Pflicht zum Widerstand?

  1. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
  2. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
  3. Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
  4. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Artikel 20, Grundgesetz.

Mehr und mehr Menschen erkennen, dass die EU und die Eurozone, so wie sie sich in den letzten beiden Jahrzehnten entwickelt haben, nur als undemokratische Projekte realisierbar sind. Eine Zentralregierung über unterschiedliche Völker und Kulturräume hinweg kann nur funktionieren, wenn die Menschen faktisch entmündigt werden. Eine Zentralregierung über unterschiedliche Wirtschafträume hinweg, wird immer relativ unangepasste und damit relativ unproduktive Entscheidungen treffen und damit auf die Dauer zur Verarmung der Menschen führen.

Direkte – und damit echte – Demokratie ist in dieser EU undenkbar.

Dem gegenüber steht: Das Wunder der menschlichen Entwicklung ist, dass Selbstbestimmung der Menschen und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sich im Großen und Ganzen wechselseitig unterstützen. Wird das Eine unterdrückt, leidet auf Dauer das Andere und vice versa. Eine EU, die faktisch die Menschen entmündigt, führt daher auch zu wirtschaftlicher Armut.

Hat man dies erkannt, so stellt sich die Frage, was daraus angesichts der aktuellen Verhältnisse folgt. Folgt hieraus die Pflicht zum Widerstand?

Wir meinen: Ja! Denn nur indem wir dem Falschen widerstehen, behaupten wir uns selbst als mündige Menschen. Und nur mündige Menschen in einer selbstbestimmten Gesellschaft werden wirtschaftlich erfolgreich sein! Wir rufen deshalb alle Menschen auf: Erheben Sie sich! Widerstehen Sie der öffentlichen Propadanda und bilden Sie Ihr eigenes Urteil!

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Kommentare zu: "Pflicht zum Widerstand?" (4)

  1. Rüdiger Sibiller schrieb:

    Widerstand, legitimiert durch Artikel 20 Abs. 4 des Grundgesetzes, ist sicher der richtige Weg. Es ist nur die Frage, in welcher Form dieser zu organisieren ist. Der Eintritt in eine der etablierten Parteien ist sicher keine Lösung, denn diese funktionieren – leider – nicht von unten nach oben, sondern umgekehrt. Wahlenthaltung ist auch keine Lösung, denn damit ändert man nicht nur nichts, sondern zementiert die bestehenden Machtstrukturen. Wenn nur noch 50% der Wahlberechtigten zur Wahl gehen, dann wird so getan wie wenn 100% gegangen wären. Folge ist, daß wir von mehreren Minderheiten regiert bzw. diktiert werden. Wenn z.B. bei einer nur 50%igen Wahlbeteiligung die CDU 40% Stimmenanteil erlangt, dann hat sie nur 20% der Wahlberechtigten hinter sich. Liegt der Stimmenanteil der anderen Parteien darunter, ergibt sich daraus eine Scheinmehrheit der CDU, die dann wieder 4 Jahre lang regieren und mit uns machen kann, was sie will. Die NIchtwähler sind der einzige Machtfaktor, der völlig ungenutzt bleibt, weil sich die Verweigerer ihrer Macht gar nicht bewußt oder sie zu dumm sind. Wenn sich in diesem Lande im Sinne echter demokratischer Strukturen etwas verändern soll, dann kann dies nicht mit, sondern nur gegen das herrschende Parteienestablishment geschehen. Neue Parteien braucht das Land!

  2. Ulrich Maier schrieb:

    Wir brauchen in jeder großen Stadt Kundgebungen gegen die Veruntreuung unserer Steuermilliarden! Das braucht es einige unabhängige Leute, die die Kundgebung anmelden. Die Passanten kommen dann schon dazu. Bitte am gleichen Tag in mehreren Städten, jeweils auf dem zentralen Platz und am besten mit den prominentesten Rednern zum Thema, den Karlsruhe-Klägern Schachtschneider und Co.
    Keine Demo, denn normale Bürger schrecken vor dem Herumlaufen und Herumschreien zurück, das überlassen sie lieber den Chaoten. Nein, einfach eine Kundgebung mit klarer Botschaft, dann mehrmals wiederholt belebt das Volksgefühl und mindert die Ohnmacht.

  3. Genau das haben wir vor. Eine Absprache der verschiedenen Initativen in allen Großstädten. So erreicht man auch mehr Druck auf Politik und Medien.
    Allerdings brauchen wir einfach Leute die dasmachen. Wir geben gerne unser Know-How weiter.
    Bis jetzt haben wir Kontakt zu Frankfurt Berlin Hamburg und München, aber das reicht noch nicht…

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