Querschuesse ist großartig. Ihnen verdanken wir diese Grafik, die dem Sachkundigen fast die ganze Wahrheit über die Eurozone sagt – und wir bitten gerade die nicht-an-Statistiken-interessierten-Leser sich die Grafik anzusehen und die paar Sätze danach zu lesen:

Was besagt diese Grafik in einfachen Worten?

1. Der Einzelhandelsumsatz ist das, was die Bürger tatsächlich kaufen, ihr echter Konsum: Nahrung, Hosen, Handy usw. Er drückt aus, was die Menschen sich wirklich leisten können.

2. Der Einzelhandelsumsatz kann, im Gegensatz zu vielen anderen Statistiken, schlechter durch die statistischen Behörden verfälscht werden.

3. In Deutschland bleiben die Konsumkäufe seit über zehn Jahren fast gleich. Es gab und gibt für die Bürger keinen „Aufschwung“.

4. Griechenland, Spanien und die anderen Pleiteländer sind nur auf das armselige Niveau von Deutschland zurückgefallen: Wir sind und waren schon immer im Zeitverlauf dort, wo Spanien und Griechenland gerade hingestürzt sind.

5. Der einzige reale Profiteur unter den dargestellten Ländern der Eurozone ist Frankreich.

Die Bürger Deutschlands wurden über die letzten 10 Jahre im Ergebnis ausgebeutet. Und nicht nur das: Über die Ausbeutung der Vergangenheit hinaus werden ihnen jetzt noch die gigantischen Lasten für den Euro-Wahnsinn auferlegt, werden sie in die Schuldsklaverei verkauft.

Wer Zahlen und Statistiken zu lesen versteht, dem kommen angesichts solcher Bilder die sprichwörtlichen Tränen. Es ist unfassbar, wie wir bereits in der Vergangenheit ausgebeutet wurden. Und noch unfassbarer ist, in welchem Maße und in welcher Qualität wir in Zukunft durch unsere eigene politische-mediale-wirtschaftliche Elite ausgebeutet und unterdrückt werden sollen.

Unfassbar.

Wir tun, was wir können: Mahnwache am BVerfG am 10. Juli, ab 8.00 Uhr. Blume und Grablicht mitbringen! Anmeldung unter:

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

 

 

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Kommentare zu: "Die Realität der Eurozone" (4)

  1. War es icht so, dass der Einstieg in den Euro Voraussetzung war, dass Frankfreich der Zusammenlegung von BRD und DDR zustimmt? Hm.

  2. Norbert Tegge schrieb:

    Ich möchte nur zur Einzelhandelstatistik etwas hinzufügen.

    Ich arbeite im Einzelhandel seit 1982 fast durchgehend (3 Jahre dazwischen als Versicherungsmakler), seit 2007 bin ich in ungekündigter Anstellung arbeitsunfähig.

    Seit 2000 bis 2007 wurden die Umsätze des Handels n u r durch abgeschlossene Darlehensverträge der Kunden nahezu stabil gehalten. Am Anfang wurden die Kleindarlehen für höherwertige Elektrogeräte genutzt. Ab 2006 für Spielekonsolen, PC Spiele und anderen Kleinkram. Ab ca. 2004 verstärkt mit 0 Prozent Finanzierungen oder heute kaufen in 6, 12 oder gar 24 Monaten Zahlen. Durch diesen Wahnsinn wurden auch die Umsätze von morgen riskiert, da man ja einen Vorgriff tätigte. Ab 2005 wurden immer mehr Kleinkredite abgelehnt, fehlende Bonität.

    Durch das Versagen der Sozialversicherungssysteme (GKV,BG,DRV und Arbeitslosenversicherung) wurde nicht nur die Gesundheit, sondern natürlich auch die Kaufkraft stark gedämmt.

    Beispiel:

    Wegeunfall:

    Die BG zahlt die ersten 6 Wochen (versäumt aber die Diagnosen mit entsprechenden Therapien zu stützen, weil zu kostenintensiv), danach Widerspruch, Klage. In der Zeit bis zum 30.07. 2007 übernimmt die GKV. Am 13.07. 2007 wird der Patient für gesund erklärt.
    Begründung: Sie waren jetzt lang genug AU, wir sind ja kein Sozialstaat. Durch eine PKV bedingt musste der Patient zu einem unabhängigen Gutachter am 18.07. 2007.
    Der stellte fest, dass der Patient weiter AU und unter 3 Stunden/Tag arbeiten kann.
    Dies war ein orthopädischer Facharzt. Im Oktober bestätgite noch ein psychiatrisches Gutachten diese Auffassung. Trotz der Beweise musste der Patient (Opfer klagen).

    Ab 01.08. 2007 wurde er gezwungen trotz laufenden Arbeitsvertrages ALG II zu beantragen. Dies ist in den SGB seit 2005 so beschlossen. Ab 01.01. 2008 musste der Patient ALG I beantragen (ARGE Jobcenter fand heraus, dass er ungekündigt und durch die 8 jährige ungekündigte Anstellung einen Anspruch hat), er wurde unter Druck gesetzt einen DRV Antrag zu stellen, sonst kein ALG I. In der Zeit von 2010 und 2011 wurde ich innerhalb von einem Jahr zu 2 Rehaklinken geschickt. Alle stellten weitere AU fest. Durch meinen Hausarzt bin ich bis heute AU geschrieben. Da die GKV (lt. telefonischer und schriftlicher Information keine Therapien für unfallbedingte Erkrankungen übernimmt, hat sich meine Erkrankung nicht verbessert, sondern verschlimmert. Sie hat sich chronifiziert.

    Fazit:

    Da ich kein Einzelfall darstelle (Dunkelziffer soll bei 1,8 Mio. Menschen liegen), so muss ich regestrieren, dass das Versagen von Sozialleistungen durch System erfolgt.

    Nur dadurch bedingt, dass ich für ein mittelständischen Unternehmen arbeitete, das nicht im Arbeitgeberverband oder gewerkschaftlich im Verbund steht, bin ich noch ungekündigt.

    Sonst ist der Arbeitgeber verpflichtet nach 3 Jahren die Kündigung auszusprechen.

    Ich habe erleidet, dass man trotz 27 Jahre Einzahlung in dieses verlogene System praktisch
    wegsortiert und auf die virtuelle Müllhalde verfrachtet wird. Dass der MDK, die BG wichtige Akten verschwinden lässt (die natürlich den Patienten, dass UO entlasten), das Gutachter subjektiv anstatt wissenschaftlich arbeiten und sehr BG, DRV freundlich urteilen. Andere ärztliche Diagnosen werden verrissen.
    Quelle: unfallopfer.de, erwerblosenforum.de, tachels e.v., sozialticker und reale Erlebnisse.

    Was auffällt ist, dass alle sozialen Leistungsträger die vom Grundgesetz festgelegten Ansprüche verweigern. Dass sie nie qualifiziert beraten.

    Nein, das Unfallopfer, der Patient, der Hartz IV Empfänger kämpft (eher Familienmitglieder) um das Recht und den Anspruch.

    Man fühlt sich trotz 27 Jahren als vorbildlicher Einzahler vom System getäuscht, seelisch und phsysisch vergewaltigt, von der Pharma Industrie vergiftet.

    Nur meinem Hausarzt und meiner starken Familie ist es zu verdanken, dass ich heute noch diese Zeilen schreiben kann.

    Lasst euch nicht gegeneinander ausspielen, hinterfragt und lebt freiheitlich, sozial und solidarisch. Ihr werdet bewusst getäuscht, Hass geschürt. Ihr seid ohne Schuld.

    Hier in meinem Umfeld wachen immer mehr Menschen auf. Sie erkennen, das Bürgerrechte nur noch virtuell bestehen (ESM, Einheitsgemeinden ect.pp).

    Ich bin jetzt schwerkrank und hoffe immer noch auf Heilung. Das Gerichte jetzt objektiv urteilen. Damit ich noch eine Zukunft ohne starke Schmerzen, einfach ein menschenwürdiges Leben wieder führen kann.

    • Werner schrieb:

      „…Lasst euch nicht gegeneinander ausspielen, hinterfragt und lebt freiheitlich, sozial und solidarisch…“

      „sozial und solidarisch“ sind meiner Erfahrung nach nur Schlüsselworte um in mein Portmonee zu langen !!!!

      mfg. Werner

  3. Norbert Tegge schrieb:

    Lieber Werner,

    dann hast Du es leider noch nicht verstanden. Bist wahrscheinlich immer noch
    ein Opfer von Gehirnwäsche. Als erfolgreicher Arbeitnehmer habe ich genau diese
    Philosophie gelebt. Es war nicht von Nachteil für das Unternehmen. Umsatz vervierfacht,
    niedrigsten Krankenstand. Dein Geldbeutel wird von ganz anderen geleert. Nicht von „faulen“ Hartz IV Empfängern, kranken ect. Wenn der Verwaltungswahnsinn heute gestoppt
    würde, wäre ein Grundeinkommen von 1000 Euro pro Mensch garantiert. Wenn man sich damit sehr intensiv beschäftigt sind es 1500 Euro. Ohne Mehrkosten.

    Wer über Empathie verfügt verhält sich automatisch sozial und solidarisch. Wer nicht…….!
    In meinem Umfeld wachen immer Menschen auf. Ich hoffe es ist nicht schon zu spät.

    Durch meine realen Erfahrungen, die ich hier nur angeschnitten habe, weiss ich wieviel Geld durch Verwaltungssystem verbrannt werden. Wir haben nicht nur eine Bankenkrise.
    Das System hat versagt!

    mfg

    Norbert

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