Regelmäßige Leser dieser Webseite wissen, dass wir eine hohe Meinung von den Analysen von „Querschuesse“ haben. Querschuesse geht von eindeutigen, soweit möglich unverfälschten statistischen Zahlen aus und kommentiert diese nüchtern, sei es zu Target2, zum Auftragseingang und anderen Indikatoren. Wenn Querschuesse „bearbeitete“ Zahlen nutzt, dann immer mit sehr großem Sachverstand.

Um so mehr wollen wir auf die folgende Aussage hinweisen. Es geht uns bei dieser Aussage nicht um das Thema „Inlandsaufträge in Griechenland“, sondern um den letzten Halbsatz am Ende:

„Angesichts eines Rückganges der saisonbereinigten Inlandsaufträge im Januar von -4,2% zum Vormonat und einem Rückgang von -4,6% zum Vormonat bei den Auslandsaufträgen, erschließt sich nicht, wie laut Eurostat der gesamte saisonbereinigte Auftragseingang nur um -0,3% zum Vormonat fallen konnte“ (Link)

Und noch mal in Fett zum wiederholen:

„erschließt sich nicht, wie laut Eurostat der gesamte saisonbereinigte Auftragseingang nur um -0,3% zum Vormonat fallen konnte“

Wir erinnern uns, dass Eurostat die Behörde war, die ursächlich für die Vertuschung vor 2009 und pünktliche Aufdeckung des „Griechenland-Skandals“ in 2009/2010 war (pünktlich nach den französischen und deutschen Wahlen). Wir erinnern uns weiter, dass es von griechischer Seite den Vorwurf gab, dass die Vertuschung und Fälschung der statistischen Zahlen zu Griechenland eine Forderung von Eurostat war.

Wir erinnern uns weiter, dass der gesamte politische Apparat der Euro- und EU-Wahnsinnigen die Daten von Eurostat als Grundlage nutzen muss. Und ab einem bestimmten Punkt kann man mit Daten nicht mehr argumentieren: Ein wirtschaftlicher Zusammenbruch ist nun mal kein „Aufschwung“. Aber was, wenn es den wirtschaftlichen Zusammenbruch offiziell gar nicht gibt, weil die Daten etwas anders zeigen? Tja. Und dürfen dann die Daten von Eurostat dem politischen Wahnsinn widersprechen? Würden Wahnsinnige das erlauben?

Nein, natürlich nicht.

Zuletzt noch dieses Zitat:

„Wir wussten, dass Griechenland betrog, es war klar, sobald sie sich angeschlossen hatten, dass etwas [mit ihren Zahlen]“ falsch war. EU-Kommissar für Handel, Karel De Gucht, 5. Mai 2010

Der Euro und die EU sind das Böse unserer Zeit. Sie sind der Hort der Lüge, der Korruption und der Verwerflichkeit. Dies ist notwendig so, da Institutionen, die keiner direkten und starken Kontrolle durch die Bürger unterliegen, sich verselbständigen, sich zu Monstern entwickeln. Ohne gemeinsame Öffentlichkeit keine Demokratie. Ohne gemeinsame Öffentlichkeit keine Transparenz und Ehrlichkeit.

So einfach ist das.

Deshalb sind wir für direkte Demokratie.

Und deshalb müssen wir, die Bürger, demonstrieren. Angesichts des EuroWahnsinns ist Widerstand demokratische Pflicht. 

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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Kommentare zu: "Vertrauen? In den Euro? In die EU?" (1)

  1. […] haben diese Woche die Verlogenheit der EU bereits angesprochen (Link). Gerade mit Blick auf den ESM sind wir heute auf eine wichtige zusätzliche Information gestoßen. […]

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