Im Großen und Allgemeinen kann man vieles, wenn nicht fast Alles rechtfertigen, denn es geht ja eben um das „Große und Ganze“.

Die totale Verwerflichkeit des gesamten EU-Gebäudes zeigt sich viel anschaulicher im Konkreten, im Detail. In der strukturellen Korruption, in der Beugung des Rechts, im diktatorischen Erlassen von Beschlüssen… oder zum Beispiel hier: Im Fälschen von Zahlen (Dank an radio-utopie).

Vorweg sei zugestanden, dass es sich nur um Vorwürfe und einen Untersuchungsbericht handelt, keine Verurteilung. Zugleich ist für uns vollkommen klar – völlig unabhängig davon, welche Urteile eine ihrerseits korrupte und von der Macht abhängige Justiz trifft -, dass die Vorwürfe zutreffend sind. Zu gut passen sie ins Bild. Zu unwahrscheinlich ist es, dass ein paar einfache Beamte die gewaltigen persönlichen Nachteile auf sich nehmen würden, wenn die Realität den Vorwürfen nicht entspräche.

In der Sache geht es darum: Unter Anleitung von ex-Ministerpräsident Papandreou wurden die Defizitzahlen für Griechenland für das Jahr 2009 nach OBEN gefälscht (von ca. 12-13% auf 15,4%). Zweck der Übung: Schwarzmalen der Situation. Erhöhung der Zahlungsbereitschaft der Geberländer. Und vor allem: Wenn das Loch tiefer gezeichnet wird, als es ist, um so leichter kann in der Folge eine positive Entwicklung „nachgewiesen“ werden.

Bemerkenswert ist nun insbesondere, dass die griechischen Beamten die EU bzw. deren Beamten der „Mittäterschaft“ beschuldigen. Wir halten diese Mittäterschaft für glaubwürdig, denn die EU selbst ebenso wie die Deutsche Bundesregierung teilten das Interesse der griechischen Regierung: Den Euro um jeden Preis zu erhalten. Den Bürgern in den Zahlerstaaten „Alternativlosigkeit“ vorzugaukeln. Die Voraussetzungen für das Schreiben einer „Erfolgsstory“ zu verbessern.

Zuletzt wollen wir auf folgendes Hinweisen: Dass mit Griechenland die Eurokrise just im Mai 2010 aufgebrochen ist, halten wir für keinen Zufall. Der Mai 2010, einige Monate nach der Bundestagswahl in Deutschland und ein Jahr nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich, war der optimale Zeitpunkt, um die Eurokrise „zu starten“. Genau im Mai 2010 begann das Zeitfenster, das sich im Sommer 2012 mit den Wahlen in Frankreich wieder schließt, um die EU in eine Haftungsunion, in einen diktatorischen Zentralstaat umzuwandeln.

Und nun erinnere man sich an die Rolle der Statistik und von Eurostat im Frühjahr 2010, die angeblich von allem nichts wussten… Und wie im ersten Halbjahr 2010 plötzlich die Rede von Betrug und falschen Zahlen war…

Obwohl doch alle von vorneherein wussten, dass Griechenland lügt.

„Wir wussten, dass Griechenland betrog, es war klar, sobald sie sich angeschlossen hatten, dass etwas falsch war.“ EU-Kommissar Karel De Gucht, 5. Mai 2010.

Und so bleibt es wieder dabei, dass die Bürger selbst ihre Belange in ihre Hände nehmen müssen: Protest JETZT!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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