In eigener Sache…

Es ist witzig.

Wirklich.

Und traurig.

Da saß ich bei Jauch als Zuschauergast und durfte… einmal … einen Satz sagen… Und schon fällt das ganze Establishment der politisch Korrekten über einen her, als wäre man der Satan, besser: ein apokalyptischer Reiter persönlich. Mann, Mann, Mann.

Wir im Aktionsbündnis kennen uns ja nicht so gut mit Medien aus. Eines aber haben wir schon gelernt: Wenn man über die Medien Menschen erreichen will, dann muss man das Spiel der Medien mitmachen. Der bei Jauch gezeigte Trailer über die Nahrungsmittel war und ist für uns irrelevant. Sich Nahrungsmittelvorräte anzulegen ist ein Zeichen der Hilflosigkeit und Verzweiflung, weil man kaum noch eine Chance sieht, die wirklichen Probleme zu lösen.

Worum es mir (uns) ging, war der eine einzige Satz den ich sagen konnte. Live und unzensiert. Dass die Politik ihr Mandat überschreitet. Dass sie das Grundgesetz und die Demokratie aushebelt. Und dass die Euro-Beschlüsse eines Bürgerentscheides bedürfen oder sie sind nichtig.

So einfach ist das.

Interessant ist, dass jetzt gerade Zeitungs- und Medienprofis über mich herfallen, die wissen, wie das Spiel läuft. Süddeutsche Zeitung, ein Stern-Redakteur… Und sie beziehen sich interessanter Weise nicht auf den einen Satz, der mir wichtig war. Sondern auf den medial in Szene gesetzten Einspielfilm. Wohl bemerkt: Ich stehe zu meinen Aussagen in diesem Film – aber es ist klar, dass dieser Film das Futter war, das ich den Redakteuren geben musste, um eine Chance zu gewinnen, für unser eigentliches Anliegen zu werben.

Klar, dass kein Einziger von denen auch nur ein Wort mit mir gesprochen hat.

Klar, dass kein Einziger von denen sich auch nur ein bisschen mit der Position des ADD auseinander gesetzt hat.

Für mich offenbaren diese Menschen eine unglaubliche ideologische Verblendung, unterdrückte Aggressivität und Unmenschlichkeit – die endlich ein Ventil findet. Ein Ventil, das sich in Gestalt eines stinknormalen Bürgers findet, der sich kaum wehren kann.

Nun gut.

Zum Glück gab es auch die anderen Reaktionen. Die Reaktionen normaler Menschen. Von Menschen, die sich auch Sorgen machen. Von Menschen, die den Mut zum Denken haben. Diesen Menschen danke ich für ihre positiven Rückmeldungen!

Und es sind Viele!

Und Wir werden Mehr!

Und Wir haben Recht und Moral auf unserer Seite!

Machen wir weiter!

Das Aktionsbündnis Direkte Demokratie hat sich für das Jahr 2012 einiges vorgenommen. In Kürze werden wir eine entsprechende Einladung mit konkreten Vorschlägen zum Mitmachen veröffentlichen. Dafür werden wir Ihre Hilfe brauchen.

Dr. Bernhard Seitz

PS: Nicht dass das falsch verstanden wird: Die Redaktion von Jauch war mir gegenüber fair und korrekt. Es wurde klar gesagt, was Sie wollen. Es wurde Rücksicht auf das genommen, was ich nicht zeigen wollte.  Es wurde angekündigt, dass ich womöglich nur ein oder zwei Mal zu Wort komme. Aber es war eben auch klar: Das ist ihr Skript und wenn ich dabei sein will, muss ich mitspielen. Dieses Recht muss man akzeptieren. Meine Enttäuschung richtet sich nicht auf Jauch und sein Team, sondern auf die Süddeutsche und diesen Redakteur vom Stern, die das Ganze polemisch mißbrauchen.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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Kommentare zu: "Nachtrag zu unserem Auftritt bei Günther Jauch" (10)

  1. keinemedientussi schrieb:

    Hallo Herr Dr. Seitz, ich fand das typisch für die allgegenwärtigen Talkshows und habe dankbar Ihren Beitrag, den ganz wichtigen Satz, gehört. Die trauen sich doch nur alle nicht, weder zu reden noch jemande anzuhören bzw. jemanden reden zu lassen. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement und Ihre Ausdauer dabei. Lassen Sie bitte nicht locker. Mit herzlichen und nachdenklichen Grüssen.

  2. Lieber Herr Seitz,

    daß von der Wirklichkeit längst „Entgrenzte“ wie etwa Journalisten mit Kaderauftrag, kein gutes Wort für Unbotmäßige, Quertreiberische und andere Unbelehrbare haben würden, das mußte ihnen ja klar sein. Diese Typen aufmerksam machen oder gar überzeugen zu wollen ist freilich unmöglich. Erreichen können Sie allerdings Bürger. Und auf genau die wird’s letztlich ankommen. Drum wünsche ich Ihnen ein dickes Fell und Biß, der auch in Zukunft kräftig bleibt.

    Bester Gruß

  3. Liberty schrieb:

    Lieber Herr Seitz, ich möchte Ihnen danken für Ihren Einsatz im Aktionsbündnis und für die Partei der Vernunft. Bitte machen Sie weiter und lassen Sie sich nicht entmutigen. Ich selber tue was ich mit meinen begrenzten Mitteln beisteuern kann, um die Leute aufzuwecken.

    Ihr Auftritt bei Günther Jauch hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass die Massenmedien ein abgekartetes Spiel spielen. Es ist ein Meinungskartell, darauf ausgelegt, den Menschen nur ganz bestimmte Informationen zu präsentieren, und andere Infos zu ignorieren oder ihre Glaubwürdigkeit zu diskreditieren. Leute wie Sie, aber auch Herr Henkel, Herr Schachtschneider oder Herr Schäffler, Leute, die nicht nach dem vorgegebenen Takt tanzen, werden ebenfalls weitgehend ignoriert oder verleumdet. Dürfen sie doch einmal etwas sagen und sagen sie dann das falsche, stellt man ihnen das Mikrofon ab. Das war am Sonntag deutlich zu beobachten.

    Ich hoffe Sie finden auch im kommenden Jahr die Kraft, weiterzukämpfen gegen die Euro- und Bankendiktatur. Die Medien mögen Sie vorerst nicht erreichen, die Bürger aber vermutlich schon. Was Hoffnung macht, ist, wie das auch Oliver Janich sagt, wenn der Euro und das Geldsystem den Bach runtergehen, dann geht es auch der Journaille an die Brieftasche. Denn deren Ersparnisse sind dann auch futsch. ;)

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest.

  4. Hallo,

    ich finde es gut dass Ihr euch so einsetzt. Ich werde euch gerne unterstützen – Macht weiter und lasst euch von den öffentlich rechtlichen und ganzen anderen manipulierten Lügenmedien nicht unterkriegen !

  5. Hallo Herr Seitz,

    ich finde ihren Auftritt großartig. Sie haben die Sendung für ihren Auftritt / Satz benutzt, um Menschen die Augen hzu öffnen. Ihre Worte müssen ausgesrochen werden in den Medien, denn von alleine werden nur wenige darauf kommen, da sie eingelullt werden von dem ständigen Hin und Her der Gäste in diesen Talksendungen. Ich merke dies auch immer wieder bei mir, dass es schwerfällt, diese Diskussionsebene zu verlassen und einfach mal eine höhere Ebene einzunehmen und zu überlegen, was dass denn für uns und für den einzelnen bedeutet. Sie trugen dazu bei, die gesteuerten Gedankenströme mal zu unterbrechen. Dies müsste viel öfter passieren, damit die Menschen aus ihrer Konsumhaltung, die sie zu Medienzombies mache, rauszuholen.

    Weiter so!! :-)

  6. wendepunkt2083 schrieb:

    ich würde gerne wissen wie ihr zum thema chemtrails steht

    danke für eine antwort

  7. Wir sind keine Umweltorganisation. Das Aktionsbündnis Direkte Demokratie – Gegen den Euro-Rettungswahnsinn steht für eine selbstbewusste und selbstbestimmte Bürgerschaft. Alles im Programm nachzulesen.

  8. BadSch schrieb:

    Die linke oder linksliberale Presse (wobei die Unterschiede langsam immer unkenntlicher werden) verteidigt die bestehenden Zustände bezüglich Euro-Zone, EZB-Staatsanleihenkauf und Schuldenmacherei am aggressivsten. Aus dieser Ecke kommen die zum Teil offenen Anklagen von wegen DM-Nationalismus, Ewiggestrige, Anti-Europäer usw., wenn die Meinung vertreten wird, dass es so nicht mehr weitergehen kann und das Änderungen anstehen. Neben den schon genannten Postillen wie Stern und Süddeutsche wäre noch zu nennen Spiegel, TAZ, Tagesspiegel und Zeit; diese Tages- oder Wochenzeitungen gehören klar zum linken/linksliberalen Spektrum. Sehr, sehr kritisch gegenüber den bestehenden Zuständen und politischen Bemühungen zur Eurorettung dagegen die Wirtschaftswoche. Aus meiner Sicht eine reine Vertreterin der angelsächsischen Bankeninteressen ist die Financial Times Deutschland (Prunkstück ist dort der absolut unterirdische „Chefökonom“ Thomas Fricke). Sehr unterschiedliche Beiträge bringen Welt und Handelsblatt (eher nach dem Motto „Wir bedienen alle, dann können wir nichts falsch machen“).

    Dass Sie Herr Seitz von Stern und Süddeutsche unfair behandelt wurden, war deshalb fast zu erwarten.

  9. Hans Albrecht schrieb:

    Sehr gut, Herr Dr. Seitz!
    Frau Reding hat natürlich versucht, alles wieder mit dem schönen Luxemburg zuzuschwafeln – Luxemburg! Wen interessiert denn „Luxemburg“?
    Es geht um unser Land, um Deutschland. Und wir sind das Volk!
    Bringen Sie es weiter auf den Punkt.
    Frohe Weihnachten und auf ein Gutes Neues Jahr der Befreiung unseres Volkes!

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