Aktionsbündnis im TV

27.10.2011  20.15 Uhr  SWR BW

Mitglieder des Aktionsbündnisses gaben dem SWR BW Interviews zu den aktuellen Entwicklungen um den EURO. Der Beitrag läuft in Zur Sache Baden-Württemberg um 20.15 Uhr auf SWR BW. Anschließend wird direkt mit Bürgern Live in der Sendung diskutiert. Während der Sendung ist auf der Hompage vom SWR auch ein Chat zum diskutieren freigeschaltet.

28.10.2011  22.00 Uhr  SWR BW

Unser Mitglied Dr. Bernhard Seitz ist am Freitag zu Gast in der Talkshow Nachtcafe. Hier wird ebenfalls über die Zukunft des EURO diskutiert mit EURO-Gegnern und Befürwortern. Unter anderem ist auch Carlos A. Gebauer zu Gast. Die Sendung läuft um 22.00 Uhr auf SWR BW.

Das Aktionsbündnis startet einen weiteren bundesweiten Demonstrationstag am 5.11.2011! Unter anderem in Köln, München und Stuttgart!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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Kommentare zu: "Aktionsbündnis im TV" (13)

  1. Sorry, mein Beitrag, nicht ohne Zorn geschrieben, hat einige Tippfehler! Das war der Hektik geschuldet. Soll nicht, kann aber, wieder vorkommen.

  2. Also ich muss Ihnen sagen der Herr vom SWR war sehr nett und machte einen korrekten, professionellen Eindruck – so jemanden wünscht man sich als Redakteur! (Wobei wir nicht die Ersten wären, die sich da womöglich irren – hoffen wir es nicht). Er ist mit uns genau durchgegangen um was es gehen wird und wie er uns darzustellen versucht, damit keine Missverständnisse entstehen. Wenn er sein Versprechen hält, wird der Beitrag interessant! Wir können uns den Luxus nicht leisten einfach einem Medienvertreter abzuwinken. Dafür ist unser Streitgegenstand viel zu bedeutend. Was passiert, wenn wir nicht gefragt werden, sieht man ja an diversen Frankfurter Zeitungen, die einfach so Behauptungen in den Raum stellen. Durch Medienpräsenz können wir unsere Standpunkte dem breitem Publikum herüberbringen und vermeiden damit Falschdarstellungen.

    • BadSch schrieb:

      Ich habe inzwischen die Nachtcafé-Sendung mit Herrn Seitz gesehen und bin über seinen professionellen, sachlichen und thematisch absolut richtigen Auftritt schwer beeindruckt. Zusammen mit Herrn Gebauer hat er den Vertretern des Systems (Politik, Bank, Journalismus) sehr gut Paroli geboten. Meiner Meinung spürte man auch beim Journalisten Backes eine deutliche Sympathie für die Kritiker der Euro-Politik, auch wenn er als Moderator zurückhaltend war. Er hat aber merklich den anwesenden Politiker Bitterlich an ausufernden Monologen (ganz konnte er ihn ja nicht stoppen) gehindert, ihn unterbrochen, um auch die anderen zu Wort kommen zu lassen, Wenn man mal von der unverständlichen Beteiligung des Mannheimer Griechen absieht, der eigentlich nichts Substanzielles zu der Krise zu sagen hatte, war diese Runde auch gut und einigermaßen ausgeglichen besetzt. Selbst die beteiligte Journalistin war sogar nur halb-systemtreu, denn sie hält die Verkleinerung der Euro-Zone für denkbar, was für die breite Mehrheit der dt. Politiker immer noch des Teufels ist.
      Also nochmals mein Glückwunsch für diesen gekonnten Einsatz von Herrn Seitz, es hat Spaß gemacht dieser Diskussionsrunde zuzusehen (Herrn Bitterlich mit seinen Ausführungen musste man halt aushalten).

    • Liebes Bündnis,

      wie Sie an meinen Postings vom „Oktober 27, 2011 um 10:46 pm“ und „Oktober 30, 2011 um 8:33 pm“ sehen, bin ich zur Läuterung bereit. Ihre jüngsten Beiträge in den beiden Sendungen lassen tatsächlich hoffen.

      Vorsicht ist dennoch geboten.

      Weiter so!

  3. Meinen Kommentar vom 27.10.2011,01:20 Uhr löschen Sie bitte wegen der zahlreichen Tippfehler. Hier die hoffentlich fehlerfreie Fassung:

    Liest man den Text auf der website des Staats-Propagandasenders SWR unter der Überschrift „Wir wollen die D-Mark zurück!“ Mit Nostalgie gegen die Euro-Krise“ wird sofort klar, dass den über Zwangsgebühren finanzierten Politikschranzen an sachlicher Berichterstattung nicht gelegen ist.

    Mein Gott, wann werden Sie vom Aktionsbündnis endlich begreifen, wie man mit diesen Helfern der Verräter unserer Interessen professionell umgeht?

    Mit Robin-Hood-Naivität kommt man jenen Dumpfnasen, die Teil des Verdummungsregimes sind, nicht bei!
    Wie wäre es z.B. jedem ö.r. Sender jedes Interview und jedes Statement unter Hinweis darauf zu verweigern, dass solche Sender nur desinformierend aktiv waren? Wenn die Schranzen jetzt anfragen, heißt das doch, dass sie bemerkt haben, dass die Bedeutung auch Ihrer Aktion gestiegen ist. Die Schranzen fragen nach. Sie sollen liefern. Das ist Pressemarkt. Die Nachfrage ist gestiegen. Dann muss der Preis (Antwort) angepasst werden. Verdammt, für solche Gesetzmäßigkeiten treten Sie doch ein, oder? Warum leben Sie sie dann nicht?
    Machen Sie sich rar. Reden Sie mit den Alternativmedien und mit dem Staatsfunk nur noch auf der Grundlage exakt und verbindlich abgestimmter Rahmenbedingungen. Mehr Professionalität , nicht Pressegeilheit „auf Teufel komm raus“ , brauchen Sie.

  4. Liebes Bündnis,

    Sie halten die Veröffentlichung Ihrer unter der Überschrift „Wir wollen die D-Mark zurück!, Mit Nostalgie gegen die Euro-Krise“ (Zitat aus : http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/d-mark-nostalgie/-/id=3477354/nid=3477354/did=8613960/fzjj9g/index.html) veröffentlichten Äußerungen für einen Fortschritt? So, so.
    Ich sehe das anders: Die Schranzen wollten Sie nur als Relikte der Vergangenheit, als romantische Nostalgiker erscheinen lassen!
    Lieb und nett sind die Schranzen immer. Das gehört zu ihrem Job. Damit wollen sie den Interviewpartner aber nur aus der Reserve locken. Glauben Sie mir; mit Nietzsche kenn ich das aus „hundert Gängen“ . Und die Schranzen sollen auf Ihrer Seite gewesen sein? Wie das denn? Die haben doch ebenso wie die Versager im BT nur einen Bruchteil des Wissens wie Sie und ich. Die können gar nicht auf Ihrer und unserer Seite sein. Die wissen überhaupt nicht, worum es geht! Fragen Sie jene Figuren, die als Journalisten auftreten, doch mal, ob sie den EFSF-Vertrag oder den Entwurf des ESM-Rahmenvertrags-Entwurfs überhaupt gelesen haben! Das haben sie nicht Und wenn sie gelesen hätten; sie hätten es mangels Sachverstand nicht verstanden.

    • Sei nicht gleich so ungerecht gegen die Medien.Erst mal abwarten was wirklich Rauskommt den die Medien werden komischer weise immer Skeptischer dem EFSF und ESM gegenüber.
      Hier mal ein Link zu einer sendung vom Deutschland Radio Kultur.
      [audio src="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/10/26/drk_20111026_0105_3678195f.mp3" /]
      Hätte zwar gere meinen Senf dzu gegeben muste aber meine Ankunftszeit ein halten und hatte 1 Stunde verspätung

      • Nonkonformer schrieb:

        Ich glaube nicht, daß EURO ungerecht gegenüber den Medien ist, vielmehr beschreibt er
        ihre Ideologie sehr zutreffend!
        Gewiß veröffentlichen einige Medien, abweichend von der sonstigen „Gleichschaltung“,
        jetzt auch zunehmend Kritik an den „Schirmen“, nehmen wir nur mal die „FAZ“, aber das
        ist natürlich völlig unzureichend, denn eigentlich, wenn es nach Recht und Gesetz geht,
        wir wirklich einen Rechtsstaat hätten – wir haben aber nur einen, der sich im „Kampf gegen
        Rechts befindet“ – und ein oberstes Gericht, also ein „Grundgesetz-Gericht“, denn eine
        Verfassung haben wir ja nicht, dann hätte dieses Gericht denn Klagen der drei Kläger=
        gruppen nachkommen müssen! Aber, wie zu befürchten war, hat es nicht juristisch, sondern
        zur Freude der Politik politisch, und damit nicht rechtlich „geurteilt“, noch nicht einmal das
        Plenum des Bundestages, sondern den Finanzausschuß, „irgendwie zum Mitbestimmen“
        berücksichtigt:
        Gleichwohl habe ich ja, wie Du hoffentlich liest, die Teilnahme an der Sendung stark be=
        fürwortet, aber eben mit dieser eminent wichtigen Vorbemerkung des Vertreters des
        Aktionsbündnisses, damit die Zuschauer endlich mal etwas über die journalistischen
        Machenschaften=Manipulationen endlich mal aufgeklärt werden!

  5. Nonkonformer schrieb:

    Ja, das stimmt, „Aktionsbündnis“, das können wir/ihr uns nicht leisten, auf eine eigene
    Darstellung zu verzichten, leider! EURO hat leider völlig recht, diese – auch SWR –
    Hofschranzen des Systems – Euro-Chauvinismus, Nationalstaaten ade – werden trotz aller
    vorgetäuschten Freundlichkeit versuchen, euch in die bekannte Ecke zu treiben!
    Aber klar, zumindest einmal müßt ihr versuchen, dagegenzuhalten, aber bitte hört auf
    meinen Rat, zunächst m u ß als generelles Statement, Vorwort zur Sache, der meistens
    gleichgeschalteten Medien, folgende Erklärung abgegeben werden: Sie sollten, bevor
    Sie irgendeine Frage beantworten, in etwa Folgendes ausdrücken:
    „Ich danke zunächst dem SWR für die Einladung, unser Aktionsbündnis hier einmal vorzu=
    stellen, sehe es aber auch als für den Journalismus eine Selbstverständlichkeit an, nicht
    nur über unser Bündnis zu berichten, sondern vor allem mit ihm in einen Dialog zu treten,
    damit wir gegen tendenziöse Berichterstattung von vornherein vorgehen können. Wie
    ja alle Welt weiß, gibt es – vor allem in Deutschland – in fast allen Medien eine derart
    gleichgeschaltete einheitliche Meinungsdarstellung durch die Journalisten, die mit der
    Meinung der Frau oder des Mannes auf der Straße sehr wenig zu tun hat. Ein übliches,
    sehr durchgängiges Behandeln von Problemen in den Medien stellt zum Beispiel dar,
    einen Befürworter der Kritik an dem „Rettungschrim“ einzuladen, ihm aber vier, fünf,
    noch dazu den Moderator auch noch, als Widerparte gegenüber zu setzen, so daß der
    völlig falsche Eindruck entsteht, wir Euro-Kritiker seien völlige Außenseiter! In Wirklich=
    keit ist aber genau umgekehrt, die Mehrheit auf der Straße oder am zu Unrecht übel
    beleumundeten Stammtisch ist unserer Meinung, nur in den Medien wird dies nicht dar=
    gestellt! Deshalb möchte ich zunächst vorweg feststellen, daß wir keine Gegner oder auch nur Kritiker einer europäischen Einigung sind, auch nicht Gegner einer gemeinsamen Wäh
    rung wie dem Euro, so wie er einmal mit den Stabilitätskriterien im Maastrichter Vertrag
    konzipiert war. Da aber dieser durch Täuschungen wie z.B. durch das Investment-Bank=
    haus Goldman-Sachs im Falle Griechenland ausgehebelt wurde, sind wir selbstverständlich
    nicht bereit, diese Vertragsbrüche mitzutragen, Betrug bleibt Betrug, und die Folgen haben
    wir jetzt zu tragen! Ich warne Sie also alle, uns in eine angeblich „Anti-Euro“ oder „Anti-EU“
    -Ecke zu drängen, ich müßte Sie sonst in eine „Euro-Zentralistische“ oder „EU-faschisti=
    sche“-Ecke einordnen.“
    Sie sollten das ruhig, langsam, deutlich akzentuiert vortragen, damit es bei den Zuhörern/
    Zuschauern gut ankommt, natürlich sich nicht unterbrechen lassen. Wenn der Moderator
    dann entgegnen sollte, daß er/sie, der Sender, diese „Gleichschaltung“ oder in eine
    „Ecke schieben“ nie praktizieren würden, dann entgegnen Sie kurz und trocken: „Na,
    das ist ja schön, dann könne ich mich nur noch über den Verlauf der Sendung freuen,
    aber es hätte so wegen vieler, vieler anderer Sendungen oder Berichte, die leider so
    abgelaufen wären – man denke nur an die Sarrazin-„Tribunale“, unbedingt darauf hinge=
    wiesen werden müssen.“

  6. Martin Schrödl schrieb:

    @Nonkonformer:

    Ouh, ich glaube zu lang. Da wird man doch überschrien (Stilmittel der aufgesetzten Empörung, altbewährt). Etwa halb so lang und ruhig, aber deutlich akzentuiert vorgetragen, dann wirkt’s.

    • Nonkonformer schrieb:

      Martin Schrödl: nee, glaub ich nicht, daß dies zu lang ist! Das Überschreien mit gespielter
      moralischer Entrüstung der anderen, nichtdenkenden Nachplapperer findet nicht schon am
      Anfang einer solchen Sendung statt, erst später, wenn sie mit Sachargumenten nicht mehr
      weiter wissen, werden sie natürlich ausfallend. Am Anfang, glaube mir, läßt sich solch ein
      „statement“ aufsagen, ohne unterbrochen zu werden!
      Und: auf ein späteres „übertönen“ mit moralischer Entrüstung oder auch mit großer Ironie
      im Sinne von „Ihre Verschwörungstheorie-Thesen kann ich nicht mehr ernst nehmen“ läßt
      sich wunderbar kontern: Da sehen Sie, meine Damen und Herren, wenn den Befürwortern
      der EU-nationalistischen Thesen die Sachargumente ausgegengen sind, antworten sie
      sehr laut, werden polemisch oder versuchen mit persönlichen Schmähungen Sachlichkeit
      zu ersetzen!

  7. Der TV-Beitrag vom 27.10.2011 war dann doch, anders als von mir befürchtet, im Wesentlichen o.k. Nur die Stimme der Kommentatorin klang nach meinem Eindruck ein wenig herablassend.

  8. Liebes Bündnis,

    Die NACHTCAFé-Sendung am 28.10.2011 war wirklich sehr gut. Ein Gesprächsführer aus einem Staatsfunksender, der eine unvoreingenommene Diskussion wollte und zuließ. So etwas sollte Schule machen. Auch die Zusammensetzung der Teilnehmer zeigte nicht die ansonsten übliche Tendenz.

    Dr. Seitz und Herr Gebauer waren sachlich und wohl auch für Uneingeweihte überzeugend.

    Sehr geehrter Herr Dr. Seitz, die Zahlen zum Export finden Sie bei dstatis, z.B. in der Veröffentlichung „Außenhandel 2010-Eine Geschichte von Gewinnern und Verlierern“. Danach gingen 2010 mehr als 71% der deutschen Ausfuhren nach Europa (nota bene, das ist nicht allein die EU). In die EU wurden 60,3% und in die Eurozone 40,9% exportiert.
    Im Jahre 2003 betrug der Anteil der EU noch 64,04% und der Anteil der Eurozone noch 43,26 % (Stat.Bundesamt, Pressemitteilung Nr.104 v.08.03.2004).

    Noch erheblicher erscheint dieser Rückgang, wenn man sich vor Augen hält, dass die Eurozone zu ihrem Beginn aus 11 (Griechenland kam 2001 als 12. Staat hinzu) und jetzt aus 17 Staaten besteht. Trotz der Erweiterung des Absatzgebietes „Eurozone“ (mehr Fläche, mehr Konsumenten) ist deren Bedeutung für den deutschen Export mithin fortlaufend gesunken.

    Falls gewünscht, maile ich die Unterlagen.

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