Oh Mann, was denn noch alles…

Es bahnt sich eine weitere Episode des scheinbar unendlichen EURO-Rettungswahnsinns an. Aber gemach. Um die innere Logik des Wahnsinns zu verstehen, müssen wir zurückblicken. Denn dadurch erst erkennen wir das Muster der Eskalation, das jede gute Sucht und Abhängigkeit kennzeichnet. Daher hier zunächst eine Aufzählung, wer schon alles durch unsere hochleistungsfähige Politelite seit 2008 gerettet wurde (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

IKB Bank, Hypo Real Estate, Commerzbank, WestLB, LBBW, BayerischeLB, Sächsische LB, HSH (Landesbank), Griechenland (1stes Mal), Irland, Portugal, Griechenland (2tes Mal), demnächst Spanien und Italien.

Was fällt Ihnen auf? Wahrscheinlich doch folgendes (und wenn nicht, dann helfen wir gerne): Es wurden Deutsche Banken und viele EU-Staaten „gerettet“.

Hat man das verstanden und ebenso die Logik des Wahnsinns, dass IMMER die anderen Schuld sind und immer mehr und stärkere „Drogen“ (mehr Geld, mehr Macht) gebraucht werden, dann liegt der folgende Schritt auf der Hand: Als nächstes müssen Banken aus anderen EU-Ländern gerettet werden! 

Aus Sicht der EURO-Wahnsinnigen ist dieser Schritt ebenso notwendig wie folgerichtig: Das System EU und EURO kann nicht falsch sein. Auch wenn dieses System des Wahnsinns immer größere Schäden an Vermögen und Demokratie anrichtet, so ist die Ursache hierfür stets und immer anderswo zu suchen: Bei den Finanzmärkten, bei den Ratingagenturen, bei Euro-Skeptikern, bei der Unterkapitalisierung der Banken, bei den dummen und unverständigen Bürgern und so weiter…

Das Spiel um diesen nächsten Schritt der Enteignung und Entrechtung der Bürger wurde nun gestern in klassischer Art und Weise eröffnet: Eine beliebige internationale Agentur wird vorgeschickt, hier stimmiger Weise der IWF – wer auch sonst. Dass wir einfache Bürger dies erfahren dürfen, verdanken wir wieder und ein weiteres Mal Zero Hedge. Demnach hat Frau Lagarde – der Korruption verdächtige, ehemalige französische Finanzministerin  und Chefin des IWF – eben dieses gefordert: Die Eurozone soll die Eurozonenbanken rekapitalisieren.

Tja, meine lieben Mitbürger und Mitbürgerinnen gemeint sind Sie – und wir. Denn „Rekapitalisieren“ erfordert jemanden, der „Rekapitalisieren“ kann – und da bleibt von den größeren Ländern nur noch eines übrig. Ein Tipp: Es ist nicht Italien und es ist nicht Frankreich. Klar, dass das Ganze dann trotzdem „Eurobanken“-Rettung genannt wird und wohl der „EFSF“ aktiviert wird, obwohl real nur noch Deutschland, die Niederlande, Österreich und Finnland überhaupt irgend jemand „retten“ können (und wenn die kleineren Länder noch etwas nicht umnebeltes Hirn im Kopf haben, dann werden sie vornehm von einer „Rettung“ Abstand nehmen). Es wird also am deutschen Steuerzahler, Rentner und Sozialhilfeempfänger hängen bleiben, nicht nur Deutsche Bank & Co. zu retten, sondern auch Unicredit, ebenso wie Societe Generale, wie die spanischen, portugiesischen, belgischen usw. usw. Banken. 

Wir für unseren Teil sind schon ganz gespannt, welchen harmlosen und irreführenden Namen die EURO-Diktatoren für dieses neue Monster, das sie da ausbrüten, auswählen werden (unser Favorit: EBLF – European Banking Liquidity Facility).

Ach ja, und die Summe? Wie viel kostet uns dieser kleine Spaß? Zero Hedge meint 165 Mrd. Euro über die nächsten paar Monate. Klar, werden alles zunächst wieder nur Bürgschaften sein und „ein gutes Geschäft“ (Zitat Merkel) .Wir stimmen mit der Zahl 165 Mrd. in etwa überein. Das dürfte so ungefähr auf uns zukommen – und dieses Geld ist weg und wird nie wieder kommen und es wird noch mehr Geld brauchen…  Und man erinnere sich: Die letzte Bundestagswahl wurde mit einem Steuersenkungsversprechen in Höhe von ca. 25 Mrd. Euro gewonnen. Und wegen ein paar Euro Hartz IV mehr oder weniger, wurde der „Weltuntergang“ bemüht…

Es bleibt uns zuletzt nur wieder an den Verstand und das Engagement der Menschen zu appellieren. Dieser Wahnsinn wird nicht von selbst enden! Er wird nur enden, wenn die Bürger selbst wieder ihre Gesellschaft in ihre Hände nehmen! Deshalb:

Demonstrieren Sie mit uns am Samstag den 17.9. ab 11.00 h in Stuttgart-Stadtmitte!

Info & Kontakt: aktion-direkte-demokratie@email.de.

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Kommentare zu: "Der nächste Schritt des EURO-Wahnsinns…" (2)

  1. Karsten H. schrieb:

    „Oh Mann, was denn noch alles…“

    Was sollen diese sexistischen und femifaschistischen Unterstellungen? Wenn, dann müsste es „Oh Frau“ heissen, schließlich sitzt Merkel an den Hebeln! Eine Frau ist daran schuld, dass es in Deutschland derart bergab geht. Aber macht nur weiter so mit eurem feministischen Faschismus, denn der Feminismus ist ein Baustein der NWO – ihr spielt mit eurer Fascho-Ideologie diesen Leuten nur in die Hände.

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