ja sogar schädlich ist usw..

          Es gäbe auch die Möglichkeit das gesamte System komplett abzuschaffen – einen totalen *Schuldenschnitt*, aber das wäre wohl nicht realisierbar, alleine schon dem *Volk* nicht erklärbar, warum Opa eben keine in einem Leben angesparten € 250.000,- auf dem Sparbuch liegen hat, auch wenn es doch da steht in dem Sparbuch und er Monat für Monat etwas eingezahlt hat. Das Geld war in dem Moment weg in dem er es seiner Bank übergeben hat und wurde bereits 100fach ausgegeben.

          Lange Jahre habe ich überlegt ev. Bücher zu schreiben, doch als ich kurz davor war hat mich die Zeit eingeholt und nun überschlagen sich tagtäglich die Ereignisse bzw. haben all diese *Nachrichten* ja auch einen Hintergrund um den Protest, den Wiederstand zu zermürben -keiner will etwas mehr von dem Thema hören- und auch um immer weiter zu verwirren sodas der *Michel* genervt abwinkt.

          Ich bin leider kein Professor nicht einmal ein (falscher) Doktor und ich arbeite auch für kein *Wirtschaftsinstitut* oder als einer der *Weisen*, dennoch war ich bis Ende 2008, der Lehmann-Krise, bei einer deutschen Landesbank im Bereich *Transaction Services* tätig und behaupt zumindest etwas von dem Thema zu verstehen.

    • Sybille schrieb:

      @Flynth
      Die Einfachheit von Sprache und ganzen Sätzen zeugt von der Empahie gegenüber den Mitmenschen, wenn ich ihnen in Augenhöhe begegnen will. Bitte beachten: in Augenhöhe, Begegnung und wollen.
      Unsere Politiker sind unsere Angestellten auf Zeit, nicht umgekehrt. Das bedeutet, sie sind allen Menschen in diesem Land gegenüber verpflichtet. Egal ob Hartz4-Empfänger oder Professor an der Uni, ob Rentner oder Azubi oder sonst etwas.
      Im Übrigen möchte ich Sie bitten, sich vor dem Tippen zu überlegen, ob Sie Hartz4-Empfänger unbedingt verunglimpfen müssen. Ich kenne genügend Akademiker, die von Hartz4 leben müssen. Auch den Ruf nach klarem Ausdruck als Nährboden für Diktatoren auszulegen, ist schon dreist, wenn man sich vor Augen führt, dass einige der größten Dummies der Geschichte hochgebildete verklausuliert salbadernde Menschen waren. Im Jahr 2012 nach Christus dürften solche ausgrenzenden Äußerungen einem gebildeten Menschen nicht über die Lippen, in Ihrem Fall über die Tastatur kommen.
      Inhaltliche Kritik finde ich gut, aber diese Art von – ich möchte schon sagen – Polemik ist unangebracht und geht an der Sache vorbei.

      Sorry, das musste ich loswerden.

      Hochachtungsvoll Sybille Kleinicke

  2. „…Oder sollen uns nachfolgende Generationen fragen müssen, was hast Du damals getan…“

    Ich hatte diesen Traum vor ein paar Tagen, dass die, die sich hier „im Widerstand“ – résistance contre le contrat ESM – engagiert haben, ausgezeichnet werden.

    Mal sehen, was draus wird.

  3. Manfred Schneider schrieb:

    Ich gehe mir immer in den Geschäften Kaffee aus Togo (=coffee to go) und Salz (=Sale = ital.) kaufen. Das hat oft Eindruck gemacht. Plötzlich haben die Geschäfte Kaffe im Becher und geben Rabatte oder veranstalten Sommer Schluß Verkauf

  4. manni schrieb:

    Träume, dass man für etwas ausgezeichnet wird, was eigentlich selbstverständlich ist kann man natürlich haben. Ohne Vision geht nix.
    Und wenn Kaffee plötzlich verramscht wird, was sagt uns das? Das Geschäftsmodell lief nicht. Und wenn der EURO verramscht wird: gleiches Modell – oder?
    in der WAZ (Der Westen) steht ein interessanter Artikel mit ganz vielen Kommentaren:
    http://www.derwesten.de/wirtschaft/schaffen-wir-den-euro-ab-indem-wir-ihn-vernichten-id6937063.html

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