Die Euro-Rettung ist eine Frage von Krieg und Frieden. So, oder so ähnlich sagen es uns eine Frau Merkel und ein Herr Sarkozy. Und nur um ein Gefühl dafür zu geben, mit welchem Pathos hier gesprochen wird, hier ein Zitat von Herrn Sarkozy:

„Der Euro ist das Herz Europas. Wenn der Euro zerstört wird, löst sich Europa in Rauch auf. Und wenn sich Europa in Rauch auflöst, wird der Frieden auf unserem Kontinent von einem Tag auf den anderen in Frage gestellt werden.“ Aus: DMN.

Uns kamen diese Aussagen stets irritierend und pathetisch vor, denn: Eine Währung ist eine Währung ist eine Währung. Theoretisch, und da sprechen wir auch als Wirtschaftswissenschaftler, könnten wir auch mit Hosenknöpfen den Warenaustausch unter uns organisieren (wobei größere Beträge dann eben Tonnen von Hosenknöpfen erfordern würden, was sicher sehr unpraktisch wäre, weshalb wir doch besser die Knöpfe an den Hosen lassen).

Das Zweite was uns stets irritierte war und ist, dass Figuren wie Merkel und Sarkozy von Krieg und Frieden sprechen. Für uns ist völlig klar: Die Persönlichkeiten von Merkel und Sarkozy sind biegsam wie Federn. Merkel kam im Kommunismus zurecht, sie kommt heute zurecht und unseres Erachtens wäre Sie auch vor 1945 gut zurecht gekommen, denn, siehe Atomausstieg, Wehrpflicht, Euro-Wahnsinn usw., für Frau Merkel ist alles nur eine Frage der Opportunität. Sarkozy hingegen, der heute davon redet, dass der Euro Europa Frieden bringt… Nun, diesen Menschen sehen wir ebenso gut, wenn nicht sogar besser, in der Rolle des Generals, sei es im 1. oder 2. Weltkrieg, der für seinen Ruhm und seine Karriere Männer ins Maschinengewehrfeuer schickt oder Deserteure zwecks Hebung der Disziplin erschießen lässt (für die, die sich ein wenig auskennen: Kein Rommel, noch nicht einmal ein Paulus, sondern eher ein Falkenhayn oder Petain).

Was uns vor allem aber an diesen Aussagen stört, ist dies: Dass mit Pathos und Kriegsdrohungen versucht wird, die Menschen daran zu hindern, sich auf ihr eigenes Urteil zu verlassen, auf ihre eigene innere Stimme zu hören. Und um es gleich zu sagen: Dies halten wir für verwerflich und in höchstem Maße unmoralisch (was insofern wieder den Persönlichkeiten von Merkel und Sarkozy entspricht).

Was uns im Übrigen noch kurz zu Helmut Schmidt führt, den „Altkanzler“, der dem Pathos und der Unmoral von Merkel und Sarkozy in nichts nachsteht: Schmidt kämpfte unter Hitler auf der Seite der Diktatur. Und Schmidt stellt sich heute wieder gegen die Demokratie und die Menschen. Und Schmidt rechtfertigt sich wieder mit dem Geschwafel von „Pflicht und Verantwortung“ und so weiter, anstelle das einzig Richtige zu tun, was ein Mann mit seiner Vergangenheit und dem Blut, das an seinen Händen klebt, tun kann: Zu schweigen. Und den Wert des Menschen als Menschen zu bestärken.

Nun gut. Soweit der Vorrede. Worauf wir hinaus wollen ist, dass die Menschen in ihr eigenes Urteil vertrauen sollen.

Und da es hier um Krieg und Frieden geht, sollen Zeitzeugen des Krieges zu Wort kommen. Und zwar nicht die Generäle. Nicht der Oberleutnant Schmidt oder die nachgeborenen Merkels und Sarkozys. Sondern Soldaten. Und was diese berichten.

Und wenn man diese Berichte liest, so frage man sich: Was kann der einzelne Bürger heute im Angesicht der heraufziehenden Euro-Diktatur daraus lernen? Wir glauben vor allem dieses: In sich und das eigene Urteil vertrauen. Den Wert des Menschen als Menschen als das Höchste ansehen. Das Unrecht frühzeitig zu bekämpfen – bevor, ja bevor die Diktatur sich des Staates bemächtigt hat.

Das ist für uns die Lehre aus den Weltkriegen. Und das ist auch die Lehre, die das Grundgesetz prägt, und vom heutigen BVerfG so sträflich relativiert wird: Die unaufhebliche und nicht-aufrechenbare Verpflichtung den Menschen als Menschen zu würdigen.

Und es ist eben dies, was die aufziehende Euro-Diktatur uns nimmt.

Aus „120 Zeitzeugen berichten aus Krieg und Gefangenschaft„:

Kapitel 1: Vor dem Einsatz

Geschichten 1 – 10:

ein Bild

Freiwillig zur U-Boot-Waffe (1-1)

Gustav Lauer wurde 1943 gemustert und am 27.11.1943 als 17-jähriger zur Marine eingezogen. Neben verschiedenen Ausbildungsstufen stellte sich irgendwann die Frage, ob er sich freiwillig zur U-Boots-Waffe melden sollte. Damit war gemeint, zum fahrenden Personal. Als es hieß, dass Admiral Dönitz jeden Mann brauche, wurden auch die Marinesoldaten seine Kompanie gefragt. Gustav Lauer war der einzige, der „Ja“ sagte. Seine Kameraden, die später als Besatzungspersonal auf der Black Watch – dem Mutterschiff der 13. U-Boot-Flottille – eingeteilt wurden, konnten seine Entscheidung nicht verstehen. Doch Lauer war unbeirrt und sagte nur: „Wenn ich zu den U-Booten komme, dann kehre ich nach Hause zurück.“ Doch er erntete nur Kopfschütteln.

Was war passiert?

Lauer hatte geträumt, dass er nur nach Hause käme, wenn er unter Wasser fahren würde. Seine Entscheidung aus dieser inneren Gewissheit heraus war für seine Kameraden unverständlich. Als er an Bord von U 310 (Typ VII c) ging, taten diese schon Dienst auf der Black Watch.

Zwar waren Feindfahrten mit dem U-Boot sehr gefährlich, aber Kommandant Wolfgang Ley war stets so besonnen, dass er nicht immer Kopf und Kragen riskierte. Seine Passivität erregte schließlich das Aufsehen der Vorgesetzten, die ihm mangelnde Angriffslust vorwarfen. Jedenfalls gingen die Mannen um Kapitän Ley in Trondheim (Norwegen) ohne Gegenwehr in englische Internierung, und Gustav Lauer kehrte unversehrt wieder heim.

Und was passierte mit der Black Watch? Am Ostermontag des Jahres 1945 wurde das an der Küste liegende Schiff von den Engländern angegriffen und vollständig zerstört. Fast alle Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod.

So hatte sich das Vertrauen auf seine innere Stimme für Gustav Lauer letztlich gelohnt und er hat, trotz vieler Gefahrenmomente, den Krieg unversehrt überlebt.

Die U 310 „lebte“ danach nur noch zirka zwei Jahre. Sie wurde am 29.5.1945 den Norwegern zugesprochen und im März 1947 verschrottet.

ein Bild

Ein Rendezvous mit Folgen (1-2) (ausführlich im Buch)

Wilhelm Schneider erzählt über ein Rendevouz, das er vor seinem Russlandeinsatz unbedingt wahrnehmen wollte. Es hätte ja das letzte seines Lebens sein können. Wie es verlief und welche Konsequenzen diese „illegale Zweisamkeit“ hatte, kann im Buch nachgelesen werden…

Abschied von lieben Menschen (1-3)

In den letzten Tagen war ihm alles zu viel gewesen. Dass sein Freund Richard von der zweiten Feindfahrt als U-Boot-Soldat nicht mehr heimgekehrt ist, war ein schwerer Schlag für ihn. Nach dem Erhalt dieser Nachricht hatte er sich eine Baracken seines Ausbildungsstandortes in Douai (Frankreich) regelrecht verkrochen. Durfte er als Soldat trauern oder gar weinen, wenn der beste Freund plötzlich nicht mehr war? Der 18-jährige Hans Karpowitz schien in diesen Tagen sehr verändert.
Dann kam die Nachricht, dass sein Großvater gestorben sei. Das machte alles nur noch schlimmer. Glück für ihn, dass der Vertreter des Kompaniechefs – ein älterer Hauptmann – ein Einsehen hatte und ihm eine Woche Urlaub gewährte. Damit hatte er nicht gerechnet.

Von Frankreich über Belgien und Holland fuhr er heim. Bei seinem Aufenthalt in Heerlen bat ihn vor dem Bahnhof ein etwa 8-jähriger Junge um Brot. Hans war glücklich, dem kleinen Holländer ein ganzes Komißbrot schenken zu können. Zugleich war er aber sehr erschüttert, dass die deutsche Besatzung die Niederländer zu Bettlern gemacht hatte.
Als Hans Karpowitz zu Hause ankam, erfuhr er, dass sein Opa bereits vor zwei Stunden beerdigt worden war. Dennoch freute sich der 18-Jährige auf seine Familie, obwohl er den eigentlichen Anlass des Besuches verpasst hatte.

Während dieses Kurzurlaubs fuhr er mit seiner Schwester nach Aachen. Als er seine Blicke streifen ließ, wurde ihm noch mehr das Ausmaß des Krieges deutlich. Nun war er gerade vier Monate Soldat, aber für ihn hatte der Krieg schon seine Ernte eingefahren. Er sah viele Trümmer an diesem Februartag des Jahres 1943 in der alten Kaiserstadt.

Vom Bahnhof Aachen-Nord führte ihr Weg über die Jülicher Straße in Richtung Stadtmitte. Unterwegs überholten sie zwei Kinder. Karpowitz interessierte sich für die beiden und drehte sich zu ihnen um. Er erschrak dabei, als er Judensterne auf ihrer Kleidung erblickte. Zwei Kinder im Alter von sieben bis neun Jahren, adrett gekleidet, die so dahintippelten. Sie hatten sich bei den Händen gefasst und machten einen arglosen Gesichtsausdruck. Dieses Bild der kindlich reinen Eintracht prägte sich bei ihm ein.

Er ging rasch weiter, aber dieser Eindruck ließ ihn bis in die Gegenwart nicht los. Was diese Kinder wohl noch erleben sollten? Diese Frage beschäftigte ihn und dabei dachte er an seinen Musiklehrer Hans Otto auf der Lehrerbildungsanstalt in Boppard. Seine Klasse war eine verschworene Gemeinschaft gewesen, und die Offenheit dort grenzte im Verhältnis zur damaligen Zeit schon an Fahrlässigkeit. So hatten einige jenem Musiklehrer die Frage gestellt, was er davon halte, was mit den Juden geschieht? Dass etwas mit ihnen geschah, war allen klar. Aber wusste man es genau und  wie grausam war es wirklich? Sicher, das Wort KZ hatte schon eine schreckliche Aura, aber was steckte dahinter? Und was hatte dieser mutige Hans Otto geantwortet: „Hört mal her Jungs. Ich will euch eins erzählen. Ich lebte in den 30er Jahren in Frankfurt, und mir ging es wirklich dreckig. Eine jüdische Familie nahm mich von der Straße auf und stellte mich als Hauslehrer ein. Ich lebte mit diesen jüdischen Mitbürgern zusammen wie in einer Hausgemeinschaft. Ich kann nicht begreifen, dass solche Menschen jetzt irgendwo im Osten in einem Ghetto sind.“ Diese kühne Äußerung des Lehrers geschah in vollem Vertrauen in die Klasse. Hätte auch nur ein Schüler den Mund aufgetan, wäre dem Musikpädagogen Ärger mit der Gestapo nicht erspart geblieben.
Am Abend waren Bruder und Schwester wieder aus Aachen zurück. Die Geborgenheit daheim war das, was er nach dem Abschied von lieben Menschen dringend brauchte. Hier konnte er für einige Tage auftanken, weil er wusste, dass noch eine Menge vor ihm lag.

ein Bild

Kommandant mit 20 (1-4) (ausführlich im Buch)

Dr. Reinhard Wöbker wurde schon mit 20 Jahren Kommandant eines Bootes. Diese Geschichte verdeutlicht die hohe Verantwortung, die in den Jahren des Zweiten Weltkrieges (aus heutiger Sicht) fast noch Jugendliche übernehmen mussten.

Die Ruhe vor dem Sturm (1-5)

Stalingrad, wie viele Schrecken verbinden sich mit diesem Namen. Für die meisten Soldaten, die im Jahre 1943 bei Stalingrad eingekesselt wurden, folgte ein schreckliches Ende. Nur wenige konnten dem Kessel lebend entkommen. Einige hatten Glück, dort nicht hineinzugeraten, obwohl sie kurz davorstanden. Willi Dautzenberg wäre um Haaresbreite in dem Kessel festgesetzt worden, aber eine innere Stimme bzw. sein entschlossenes Auftreten bei seinem Chef bewahrten ihn davor. Glück für beide, die ahnungslos diesem Inferno entkamen. Wie es dazu kam, schildert diese Geschichte:

Es war im Winter 1943, einen Tag vor der Einschließung Stalingrads durch die Rote Armee. Willi Dautzenberg, Fahrer von Offizieren, sollte seinen Chef, einen weiteren Armeeangehörigen sowie einen rumänischen Offizier ins 100 km entfernte Stalingrad fahren. Sie wollten sich dort einmal umschauen.

Bald erreichten sie die Stadt und sammelten dort ihre Eindrücke. Sie fanden Stalingrad als eine desolate Stadt vor, und es lag eine unheimliche Ruhe in der Luft. Der Nachmittag kam, und die Offiziere hatten keine Lust mehr zurückzufahren. Also war Quartiersuche angesagt. Dem Fahrer (d.h. Dautzenberg) war gar nicht wohl. Ihn überkam eine Unruhe, die ihn nicht losließ. Er versuchte seinen Chef zu überreden, dass es doch besser wäre, in sicheren Quartieren außerhalb der Stadt zu übernachten. In Stalingrad wüsste man doch nicht was man an Herbergen bekäme. So ging es hin und her, und schließlich willigte Dautzenbergs Vorgesetzter ein. Sie verließen am gleichen Tag die Stadt.

Es dauerte nur bis zum nächsten Morgen, als die Richtigkeit der Entscheidung auf furchtbare Weise bestätigt wurde. Die Russen griffen an und umschlossen die Stadt mit eisernem Griff. Willi Dautzenberg und seine drei Mitfahrer waren entwischt, bevor die „Tür zum Schrecken“ zufiel. Sie hatten auf ihre Weise noch ein Stalingrad erlebt, das schon einen Tag später nicht mehr dasselbe sein sollte.


ein Bild


Gnade vor Recht (1-6)

Felix Warthofer hatte die „Schnauze voll“. Er befand sich auf einem Truppenübungsplatz in Leimen bei Heidelberg. Jetzt war er bereits zwei Jahre beim Militär, und nun sollte er wieder eine Infanterie-Ausbildung machen. Er hatte das doch bereits schon Ende 1941 bei der Marine hinter sich gebracht. Aber nicht nur das. Der Ausbilder schien die Marinesoldaten nicht zu mögen. „Ihr von der Marine taugt doch nichts,“ schallte es immer wieder herüber. „Hinlegen, aufstehen, marsch, marsch.“ So ging das fortwährend.

Irgendwann wurde es dem jungen Mariner zu bunt. Er stand einfach nicht mehr auf. Als das der „Schleifer“ sah, wurde der natürlich noch lauter. Er ging zu ihm hin und schrie, was das denn solle. Langsam stand Warthofer auf und stürzte sich auf den Schreihals. Er schlug auf ihn ein und ließ seiner Wut freien Lauf. Bald wurde die Keilerei von dritten beendet und der Marinesoldat abgeführt. In einer Zelle konnte er sich wieder langsam beruhigen. Der Heißsporn konnte sich ausmalen, was ihn erwartete.

Vierzehn Tage später kam Felix Warthofer vor ein Kriegsgericht in Mannheim. Die Anklage war klar und der Fall auch: Meuterei vor versammelter Mannschaft und tätlicher Angriff auf seinen Vorgesetzten. Die Aussagen des Unteroffiziers ließen keinen Spielraum übrig. Warthofer konnte sich nicht so richtig verteidigen. Ein Richter schien etwas Verständnis zu haben: „So ein netter strammer Kerl. Wie konnten Sie sich denn dazu hinreißen lassen?“
Was sollte er sagen? Dass er die Schikanen nicht mehr ertragen hatte oder die Beschimpfungen der Marine? Als alles gesagt war, ließ man den Angeklagten einige Tage im Unklaren.

So bekam er mit, wie vor jeder Mittagsmusterung die Todesurteile verlesen wurden, die dieses Gericht gefällt hatte. Jedes Mal wenn er das hörte, fuhr ihm der Schreck in die Glieder. Er konnte auch damit rechnen, eine solche Strafe zu bekommen.

Endlich war es soweit. Die Urteilsverkündung stand an. Als verlesen wurde, dass er eineinhalb Jahre Gefängnis mit Frontbewährung bekam, fiel ihm ein Stein vom Herzen. Da hatte er nochmal Glück gehabt. Warum man ihn so milde behandelt hatte, erfuhr Felix Warthofer nicht. Wichtiger war, dass er mit seinem Ausbilder nicht mehr konfrontiert wurde und Deutschland bald zur besagten Frontbewährung in Richtung Italien verließ.


Ohne Papiere in Urlaub (1-7) (ausführlich im Buch)

Dass ein illegaler Ausflug auch glimpflich ablaufen kann – auch dank des nötige Kleingeldes – zeigt diese Geschichte. Sie passt gar nicht in das Schema von Angst vor Strafe, welches in dieser Zeit überwiegend herrschte.

ein Bild

Leben im U-Boot (1-8)

Wie war das Leben an Bord eines U-Bootes im Zweiten Weltkrieg? Gustav Lauer wurde als 18-Jähriger Maschinengefreiter auf dem U-Boot U 310, Typ VII c. An Bord befanden sich 54 Mann Besatzung unter Kommandant Wolfgang Ley. U 310 war 67,1 Meter lang und 6,2 Meter breit. Weitere Eckdaten: 4,8 Meter Tiefgang, 250 Meter maximale Tauchtiefe, Alarmtauchzeit in 30 Sekunden. Das Boot war mit zehn Torpedos bestückt, davon befanden sich fünf in den Rohren und fünf in Reserve.

Lauer war als Zentralheizer u. a. für die Entlüftung der Tauchzellen und für das Trimmen (das Boot waagerecht halten) verantwortlich. Dabei musste er bei Unterwasserfahrten Bewegungen innerhalb des Bootes ausgleichen. Ging ein Mann vom Bug zum Heck, mussten 50 Liter Wasser auf der anderen Seite für Ausgleich sorgen. Wenn kein Feind in der Nähe war, fuhr das Boot über Wasser. Dabei konnte es die Batterien aufladen oder schnellere Fahrt machen. Dann durften jeweils zwei Kameraden im offenen Turm rauchen.

Beim sogenannten Alarmtauchen war Eile angesagt. Dazu wurde bei 20 Metern Tauchtiefe das Wasser aus den Untertriebszellen herausgedrückt. In einem kritischen Fall – es musste besonders schnell gehen – konnte dies erst bei ca. 30 bis 40 Metern Tiefe vorgenommen werden. Dadurch „stürzte“ dass das Boot bis in zirka 300 Metern Tiefe. Als es endlich abgefangen werden konnte, waren alle heilfroh, dass das Boot dem Druck standgehalten hatte und so dem feindlichen Zerstörer entkommen konnte.

Eine andere gefährliche Lage ist Lauer unvergessen. Das Boot wurde vom Gegner geortet. Es konnte aber nur bis zu 110 Metern Tiefe tauchen und lag dann auf Grund. Sämtliche Maschinen und Geräte wurden abgestellt. Es musste absolute, wortlose Stille herrschen. Von Steuerbord aus fielen laufend Wasserbomben, aber die alles entscheidende Bombe verfehlte ihr Ziel. Das Boot befand sich glücklicherweise genau in einer Lücke, die von den Bomben verschont blieb. Als die Gefahr vorbei war, gab es ein großes Aufatmen.
U 310 operierte überwiegend im Nordmeer, quasi vor der Haustür Russlands. Weihnachten 1944 hatte man vor der russischen Küste einen Kolbenfresser. Nach der Reparatur lief das Boot Silvester 1944 auf die Klippen auf. So konnte man auf unorthodoxe Art den Russen ein gutes neues Jahr wünschen, um dann danach die Heimfahrt anzutreten.

Bei den Maßen des Bootes war nicht viel Platz an Bord. Rechts und links waren die Schlafkojen angebracht, jeweils zwei übereinander. Jede freie Stelle war zudem mit Verpflegung ausgefüllt. Geschlafen wurde im Wechsel: vier Stunden Dienst und vier Stunden Schlaf. Man fand immer ein „vorgemieftes“ Bett vor.

Die Toilette an Bord ließ sich nur bis zu einem Tiefgang von unter 18 Metern benutzen. Sonst hätten die Fäkalien wegen des größeren Wasserdrucks nicht mehr herausgepumpt werden können. So hieß es ab 19 Metern Tiefe „Arschbacken zusammenkneifen“.

Als jüngstes Besatzungsmitglied wurde Gustav nur Benjamin genannt. Er tat zusätzlich als Backschafter (Aufwarter) der Unteroffiziere Dienst und war dadurch in der Kombüse „an der Futterquelle“.

Das Boot und dessen Besatzung überstanden den Krieg heil. Es wurde am 8.5.1945 in Trondheim (Norwegen) den Engländern übergeben. Dass es so kam, verdankte man einer großen Portion Glück sowie der besonnenen Art des Kommandanten, der vor allem an das Wohl seiner Besatzung dachte.

Langer Arm aus der Heimat (1-9) (ausführlich im Buch)

Hans Mohr erlebte fern der Heimat, aus welch kleinlichen Gründen jemand denunziert werden kann. Dank besonnenem Vorgesetzten hat er aber Glück und kommkt mit dem Schrecken davon. Diese Geschichte zeigt, welche „Stilblüten“ die Verblendung von Menschen spielen konnte.

ein Bild

Ein Feuerwerker erzählt (1-10)

Wilhelm Mingers arbeitete während des Krieges als Feuerwerker. Er fasst seine 6-jährige Tätigkeit mit dieser Schilderung zusammen:
Da ich bereits während der aktiven Reichswehrdienstzeit von 1935 bis 1937 auf der Feuerwerkerschule in Berlin theoretische Kenntnisse und bei der Abnahmestelle der Firma Rheinmetall-Borsig in Düsseldorf praktisch als Feuerwerker ausgebildet worden war, kam ich mit Kriegsbeginn (August 1939) zu den verschiedenen Abnahmestellen beim VI. AK (Armeekorps). Ich war beim Bochumer Verein, beim Dortmund-Hörder-Hütten-Verein und danach bei einer neugegründeten Abnahmestelle in Köln bis Ende März 1941 eingesetzt. Zur Erläuterung sei gesagt, dass alle Aufträge des Heeres-Waffenamtes an die Industrie durch Heeresabnahmestellen genehmigt werden mussten. Die Stellen wurden nach Bedarf im Bereich eines Armeekorps eingerichtet. Sie unterstanden einem Inspizient, meist einem General der Artillerie und wurden besetzt durch Offiziere (W = Wehrmacht) und Feuerwerker.

Nach diesen zwei Jahren erfolgte die Versetzung zum IV AK. Ich bekam in Chemnitz eine eigene Dienststelle und blieb dort bis Mitte 1942. Mittlerweile war der Westfeldzug beendet und Frankreich besetzt. Das blieb auch für mich nicht ohne Auswirkungen. Ich wurde nach Elsass-Lothringen abkommandiert und hatte beim V. AK eine sehr große Dienststelle unter mir. Sie umfasste den Bereich von Colmar bis nach Besancon/Frankreich. Hier hatten wir fast ausschließlich mit Uhrwerkszündern zu tun und kontrollierten Fabriken, die derartige Zünder herstellten. Kurios war, dass ich als Dienststellenleiter einen niedrigeren Dienstgrad hatte, als ein mir unterstellter Oberleutnant. Während des Dienstes konnte ich ihm Weisungen erteilen und nach dem Dienst er mir. Da ich aber ein gutes Verhältnis mit ihm hatte, stellten wir uns ab und zu gegenseitig Urlaubsscheine aus. Ich brauchte als Dienststellenleiter nicht meinen Dienstgrad zu nennen, sondern pflegte nur ‘Dienststellenleiter’ zu schreiben. Er unterzeichnete hingegen meinen Urlaubsschein mit seinem Dienstgrad. So kam niemand auf die Idee, die Richtigkeit der Urlaubsscheine anzuzweifeln.

Im Januar 1943 erfolgte meine Versetzung nach Peenemünde. Hier wurde die Rakete A 4 (im Volksmund V 2) hergestellt. Bis Mitte Juli erhielt ich die Ausbildung auf dem Prüfstand VII. Dieser war zuständig für die Überprüfung der Raketen-Triebwerke bzw. Steuerung. Wir ermittelten die Daten für die Flugbahn der Rakete. Diese wurde angetrieben durch 5 t Flüssig-Sauerstoff und 5 t 96%igen Alkohol. Sie erreichte eine Gipfelhöhe von zirka 105 km, hatte eine Reichweite von zirka 320 km, einen Durchmesser von zirka 1,60 m und war zirka 10 m hoch. Der Schub betrug 25 t, und die Beschleunigung lag zwischen 2 und 5 g (g = 9,81 m/sec). Die Antriebsstoffe Sauerstoff und Alkohol wurden durch ein Turbinen/Kreiselpumpen-Aggregat mit zirka 400 PS Leistung, mit 33 atü über Mischtöpfe in den Reaktor eingespritzt. Die Austrittsgeschwindigkeit der Verbrennungsgase betrug zirka 2600 m/sec. Auf dem Prüfstand wurden die Flammen in einer Wasserschure erstickt. Das ständig benötigte Wasser war auch ein Grund, warum solche Prüfstände direkt am Meer lagen. Die Auftreff-Geschwindigkeit der Rakete lag bei 1500 m/sec, also bei etwa 5facher Schallgeschwindigkeit.

Ich erinnere mich noch an eine Begebenheit bei einem Raketenversuch. Nach Überprüfung des Dachruders hatten wir vergessen, es zu aktivieren. Somit konnte die Rakete nach dem Start nicht in eine ballistische (gebogene) Bahn kommen, sondern stieg senkrecht hoch. Nur durch Winde wurde ihre Bahn etwas verändert, so dass sie nur geringfügig abtrieb. Als wir die Rakete in 500 m Entfernung ins Meer fallen sahen, waren wir beruhigt. Sekunden später „überfiel“ uns ein Schallgeräusch, dass uns wie die „Sandhasen“ umherspringen ließ. Wir wussten nicht, wie uns geschah. Die Erklärung hierfür: das Fluggerät flog schneller als der Schall, und der in unserem Bereich verbliebene Schall erreichte uns etwas später. Die Rakete hatte sich ja durch das nicht aktivierte Dachruder nur unwesentlich von unserem Startort wegbewegt. Dieses „Phänomen“ beobachtete man auch bei Einsätzen in England. Man hörte die Rakete nicht kommen, weil sie ja mit fünffacher Schallgeschwindigkeit aufschlug. Wer vorher ihre Luftgeräusche wahrnahm, konnte gewiss sein, dass ihm nichts mehr passierte; denn das Geschoss war dann wenige Sekunden vorher schon eingeschlagen.

Ab August 1943 kam ich als Prüffeldleiter zu der im Bau befindlichen Prüfanlage in Radevach bei Friedrichshafen. Es war eine Anlage mit zwei Prüfständen und dazugehörigem Messhaus. Nach einigen leichteren und auch größeren Pannen lief der Betrieb ganz ordentlich. Nur hatten die Planer die Nähe der Schweiz wohl nicht genügend beachtet. Da die Versuche einen Riesenkrach verursachten (unser Prüfstand lag in einer Bucht), wurden natürlich auch unerwünschte Beobachter auf Schweizer Seite angezogen. Also konnte sich der Feind über den Ablauf und die Intensität der Raketenversuche ein gewisses Bild machen. Das führte dazu, dass Anfang Januar 1944 die Versuche dort eingestellt wurden.

Nach einer kurzen Tätigkeit in einem Montage-Werk bei Nordhausen (hier wurden von KZ-Häftlingen in einem ehemaligen Salzstollen die Raketen zusammengebaut) und nach einigen Prüfaufträgen im Rahmen der Raketenerprobung, kam die Versetzung zum Heereswaffenamt nach Berlin als Sachbearbeiter für Fernraketen (hauptsächlich auch wieder A 4, d.h. V 2). Denn es gab auch Versuche mit Pulverraketen für größere Reichweiten.

Im April 1945 geriet ich in Gefangenschaft. Ich war aber nur vier Monate in Cherbourg/Frankreich und kehrte im August 1945 wieder heim.
(Anmerkung: t = Tonnen, g = Gramm, m/sec = Meter pro Sekunde)

ein Bild

Einfach nur in Ruhe gelassen werden,
aber den Luxus konnte man sich nur selten erlauben…
(Hier Adolf Flamkamp auf Heimaturlaub)

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

Advertisements

Kommentare zu: "Europa, Krieg und die innere Stimme" (11)

  1. Vielen Dank für euren wichtigen Einsatz :-)

    Ja, ganz genau, wer in der Demokratie schläft, kann leicht in der Dikatatur aufwachen.

    Eine Möglichkeit, bereits jetzt die Weichen für den Zug in eine gute Zukunft zu stellen, wäre diese Entscheidungsplattform zur Realisierung von Bürger- und Volksentscheiden aufzubauen:http://www.onlinetechniker.de/schaubild-ideen.htm#entscheidung

    • Werner schrieb:

      Und dieses “ Schaubild die neue Gesellschaft“ soll ich jetzt studieren nur weil ich gegen die Vergemeinschaftung der EU-Schulden bin ? Tz, tz, tz.
      Ich will keine neue Gesellschaft sondern nur dass die Schuldenmacher SELBST ihre Schulden abzahlen, nicht ich !

      • Damit die Staaten keine Schulden mehr machen (und somit auch keine Schulden mehr umverteilt werden), muss einerseits das Geldsystem auf Zinslos umgestellt werden, aber auch die Gesellschaft geändert werden. Solange die Politiker ungestraft Diener des derzeitigen Systems sind, werden wir eine „Entschuldung“ nicht erleben. Dazu muss man eben auch die Medianlandschaft und das politische System reformieren. Das eine geht eben nicht ohne das andere. Ich finde das Schaubild deswegen ziemlich gut.

  2. frank.k schrieb:

    ich will, dass saaten garkeine schulden mehr machen dürfen.
    und für eine freie gesellschaft

  3. Murksel schrieb:

    Schön, dass es endlich einmal jemand so deutlich schreibt.
    Merkel und Sarkozy spielen mit der Angst der Menschen.
    Das ist einfach niederträchtig!!

  4. frank.k schrieb:

    Jeder der das vom Chef bestätigt will liest Edward Bernays „Propaganda – die Kunst der Public Relations“ http://www.fileuploadx.de/144035

    Ist doch allseits bekannt, wie das Spiel funktioniert. Nur dass Leute die den ESM Vertrag gelesen haben nicht mehr auf die Angstmasche reinfallen, die schockiert garnichts mehr.
    Politiker lieben/brauchen Krisen um ihre Agenda druchzusetzen. Vielleicht brauchen wir sie auch um eine freie und friedvolle Gesellschaft zu erreichen.

  5. Lutz Bongardt schrieb:

    Insgesamt finde ich den Artikel sehr gut. Und die Kritik an Helmut Schmidt ist berechtigt. Was mich an dem Mann immer gestört hat, ist seine Affinität für China.
    Über Merkel und ihr Verhältnis zur Politik gibt es kaum noch was zu sagen, doch über Sarkozy umso mehr.
    Obwohl die Vita von Sarkozy im Netz leicht zugänglich ist und eine Recherche seiner Person keinerlei Schwierigkeiten beinhaltet, wissen wohl die wenigsten, daß der Mann das Staatsamt des Kofürsten von dem ehem. oder noch immer off shore-Hafen Andorra inne hat. Zwar hat er innepolitisch kein Mitspracherecht, das Amt ist ähnlich dem des deutschen Bundespräsidenten, doch bei außenpolitischen Entscheidungen kann Sarkozy ein Veto einlegen.
    Andorra ist ein souveräner Ministaat in den Pyrenäen und kein Mitglied der EU.
    Mit den ehem. oder noch immer Schwarzgeldbunkern Liechtenstein, Andorra, Monaco, San Mariono und hat Brüssel besondere politische und wirtschaftliche Beziehungen vereinbart.
    Dr. Rath, dessen 5 Vortragsmitschnitte „Vom 2. Weltkrieg bis heute!“ man sich auf Youtube unbedingt zu Gemüte führen sollte, hält Sarkozy für ähnlich gefährlich wie Hitler.
    Was allerdings alternative Medien angeht, ich denke, man sollte die mit sehr viel Vorsicht genießen. Die zugänglichen im Netz kolportieren – ob ahnungslos, aus Unwissenheit, oder beabsichtigt – sehr viele Mären, die immer mehr zu Fallstricken werden und sich wie ein Lauffeuer im deutschen Netz verbreiten. Nicht nur der mainstream lügt oder verbreitet Halbwahrheiten, die alternativen stehen denen in nichts nach!
    Beispiele sind die Behauptungen, die BRD sei eine GmbH, die BRD sei eine Simulation, die BRD sei nicht souverän, die BRD habe keine Verfassung. Die Behauptungen infiltrieren mittlerweile das gesamte deutsche Netz, doch keine davon stimmt!
    A. Der Zwei-plus-vier-Vertrag garantiert der Bundesrepublik völkerrechtlich bindend die volle Souveränität.
    B. Das Grundgesetz ist eine Verfassung und nennt sich nur so, weil anders als in der Weimarer Verfassung die Grundgesetze, auf welche die Regierung vereidigt wird, am Anfang stehen und die Staatsordnung erst im zweiten Teil. Mit dem GG, seinem Zustandekommen und seiner Ordnung sollte sich meines Erachtens jeder eingehend beschäftigen, damit er erkennt, daß Die Bundesrepublik Deutschland heute, und vom Bundesverfassungsgericht bestätigt, „identisch“ ist mit dem Deutschen Reich. Vor allem die Rechten rütteln hier.
    C. Daß die BRD eine GmbH sei, ein simuliertes Staatengebilde, kommt aus der fehlerhaften Wahrnehmung der Begrifflichkeit „Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH“. Diese Agentur gibt es tatsächlich. Sie ist 1990 gegründet worden von der Regierung, um in ihrem Auftrag die Schuldenbuchverwaltung zu übernehmen. Kürzer gefaßt, sie verwaltet die Konten der BRD. Und die Bundesrepublik ist Hauptgesellschafter. Sonst nichts.
    Das kann jeder Privatmann machen, seine Konten einer Agentur GmbH zur Verwaltung übergeben. Die Agentur haftet nur beschränkt, wenn was schief läuft. Aber der Privatmann voll. Die Schuld verschwindet nicht einfach.
    Die GmbH ist gegründet worden, um auch Privatinvestoren behilflich zu sein. Das dürfte ein Amt eben nicht.
    Ob das nun gut ist oder schlecht, sei dahin gestellt. Aber es entsprich der Rechtsordnung.
    Ziemlich ausführlich und ein wenig abschweifend, aber ich sehe die Probleme des Netzes als größer und gefährlicher an als seinen Nutzen.
    Besser ist, Demos zu veranstalten. Lärmig sollen die sein. Nur das erschüttert die Bande in Berlin!

    • Vielen Dank für die Info. Bin auch auf das BRD-Märchen reingefallen. Wo ich dir nicht unbedingt Recht gebe ist das Ausmaß der Gefahr des Internets. Ich denke die Vorteile übersteigen die Gefahren. Natürlich gibt es Falschinfos wie die BRD-GmbH Sache, aber ohne Internet wären wir nur den Massenmedienlügen ausgesetzt. Ohne Internet hätte ich zum Beispiel nie von dem Banken- und Zinssystembetrug erfahren. Ich bin schon froh über diese Erfindung.

  6. ̶s̶̶ta̶̶a̶̶z̶̶i̶ schrieb:

    steht fast alles scharz auf weiß
    http://www.natuerlicheperson.de/sklaven

  7. […] Uraltkanzler hat sich mal wieder geäußert, im Handelsblatt. Wir hatten zu Schmidt schon vor einiger Zeit unsere Bewertung […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Schlagwörter-Wolke