In eigener Sache:

Unser Aktionsbündnis ist im Jahr 2011 als loser Zusammenschluss einiger Menschen entstanden. Ausgehend von Nichts und mit minimalen Mitteln haben im letzten Jahr viel erreicht! Zugleich sehen wir mit großer Sorge, wie die Demokratie in Deutschland immer stärker ausgehöhlt wird und das Wahnsinnsprojekt EURO bis zur letzten Patrone, bis das ganze Volksvermögen verbrannt ist, betrieben wird.

Unsere Enttäuschung über diesen Staat, diese Diktatur namens EU, diese Eurozone mit einer Verbrecherbande an der Spitze ist heute noch größer als vor einem Jahr.

Zugleich spüren wir, dass viele Menschen sich vom Euro-Thema abwenden. Nicht weil das Thema weniger wichtig geworden wäre, sondern schlicht aus Ermüdung. Krise ist nun mal nicht als Dauerzustand zu ertragen. Und die Wirkung des medial hoch geputschten „Occupy“-Protests war aus unserer Sicht leider letztlich kontraproduktiv: Viele Bürger haben Dampf abgelassen – und lehnen sich jetzt wieder entspannt zurück. Hängen bleibt eine so ergebnisoffene Forderung wie: „Weist die Banken in die Schranken!“ Als ob die Banken allein das politisch-ökonomische Machtsystems wären.

Die Eurokrise ist nur das Symptom. Die Krankheit aber ist die Abkoppelung der Macht vom Wollen der Menschen. Diese Krankheit der Verselbständigung der Macht lässt sich nur durch die Einführung der Direkten Demokratie lösen. Weder Euro, noch Euro-Rettungswahnsinn noch viele andere Fehlentwicklungen wären in einer direkten Demokratie möglich gewesen: Wir wollen einen anderen Staat. Einen besseren Staat!

Zugleich bejahen wir die Essenz des Grundgesetzes, das ja explizit den Weg zu einer neuen Verfassung, die die Bürger sich in freier Entscheidung selbst geben, offen lässt. Unser Protest richtet sich also nicht gegen das Grundgesetz, sondern gegen das, was das BVerfG, die Bundesregierung, der Bundestag und die große Einheitsblockpartei daraus gemacht haben. Wir wollen die im Grundgesetz angelegte Möglichkeit zu einer neuen, besseren Verfassung nutzen und mit Leben erfüllen!

Sicher, auch die Direkte Demokratie hat Schwächen. Aber, frei nach Winston Churchill: „Die Direkte Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“ Und Ja, zu diesen noch schlechteren Regierungsformen zählt die „repräsentative“ Demokratie, die in der heutigen Wirklichkeit in Deutschland keine Demokratie mehr ist, sondern nur noch eine leere Hülse, Dekor für den Vollzug der aufziehenden EU-Diktatur.

Wir, die Menschen hinter dem Aktionsbündnis, wollen uns auf jeden Fall weiter engagieren: Für die Menschen. Für die Direkte Demokratie. Gegen den EURO-Rettungswahnsinn.

Dafür aber müssen wir unseren Protest neu aufstellen und uns besser organisieren.

– Wir wollen überparteilich sein.

– Wir wollen allen Menschen Engagement ermöglichen.

Wir sehen, dass wir die Form unseres Protests anders anlegen und uns eine Organisation geben müssen. Hierzu werden wir uns am Samstag, den 14. Januar ab 10.30 h in Stuttgart treffen. Wir laden alle Menschen, die sich über die Demokratie in Deutschland und Europa Sorgen, ein, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

Interessierte wenden sich bitte per Mail an aktion-direkte-demokratie@email.de um den Ort des Treffens zu erfahren.

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Kommentare zu: "In eigener Sache: „Direkte Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“" (6)

  1. anonym schrieb:

    Wird das jetzt ein „konspirativer Geheimbund“ an dem man sich nur gegen Hergabe seiner E-Mail Adresse beteiligen kann ?
    Ich hoffe doch das ist nicht euer „Demokratie-Verständnis“.

    • Na, wenn wir konspirativ wären, würden wir den Termin ja nicht veröffentlichen…
      Wir möchten einfach gerne wissen, wie viele Leute kommen und wer kommt. Es ist ja keine Demo, sondern eine Klausur, auf der gearbeitet werden soll. Und eine Diskussion von Angesicht zu Angesicht ist selten anonym.

      Unsere Transparenz und unser Demokratieverständnis zeigen sich eben dadurch: Dass wir offen jede(n) einladen, teilzunehmen!

      Viel Demokratischer und Offener gehts u.E. nicht – und der Raum, in dem wir uns treffen, fasst halt nun mal nur eine bestimmte Anzahl Personen.

      ADD

      • Ich bin auch für Öffentlichkeit, da wir durch einen geschlossenen Bund viel Angriffsfläche bieten würde. Ich denke eine Protokollführung und die Veröffentlichung des Protokolls würde Diffamierungen erschweren, die entstehen könnten. Wir müssen mit inversen „Waffen“ unserer „Gegner“ kämpfen, und die stärkste Waffe dieser Leute ist Verschlossenheit. Sonst würde ich gerne dabei sein. Ich schreibe euch gleich an.

  2. Nonkonformer schrieb:

    Natürlich muß man sich anmelden, anders ginge es gar nicht, ohne Organisation geht
    gar nichts!
    Würde kommen, benachrichtigt publizist@web.de

  3. Wilhelm Tell schrieb:

    Hallo, ich bin Mitglied bei „Mehr Demokratie“ und z. Zt. leider or Gott sei Dank in Adalusien, sodass ich am 14.1. in Stuttgart nicht teilnehmen kann.
    Ungeachtet dessen würde ich gern auf diesem Wege einen Vorschlag einbringen, der mir die ganze Zeit schon auf der Seele liegt. Ich würde irgendjemad von Euch bitten, diesen in meinem Auftrag beim Meeting einzubringen und zur Diskusson zu stellen:
    Das Bestreben von „Mehr Demokratie“ ist nicht nur aller Ehren wert, sondern für unser Land von essentieller Bedeutung und Nutzen. Es ist ein Weg in winzig kleinen mühsamen Schritten. Die Erfolge wollen gegen einen bestens organserten Apparat des bestehenden Machtgefüges durchgesetzt werden, der das mit allen Mitteln verhindern will. Die heutigen Politiker bräuchten doch bloss über die Grenze in die Schweiz zu schauen, um zu wissen, wie man es besser macht. Aber tun sie das? Blöd sind die auch nicht! – also muss es einen andere Grund geben: den persönlchen Machterhalt. Um den geht es nämlich – und dagegen wird es äußerst schwierig sein, mit Vereins-Mitteln, wie sie von Mehr Demokratie angewendet werden, anzukommen. Zumal das bestende System sich jeder Zeit hinter den von ihnen selbst formuierten Gesetzen verstecken kann und wird.
    Also muss es gestattet sein, nach anderen, besser greifenden Strategien zu suchen. Und eine solche Strategie ist mein Vorschlag: Lasst uns das System mit seinen eigenen Waffen schlagen! Was ist damit gemeint?
    Mit dem Wunsch nach mehr Demkratie haben wir große Teile der Wähler hinter uns. Das gesamte Thema der „Politikmüdigkei“ der Bevölkerung ist letzten Endes darauf zurück zu führen, dass „die da oben ja sowieso machen was sie wollen“. Und da sollten wir ansetzen, indem wir aus dem Verein „Mehr Demokratie“ eine politische Partei „Mehr Demokratie“ (o.ä.) machen. Wenn es einem kleinen chaotischen Haufen gelingt, mit einer neu gegründeten Piraten-Partei in Berlin auf Anhieb 9% zu gewinnen und in das Stadtparlament einzuziehen – ganz ohne ernst zu nehmende Aussage und Progamm – dann möchte ich nicht wissen, wie groß der Teil der Bevölkerung ist, der sich einer Partei „Mehr Demokratie“ zuweden würde.
    Und wenn wir auf diesem Wege genügend Wähler hinter uns bekommen würden, dann hätten wir tatsäclich eine gute, reele Chance, die drohende Brüssel Diktatur auszubremsen – was zwingend erforderlich ist, um Schaden von Deutschland fern zu halten. Ich halte das für einen fairen, lohnenden Ansatz und ein erstrebenswertes und erreichbares Ziel, dessen Erreichen mit viel Arbeit verbunden ist. Auf jeden Fall zielführender, als dar gut gemeinte, ehrbare Ansatz der heutigen Bemühungen von „Mehr Demokratie“.
    Was den Piraten recht ist,kann uns nur billig sein! Was denen scheinbar mühelos gelungen ist, sollte mehr Demoratie bestimmt und erst recht gelingen.
    Ich wäre Euch dankbar wenn Ihr diesen Voschlag am 14.1. in Stuttgart, gern in meine Namen, ins Gespräch bringen würdet.
    Gruß aus Andalusien und gute Gespräche am 14.1. in Stuttgart!

    • Interessanter Kommentar. Wir selbst haben uns zu Anfang unseres Engagements beim „Mehr Demokratie e.V.“ gemeldet und wollten mit diesem Verein gemeinsam demonstrieren.
      Uns sagte man damals: Mehr Demokratie e.V. demonstriert nicht. Und äußert sich auch nicht zu bestimmten Einzelthemen. Man will nur abstrakt für „mehr“ Demokratie werben.

      Das Aktionsbündnis Direkte Demokratie entstand eben auch deshalb – und nennt sich „AKTIONSbündnis“ -, weil uns das zu wenig ist. Wir wollen auf die Straße. Wir wollen Druck machen. Für Direkte Demokratie. Und gegen den Euro-Wahnsinn.

      Vielleicht verwechselt uns aber der Kommentator auch bloss…

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