Aufgrund verschiedener Rückmeldungen wollen wir heute einen Beitrag in eigener Sache veröffentlichen. Dieser Beitrag soll vier Fragen beantworten:

1. Wer ist das Aktionsbündnis Direkte Demokratie – Gegen den EURO-Rettungswahnsinn?

2. Was wollen wir erreichen?

3. Welche Rolle spielt diese Webseite dabei?

4. Wer kann im Aktionsbündnis mitmachen?

Zu 1. Wer ist das Aktionsbündnis Direkte Demokratie?

Das Aktionsbündnis ist ein gemeinsames Anliegen, das ursprünglich von ca. 10 Bürgern in Stuttgart ins Leben gerufen wurde. Keiner dieser Bürger ist Berufspolitiker, fast alle stehen berufstätig „mitten im Leben“. Davon ausgehend ist das Netzwerk in Stuttgart gewachsen und es haben sich erste Netzwerke in Hamburg, Berlin und Frankfurt gebildet, weitere Kontakte bestehen nach Bayern, NRW und in andere Regionen. Das Aktionsbündnis hat bisher keine eigene Rechtsform. Der Grund dafür ist, dass wir bisher schlicht keine Zeit hatten, um ihm eine Rechtsform zu geben. Weiter wollen wir eigentlich keine Rechtsform haben, denn wir wollen ein Verbund freier Bürger und Organisationen sein, in dem jeder Bürger, jede Organisation selbst seine Verantwortung und seine Rolle bestimmt und wahrnimmt, solange diese mit unseren Zielen in Einklang stehen. Das Aktionsbündnis ist explizit keine Partei und will auch keine werden! Das Spannungsverhältnis ist, dass wir natürlich trotzdem eine gewisse gemeinsame Steuerung brauchen. Bisher gelingt dies über Vertrauen und das gemeinsame Anliegen. Diese Struktur wollen wir so lange wie möglich erhalten.

 Zu 2. Was will das Aktionsbündnis erreichen?

Der Anlass unserer Gründung ist der EURO-Rettungswahnsinn, aber das Ziel des Aktionsbündnisses ist die Einführung der Direkten Demokratie in Deutschland. Wir wollen:

1. Die Bürger informieren über das Ausmaß der Schuldversklavung und Entrechtung, das durch den „EURO-Rettungswahnsinn“ über sie gebracht wird.

2. Die Bürger auffordern, ihre Gesellschaft in ihre Hände zu nehmen und im Sinne der Direkten Demokratie neu zu gestalten.

3. Einen Bürgerentscheid darüber, ob wir uns am „EURO-Rettungswahnsinn“ beteiligen sollen.

4. Eine neue Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, die sich die Bürger in freier Entscheidung selbst geben und die auf Direkter Demokratie als Prinzip gründet.

5. Die Umgestaltung der EU in ein flexibles System europäischer Gemeinschaften, denen die Nationen in unmittelbarer Abhängigkeit des Willens ihrer Völker beitreten und aus denen sie auch wieder austreten können.

Zu 3. Welche Rolle spielt diese Webseite dabei?

Wir sind politische Laien. Aber wir lernen. Eine Sache, die wir gelernt haben, ist, dass wir mit dieser Webseite in Zukunft sehr eng an den eigentlichen Themen des Aktionsbündnisses bleiben, das heißt: Information über Aktionen, Werbung für Aktionen, Verknüpfung von Menschen. Darüber hinaus sollen einzelne Hintergrundartikel formuliert werden, soweit sie wesentlich Neues enthalten.

Zu 4. Was sind die Voraussetzungen, um beim Aktionsbündnis mitzumachen?

Die Voraussetzungen um beim Aktionsbündnis mitzumachen sind denkbar wenige:

1. Volle Unterstützung für die oben genannten Ziele.

2. Offenheit, mit jedem Bürger oder jeder Organisation zusammen zu arbeiten, der bzw. die ebenfalls diese Ziele teilt, unabhängig von dessen politischer, konfessioneller oder sonstiger Zugehörigkeit. Jeder, der die Ziele teilt, ist mit seinem Engagement und seinem Hintergrund willkommen! Ausgenommen hiervon sind lediglich Organisationen, die als Organisation insgesamt Werte oder Inhalte vertreten, die mit den genannten Zielen nicht vereinbar sind.

Es ist denkbar, dass wir zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Art „Mitgliedschaft“ im Aktionsbündnis irgendwie formalisieren müssen. Bisher können wir das vermeiden – und wollen das auch weiterhin.

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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Kommentare zu: "In eigener Sache: Wer ist das Aktionsbündnis? Was will es erreichen?" (6)

  1. Hallo,
    Wie verhalten sich die Forderungen unter 2) zu denen, die bei Ihnen unter ‚Bewegung‘ stehen? Ich frage deswegen, weil dort teilweise konkretere Forderungen formuliert werden (z.B. freie Martkwirtschaft, freies Marktgeld).
    Die Forderung nach einem „flexiblen System europäischer Gemeinschaften“ klingt sehr vage. Ist hiermit eine Freihandelszone mit Freizügigkeit für Menschen, Kapital, Güter und Dienstleistungen gemeint, aber eben ohne politische Intsitutionen/Wirtschaftsregierung?
    Ansonsten einverstanden.
    Best Grüße
    James

    • Entscheidend ist, dass die Bürger selbst und unmittelbar über die Gestaltung ihrer Gesellschaft abstimmen. Das ist zentral wofür wir stehen. Die Antwort auf beide Fragen ist daher: Die Bürger sollen in freier, unmittelbarer Entscheidung bestimmen, wie sie leben wollen. Mit Blick auf die EU heißt das: Kategorische Ablehnung der EU-Diktatur in ihrer derzeitigen Form und jeder internationalen Organisation, die nicht unmittelbare an den Willen der Völker gebunden ist. Wird sind also nicht gegen „Europa“, sondern für ein Europa, das unmittelbar an den Willen der Bürger gebunden ist (und nicht in den Händen von Banken, Politikern usw. liegt).

      • quergedacht schrieb:

        Guten Tag zusammen,
        Insgesamt stehe ich vollkommen hinter den genannten Zielen, und freue mich endlich gleich Gesinnte gefunden zu haben :)
        Meine frage wäre nurnoch, wie sie die gewünschten Ergebnisse durchsetzen möchten? Ähnliches wie diese Webseite hatte ich seit kurzem auch schon in Gedanken, jedoch fehlten mir diese konkreten Ansätze wie die Interessen durchgesetzt werden sollen.
        Grüße

  2. Silvia Akermann schrieb:

    @quergedacht

    Man kann auch diese Forderung nach Direkter Demokratie auch aktiv in die Parteien-Arbeit einbringen. Nicht alle sind parteilos oder stehen einer Partei sehr nahe.

    Die Mitglieder-Befragung in der FDP ist doch schon ein sehr guter Ansatz. Die Mitglieder in den etablierten Parteien (alle über 5%) müssen eine Reform anstreben und hier fängt das Umdenken auch in der Partei an.

    Was passiert wenn eine Partei ihre Grundsätze verrät und sich von ihrer Mitglieder-Basis und auch seinem Wähler entfernt, können wir gerade sehr schön an der FDP verfolgen. Das einfache, vermutlich auch ehrliche Parteimitglied hat darunter zu leiden.

  3. Manfred schrieb:

    Wie sieht’s denn aus in München? Wer macht hier im Süden mit?

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